Under Siege 2

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"Ihr Ziel: Das Pentagon
Ihr Preis: Eine Milliarde Dollar
Ihr Problem: DER KOCH!"


Deutscher Titel: Alarmstufe Rot: 2
Release: 1995

Steven Seagal spielt zum zweiten mal Casey Ryback, diesmal allerdings nicht als Koch auf einem entführten Kriegsschiff, sondern als Onkel in (und auf) einem entführten Zug. Und damit ist auch schon quasi der einzige Unterschied zum ersten Teil genannt. Nicht Boot, sondern Zug. Ansonsten die gleiche Mixtur: Zug wird entführt, Entführer expressen die USA - diesmal allerdings mit einer Satelliten, der Erdbeben auslösen kann - und Ryback tauch uneingeladen auf der Party auf, um sie möglichst schnell und möglichst brutal zu beenden. Nebenbei muss er auch noch seine Nichte, mit der auf Zugreise gegangen ist, aus den Krallen der Terroristen befreien und sich seinem Sidekick, dem Kofferträger, rumschlagen. Am Ende siegt er natürlich mit Hilfe seiner alten Freunde Handkante und Ballermann.

"Du bist also die Pappnase, die in diesem Film für Spaß sorgen soll?"

Nach dem finanziellen Reinfall mit "On deadly Ground" zog Warner die Konsequenzen, holte Seagal weg vom Regiestuhl und steckte ihn in eine Fortsetzung seines erfolgreichsten Films "Under Siege". Und das war auch gut so. Zwar ist die Story, wie oben etwas flappsig beschrieben, praktisch identisch mit dem ersten Teil, aber trotzdem immer noch besser als noch mehr Ökomist. Wahrscheinlich aus Kostengründen wurde die Handlung in einen Zug verlegt und für ein bißchen mehr Flair sorgt jetzt ein todbringender Satellit und viel CGI-Technik.
Wie gesagt, es hat sich zum ersten Teil nicht viel verändert und so weiß der Genrekenner ziemlich genau was passieren wird. Ryback kämpft und schießt sich Stück für Stück durch den Zug bis alles in einen großen Finale endet, in dem die Terroristen auf übelste Weisen dran glauben müssen.

Und das sind die Oberpappnase, die Steven sich für's große Finale aufspart!

Ein bißchen nervig dageben ist Seagals Sidekick. Den für die Zeit typisch coolen Afroamerikaner, der ein paar dämliche Sprüche ablassen soll, um für Stimmung zu sorgen, hätte man sich ruhig sparen können. Naja, egal, er hat echt nur ne Nebenrolle und wird die meiste Zeit einfach von der Präsens des Lords verdeckt. Die Bösewichte (keine Ahnung, wie die heißen) kommen nicht ansatzweise an die Leistungen von Tommy Lee Jones und Gary Busey aus Teil 1 ran, wirken aber trotzdem nicht fehl am Platz. Alles in allem ist der Film halt "billiger" als sein Vorgänger. So kann man ihm auch so gerade noch die mehr schlecht als recht aussehenden CGI-Effekte verzeihen. Vorallem weil die Action endlich mal wieder stimmt und es dadurch einfach zu keine Minute langweilig wird.

Fazit:
Nicht ganz so toll wie Teil 1, aber auf jeden Fall über dem Durchschnitt. Keine Langeweile, viel Krachbumm und Keilerei und vor allem viel Seagal, der gut drauf ist und orgentlich kaputtmachen darf. Die Story ist zu vernachlässigen. Am besten nicht drüber nachdenken, zurücklehnen und die Zugfahrt genießen. 4 von 5 Zimbelaffen



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