Zitat of the Moment...

"Banane auf dem Sofakissen, wird man wohl entfernen müssen ... Banane im Trompetenrohr, kommt zum Glück recht selten vor!" - Bud Spencer in "Banana Joe"

Mercenary for Justice

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"It's time to fight again!"

Release: 2006

Steven Seagal ist John Seeger, der höchstdekoriertester Ex-Soldat aus dem ersten Golfkrieg und jetzt freischaffender Söldner, der vornehmlich, wenn auch manchmal unwissender Weise Aufträge für die CIA annimmt. Als ein Auftrag auf einem kleinen Inselstaat in Afrika schiefgeht und sein alter Kumpel tödlich verwundet wird, ist Seeger entschlossen, sich an seinem Auftraggeber, einem zwielichtigen Mistkerl von der CIA zu rächen. Doch man kommt ihm zuvor und entführt kurzer Hand Mutter und Sohn des gefallenen Kameraden, um Seeger für einen weiteren Auftrag zu „gewinnen“. Zähneknirschend willigt er ein und schon startet der Flieger nach Kapstadt, wo der Sohn eines schwerreichen Waffenschiebers aus einem Hochsicherheitsgefähngnis befreit werden soll. Aber so einfach droht man einem Mann wie Seeger nicht. Bei der ersten Gelegenheit die sich ihm bietet, dreht er den Spieß kurzerhand um, verarscht mit Hilfe eines befreudeten Computerhackers das Angriffsteam auf das Gefängnis und bricht nebenbei auch noch in die bestbewachteste Bank von Kapstadt ein. Selbstredend führt er den erwähnten CIA-Mistkerl und Enführer am Ende noch seiner gerechten Strafe zu.

Jaja, das Drehbuch… die alte Schwäche fast eines jeden Seagalstreifens. Wild zusammengewürftelte Storybröckchen ergeben am ende einen halbwegs verständlichen Plot, bei dem man sich aber das ein oder andere trotzdem noch selber zusammenreimen muss. Ein paar Hintergrundinfos ab und zu wären wirklich nicht schlecht gewesen, um ein wenig mehr Fluss in die Handlung zu bringen, die so leider gerne mal vor sich hin stottert. Und damit hätte ich dann auch schon meinen einzigen Kritikpunkt an dem Film losgelassen! Wem das als Entscheidung gegen den Film reicht, der kann getrost eine Rauchen gehen oder so. Was jetzt folgt, ist sowie nur noch Seagal-Beweihräucherung.


Lord Steven ist nach den mehr schlecht als rechten Produktionen „Today you Die“ und „Black Dawn“ endlich wieder auf einem aufsteigendem Ast. Das erfreulichste Zuerst: Keine Stuntdouble, keine Typen, die Moves ausführen, zu denen Seagal nicht in der Lage ist oder mal war, und auch keine wüsten Schnittgewitter, die dies verstecken sollen. Kampfszenen sind dafür dann auch eher seltener zu sehen und er bewegt sich entsprechend seiner Körperfülle (die in den letzte Jahren auch nicht weniger geworden ist). Egal, hauptsache der Lord legt mal wieder selbst Hand an. Um noch mal schnell auf die Körperfülle zu sprechen zu kommen: Im Designer-Anzug sieht Seagal ein bisschen aus, wie ein großer Teddibär. ^^

Erfreulicher Aspekt Nummer zwei: Motivation! Vielleicht lag es am Regisseur, vielleicht an den Drehorten, die nicht irgendwo im Ostblock lagen, vielleicht auch nur am Gratisbuffet am Set – Fakt ist, Seagal ist sichtlich motiviert bei der Sache. Zwischendurch kann er sich sogar ein Lächeln abringen. Nicht zu letzt wegen den guten Leistung der restlichen Cast, wirkt er diesmal nicht so deplaziert, wie in vorangegangenen Produktionen – im Gegenteil sogar! Übertrieben Gelassen, gerade zu Macho-like, über alle Zweifel erhaben, wie ein (dicker) Fels in der Brandung, verkörpert er einen Söldner, den nichts mehr Schocken kann – klare Standartrolle für Herrn Seagal, aber wie gesagt, es passt einfach.

