Fist of Legend

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Release: 1994


Jet Li schlägt um sich und verursacht nicht nur unschöne Knochenbrüche! Japan und China während des zweiten Weltkrieges, die Japaner marschieren in China ein und alle kriegen sich ordentlich in die Wolle. Die Japaner hassen die Chinesen und die Chinesen hassen natürlich die Japaner und dazwischen hängt Chen Zhen (Jet Li). Der ist Schüler einer großen Kampfsportschule und am Anfang Schüler in Japan. Er soll nämlich die Technik der Japaner erlernen und dann gegen sei einsetzen, der kleine Attentäter. Aber es kommt anders. Chen Zhen erfährt vom Tod seines Meisters und kehrt nach China zurück. Dort muss er feststellen, dass der Meister nicht im Kampf gestorben ist, sondern viel mehr da hinter steckt. Unter anderem das japanisches Militär und ein Verräter und der Meister einer verfeindeten japanischen Kampfsportschule und alle kriegen mächtig auf die Fresse. Zwischendurch wird noch eine kleine Liebschaft zwischen Chen Zhen und einer Japanerin eingeflochten, um der Story etwas Dramatik zu verpassen.

Willkommen zu einer neuen Folge von "Wie hau ich alle kaputt!" Heute mit Jet Li!

Dramatik hin oder her, das interessiert hier sowieso keinen. Denn es geht natürlich um die Martial Arts Einlagen und von denen gibt es reichlich. Eigentlich wird jeder, der sich irgendwie gegen Chen Zhen oder seine Kampfsportschule stellt, verprügelt. Alle Kampfszenen sind absolut spitze durchchoeografiert und bieten dem Fan alles was er braucht: Schnelle Moves, Knochenbrüche und trotz typischer asiatischer Übertreibung nur wenig bzw. unauffällige Kabelarbeit. Die Story ist dabei nur der Aufhänger für die vielen Kämpfe, denn als einfallsreich kann man das Drehbuch bestimmt nicht bezeichnen.

Jet Li sticht in der Hauptrolle natürlich heraus und steht deutlich über allen anderen Darstellern. Seine Leistungen als Schauspieler sind sicherlich fragwürdig, seine Leistungen als Kämpfer dafür umso herausragender. Mit anderen Worten: Der Junge hats einfach drauf und rockt ohne erbarmen alle Feinde in Grund und Boden. Mehr braucht man dazu wirklich nicht sagen. Bis auf den Endkampf ist er in der Regel allen Feinden überlegen und bietet dem Zuschauer bei allen Fights ein Höchstmaß an Kampfkunst und natürlich Unterhaltung.

Der böse Endkampf General beim Training

Fazit:
Fist of Legend gehört zu den besten Martial Arts Filmen, die ich bisher genießen durfte. Ich bin mit Sicherheit kein Experte auf dem Gebiet, aber die Kämpfe sind dermaßen durchgestylt, dass es einfach nur Spaß macht, sich das ganze anzugucken. Die Story ist nicht blöde, sondern zweckmäßig. Größere Durchhänger gibt es zum Glück auch nicht und in regelmäßigen Abständen kriegt irgendjemand von dem flinken Zwerg eins auf die Nase. Immer unter der Vorraussetzung, das man an solchen Filmen gefallen findet, kann ich Fist of Legend nur empfehlen. Ganz großes asiatisches Klopperkino! 5 Zimbelaffen, 4 für die großartige Show und 1 um mal wieder die 5 voll zu machen (und natürlich um die miese Bewertung von "Fatal Termination" wieder gut zu machen)!

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