Marked for Death

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"In Above the Law, he got tough; In Hard to Kill, he got even; Now the man with the short fuse is... Marked For Death"

Deutschter Titel: Zum töten freigegeben
Release: 1990

Steven Seagal spielt John Hatcher, einen DEA-Agenten aus Chicago, der in Columbien unterwegs ist, um eine Gruppierung von Drogendealern auseinander zu nehmen. Der Deal geht schief und auf der Flucht wird sein Partner erschossen. Ausgebrannt, motivationslos und müde reicht er seine Kündigung ein und fährt zu seiner Familie. Schon kurze Zeit später, er hat zwischendurch noch seinen alten Veteranenkumpel Max getroffen, wird Hatcher in einen Kampf zwischen zwei rivalisierenden Drogenbanden verwickelt. Eine davon besteht aus rücksichtslosen Jamaikanern und unter der Führung des irren Srewface wollen sie den Drogenhandel in der Stadt unter ihre Kontrolle bringen. Es kommt wie es kommen muss: John Hatcher wird von Srewface für seine Einmischungen zum Abschuss freigegeben. Als dann auch noch Anschläge auf seine Familie verübt werden, beginnt Hatcher zusammen mit Max und einem jamaikansichen Cop einen Rachefeldzug gegen die jamaikanische Drogenmafia und gegen Srewface.

Das tat sogar beim zuschauen weh...

Der dritte Streifen des Kampfsportmeisters hat endlich das, was ich in den vorherigen vermisste: Eine wesentlich höhere Geschwindigkeit, mehr Shootouts, mehr Aikaido, einen würdigen Showdown und das abgebrühte Steingesicht von Seagal, dass er mittlerweile perfektionieren konnte. Dazu kommen coole Sprüche, wie "Der eine dachte er wäre unbesiegbare, der andere dachte er könne Fliegen. Sie haben sich beide geirrt!" Super!


Showdown mit Schwertern. Klasse!

Langweilig wird der Streifen eigentlich zu keiner Zeit. Es wurde wert darauf gelegt, dem Zuschauer in regelmäßigen Abständen ein kleines oder größeres Actionspektal zu präsentieren, wobei diese immer recht gut in Szene gesetzt werden und das Herz eines Action- und Seagalfans höher schlagen lasse. Gut okay, die Ballereien sind nicht unbedingt das gelbe vom Ei, aber alles was mit Handkantenschlägen zu tun, sieht klasse, fies und hart aus. Die simple, aber absolut passende Story tut ihr übriges, um dem Anspruch eines überdurchschnittlich guten Actionfilms gerecht zu werden. Gut gefallen haben mir auch die mystischen Elemente, wie Voodoo oder Flüche, die ab und zu als quasi als "Nebensatz" eingebaut wurden. Oh, da fällt mir ein: Mit dem Screwfacedarsteller hat man damals einen sehr guten Bösewicht gefunden. Ein bißchen Wahnsinnig und unberechenbar, so wie das sein muss.

Der fiese Drogenbaron Srewface.

Fazit:
Kann man mal sehen, was alles passieren kann, wenn das Budget stimmt und ein zumindest handwerklich begabter Regisseur mit der richtigen Story die richtigen Anweisungen gibt. Zumal Seagal sehr motiviert wirkt und noch keine Probleme damit hat, selber durch die Gegend zu rennen, aus brennenden Autowracks zu robben und sich anschließend zur Explosion zu Boden zu werfen. Soll heißen: Nicht nur für Fans des Lords, sondern generell für alle Fans von guten Actionfilmen ist dieser Streifen zu empfehlen, auch wenn er quasi nur von Mr. Seagal zusammengehalten wird (aber was will man mehr :)! 4 Affenköppe



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