Regisseur Don E. FauntLeRoy zeigt mit „Mercenary for Justice“, was er aus einem höheren Budget alles rausholen kann. Gerade die überlange Einführung auf dem fiktiven afrikanischen Inselstaat, wo Seeger und sein Trupp gegen schwerbewaffnete französiche Soldaten und Panzer (!) kämpfen, ist für B-Film-Verhältnisse wirklich klasse geworden. Überall Kracht und Scheppert es, Panzer rollen durchs Bild, Soldaten gehen im Kugelhagel zu Boden, Granaten werden geworfen und Helikopter kreisen über den umkämpften Trümmern des einstigen Ortsteils. Zwar gönnt sich der Streifen danach erstmal wieder eine Ruhepause, doch auch später kann das Niveau der anfänglichen Actionsszene gehalten werden. Dabei machen Schießereien einen Großteil der Action aus. Wie oben erwähnt, greift auch der Lord lieber zu etwas Großkalibrigen, als das er die Fäuste tanzen lässt. Mir solls wurscht sein, ist doch sämlichtes Kugelgehagel immer in soliden Bildern festgehalten.


Bei den Hand-to-Hand-Combats legt Don E. FauntLeRoy statt blutiger Einschüsse (geht ja auch gar nicht) auf besonders laut brechende Knochen und Genicke wert. Längere Kämpfe gibt es leider nicht und der Lord selber darf eigentlich nur bei einer Klopperei auf einer Toilette sein Gegenüber so richtig schön zu Brei schlagen, wobei man als Fan sogar ein wenig an die guten alten Tage erinnert wird, auch wenn sich unsere Kampfsau nicht mehr ganz so agil bewegen kann.

Die Nebendarsteller sind mit mäßigen bis soliden schauspielerischem Talent gesegnet und die, die es nicht sind, sterben im laufe des Films meist an einer Überdosis Blei im Körper. Okay, der angesprochene CIA-Fiesling wirkt durch seine Sprechweise und sein Verhalten wie ein notgeiler Idiot vom anderen Ufer, insgesamt werden aber ordentliche Leistungen präsentiert. Gestört haben dagegen die teilweise ziemlich in den Mund gelegten Dialoge. Als würde man auf einem Reisbrett ein paar Zeilen zusammenzimmern, die dann auch genau so doof klingen.

Fazit:
„Mercenary for Justice“ ist mit Sicherheit kein Meisterwerk, aber nur auf den B-Movie-Sektor bezogen und in anbetracht der letzten Seagal-Produktion auf jedenfall über dem restlichen DTV-Durchschnitt. Das ist mit Sicherheit auch Regisseur Don E. FauntLeRoy (Today you Die, Into the Sun) zu verdanken, der hier wirklich alles aus den gegebenen Mitteln rausholt und den Rest durch seine angearbeitete Erfahrung wett macht. Sogar unser beliebtes, aber in der Vergangenheit desöfteren mal völlig unmotiviertes Stoneface konnte er dazu überreden, mal wieder seine eigenen Fäustchen zu heben. Die actionlastige Inszenierung tut ihr übriges, um den Genrefan über eine Laufzeit von rund 90min. gut zu unterhalten. Okay, das Drehbuch kränkelt sichtlich, ist verwirrend, manchmal nicht nachvollziehbar und die dazugehörigen Dialoge teilweise echt scheiße, aber sowas muss man nunmal einkalkulieren, wenn man einen Seagal-Streifen in den Player schiebt. Und, womit ich mich zum X-mal wiederhole, wegen der Handlungstiefe guckt man sich den Lord sowieso nicht an. B-Film-Action- und besonders Seagalfans können jedenfalls zugreifen! Alle anderen dürften für meine Lobesreden sowieso kein Verständnis gehabt haben… ich sach ma erfreuliche 3 Affenköppe!





Das Lexikon des internationalen Films meint dazu: „Wirre Actiongeschichte voller Explosionen und flott gemeinter Sprüche als triviales Vehikel für Prügelheld Steven Seagal.“ WUHUU, YEAH, NICE! :-D

The Dark Knight

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Was haben Star Trek, Batman, Star Wars und James Bond gemeinsam? Na.....keine Idee?
Ganz einfach: Alle werden derzeit mit sogenannten Vorgeschichten verwurstet.Während die Voodoo-Priester um George Lucas tief in die Animationskiste griffen um Star Wars nach Teil 1-3 ein weiteres Mal wiederzubeleben, dürfen wir noch gespannt auf Captain Kirks Pubertät warten. James Bond wird uns bald ein "Quäntchen Trost" spendieren und Batman, tja der heißt nun "The Dark Knight".

Viel gelobt, ein Kassenschlager sondergleichen. Das war der Ausgangspunkt unserer Selbststudie, als wir vor einigen Tagen mit diversen Absolventen der Trash Academy ins Kino gingen. Die Erwartungen waren dank der guten Kritiken auf höchstem Niveau und um es schon einmal vorwegzunehmen, sie wurden nicht enttäuscht!


Wo soll ich nun anfangen, dieses filmische Kunstwerk zu beschreiben?! Natürlich am Anfang. Batman(Christian Bale) kämpft nicht nur gegen das organisierte Verbrechen in Gotham City, sondern auch noch gegen ein paar Möchtegern-Batmans, die versuchen mit Maschinengewehren seine Selbstjustiz zu üben. Daneben stellen sich Bruce Wayne noch die üblichen Probleme einer unerfüllten Liebe, welche in "Batman Begins" ihren Anfang nahm. Rachel(Maggie Gyllenhaal) geht nämlich mit dem neuen Staatsanwalt Harvey Dent(Aaron Eckhart) aus, der nunmal eigentlich Batmans Verbündeter sein sollte. Diese Dreiecksbeziehung würde vielleicht in eine Romanze passen, aber da wir hier über einen Actionfilm reden, fehlt selbstverständlich noch der böse Bube mit dem Lächeln im Gesicht - oder wie er auch im englischen heißt The Joker. Verkörpert wird der Joker vom mittlerweile verstorbenen Heath Ledger. Aber dazu später mehr.

Um nicht zu viel von der Handlung zu verraten entleihe ich mir ein Zitat von Butler Alfred (Michael Caine): "Manche Leute wollen die Welt einfach nur brennen sehen!" Dieses Zitat charakterisiert den Joker ziemlich gut und so versetzt er Gothams rechtschaffen Bürger in Angst und Schrecken. Aber nicht nur die rechtschaffenen, auch die diversen Mafiagruppierungen werden durch den Joker ziemlich auseinander genommen. Im Kampf gegen den Joker und die Mafia steht von der Polizei Det. Gordon(Gary Oldman) auf der guten Seite. Hieran ist auch schön zu sehen, dass es sich um die Anfänge von Batman handelt, denn Gordon ist nur Detective und noch nicht Commissioner. Desweiteren werkelt Lucius Fox(Morgan Freeman) als Technikchef von Wayne Enterprises im Geheimen an der technischen Ausstattung von Batman herum.

Nun aber zum Joker und Heath Ledger oder sollte ich besser Heath Joker sagen?! Wahnsinn - das trifft nicht nur auf den geistigen Zustand des Joker zu, sondern auch auf Heath, der einen sensationellen Auftritt hinlegt. Man kann den Wahnsinn in Jokers Kopf richtig spüren und fragt sich die ganze Zeit, welches perfide Spielchen er sich jetzt wieder ausgedacht hat, denn er scheint keinen großen Gesamtplan zu besitzen, sondern einfach nur von Moment zu Moment Terror verbreiten zu wollen. Diese ganze Tragikomödie die sich bei jedem Auftritt des Jokers abspielt. Man sieht förmlich die lockeren Schrauben, die fehlenden Tassen im Schrank nur um im nächsten Moment wieder einem vollkommen berechnendem Gangster ins geschminkte Gesicht zu blicken.
Da kann man nur sagen "Hut ab" Heath Ledger. Diese Rolle war sein größtes Meisterstück!


Alles in allem ein gelungener Film, den man gesehen haben muss! Ein klasse Gesamtwerk und Heath Ledger als Joker das Sahnehäubchen - nein die Sahnehaube - obendrauf. Darum 5 Zimbelaffen:

My Name is Bruce

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Das Fantasy Filmfest ist vorbei und und damit – um das gleich mal vorweg zu nehmen – auch die letzte Chance, Bruce Campbell auf der großen Leinwand zu sehen! Eine DVD wird sicher noch kommen, aber wenn ich da so an „Bobba Ho Tep“ denke, bei dem eine deutsche DVD Auswertung mehrere Jahre auf sich warten ließ… naja, lassen wir das. Wie dem auch sei: Mit „My name is Bruce“ hat sich Bruce Campbell selbst ein Denkmal gesetzt und der Applaus am Ende der Vorführung war absolut berechtigt.

