Hard to Kill

(click Cover for more Info)

"Nico's back and this time he's even more harder to kill."

Release: 1990

Steven Seagal spielt Mason Storm, einen Cop, der direkt zu Anfangs eine Unterhaltung zwischen der Mafia inkl. Mafiaboss und dem Senator (Whilliam Sadler). Dabei gehts vor allem um finanzielle Unterstützung des Senators und sobald dieser erstmal im Amt ist, mehr Macht für die Bosse der Unterwelt. Leider haben die Badguys einen Informanten bei der Polizei, Storms Telefonat wird abgehört und kurze Zeit später bringen ein paar Killer zuerst seine Frau um und schießen ihn danach ins Koma. Sieben Jahre später wacht er wieder auf, flüchtet mit einer Krankenschwester und powert sich wieder auf. Danach folgt das, worauf man eigentlich die ganze Zeit gewartet hat. Storm jagt die Killer seiner Frau und bricht ein Genick nach dem anderen, wie dünne Hühnchenknochen. Am Ende kann er den Senator sogar noch ordentlich in die Pfanne hauen, denn das belastende Videomaterial hatte vor dem Überfall der Killer gut versteckt.

Die Reha-Maßnahmen sind echt cool in Szene gesetzt :D

Was soll ich sagen, der Film gehört für mich zu Seagals schlechtesten Frühwerken. Geht er noch ziemlich gut und laut los, wird dem Zuschauer danach leider erstmal lange keine Action mehr geboten. Dafür eine Pseudokrankenschwester, die Lord Steven ein Kätzchen in den Arm legt... EIN KÄTZCHEN... für LORD "Bonecrusher" STEVEN! Einzig spannend zu diesem Zeitpunkt ist noch die Flucht vor dem Auftragskiller im Krankenhaus. Danach folgt die bereits erwähnte Trainingsmontage, trotzdem aber immer noch keine Gehaue! Die letzten paar Minuten darf der Lord dann aber doch noch mal ran und nimmt mit brutaler Routine die Badguys auseinander. Das wars... Naja, nicht ganz. Ist vielleicht noch ganz interessant zu erwähnen, dass Hard to Kill zu den gaaaaaaaaaanz wenigen Filmen gehört, in denen der Lord ernsthaft verwunden bzw. angeschossen wird. *hehe*

Er war nie ein besonders guter Billardspieler...

Fazit:
Man merkt, dass bei "Hard to Kill" ein eher unerfahrener Filmemacher auf dem Stuhl gesessen hat: Zuviel Leerlauf für den Aikaidomeister, der dadurch allerdings auch extremes Posing betreiben kann (Trainingsmontage). Wenigstens hat Seagal hier gegenüber seinem Erstlingswerk "Above the Law" seine Unsicherheit vor der Kamera verloren. Routiniert lässt er den Macho raushängen, haut lockere Sprüche raus. Ab und zu darf er dann auch noch ein paar Knochen brechen und rumballern, nur halt viel zu wenig für meinen Geschmack. Ich sach ma 3 Zimbelaffen.

Keine Kommentare: