Six String Samurai

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Release: 1998

1957 fiel die Bombe und die Russen kamen, um sich zu nehmen was von den Vereinigten Staaten von Amerika noch übrig war. Nur in einer Stadt herrschte Freiheit - Lost Vegas! Und Herrscher über Lost Vegas war Elvis, der King of Rock'n'Roll höchstpersönlich. Doch eines Tages starb der King und es wurde ein neuer Herrscher gesucht. So machen sich aus dem ganzen Land die besten schwertschwingenden Gitarrenhelden auf den Weg, um der neue König von Lost Vegas zu werden. Selbst der Tod macht sich auf, den Thron zu besteigen und schaltet zwischendurch alle Anwärter aus, die ihm vor die Flinte/ den Bogen laufen.

Buddy (Jeffrey Falcon, sieht im Film aus wie Buddy Holy) will ebenfalls auf den Thron und er lässt sich von seinem Gig in Vegas durch niemandem aufhalten, denn er ist der Beste. Jedenfalls lässt er sich nicht aufhalten, bis er den großen Fehler macht und nen kleinen Jungen vor ein paar grunzenden Neandertalern rettet. Von da an hat er die Göre an den Fersen kleben und strauchelt nebenbei von einer Auseinandersetzung in die nächste. Da wären zum Beispiel ein Gruppe von Kopfgeldjägern in Bowlingklamotten, die bereits erwähnten Neandertaler, mutierte Astronauten, das gefürchtete Spinatmonster (!), durchgeknallte Russen und natürlich der Tod persönlich, gegen den er im Finalkampf - Rock'n'roll vs. Heavy Metal - antreten muss. Doch Buddy lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Wenn er nicht gerade in seinem abgewetzten Anzug und seinem halb auseinander gefallenen Schirm durch die Wüste rennt, während er versucht den immer nur rum schreienden Jungen loszuwerden, schnetzelt er mit seinem Samuraischwert, welches er auf dem Rücken seiner Gitarre befestigt hat, alle Gegner nieder, die sich ihm in den Weg stellen.


Mit einem Budget von ca. 2 Millionen Dollar (Quellen weichen ab) ist "Six String Samurai" ein absoluter Low-Budget-Film, den Jeffrey Falcon und sein Kumpel quasi im Alleingang hochgezogen haben. Falcon, der vorher meist kleinere Nebenrollen in irgendwelchen asiatischen Klopperstreifen übernommen hat, ist hier gleichzeitig als Hauptdarsteller, Produzent, Drehbuchautor, Stuntkoordinator, Choreograf und Bühnenbildner tätig gewesen. Bei seinem Kumpel, Regisseur Lance Mungia, sah es nicht viel anders aus. Einer von beiden (ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht mehr wer) hat sogar seine Anteile an einer Spielzeugfabrik in China verkauft (muss wohl Falcon gewesen sein), um den Film überhaupt fertig stellen zu können.

Was allerdings bei dieser Unternehmung herauskam, ist ein Film, der seines gleichen sucht. Man hat es hier mit einem Streifen zu tun, der zwar durch und durch auf Endzeit getrimmt, aber durch seine total abgedrehte Story absolut unvergleichlich ist.

Mungia, der danach nur noch "The Crow: Wicked Prayer" drehte, zeigt hier, wie man aus wenig Geld viel machen kann. Zwar wirkt die Optik teilweise wegen des niedrigen Budgets sehr trashig, aber die geschickte Inszenierung und die sichere und teils ungewöhnliche Kameraführung lassen das schnell vergessen. Hinzukommt die Optik, die durch und durch eine endzeitliche Atmosphäre verbreitet: Bars in zerfallenen Ruinen oder lange Märsche durch Canyons, Wüsten oder Schrottplätze - hier ist absolut nichts mehr intakt, nicht mal Whiskeygläser! Haupt- wie Nebendarsteller sehen grundsätzlich aus, als hätten sie seit Monaten nicht geduscht und dazu noch kein Plan von Nadel und Faden... wahrscheinlich gibt’s so was auch nicht mehr.
In jeder Szene ist jedenfalls das viele Herzblut, welches Falcon und Mungia in ihr Projekt investiert haben, deutlich zu spüren. So ist Falcon selbst auch hoch motiviert dabei und stellt in den immer wiederkehrenden Nah- und Schwertkampfeinlagen sein Können unter Beweis.


Die Story ist wie bereits erwähnt richtig schön durchgeknallt. Allein die Grundidee, dass nach einem Atomkrieg der neue King von Lost Vegas gesucht wird und sich Buddy auf den Weg macht, hat mich damals dazu gebracht, mir den Film zu besorgen. Alle paar Minuten bekommt man entweder irgendeinen lockeren Spruch von Buddy zu hören, schön in Szene gesetzte Umgebung zu sehen oder einen neuen, noch bekloppteren Gegenspieler als den vorherigen vorgesetzt. Bei allen Charakteren ist ein ordentliches Maß an Overakting festzustellen - sowohl bei Buddy, der kleinen Göre und allen anderen Typen - was stimmig ist. Ernsthafte Schauspielerei kann hier sowieso nicht erwarten. Abgerundet wird die Gesamtinszenierung durch rockige Musik von den Red Elvises (die auch einen Gastauftritt im Film haben), eine Mischung aus russischer Folklore und fetzigem Rock'n'roll. Echt cool!

Bei der Action ist dann allerdings das knappe Budget am deutlichsten zu erkennen. Zwar wirbelt Buddy quasi ununterbrochen mit Schwert, Gitarre, Fäusten und Füßen um sich und verdrischt jede Menge fieser Typen, aber der Gewaltgrad ist kaum höher, als bei der Sendung mit der Maus (weshalb der Film wohl auch ab 12 ist). Wer also einen schlitzigen Splatterstreifen erwartet, in dem Körper per Schwert in zwei Teile zerschnibbelt werden, ist hier auf dem Holzweg. Jedoch sind die Kämpfe durchweg so gut choreographiert (der Kampf gegen den Tod am Ende des Films ist schon fast episch!), dass man als trash-liebender Filmegucker locker darüber hinwegsehen kann. Im Übrigen hätten ausufernde Splattereinlagen den Film nicht besser gemacht - im Gegenteil - wahrscheinlich wäre dadurch die Story viel zu sehr in den Hintergrund gerückt worden.


Fazit:
Schnell, verrückt, solide, dass alles ist Six String Samurai - am ehesten zu bezeichnen als trashiger post-apokalyptischer-Rock'n'Roll-Eastern-Endzeitfilm! Jeffrey Falcon beweist seine Martial Arts Fertigkeiten und Mungia sein Können als Regisseur. Die herrlich abgedrehte Handlung, die darin vorkommenden Charaktere und der niedrige Bekanntheitsgrad heben den Film in meinen Augen auf Kultstatus. Nervig empfand ich eigentlich nur den Jungen, den Buddy die ganze Zeit Arsch kleben hat. Die meiste Zeit gibt das Balg nur Schreilaute von sich und das nervt nicht nur Buddy im Film, sondern irgendwann auch den Zuschauer. Kampfeinlagen, Story und das ganze Drumherum können aber zum Glück meistens wieder davon ablenken. Six String Samurai ist ein echter Geheimtipp und ich lege diesen Film jedem ans Herz, der auf Endzeit, Trash und generell verrückte Film steht. Leute, ihr werden den Streifen lieben! 5 trashig endzeitliche Affenschädel!!!