Bruce Campbell spielt Bruce Campbell, einen mittlerweilen erfolglosen und völlig ausgebrannten B-Movie darsteller, der sich an seinen längst Vergangenen guten Ruf klammert und dazu verdammt ist, noch miesere Fortsetzungen zu miesen Filmen zu drehen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob er durch eine Puppe ersetzt wird, die todesmutig auf einen Plastimutant geworfen wird. Zwar hat er immer noch eine Menge Fans, hält sich selbst aber für was besseres und geht dementsprechend ruppig und großkotzig mit ihnen um. Großkotzig und Überheblich, dass sind übrigens Begriffe die am besten auf den „My Name is Bruce“-Campbell zutreffen. Immer einen sarkastischen Spruch auf den Lippen, durchgehend schlecht gelaunt und grundsätzlich abwertend über alles und jeden sprechend, haust er in einem Wohnwagen und fröhnt zusammen mit seinem Hund dem Alkohol.

"Come on, buddy! Hooch for the pooch!"

Doch nachdem ein paar Jugendliche auf einem chinesischen Friedhof den chinesichen Gott und Wächter Guan-Di wiedererweckt haben, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Einer der beiden Jungs, der größte Fan von BC, enführt seinen Helden kurzerhand, damit er gegen Guan-Di antreten kann. King Campbell hat natürlich keine Ahnung, auf was er sich da einlässt. Eigentlich macht er nur mit – wie sollte auch anders sein – weil er sich die Dorfschönheit verguckt hat. Anfangs geht er noch von einem Scherz aus, doch dann verlässt ihn ziemlich schnell seine Furchtlosigkeit und schließlich kommt auf dem Boden der Tatsachen an und… kämpft!

"It's time to do some Pearl Harbor on that demon ass!"

Nicht zu fassen, was Mr. Boomstick himself hier für eine Show abzieht. Dabei steht natürlich nur einer im Mittelpunkt, nämlich er selber. In einer Mischung aus Selbstbeweihräucherung und Verarschung der eigenen Person, nimmt er nebenbei noch den ein oder anderen seiner eigenen Filme und das gesamte B-Film-Genre auf die Schüppe. Zusammen mit seinem bekannt-beliebten Overacting ergibt das eine Explosive Mischung aus locker aus der Hüfte geschossenen Sprüchen und verrückten Situation. Die kommen dann auch gleich allesamt in altbekannter Form daher. Soll heißen es folgt ein Insider dem nächsten. Auch an etlichen Szenen hat man sich bedient und es wird den Fans wirklich nicht leicht gemacht, was wo und wann ein Tribut an alte Werke darstellt.

"~Guan-You, Guan-me, Guan-Di, Guan-Di was his name.~"

Die Story dagegen ist bekannt und ist wohl noch am ehesten mit z.B. „Galaxy Quest“ zu vergleichen. Jedoch tut das eigentlich nichts zur Sache, denn sie ist eh nur dazu da, damit sich BC in seiner ganzen verrückten Schaffenskraft ausleben kann. Campbell ist so gut drauf, wie zu seinen besten Zeiten und genau das macht den Film zu keiner Zeit in irgendeiner Weise langweilig. Als weiteres Highlight (neben Bruce natürlich) gibt es noch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Da wäre z.B. der Schmied aus „Army of Darkness“ oder Ted Raimi, der gleich in drei Rollen gleichzeit durch Bild wuselt – eine Rolle bekloppter als die andere (kann und will ich jetzt gar nicht weiter beschreiben).

Fazit:

