Octalus

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Dreckiges und hungriges Krakenvieh jagt Passagiere, Söldner und Juwelendiebe auf sinkendem Luxusschiff. Und dazu gibts Treat Williams und Famke Janssen (X-Men I-III) als Hauptakteure. Na, wenn das nicht Unterhaltung verspricht! Aber erstmal zur Handlung.
Die "Argonautica", der größte Luxusdampfer der Welt, soll einem Versicherungsbetrug zum Opfer fallen. Dazu verschifft Captain John Finnegan (Treat Williams) eine Söldner Crew quer durch unbekannte Gewässer zum dem Edeldampfer. Die Sölder haben vor, zunächste den Tresor auszuräumen und dann das Schiff auf Anweisung des Erbauers und Drahtziehers des Betruges mit Torpedos zu versenken. Doch das Vorhaben geht gewaltig Schiff (haha...sorry), denn ein Riesenkrakenvieh greift das Schiff an, tötet alle Passagiere bis auf ein paar wenige und als die Söldner endlich an Bord sind und die Gefahr erkennen, ist es schon zu spät. Unter anderem findet sich auf dem Schiff noch die Diebin Trillian St. James (Famke Janssen), die ebenfalls den Tresor ausräumen wollte und ihrerseits den weiblichen Part des Films übernimmt. Was folgt ist ein Kampf gegen das allgegenwärtige Monster und natürlich ums Überleben.
Der Film war damals ein Kinoflopp, aber im heimischen DVD-Player entfalltet er seinen wahren Unterhaltungswert. Dabei sieht man ihm sein hohes Budget an. Großzügige Kulissen und Ausstattungen und natürlich ordentlich Action + Explosionen mit dem nötigen Druck dahinter. Die Tentakel, das Monster, also alle CGI-Effekte sehen ihrem Alter entsprehend aus, aber haben gerade deswegen einen gewissen Charme. Super bei den Effekten ist auch, dass die FSK wohl damals beide Augen zugekniffen hätte, denn das viele Kunstblutt und ein paar nette Gore-Einlagen hätten dem Film heute wohl eher eine 18er Altersfreigabe verpasst.


Fazit:
Herrlich schnell geht es zur Sache und eigentlich wird es nie langweilig, auch wenn die Story total 0815 ist. Was solls, hauptsache spaß beim Gucken. Und den hatten wir - trotz der doofen Story und der mittlelmäßigen Schauspieler wird einem hier ein edeler B-Movie vorgesetzt. Ordentlich viel Geballer aus Mini-Miniguns, passende bis im positiven Sinne dümmliche Oneliner und ein immer passender Score tun ihr übriges um 101 Minuten lang sein Hirn auszuschalten und beim Kampf gegen das Krakenvieh mit zu fiebern. 4 Äffchen!

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