Zitat of the Moment:


"Feddich ist nich Feddich wenn du sachs Feddich. Feddich is Feddich wenn ich sach is Feddich. Ausserdem sind wir hier nich bei Aldi sondern im Stau. Feddich!" - Dirk Matthies der sich allen anschein selber spielt *hust* ;D (Superstau)

ZOMBIE AUF ACHT UHR! MACH IHN FETTICH!!!

Mir ist mal wieder langweilig, die Kollegen haben keine Zeit, draussen ist es zu warm, man hat keine Filme die man gucken kann. Bla bla bla... wie immer also, nur das zum x-ten male die gleiche Einleitung kürzer ausfällt... :P Also ab ins Internet nach en Flashgame gesucht.

Diesmal habe ich mich eher für einen Actionreichen Zombieshooter entschieden den man aus der Vogelperspektive zockt. Es handelt sich hierbei um:

          
          Tust du Klicken auf Spielnamebild um tun Spielen!

Die Geschichte fängt wie folgt an: der namenlose Hauptdarsteller sitzt mit drei weiteren seiner Soldatenkollegen in einen Humvee, die ihn gerade aus en Haus retten konnten, in welches er sich über zwei Teile hinweg verbarikadieren konnte und die Zombies reihenweise umgemäht hat. Das Vierergespann macht sich nun via Karre auf den Weg Richtung nächstgelegener Stadt. Dort jedoch werden sie bereits von einer Horde Zombies wärmstens Empfangen, indem einer von den grünen Untoten erstmal ne Bazooka zückt und denen ne ordentliche Salve vor en Bug ballert. Logische Folgereaktion: der Wagen geht in die Luft mitsammt den drei Herren die den Protagonisten aus den beiden Vorgängern gerettet haben. Nur mit nen Messer und ner Pilla Palle Bleispritze macht sich unser Held also auf den Weg um aus der Stadt rauszukommen, um endlich seine Ruhe vor den lebenden Toten zu haben.

Der ein oder andere wird sich nun wahrscheinlich fragen: warum fängt der Onkel Ashley mit en dritten Teil der Serie an? Leichte Frage, schnelle Antwort, und um es mal gelinde auszudrücken: Teil 1 und Teil 2 waren net wirklich der Hammer. Man saß in en Haus, von allen Seiten sind die Zombies angestürmt, und man hat die einfach wild umgeballert. Es war einfach von Level zu Level das gleiche. Bei Teil drei ist es jedoch anders! Man kann sich frei in der doch recht großen Stadt bewegen (zwar nicht so frei wie z.B. bei Gothic oder GTA, aber was erwartet man von en Flash Game?^^) und befindet sich nicht immer am selben Ort. Zudem kann man nach ein paar Minuten Spielzeit bereits das erste Vehicle besteigen: einen Buggy. Leider kann man während der fahrt die Zombies nicht mit Blei vollpumpen. Aber warum sollte man auch, wenn man sie einfach überfahren kann?


Wat wird dat denn wenn das fettich ist? Gehst du wohl von meiner Karre runter?

Aber wo wir gerade von "mit Blei vollpumpen" reden: wie schauts es mit der Muni aus? Geschweige mit neuen, effektiveren Ballermännern? Ganz einfache Kiste: für jeden erledigten Zombie kriegt man ein paar Dollar. Für den einen mehr (Zombies mit Maschienenpistolen, oder irgendwelche mutierten Menschen, die auf allen vieren mit einer Höllengeschwindigkeit auf einen zurasen und verdammt viel aushalten, dazu aber später mehr) und für andere weniger (dazu zählen dann eher die schwarzen Piepmätze, Fledermäuse und die normalo Untoten). Zwischenzeitlich muss man auch verschiedene Punkte für ein bis zwei Minuten halten. Wenn dies der Fall seien sollte, stehen natürlich mehr Zombies auf der Matte, als wenn man nur durch die Stadt spazieren würde. Bringt jedoch auch a) schneller Kohle und b) bekommt man, nachdem die Zeit abgelaufen ist, und überlebt hat, einen kleinen Bonus an Mäuse, der sich auch im späteren Spiel noch auszahlt.

Nachdem der Zombieplätter von Welt also ein klein wenig Kohle angesammelt hat, wird er sich Richtung Garage machen. Der sichere Zufluchtsort vor der untoten Horde. Dort kann man dann seine erste Bleispritze upgraden, neue Waffen kaufen (dazu gehören Schrotflinten, Maschienenpistolen, Maschienengewehere, Bazookas, Sniperrifles und natürlich ne Machete) und die neu erworbenen Waffen ebenfalls upgraden. Man weiß auf alle Fälle wofür man die Kohle ausgiebt, da man den dickeren Bums hinter den Waffen direkt spürt. Nen normalo Untoter gibt nach vier Schüßen aus der Lvl 1 Pistole den Löffel ab. Mit Lvl 2 kippen die bereits nach zwei Schüßen, und mit Lvl 3 bereits nach einen Schuß aus den Latschen. Gar keine Frage: Lohnenswert! Wobei später die anderen Knarren selbstredent noch nen etwas tieferen Eindruck hinterlassen. Zudem kann man sich in der Garage ebenfalls heilen und seine Rüstung aufwerten, was soviel heißt, dass das Lebenspolster ansteigt. Auch keine schlechte Sache. Speichern ist ebenfalls in der Garage möglich. Wenn man also später weiterspielen möchte: kein prob! Abspeichern, Browser zu, später wieder auf die gleiche Seite, und da weitermachen wo man aufgehört hat. Klasse!


Wo ich gerade die Shotgun sehe: warum nicht mal nen Zombiefilm von John Woo? Zwar sind alle Zombies nach 3 Schüssen abgenippelt, dank der Shotgun, aber hätte bestimmt was. xD

Zudem sollte man die Garage aufsuchen, wenn der Tag - Nachtwechsel ansteht. Erstens weil man Nachts nur das sieht, was gerade im Lichtkegel der Taschenlampe umherirrt (dieses BILD gibt die Situation schon recht gut wieder), und zweitens weil Nachts die richtig fiesen Monster aus ihren Löchern krabbeln. Dort kommen dann zum Bleistift die besagten Mutanten zum Einsatz, die auf allen vieren auf einen zurasen, verdammt viel aushalten und ordentlich Aua machen. Heißt auf gut deutsch: schnell Tagsüber das erledigen was auf en Plan steht: z.B. die Polizeistation aufsuchen, wo ihr dann den Wissenschaftler Baron van Bratworst (hehe, fand ich sehr nett :>) trefft, der euch dann wiederrum Infos an den Kopp ballert, dass, wenn wir mehr über die Zombies und deren neuen Abarten wissen wollen, ab zum Hospital müssen, usw. usf.. Da muss man zwischenzeitlich schonmal die Beine in die Hand nehmen um vor Sonnenuntergang die rettende Garage zu erreichen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Die Gefechte werden zum späteren Spielverlauf immer Härter, die Wege länger und die Aufgaben umfangreicher. Aber wäre ja auch plöt wenn dem nicht so wäre. Warum nen Spiel zocken was keine Herausforderung sein eigen nennt! Nicht wahr? ;D

Joa, soviel zur Story und Gameplay. Bleibt eigentlich nur folgendes zu sagen, dass das Game doch für eine gewisse Zeit zu Unterhalten weiss. Wenn man sich überlegt das man es mit nen Flashgame zu tun hat, ist das, was hier abgeliefert wurde, erste Sahne. Man kann Zombies metzeln (Wunderbar), man kann quasi Erfahrungspunkte Sammeln (= die Kohle) und somit neue Waffen kaufen und zugleich aufwerten (da stehe ich voll drauf =D) und man kann Zombies reihenweise abknallen (das darf ruhig zweimal genannt werden. HELL YEAH!). Für mich das Game was mir den heutigen Tag gerettet hat!

Dann wünsche ich euch heute doch mal einen wohl gelungenen und durch Zombieblut durchtränkten Tag, ihr Jungs und Mädels dort draussen! ;D

P.S. Wenn ihr direkt am Anfang zu der Absperrung kommt, und euch gesagt wird, ihr braucht ne stärkere Knarre um des aus en Weg zu räumen, dann reicht die Lvl 2 Pistole dafür vollkommen aus. Meiner einer dachte sich am Anfang das man dafür die Bazooka benötigt, und habe mir direkt erstmal nen heißen gesammelt, weil die so teuer ist... -.- Naja, dies nur just for info, dass euch nicht das gleiche passiert ;)

Das Endzeit-Special


Endzeit - Menschheit ist am Arsch - die Erde geht den Bach runter. Für die einen ist dieses Subgenre unerträglich, für die anderen die Erfüllung.

Ob Punk's in Kiesgruben oder selbst zusammengebaute Motorräder mit aufgesetzten Plastikraketen - für Trashliebhaber bietet das Endzeit-Szenario zahlreiche Schauwerte, die man derart kanalisiert sonst nicht zu sehen bekommt.
Grobe Grütze, Modermutanten, atomare Verwüstung... das und noch mehr zeichnet den Endzeitfilm aus. Begleitet das Team der Trash-Academy auf einen schweißtreibenden und staubigen Tripp ans Ende der Welt!

Filmauswahl:
2012
Babylon A.D.
Death Race (2008)
Death Race 2000
Doomsday
Mad Max 2
Mad Max 3

Mutant Chronicles
Nemesis
Robotjox
Rote Flut, Die
Screamers
Six String Samurai
Unternehmen Feuergürtel

curve... CuRvE...CURVEBALL!

Draußen ist es mehr schwül als warm, zwischenzeitlich fängt es auch noch an zu regnen und verbessert somit die Situation, die draußen vorherrscht, nicht wirklich. Im Gegenteil, es wird noch drückender. In der Bude hat man auch nette 35 Grad und man ist das einzig wahre Schwitzeschweinchen weit und breit.

Man sitzt also im eigenen Sud und wünscht sich das es Abend wird und etwas abkühlt. Aber was bis dato unternehmen? Draußen rumeiern und sonstwas machen ist Tabu! Die von der Natur eingerichteten Sauna lehne ich dankend ab. Dann der nächste logische Schritt: Filme gucken? Ne, hat man bereits gestern gemacht. Was also tun? Mal wieder nen kleines nettes Game im Netz zocken. Man sitzt dabei rum und fördert somit nicht weiter den Einsatz seiner Schweißdrüsen und man bewegt sich dennoch ein klein wenig *hust* Also frisch ans Werk.

Die nächste Frage die sich natürlich stellt: auf was für ein Genre habe ich denn Lust? Nen Strategiespiel? Oder vielleicht doch eher ein Adventure? Wobei ein paar Aliens in en Shooter schnetzeln wäre auch mal wieder fein. Ne, ich entscheide mich dann eher doch für nen Geschicklichkeitspiel. Mal wieder ein klein wenig seine motorischen Fähigkeiten schulen ist nie schlecht, und entlastet auf kurz oder lang ebenfalls den Geldbeutel (man lässt dann immerhin nur noch einmal die Woche ein Glas fallen, und nicht fünf mal...).

Man sucht, sucht, sucht und sucht und wird irgendwann fündig. Warum nicht mal wieder ne Runde CURVEBALL zockern? :D




Das Spiel ist schnell erklärt: ein Ball, zwei Gegenspieler, man versucht den Ball so zu schlagen das der Gegner ihn nicht kriegt und somit ins Aus geht. Der Ball wird natürlich nicht in Pong-Manier hin und her geballert, sondern wird durch elegante Mausbewegungen angeschnitten, springt dadurch teilweise wild umher und wird schneller als Michael Schumacher in seinen besten Tagen in der Formel 1.

Es hört sich nicht wirklich spaßig an, aber wenn man einmal raus hat wie man den Ball richtig anschneidet, greift der Spielspaß sofort. Die ersten paar Level spielt man noch locker flockig durch, aber danach zieht der Schwierigkeitsgrad ungemein an. Der Computer rasiert mir zumindest immer die Eier ab Level 7 und gehe somit mit ca 22.ooo mageren Punkten aus en Spiel. Mehr als ärgerlich...

Naja, ich für meinen Teil versuche nun noch ein paar weitere Male mein Glück bis sich das Wetter draussen wieder beruhigt hat. Danach wird das Wochenende ausgelebt wofür es geschaffen wurde: für die Kollegen, für die Mädels und natürlich für das Bier :>

Also, euch noch nen vielversprechenden Samstag Jungs und Mädels. ;)

Exit Wounds

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Release: 2001

'What Can Two Men Do Against A Gang Of Crooked Cops?
Whatever It Takes.'

Steven Seagal ist Orin Boyd, ein draufgängerischer Polizist in New York, der ab und zu seine Kompetenzen überschreitet und sich auch gerne mal eindeutigen Befehlen seiner Vorgesetzten widersetzt. Klar, dass eine Degradierung nicht lange auf sich Warten lässt. Nicht nur das sich Boyd plötzlich als Ampelersatz auf einer Kreuzung wieder findet, er muss auch noch an einem Aggressionsabbauseminar teilnehmen. Als er schließlich in die Schusslinie einiger korrupter Polizeikollegen gerät und anfängt auf eigene Faust zu recherchieren, ist die Kacke bald am Dampfen. Freunde werden zu Feinden, Feinde zu Freunde und mitten drin ist
Orin Boyd, der sich mit coolen Moves, Faustschlägen oder roher Waffengewalt immer wieder aus den übelsten Situationen retten kann.

Niemand anderer als John Silver zeigt sich für diese Produktion verantwortlich und vermutlich ist das auch der Grund, warum sich der Streifen endlich mal wieder über die Durchschnittlichkeit der voran gegangenen Seagalstreifen erheben kann (vor allem über The Patriot). Einzig das Drehbuch ist mal wieder dürftig geraten. Da gibt’s zum Beispiel Kokaintransporter, bei denen das Zeug in nasse T-Shirts aufgesaugt wird oder dicke Logiklöcher und Handlungswendungen, die wie ein Schlag ins Gesicht wirken. Wie kann ein ausgebrannter Cop seine bis zum geht nicht mehr aufgemotzte Karre (ein El Camino) schrotten und zwei Szenen weiter vor seinem Hausboot einen nagelneuen dicken Jeep stehen haben, auf dem quasi noch das „Zu Verkaufen“-Schild klebt? Naja, was soll, deswegen guckt man sich einen solchen Film eh nicht an, oder?!

Steven Seagal selbst hat diesem Film übrigens einiges an Verantwortung einbüßen müssen. Keine Mitarbeit am Drehbuch, er tritt nicht als Produzent auf und hatte mit Sicherheit auch kein Mitspracherecht bei den Actionszenen. Lord Steven musste außerdem für Exit Wounds ordentlich abspecken und um ihn Neuzeit tauglicher zu machen, musste der Pferdeschwanz dran glauben. Bei Actionszenen wurde der Lord nebenbei bemerkt auch dass erstmal mit Wirework konfrontiert, worauf er vorher immer verzichtet hatte. Das tut dem Filmspaß aber keinen Abbruch - im Gegenteil - und genau das sollte eigentlich zu denken geben...

Außerdem verkörpert Seagal diesmal nicht seinen klassischen Ex-CIA-FBI-Sonst-Was-Supermacho-Charakter, sondern ist durchaus verwundbar und muss auch schon mal ein paar ordentliche Schläge einstecken – sowohl physisch als auch psychisch. Als (ungewohnter) Ausgleich wurden ihm ein paar lustige Szenen aufs Auge gedrückt, die zwischendurch für den oder anderen Schmunzler sorgen (wie zum Beispiel die Wuttherapie, in der er nach einem lockeren Spruch die komplette Sitzbank auseinander nimmt). Vor allem durch sein markantes Steingesicht und den immer gleichen Gesichtsausdrücken funktionieren diese trockenen Humoreinlagen wunderbar!

Trotz dieser kleinen Lacher auf Seiten des Lords ist es nicht verwunderlich, dass Seagal am Set meistens anpisst rumlief und zwischendurch auch schon mal etwas zu hart mit diversen Stuntleuten umging, was letztenendes sogar zu einer Klage führte (oder vertue ich mich da gerade mit einem anderen Streifen?). Überhaupt soll laut Produzent Silver die Arbeit mit Herrn Seagal schwierig gewesen sein, eben wegen den oben erwähnten nicht existenten Mitspracherechten.

Andrzej Bartkowiak drehte übrigens noch zwei weitere Filme mit fast derselben Besetzung: „Romeo must die“ und „Born 2 die“, beides ebenfalls sehenswerte Actionstreifen. Anthony Anderson und Tom Arnold kommen in allen drei Filmen vor und dürfen immer ordentlich rumblödeln (böse Zungen behaupten, dass ihr Gespräch im Abspann von Exit Wounds die beste Stelle im Film sei… na ja, lustig ist sie definitiv). Ansonsten durfte auch DMX nochmal die Hauptrolle übernehmen und an der Seite von Jet Li böse Jungs verprügeln. Man könnte auch soweit gehen und die Streifen die Bartkowiak – Triologie nennen, denn alle beschäftigen sich mehr oder weniger mit den gleichen Themen.

DMX liefert an Seagals Seite mit Exit Wound einen positiven Einstieg ins Filmbuisness ab. Hätte ich so von einem Musiker (dürfen sich Rapper Musiker nennen?) jedenfalls nicht erwartet. Sowohl schauspielerisch als auch bei Actionszenen macht er eine gute Figur, was er bei seinen nachfolgenden Filmproduktionen ebenfalls unter Beweiß stellen durfte. Da sich DMX und Seagal die Screentime bei Exit Wounds in etwa teilen, sich DMX aber schon aufgrund seines erwähnten positiven Eindrucks mehr als Seagal in den Vordergrund stellt, tauchten nach der Premiere des Streifens sogar ein paar Berichte auf, die den Lord nur als Nebendarsteller und DMX als Hauptdarsteller benannten. Ein paar Songs steuerte er nebenbei auch noch bei, die wunderbar die urbane Atmosphäre unterstreichen.

Was den Film aber wirklich ausmacht, sind die hervorragenden Actionszenen. Schon direkt am Anfang gibt es ein heftiges Feuergefecht auf einer Brücke, inklusive Helikopter (den Lord Steven unrealistischer Weise ganz locker mit einer Knarre vom Himmel holt). Zwischendurch darf sowohl der Lord als auch DMX ne Menge böser Jungs verprügeln, wobei gerade bei Seagal das erwähnte Wirework zum einsatz kommt, um ihn allen Gesetzen der Schwerkraft zum Trotz durch die Luft wirbeln zu lassen. Leider geht dabei auch die raue, direktere Art zu kämpfen verloren, die Fans in älteren Filme wie „Out for Justice“ oder „Marked for Death“ so sehr geschätzt haben.
Alles in diesem Film soll eben mehr ein größeres Mainstreampublikum ansprechen und nicht mehr nur den Action-Nerd. Sehr eindrucksvoll inszeniert finde ich auch immer wieder die Verfolgungsjagd durch die Stadt oder den Kampf in einem umgestürzten Van, der kopfüber eine Straße runterrutscht. Bei diesem Stunt kam leider auch einer der Stuntleute ums leben.
Gegen Ende darf der geneigte Zuschauer dann noch eine deftige Schießerei in einer Lagerhalle bestaunen, in dem ein paar nette Inszenierungen geboten werden. Hier prügelt sich der Lord unter anderem mit riesigen Papierschneideklingen und DMX feuert eine Pumpgun mit einem um den Abzug gebundenen Gürtel ab. Hat man so auch noch nicht gesehen und zaubert Genrefans mit Sicherheit ein Lächeln ins Gesicht.

Fazit:
Mit Exit Wounds schuf
Andrzej Bartkowiak einen ungewöhnlichen Seagalstreifen, der dem Lord den kurzen Rückzug ins Kino ermöglichte. Er hätte diesen Erfolg richtig nutzen und nicht so eine Gurke wie „Halb tot“ nachschieben sollen, die seinen Untergang in die DTV-Ära endgültig besiegelte.Bartkowiak weiß seine Actionszenen gut zu choreografieren und beweißt hier wiederholt seinen Einfallsreichtum. Auch wenn die Handlung manchmal verwirrt und Logiklöcher vorhanden sind, können die Actionszenen, die in regelmäßigen Abständen gut über die Filmlänge verteilt sind, das Ruder immer wieder herumreißen. Mit den Quasselstrippen Anderson und Arnold ist für Humor gesorgt und sogar der Lord darf für den ein oder anderen Lacher sorgen. Sowohl der mal wieder schlanke Seagal, als auch der bis dato im Filmgeschäft unbekannte DMX machen hier ne richtig gute Figur und liefern am Ende ein sehenswertes Duo ab. Exit Wounds ist somit höchst unterhaltsames Actionkino, zwar ohne irgendwelche Handlungstiefen, aber dafür ein Spaßgarant für alle Actionfans. Auch wer nicht so gut auf Steven Seagal zu sprechen ist, sollte sich diesen Streifen definitiv mal zu Gemüte führen. 4,5 Köppe!


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Zitat of the Moment


Wissen Sie, was ich wirklich hasse… Was ich wirklich hasse, ist 'ne Pussy mit 'ner Waffe in der Hand." - Mr Smith (Shoot 'Em Up)
PC vs. MAC

Alles in allem sind die Spots zwar schon älter, aber in dem folgenden Video sind alle zusammen auf einem Haufen und auf Deutsch. Einfach klasse, vor allem gegen Ende! Have fun!


Death Race 2000

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Release: 1975
deutscher Titel: Frankensteins Todesrennen



Jack Logan: Hallo, ich bin Jack Logan und bei mir ist Sam Burton. Wir haben uns hier eingefunden, um ein wenig über verschiedene Filme zu plaudern und zu diskutieren. Gleich mit unserem ersten Film wollen wir tief in die Abgründe der menschlichen Schaffenskraft eindringen und uns näher mit dem Genre des Trashs auseinander setzen.

Sam Burton: Das ist korrekt. Es handelt sich bei angesprochenem Film und keinen anderen als DEATH RACE 2000 aus dem Jahre 1975, auf deutsch FRANKENSTEINS TODESRENNEN, den man zu recht als Perle dieses Genres bezeichnen kann. Paul Bartel, der später den indirekten Nachfolger CANNONBALL drehte, führte Regie und kein geringer als Roger Corman zeigte sich als Produzent verantwortlich.

JL: In den Hauptrollen sind nebenbei bemerkt David Carradine und, man höre und staune, Sylvester Stallone zu finden. Stallone, der zwei Jahre später mit Rocky in die Oberliga Hollywoods aufstieg, muss sich hier noch mit einer eher zweifelhaften Charakterrolle zufrieden geben. Dazu kommen wir aber später noch. Sam, worum geht es überhaupt in diesem filmischen Machwerk?

SB: Tjaaa, worum geht es im Film DEATH RACE 2000? Bei diesem Werk handelt es sich, wie man bereits dem deutschen als auch dem Originaltitel entnehmen kann, in erster Linie um einen Renn-Film. Wer allerdings nun erwartet, auf einen Streifen alá Tage des Donners, Indianapolis oder The Fast and the Furious zu stoßen, wird bitter enttäuscht werden. Denn auf der Strecke zwischen dem Start, New York, und dem im Film als New Angeles bezeichneten Ziel zählt nicht nur die beste Zeit allein, sondern auch, wie viele Zusatzpunkte die Teilnehmer erreichen können. Zusatzpunkte wirst du Dich jetzt fragen? Ganz genau: Das töten von unbeteiligten Passanten bringt den tapferen Teilnehmern dieses gefährlichen Rennens quer durch Nordamerika je nach Alter und Geschlecht Punkte. So treten 5 Fahrer inkl. Navigatoren bei dem als "Transkontinentalen Strassenrennen" an, um den Titel zu gewinnen und als zusätzliches Schmankerl dem Präsidenten der Vereinigten Provinzen die Pfote zu polieren. Nun Jack, nur was wurde aus den Vereinigten Staaten, und wie kann es seien, dass man wahllos Passanten über den Haufen fahren darf?

JL: Genau die Sache mit der Pfote polieren ist der ausschlaggebende Punkt für Frankenstein (DavidCarradine), den mehrmaligen Gewinner des Rennens und absoluter Publikumsliebling. Er ist durch seine vielen Unfälle quasi ein lebendes Ersatzteillager geworden. Ob ein neuer Arm, mit dem er sekundenschnell schalten kann, oder gleich den halben Schädelknochen, bei Frankenstein wurde schon so einiges erneuert. Das ist auch der Grund, weshalb er in einem hautengen schwarzen Latexanzug durch die Gegend läuft, sein Gesicht unter einer Maske verborgen und irgendwie wie ein Mitarbeiter in einem SM-Studio aussieht... Trotzdem fährt er aber wieder, denn er verfolgt einen Plan der unmittelbar mit Mister Präsident zu tun hat, der im Film tatsächlich nur Mr. Präsident heißt. Ansonsten hätten wir da noch Machine Gun Joe (Sly Stallone), der einen äußerst aufbrausenden Charakter hat, was zusätzlich durch das auf dem Fahrzeug montierte 2m Bajonett unterstrichen wird. Ferner besitzt sein Fahrzeug statt Scheinwerfer Maschinengewehre - hoffentlich kommt er nicht in einen Tunnel. Die restlichen Fahrer, die Nazi-Hunnin Matilda, das Cowgirl Calamity Jane und Nero the Hero, alle mit entsprechenden Vehikeln (Matilda fährt eine umgebaute V2, Calamity Jane einen Plasik-Ochsen-Renner und Nero eine Art Streitwagen auf einer Corvette), bekriegen sich permanent gegenseitig und dienen dem Film zur allgemeinen Erheiterung. Aber um auf deine Frage zurückzukommen, was im Ami-Land schief gelaufen ist: Der gute Mister Präsident herrscht über die neuen USA, wie es sich ein George W. Bush oder Ronald Reagan wohl nur gewünscht hätten. Er selbst tritt i.d.R. nur auf Videoleinwänden in Erscheinung und mimt gerne den Vater der Nation. Tatsächlich ist das Land aber völlig - entschuldige den Kraftausdruck - im Arsch. Angedeutet herrscht ein totalitäres System das von den Medien in Schach gehalten und kontrolliert wird. Das DEATH RACE ist das einzige große Unterhaltungsspektakel und verläuft klar nach dem Motto "Je Menschenunwürdiger desto höher sind die Einschaltquoten und desto mehr Spaß haben die Zuschauer". Es ist Ausdruck für eine Gesellschaft, der wir uns in unserer Zeit langsam annähern, wie ich finde, und gerade deshalb ist diese versteckte Aussage der Sensationsgeilheit in diesem Trashfilm absolut zeitlos.

SB: Genau der Meinung bin ich auch, allerdings muß ich dem hinzufügen, dass die versteckte Aussage teilweise zu versteckt ist. Der ungeübte Trashfilm-Schauer, wie meine Wenigkeit, der zuvor nur wenige Erfahrungen machen konnte mit Filmen wie diversen Godzilla-Versionen, Godzilla's Sohn oder Godzills's degeneriertem Cousin 4ten Grades, wird bereits in den ersten Minuten mit der puren Ladung Trashes konfrontiert. Keine leichte Sache.

JL: Da hast du wohl Recht. Ich wollte nur kurz darauf hinweisen - näher zu behandeln brauchen wir gesellschaftskritische Punkte allerdings nicht mehr, denn DEATH RACE 2000 ist und bleibt purer Trash. Wobei vielleicht noch kurz auf die Untergrundbewegung hingewiesen werden müsste, die erstens versucht, das Rennen zu sabotieren und zweitens Mr. Präsident loszuwerden. So tiefgründig Ihre Absichten seien mögen, umso bescheuerter sind ihre Sabotageaktionen. Es wird sogar versucht, Frankenstein selbst gegen einen Doppelgänger auszutauschen, doch die schlechte Kopie wird vom Weltklassefahrer sofort und rücksichtslos gepunktet. Das Beste an dieser Sabotagegruppierung ist, dass sie ihre Aktionen völlig unbehelligt durchführen kann, denn Mr. Präsident schiebt alle Sabotageakte auf die hinterhältigen Franzosen... ja genau, richtig gehört!

SB: Oh ja, da ich gelacht!

JL: Erfolgt verspricht sich die Bewegung schließlich durch eine eingeschleuste Spionin, die als Navigatorin bei Frankstein mitfährt. Jedoch muss sie bald erkennen, dass er selbst Ziele verfolgt, die denen der Untergrundbewegung nicht unähnlich sind.

SB: Frankenstein - organisiert und mit klarem Konzept - will, in dem er seine Hand, die durch eine Handgranate ersetzt wurde, beim Händeschütteln mit Mr. President alles in die Luft jagen und das Land auf diese Weise befreien. Lassen wir das Debakel kurz außer acht, wo der Doppelgänger einfach von seinem Original in die ewigen Doppelgänger-Jagdgründe geschickt wird, sind die Aktionen der Untergrundbewegung durchaus sehr erfolgreich - und da beginnt sich der Zuschauer auch zu fragen, ob der Film Ihn nicht einfach verarschen will. So stürzt unsere Arier-Prinzessin Mathilde samt Naviator und VII durch einen aufgemalten Tunnel einen 100 Meter tiefen Abhang hinunter (zugegeben, die Explosion war ganz nett), scheidet Nero the Hero durch eine Baby-Bombe aus dem Turnierverlauf aus, ach ja auch aus dem Leben (wieder ne nette Explosion). Und unsere Frau am Steuer, Calamity-Jane, deren Navigator von Machine Gun Joe zu Punkten verarbeitet wurde, scheitert beim Einparken auf einer Landmine. So bleibt unser Augenmerk auf die beiden letzten Fahrer gerichtet. Nun fragt man sich, nachdem man Frankensteins Motiv bereits kennt (Mr. President ermorden), was Silvester Stallones allais Machine Gun Joe Viterbo's (allein der Name verdient einen Oscar) Motiv ist. Mir würde es speziell Geld oder Ruhm einfallen, aber auch hier wird der Zuschauer überrascht. Joe fährt für den Hass! Ja, für den HASS! Dazu fällt mir nichts mehr ein...

JL: Auch wenn sein Charakter zweifelhafte Motive hat, ist Stallone doch völlig in seinem Element: Rumbrüllen, fluchen, sich daneben benehmen. Nur das er mal das Arschloch spielt ist ungewöhnlich, aber schließlich befinden wir uns noch nicht in den Zeiten von Rocky und Rambo und Stallone war auf - milde ausgedrückt - fragwürdige Rollen angewiesen. Wo ich aber gerade bei fragwürdigen Rollen bin: Wie es sich für einen echten Trashfilm aus den 70igern gehört, wird auch viel wert auf nackte Haut gelegt. Ob Navigatorin, Fahrerin, Haupt- oder Nebendarstellerin, alle weiblichen Charaktere in diesem Film sind eigentlich nur Objekte, die neben ein bisschen Zickenterror jedoch mit ihren Reizen zu überzeugen wissen.

SB: Und natürlich dienen als die Mädels auch Knutschibärchen für unser aller Liebling David Carradine (RIP). Der bestreitet seine einsame Mission mit stoischem Blick, legt zwischenzeitlich seine Navigatorin flach und punktet gemeine Krankenschwestern, anstelle von unschuldigen Rohlstuhlfahrern. Ja, David hält eben gerne die Moralflagge hoch, sofern man beim dem Film überhaupt von Moral sprechen kann.

JL: Weiß du Sam, man sollte wie gesagt nicht so viel in den Film hinein interpretieren, sondern sich lieber als über Kopf hineinstürzen. Nur so entfaltet er seinen vollen Wahnsinn. Nur so kann man diese Trashgranate in sich aufsaugen, genießen, sich vom ihr verwöhnen lassen! Jedenfalls sofern Trashgranaten weiblichen Charakter besitzen...

SB: Auch wenn du damit vollkommen recht hast, machst du mir gerade ein wenig Angst! Eh... wie siehts mit einer Wertung aus? Ich meine, damit wir hier ganz schnell zum Ende kommen. Volle Punktzahl mit einem dicken Trash-Warnhinweis dahinter?

JL: Auf jeden Fall!

Die Worte zum Sonntag

Es ist Sonntag. Für die Meisten der letzte freie Tag am Wochenende, bevor man wieder ackern gehen muss. Also, was macht man mit einem solch wertvollen Gut? Auf der faulen Haut liegen? Ne, dass kann man nach der Arbeit machen, wenn nix anliegen sollte (Bude aufräumen, einkaufen... wenn ich alleine daran denke kriege ich ne Kriese). Mit Kollegen treffen? Kloar, warum nicht? Hat nur keiner Zeit... Seine persönlich Favorisierten Seiten im Internet abgrasen? Hat man gemacht, gibt nix neues. Filme gucken? Gehört eigentlich zu der "faulen Haut" Sache, aber es geht ja nicht anders. Nur tritt da das Problem auf, dass man bereits alle Filme, die man daheim hat, bereits gesehen hat... Was also tun?

Da man sich eh schon damit abgefunden hat, nichts mehr produktives zu tun, surft man halt eben im Internet. Guckt hier ein bissel und da ein bissel, und plötzlich bin ich auf en Prinz Poldi gestoßen.

                                

Ein Fußballer, der wegen en dicken Bums hinter seinen Schüßen (wer den nicht kennt lebt auf alle Fälle hinter en Mond, auch für Leute wie mich, die eigentlich nur Fußball zur EM und WM verfolgen, ist er kein unbeschriebenes Blatt) und für seine Interviews, die ohne Probleme den Schwachfuggehalt eines gewissen Schreiberlings übertrumpfen, der zufälligerweise diesen Post verfasst hat, bekannt wurde. 

Habe diese "Poldi dem seine getaenen Sprüche, Ey!" Liste, wenn mich net alles täuscht, auf en Stern gefunden (kA wie ich auf die Seite gekommen bin, die Wege des großen Google sind unergründlich) und mich vor lauter Lachen nicht mehr eingekriegt. Natürlich sind dies nicht alle Sprüche von en Herrn Podolski, aber ich denke mal, dass es sich hierbei bereits um die crème de la crème seiner geistigen Ergüsse handelt. Mir persönlich haben es ja die Nummer fünf und sieben angetan. Aber sucht euch besser euere Worte zum Sonntag selber aus.

1. "Rein das Ding, fertig und ab nach Hause."
Poldi zu Bastian Schweinsteiger beim ersten Länderspieltreffern.

2. "Doppelpass alleine? Vergiss es!"

3. "So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere."
Lukas Podolski nach der 0:2 Niederlage im WM-Halbfinale gegen Italien.

4. "Jetzt müssen wir die Köpfe hochkrempeln. Und die Ärmel natürlich auch."

5. "Ja, das sind Fans - die freu'n sich halt..."
Lukas Podolski's Meinung zu den Ausschreitungen beim Slowakei-Qualifikationsspiel.

6. "Nö, ich sag immer Trainer"
Podolski vor der EM 2004 auf die Frage:
"Lukas, wie nennen Sie eigentlich den Rudi Völler? Rudi oder Herr Völler?"

7. "Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel"

8. "Nee, isch bleib lieber in Köln."
Podolski auf die folgende Frage des Reporters:
"Herr Podolski, werden Sie auch weiterhin für Deutschland spielen?"
Neues vom Lord

Im erscheinenden Film oder vielleicht schon erschienen Film "The Onion Movie", der ähnlich aufgebaut ist oder sein soll wie "Kentucky Fried Movie" gibt sich Lord Steven die Ehre in einem Faketrailer. Kleine Ausschnitte waren bereits in einem Onion-Movie-Trailer zu sehen, aber jetzt gibt es eine etwas längere Version. Seagal selbst hat zwar quasi nur eine Gastrolle im Trailer selbst, aber was solls... Nebenbei bemerkt sollte dringend mal neue Informationen über "The Onion Movie" einholen. Scheint ja echt ja witzig zu sein, nach allem, was bereits auf Youtube zu sehen ist.


Was passiert wenn man..






...diese Schlagwörter bei Google eingibt???




Jaaa, man stößt auf die Trash-Academy. Ich tippe bei dem Text auf eine Mischung von "Outpost" und "Navy Seals". Ob das dem Suchenden geholfen hat, bezweifele ich ernsthaft... :D








Wie ich darauf überhaupt aufmerksam geworden bin (auch um mich da jetzt irgendwie raus zu reden):
Das Teil logt Schlagwörter von Google mit! Ausgezeichnetes Teil, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Literweise Kunstblut inbegriffen

Wir haben den 14 Juli 2008. Es ist bereits 3 Uhr , und der Onkel Ashley hat immer noch nicht seinen Schlafrhythmus wieder drinne, da er die letzte Woche Nachtschicht schieben durfte. Zum Glück muss ich erst wieder am Dienstag meinen Arbeitgeber aufsuchen. Aber wie, effektiv die Zeit totschlagen, bis man schläfrig wird? YouTube bietet sich an. Aber was soll man sich dort nur antun?

Zum Glück war meiner einer vorher bei en Doc, wo man mal wieder ne DVD Challange ausgefochten hat (die meiner einer wieder mal verlor) und ein paar Bier einnahm. Zudem wurden mir Informationen zugespielt, die sich später als sehr wertvoll herausstellen würden und sich in etwa wie folgt anhörten: "Evil Dead the Musical ist raus! Tust du gucken auf YouTube! Lustige Ausschnitte du da sehen kannst! PAHAHA!!!" So in etwa kamen die Laute über Doc seine Lippen, und Lord gab irgendein gebrabbel von sich, welches man auch als satanischer Sing Sang hätte bezeichnen können (außerdem hat der Strapskopp die DVD Challange gewonnen. Die zerstochenen Autoreifen waren mein Zeichen der Anerkennung an seine ach so tolle Leistung ;P ).



Also hat mein messerscharfer Verstand eins und eins zusammengezählt! Youtube + Evil Dead Musical = Unterhaltung = Zeit geht schneller von statten bis man Müde wird.

Ich habe zuvor zwar davon gehört, dass es ein besagtes Musical zu meinem besagten Lieblingsfilm geben soll, und ich habe mich bereits darauf gefreut (wenn ich nur an die ersten ein bis zwei Sitzreihen denke mitsamt Splattereinlage...hihi), aber nichtsdestotrotz ging ich mit einer gewissen Skepsis an die ganze Sache ran. Ich war bisher noch nie ein Freund von Musicals gewesen, und werde auch wahrscheinlich nie einer werden. Das letzte mal als ich so was aufgesucht habe war, als ich versucht habe einer hübschen Dame Interesse vorzuheucheln... Als ich jedoch nach den ersten 30 Minuten dem Vogel auf der Bühne, der irgendein gegurgel von sich gegeben hat, als würde man eine Katze während der Paarung erwürgen (glaubt mir, hört sich nicht gesund an. Ich würde es mit Kreide kratzt über Tafel, oder Ziege leckt Salz von sonst wo weg vergleichen, wobei beim letzten Beispiel eher nicht das Geräusch das abartige sondern eher schmerzhafte ist...) die Bierpulle an den Kopp geschallert habe, war es mit den Musicals, und vor allem mit der Dame erstmal vorbei. Das mit der Dame ist jedoch eine andere Geschichte *räusper*...



Auf alle Fälle stand das besagte Bühnenstück, bei mir, unter keinem guten Stern, wollte ihm aber eine Chance geben, da erstens, mir das Thema zusagte (hehe) und zweitens, weil ich die Zeit Rumkriegen musste. Also frisch ans Werk. YouTube angeworfen, nach Evil Dead Musical gesucht, gefunden und... ja... ich muss sagen, es hat sich so was wie Unterhaltung bei mir breit gemacht. Alleine der Song "What the fuck was that?" hat mich mehr als amüsiert. Zudem sind die Damen und Herren, die ihr Gesangstalent zum besten geben, auch nicht mal so schlecht (wobei man mich eigentlich nicht fragen dürfte, da ich davon keine Ahnung habe^^°). Zumindest hat man sich für die Rolle von Ash einen ansatzweise ähnlichsehenden Trällermeister rausgesucht. Die Restlichen wurden wahrscheinlich eher nach Können ausgesucht als nach deren Aussehen (kann ich nicht verstehen *hust* Quote durch Titte hat schon so manch anderer Fernsehsender erfolgreich durchgezogen... mmh... vll würde ich dann auch mehr Musicals besuchen xD)

Naja, auf alle Fälle kann ich euch das ganze, ohne nun viel vorweg nehmen zu wollen, was man sich auf en ollen YouTube antun kann, nur wärmstens empfehlen. Ich wurde nicht enttäuscht, und somit müssen die Darsteller nicht in der Hölle schmoren, da ich nicht denke, dass sie die Filme verhunzt haben. Heißt auf gut deutsch: ANGUCKEN!!!

Bevor ich mich nun aber verabschiede, habe ich noch ein kleines Abschiedsgeschenk: Ein Song aus Evil Dead Samples! :D



Aber ich baller mich nun ab ins Bett, haben schließlich bereits 4:30 Uhr. -.-* Schreibfehler und Co sind um diese Uhrzeit kostenlos inbegriffen und werden ggf innerhalb der nächsten Wochen ausgemerzt. ;P

Bleibt nur noch zu sagen: gute Nacht ihr Leute dort draussen. Und immer schön den Schimmel ähm.. die Deadites im Auge behalten. ;>

Zitat of the Moment:


"I... Am Sancho!"
- Orgazmo

Ich hätte ja am liebsten das erste Gespräch zwischen Maxxx Orbison und Sancho als Zitat of the Moment hier auf en Blog gepackt... aber es wäre doch ein klein wenig zu lang geworden.
Wobei...! Mal schauen ob ich das Zitat nicht hier auf en Blog pfeffer wenn ich betrunken bin!!! muahahaha... Naja, auf alle Fälle: der Film ist Klasse! ANGUCKEN!

Edit: Na Jungs, bin ich nicht clever?! Anstatt das kleine Geplänkel zwischen Orbison und Sancho als Zitat hier hinzuklatschen, packe ich es hier einfach als YouTube Video druf!!! Kommt eh besser als wenn man es lesen würde! :>




Outpost

(klicke aufs Cover für mehr Infos)

Release: 2007
"You can't kill what's already dead!"