Die One-Man-Show von Bruce Campbell ist eine wahre Pracht für alle Fans, die nach Begutachtung mit Sicherheit das Gefühlt nicht mehr los werden, dass der Streifen nur für sie erschaffen wurde. Überall ist mit aller Kraft versucht worden, den Fans so viel Bruce Campbell und so viel Bruce-Tribut wie möglich zu bieten. Das ganze wirkt jedoch nicht aufgezwungen oder abgedroschen, sondern durchgehend frisch und unverbraucht. Dabei ist es einfach herrlich, wie viel Selbstironie Mr. Campbell an den Tag legen kann. Er liefert hier den eindeutigen Beweiß, dass er erstens noch lange nicht zum alten Eisen gehört, zweitens jede Menge Talent und einen ausgeprägten Sinn für Humor hat und drittens nicht nur auf seine B-Filme reduziert werden sollte. Bruce Campbell kann mehr, lautet der Ausruf!
Ich gebe zu, dass ich ein großer BC-Fan und daher den Film gar nicht genug loben kann, aber bis auf ein paar wenige Hardcore-Insider-Gags werden über „My Name is Bruce“ auch Menschen lachen können, die noch nichts mit dem Chin-King zu tun hatten. Vorraussetzung ist eigentlich nur eine gewisse Liebe zum Trashfilm und ein entsprechend schräger wie schwarze Humor (was eigentlich meistens einhergeht ;).


Volle Affenkopfpunktzahl! Hail to the King, Baby!




Firefly Episoden


Serenity
Als die Crew der Serenity auf ihrer Reise durchs Weltall aus Geldmangel ein paar Passagiere mit an Bord nehmen, ahnt sie noch nicht, was dies für Folgen haben wird. Die neue Fracht ist nämlich alles andere als harmlos und birgt einige Gefahren.

Schmutzige Geschäfte
Mal und seine Crew werden angeheuert, wichtige Güter für seinen kaltblütigen Auftraggeber von der Allianz aus einem Zug zu stehlen. Allerdings überkommen ihn Gewissensbisse, als er feststellt, dass es sich dabei um lebensnotwendige Medikamente handelt, die in der Stadt Paradiso dringend benötigt werden.


Fernab der Zivilisation
Die Serenity trifft auf ihrer Route auf ein verlassenes Raumschiff - offenbar haben die Reaver, eine Gruppe von Kannibalen, wieder zugeschlagen. An Bord befindet sich ein letzter Überlebender und Mal ahnt sofort, dass dieser sehr gefährlich ist.
-> Kommentar: Reaver... nice!

Das Duell
Mal soll für einen Klienten Güter vom Planeten Persephone schmuggeln und besucht daher einen Empfang, um den genauen Plan mit seinem Vertragspartner zu besprechen. Doch alles gerät außer Kontrolle, denn nach einem Tanz mit Inara muss er plötzlich deren Ehre in einem Schwertkampf verteidigen.

In letzter Sekunde
Simon, der Arzt an Bord der Serenity, wird von einer Gruppe Aussätziger gekidnappt, die dringend medizinische Hilfe benötigen. Als nun Shepherd Book bei einer Schießerei schwer verletzt wird, bleibt der Crew keine andere Wahl, als Kontakt mit einem Schiff der Allianz aufzunehmen. Simon hat sich indes den Ärger des Dorfes aufgehalst, weil man seine Schwester für eine Schwert hält.

Mrs. Reynolds
Zum Dank dafür, dass die Besatzung der Serenity ein Dorf von hinterhältigen Banditen befreit hat, verantstalten die Bewohner eine Feier. Als Man und seine Freunde später zu ihrem Raumschiff zurückkehren, treffen sie dort kurz nach dem Start auf eine Frau, die behauptet, dass Mal sie währnd der Party geheiratet hat.
-> Kommentar: echt super Folge und dazu auch noch sehr amüsant!


Jaynestown
Ein Schmuggel-Job führt die Crew auf einen entfernten Planeten. Jayne befürchtet, wiedererkannt zu werden, da er einige Jahre zuvor schon mal dort war. Auf Higgins Moon angekommen, gibt es allerdings eine Überraschung: Die Bewohner sehen in Jayne eine Art Robin Hood und er wird als Held in der Stadt gefeiert. Doch Jayne hat nicht mit seinem totgeglaubten, auf Rache sinnenden Ex-Partner gerechnet.
-> Kommentar: Was lustig anfängt, endet äußerst dramatisch...

Kampfs um Überleben
Durch eine Explosion wird die Serenity schwer beschädigt. Mal ordnet an, dass alle das Schiff verlassen, nur er bleibt zurück, um Reparaturen durchzuführen. Dabei erinnert er sich an die Zeit, als er das Schiff gekauft und seine Crew zusammengestellt hat.
Kommentar: Jede Menge Hintergrundinformationen und eine sehr unterhaltsame Folge!

