Roboter der Sterne

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Hackfressen, total bescheuerte Sprüche, eine haarsträubende Story, ohrwurmgefährliche Discomusik und Spezialeffekte, die jedem noch so schlechten Godzillafilm das Wasser reichen können. Das ist "Roboter der Sterne"

Um die Story kurz irgendwie zusammen zu fassen:
Im Bermudadreieck verschwinden andauernd Schiffe. Die einzige mögliche Erklärung, es sind Außerirdirsche, welche die Erde unterjochen wollen. Doch eine mutige kleine Gruppe von japanischen Hackfressen stellt sich den Invasoren entgeben. Unter ihnen ist Kai, der einziger Mensch, der mit hilfe einer verdammten Schwimmweste eine Angriff eines außerirdischen Riesenroboters auf ein Schiff überlebt hat. Seine Eltern gingen dabei natürlich hops, aber wie gesagt, er hatte zum Glück die Schwimmweste. Jetzt arbeitet er für den Professor, den Abwehrchef der Erde, und außerdem ist er der einzige der die Supermaschiner der Erde steuern kann.

Von ihrer Unterwasserbasis starten dann erst immer drei kleine Angriffjets, die natürlich gegen die bösen Aliens und ihre Roboter völlig nutzlos sind. Und dann kommt er, der MAGISCHE BALLERMANN. Ein knallroter Plastikroboter, der mit allerhand Schnickschnack ausgestattet ist. Von Flammenwerfer, über Torpedos aus der Brust, bis hin zu absprengbaren Flugfäusten und den tötlichen Laserstrahlen aus den Augen hat der Bursche alles zu bieten. So nimmt der Bursche dann nach und nach alle feindlichen Roboter auseinander. Das übliche halt...

Die Außerirdischen wiederrum werden vom großen Koordinator befehligt, dessen Frisur schlimmer ist, als alle 70iger Jahre Glamrockfrisuren zusammen (und die Haarpracht kann sogar die Farbe wechseln, je nach Stimmung). Ihm unterstehen bösartige Helfershelfer, die allesamt in Schwarz-weiße Footballuniformen gekleidet sind.


Aber der eigentliche Reiz des Film sind die Sprüche. Unglaublich, was die Sychronsprecher da aus dem Ärmel gezaubert haben. Ich tippe einfach mal darauf, dass die Sprecher beim Anschauen bescheuert geworden sind. Ein paar Kostproben gefällig?

Immer wenn der Professor seine Truppe losschickt, schickt er sie mit einem eindringlichen
"Macht sie FETTICH!" in den Kampf.

Während einem der Roboterkämpfe: "Gleich gibts Roboter in eigener Soße"

Während einem Angriff mit den Jägern: "Schnell, leg mal ein paar Fresskohlen auf"

oder der bescheuerte Inspektor namens Specki auf seinem Motorrat, dass mittels einem Ballon durch durch Luft gondelt: "Wir der Inspektor erstmal sauer, werde ich schnell zum Bauer."


Fazit:
Mein Gott... ich weiß nicht, was ich sagen soll... ich finde auch nicht die richtigen Worte, dieses "Meisterwerk" akkurat zu beschreiben. Eins ist klar, es handelt sich hier um 100%igen Trash. Herrlicher, quietschbunter Trash, den man so nur sehr selten zu sehen bekommt. Mit sicherheit ist dieser Film nur für Trashfans geeignet. Andere Konsumenten könnten schwere inner Blutung erleiden und sich womöglich nie wieder von diesem Film erholen. Eine absolute Trashgranate, die jeden Trashabend retten kann und wenn einen der Film nicht schon wahnsinnig macht, dann schaffen es auf jeden fall die Dialoge!!! Hätte Youtube jetzt noch ein Video parat, dann wäre das Review komplett, aber ich denke die Bilder sprechen auch schon ganz gut für sich. 5 von 5 Zimbelaffen, MACHT SIE FETTICH!


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Macht sie fettich!"
"gemacht!"

einfach ein herrlicher Nonsens!

Grüße

J.

cpt buzzy hat gesagt…

feeeeeeeettich