Angepisste Nazi-Zombis vs. Söldertruppe - das ist "Outpost" in Kurzform und gleichzeitig das erste ernstgemeinte Filmdebüt von Steve Barker, für das er auch gleich Ray Stevenson gewinnen konnte.

Der spielt in dem Streifen den Anführer einer abgebrühten Söldnertruppe, die von einem Wissenschaftler in einem nicht näher benannten Krisengebiet in Ost Europa als Schutz angeheuert wird. Ehe man sich versieht steckt man auch schon mitten in der fiesesten Ecke irgendwo in der Pampas mitten im Wald und findet schließlich einen verlassenen Bunker auf einer einsamen Lichtung. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um einen Nazibunker handelt, in dem die SS grausamen Experimenten nachgegangen ist. Mit einer Mischung aus Einsteins Feldtheorie und dem Glauben ans Übernatürliche versuchte man zu Kriegszeiten den Supersoldaten zu erschaffen. Was die Truppe zunächst als lächerlich abtut, enpuppt sich nach mehreren unerklärlichen Phänomenen schnell als bittere Realität und plötzlich sieht man sich unverwundbaren Nazi-Zombies gegenüber, die sich dazu auch noch durch die Gegend teleportieren können. Einer nach dem anderen fällt den Monstern zum Opfer und nur die Maschine, mit der die Zombies einst erschaffen wurden, verspricht eine Flucht aus der Bunkerfalle. Der Kampf ums Überleben ist somit eröffnet.

Die unheimliche Begegnung der Dritten Art mit den Special-Nazi-Zombie's

Aus dem Sub-Genre der Nazi-Zombies gibt es wirklich nur sehr wenige Vertreter. So auf anhieb fällt mir eigentlich nur "Shock Waves" und "S.S. Doomtrooper" ein (ein paar mehr gibt es aber garantiert noch). Das liegt bestimmt nicht daran, dass der Nationalsozialismus in Filmen einTabuthema ist - hat die Italiener mit ihren Nazisploitation-Filmen ja auch nicht abgeschreckt - sondern wohl eher daran, dass man Zombies und unmenschliche Naziexperimente nur schwer mit einander verbinden kann. Somit ist "Outpost" einer der ganz wenigen Beträge in den letzten Jahren.

Dabei verfolgt der Film zum Glück einen ernsteren Weg, als seine teilweisigen Trashproduktionsvorgänger. Mit Ray Stevenson, da ja schon in "Rome" die Kampfsau raushängen lassen durfte und dabei ne richtig gute Figur gemacht hat, holte man ein bekanntes Gesicht und vor allem einen charismatischen Schauspieler mit Führungsqualitäten an Bord. Der schafft es nebenbei bemerkt auch als einziger, neben den ganzen anderen B-Movie-Akteuren so etwas wie Emotionen zu zeigen.

Aber was braucht ein Söldner schon an Emotionen, wenn er sich mitten in der Scheiße umringt von miesen Nazi-Zombies wiederfindet? Genau, keine! Interessant ist noch zu erwähnen, dass jeder aus dem kleinen Söldnertrupp von einem anderen Fleck der Welt kommt. Es gibt einen Afrikaner aus Sierra Leone, einen abergläubischen Franzosen (oder so), einen durchgeknallten Russen usw. Diese Mischung sorgt für Abwechselung und ab und zu auch mal für ein paar Zankereien. Natürlich werden hier Stereotypen abgeliefert und kein Charakter, abgesehen vom Anführer (bei dem das aber auch nur im Ansatzt versucht wird), erfährt ernsthafte Charakterzeichnungen. Als Zuschauer sollte man jedoch wissen, dass die Typen eh nur als Kanonenfutter für den Gegner vorhanden sind und somit auch gar nicht näher erläutert werden brauchen (wobei alledings nie sicher, wenn es als nächsten erwischt).

Stevenson übt schonmal für seinen Auftritt als Punisher!

Was in der B-Movie-Produktin ebenfalls gut rüberkommt, ist die Inszenierung der engen, vergammelten Bunkergänge oder der verwilderte, verregnete Bunkerumgebung. Scheinbar wurde ebenfalls viel Wert auf die Vorgehensweise der Söldner gelegt. Die rennen nämlich nicht offen durchs Gelände und feuern locker aus der Hüfte, sondern suchen ständig Deckung und gehen vorsichtig vor, was dem ganzen einen Spritzer Authentizität verpasst.
Die solide technische Umsetzung sorgt für spannende und klaustrophobisch angehauchte Bunkerszenen, wobei jedoch typische Schockmomente größtenteils leider ausbleiben. Wenn dann die Nazi-Zombies auftauchen, werden dem Zuschauer nette Kunstbluteinlagen geboten, wobei alles knapp an einer FSK 18 Einstufung vorbeischrappt.


Trotz allem gibt es leider auch noch eine Kehrseite der Medallie. So kann man die Handlung nicht gerade als das Gelbe vom Ei bezeichnen. Zusammen mit ein paar Logiklöchern (z.B. schlagen die Zombie anfangs immer und überall zu, hinterher stampfen sie den verbliebenen Söldnern nur noch wie "Normalo-Zombie" hinterher) wirkt die Story arg zusammengebastelt. Auch fehlt Barker die letzte Konsequenz in seiner Inszenierung. So verspielt er beispielsweise viele Möglichkeiten beim Aufbau der Atmosphäre in der ersten Hälfte des Films, denn mit Sicherheit wären noch eine Menge mehr Schreckmomente bei der Bunkererkundung oder noch mehr Differenzen zwischen sehr unterschiedlichen Charakteren (in den Deleted Scenes teilweise angedeutet) drin gewesen. Auch bei den Specialeffekts hätte sich noch was machen lassen können. Wenn die Nazi-Zombies zum Beispiel an der Lichtung im Wald im eindeutig künstlichen Nebel auftauchen und von hinten mit grellem Licht angestrahlt werden, sieht das schon arg billig aus (siehe Bild oben).

Was ist es? Ein alter Filmprojektor? Ein Dieselmoter? Ein Fluxkompensator?

Fazit:
Trotz vieler Logiklöcher in der Story und verspielter Chancen in der Inszenierung kann ich "Outpost" einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Das liegt nicht zu letzt an dem ungewöhnlichen Sub-Genre, zum dem es kaum Beiträge gibt, und ebenfalls an Ray Stevenson, der hier überzeugende Arbeit leistet. Jedenfalls konnte er meine anfängliche Skepsis gegenüber seiner Hauptrolle des nächsten Punishers restlos zerstreuen. Die Gore-Einlagen gehen in Ordnung, die CGI-Effekte eher nicht so, ist aber mehr oder weniger egal, weil die Zombies recht originell daher kommen. Dafür, dass es sich um den ersten filmischen Beitrag des Regisseurs und um einen B-Movie handelt, können Genre-Fans und Interessierte ruhig mal einen Blick riskieren!


Zitat of the Moment:


"Ich werd ein kleines Kartenspiel vereinbaren, mich betrinken, randalieren... und indiskret sein." -
"Sehr gut!"
- Michael Knight & Kitt (Knight Rider)