Falsches Spiel
Simon schlägt der Mannschaft einen Deal vor: Sie helfen ihm, ins Krankenhaus einzudringen, um River zu untersuchen. Als Gegenleistung finden sie dort Medikamente, die hohe Preise auf dem Schwarzmarkt erzielen. Doch jemand spielt ein falsches Spiel, was beinahe Tote fordert.


In den Fängen des Shanyou
Wash besteht darauf, Mal bei seinem nächsten Job zu begleiten und da dieser immer nur mit Zoe zu Außenmissionen aufbricht. Seinen Dickkopf bereut er jedoch sehr schnell, als die beiden von Niska, einem Psychopathen, gefangen genommen werden - ein Klient, den Mal zuvor bei einem anderen Auftrag hat hängen lassen und der in solchen Fällen kein Wert auf Überlebende legt.

Antiquitätenraub
Als Mal herausfindet, dass Saffron (Mrs. Reynolds) die Braut seines Freundes ist, ist er schockiert, denn er kennt ihr wahres Gesicht. Sie möchte Mal in ihren "perfekten" Plan einweihen, um eine kostbare Antiquität, den "Lassitär", zu stehlen. Natürlich hat sich wiedereinmal nicht die ganze Wahrheit erzählt.

Die Botschaft
Von Zeit zu Zeit erhält die Besatzung der Serentiy Post von Daheimgebliebenen, um Neuigkeiten auszutauschen. Doch diesmal erhalten Mal und Zoe ein grausames Paket: Die Leiche ihres alten Freundes Tracey, der sie per Tonband um einen letzten Gefallen bittet.
-> Kommentar: Die Beerdigung von Tracey wirkt wie der Abschied von der bald endenden Serie... traurig!

Leichte Mädchen
Die Mannschaft hat diesmal einen außergewöhnlichen Auftrag: Sie helfen der Prostituierten Nandy, die von dem grausamen Großgrundbesitzer Burgess schikaniert wird. Das so etwas nur einer riesigen Schießerei enden kann, versteht sich von selber.


Der Kopfgeldjäger
In einem unbeobachteten Moment schleicht sich ein Kopfgeldjäger an Bord der Serenity. Sein Ziel ist River. Um dies zu erreichen, nimmt er nach und nach jedes einzelne Crewmitglied gefangen.
-> Kommentar: Nachdem die letzten Folgen so super waren und diese auch wieder weit über dem Durchschnitt liegt, fällt einem der Abschied wirklich schwer...

Firefly Charaktere

Malcolm 'Mal' Reynolds
Er kämpfte als Freiwilliger im großen Krieg auf Seiten Browncoats gegen die Allianz und bekleidete den militärischen Rang eines Sergeants. Bei der finalen Entscheidungsschlacht in Serenity Valley verlor er bis auf Zoe seine gesamte Einheit. Dafür und für den Krieg im Allgemeinen hasst er die Allianz abgrundtief und kaufte er sich später einen Frachter der Firefly-Klasse, die Serenity: „Egal wie weit der Arm der Allianz reicht, wir werden mit diesem Schiff immer ein bisschen weiter weg sein.“ Mal ist ein erfahrener Soldat, was meist auch seine Handlung bestimmt. In den meisten Fällen geht er ohne Skrupel vor, wobei er jedoch nach einem festen Ehrenkodex lebt und einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Manchmal manövriert er sich allerdings auch ganz gerne mal mit seiner sarkastischen und sehr offenen Redensart in die ein oder andere brenzliche Situation. Wahrscheinlich durch seine Erlebnisse im Krieg ist er generell ein sehr verschlossener Typ, redet er nicht gerne über seine Gedanken und Gefühle und bewegt sich sehr distanziert zu seiner Crew. Es kristallisiert sich allerdings schnell heraus, dass er derjenige ist, der das instabile Zusammenleben der Crew zusammenhält. Als eine Art Vaterfigur ist er stets sehr besorgt um seine Mannschaft und wenn sich jemand gegen ein Mitglied seiner Crew stellt, stellt das gleichzeitig einen direkten Angriff auf Captain Reynolds da.



Zoé Warren
Sie ist die rechte Hand des Captains und kämpfte an seiner Seite gegen die Allianz in der Schlacht um Serenity Valley. Auch nach dem Krieg wich sie nicht von seiner Seite, wahrscheinlich, weil sie sonst niemanden mehr hatte. Trotz all ihrer gemeinsamen Erlebnisse verbindet sie mit dem Captain nach wie vor nur eine militärisch geprägte Beziehung. Auf der Serenity lernte sie den Piloten Wash kennen, den sie wenig später heiratete. Zoé hält sich zwar eher mit Bemerkungen zurück und befolgt die Befehle des Captains, vertritt aber immer auch eine eigene Meinung und spricht es laut aus, wenn ihr allerdings etwas nicht passt. Durch ihr Leben als Soldatin agiert sie äußerst diszipliniert, ist jedoch absolut gnadenlos im Umgang im Feinden. Des Öfteren hat sie die zweifelhafte Ehre, den Captain aus den erwähnten brenzlichen Situationen raus zu schießen. Zusammen mit Mal und Jayne bildet sie das Einsatzteam der Serenity.


Hoban 'Wash' Washburn
Als Gelegenheitsarbeiter heuerte er als Pilot mit sehr gutem Ruf auf der Serenity an. Seine fliegerischen Talente sind wie geschaffen für das alte Frachtschiff und er beherrscht die Technik mit verbundenen Augen. Nach eigener Aussage könnte er das Schiff sogar durch ein Nadelöhr fliegen. Obwohl sich Zoe und Wash anfangs nicht leiden konnten, heirateten sie später. Nähere Hintergründe dazu sind nicht bekannt. Unter der Crew ist er als der Spaßmacher bekannt, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen oder ein Witz zur Auflockerung zu erzählen hat. Zusammen mit Kaylee bildet er das Reparaturteam der Serenity. Allergisch reagiert er ganz gerne mal auf die Beziehung zwischen Zoe und Mal, wegen ihrer gemeinsamen Vergangenheit und ihren Erlebnissen aus dem Krieg.




Kaywinnit Lee 'Kaylee' Frye
Die Mechanikerin der Serenity kam auf eher ungewöhnlichere Weise auf das Schiff. Nachdem Mal den Frachter gekauft hatte, heuerte er einen Techniker an, dessen Lebenslauf beachtlich war, jedoch offensichtlich gefälscht. Nach einem kurzen Geplänkel schmiss Mal den Sunnyboy kurzerhand raus und warb Kaylee an, was mit Sicherheit die bessere Wahl war, denn Ihre Fähigkeiten retteten der Crew schon oft das Leben. Von sich selber sagt sie, dass die Maschine zu Ihr spricht. Geht etwas kaputt, nimmt sie sich dies in Regel sehr zu Herzen. Kaylee ist eine sehr lebensfrohe Person, die jeder Situation etwas Gutes abgewinnen kann und stets das Gute in einer Person sieht. Gewalt hasst sie und bildet dadurch den familiären Part der Crew. Mit ihrer manchmal aufgedrehten, kindlichen Art ist sie immer bemüht aus dem wild zusammenwürfelten Haufen eine Art Familie zu formen - etwas, dass ihr sehr wichtig zu sein scheint. Außerdem hegt sich starke Gefühle für Simon, wobei beide nicht darüber sprechen können/wollen bzw. Simon sich meist etwas dämlich im Umgang mit Ihr anstellt. In der Serie wird darauf leider nur in Ansätzen eingegangen und erst im später erschienen Kinofilm gelangt ihre Beziehung zu einem sprichwörtlichen Höhepunkt.


Jayne Cobb
Er stammt aus ärmlichen Verhältnissen, was sich in seinem Bildungsstand entsprechend widerspiegelt. Während einer der ersten Äufträge gehörte er zu den Söldnern, die Mal und Zoé überfallen sollten. Nach einer kurzen Diskussion konnte Jayne jedoch davon überzeugt werden, zum Captain überzulaufen und das mit den simplen Argumenten einer besseren Bezahlung und einem eigenen Quartier. Jayne denkt in erste Linie an sich selbst und kämpft in der Regel nur, wenn dabei Profit für ihn raus springt und er sich des Sieges sicher ist. Diese Charakterzüge machen ihn unberechenbar und obwohl Mal ihm bis zu einem gewissen Punkt vertraut, würde sich Jayne gegen ihn stellen, wenn die Bezahlung stimmt. Außerdem ist Jayne ein großer Waffenfan und beherbergt in seinem Quartier ein komplettes Waffenlager. Außer dem Captain und Zoé, deren Autorität er mit der Zeit anerkennt, muss die restliche Besatzung stets unter seinen Schikanen und Kommentaren leiden. Wenn es hart auf hart kommt ist allerdings trotz allem immer wieder auf ihn verlass und es scheint, als würde er sich mit der Zeit als eine Art Beschützer der Serenity-Crew sehen. Besonderen Argwohn hegt er gegen Simon und River Tam.


Inara Serra
Sie eine Compenion, eine amtlich registrierte Edelhure, die einem der Shuttle der Serenity lebt, welches Mal an sie vermietet hat.
Warum eine so gut bezahlte Companion auf einem Schiff wie der Serentiy unterwegs ist, weiß niemand der restlichen Crew. Inara ist sehr elegant, hoch gebildet und darüber hinaus sehr hübsch. Inara wählt ihre Kunden nach eigenen Vorstellungen aus, normalerweise aus den oberen gesellschaftlichen Schichten, und empfängt sie in ihrem angemieteten Shuttle. Von der Crew gehört niemand zu ihrer Kundschaft – eine vertragliche Bedingung von ihr. Dank „Der Gilde“ ist registrierte Prostitution auf fast quasi allen Planeten legal und Companions genießen ein hohes soziales Ansehen. Aufgewachsen und ausgebildet wurde sie auf dem „Juwel der Kernwelten“ Sihnon und hatte sogar die Möglichkeit, Hohepriesterin der Gilde zu werden. Warum sie dieses Amt ausschlug ist nicht bekannt. Obwohl sich Inara und Mal praktisch durchgehend streiten, wird schnell klar, dass beide Gefühle für einander hegen, diese aber niemals zugeben würden.



Simon Tam
Eigentlich sollte Simon ein großer Arzt werden und hat auch das nötige Talent dafür. Als seine Schwester jedoch von der Allianz für furchtbare Experimente missbraucht wird, startet er eine Befreiungsaktion und beide finden sich schließlich als Flüchtlinge vor der Allianz auf der Serenity wieder, wo Simon kurzerhand als Arzt seinen Dienst verrichten muss. Auch wenn er niemals einen Menschen verletzten würde, so würde er trotzdem alles tun, um seine Schwester zu beschützen. Für sie hat er seine gesamte Karriere geopfert, seiner Familie den Rücken gekehrt und sich jeder Möglichkeit, irgendwann noch mal ein normales Leben zu führen, beraubt. Jetzt ist sein einziges Ziel die Heilung von River. Zwar ist er als Arzt fast unersetzlich auf der Serenity, aber durch seine zurückhaltende, hochgestochene und überaus korrekte Art stößt er in der Regel auf Verachtung bei der Crew. Mit Zeit versteht er sich allerdings besser mit dem Captain und Jayne, der von Anfang an gegen die Aufnahme von Simon und River auf dem Schiff ist, und ab und zu kann er sogar seine Gefühle für Kaylee zugeben, auch wenn er mit seinem nächsten Satz alles wieder zunichte macht.



River Tam
Zusammen mit ihrem Bruder kam sie als Passagier auf die Serenity. River ist hochintelligent, hochbegabt und verfügt über Kräfte, die sich die Allianz ebenfalls zu nutze machen wollte. In einer Schule, genannt „Die Akademie“, wurde sie von der Allianz für grausame Experimente missbraucht. Erst durch versteckte Botschaften in Briefen konnte ihr Bruder Simon sie finden und befreien. Seitdem flüchten sie von ihren Verfolgern, die sich durch ihre blauen Handschuhe auszeichnen. Was genau mit River gemacht wurde ist nicht bekannt und sie kann wegen ihrer Traumatisierung nicht über die Erlebnisse in der Akademie sprechen. Fakt ist allerdings, dass die Allianz etliche Eingriffe an ihrem Gehirn vorgenommen hat. Rivers Handlungen sind meist nicht nachvollziehbar. Manchmal scheint sie apathisch, manchmal bei vollem Bewusstsein zu sein. Ab und zu scheint es, dass sie Gedanken lesen kann, was im Film „Serenity“ dann auch bewahrheitet. Um ihren Zustand einigermaßen stabil zu halten, versucht es Simon immer wieder mit verschiedenen Medikamenten. Für kurze Zeit verhält sie sich dann ganz normal, spielt gerne mit Kaylee oder macht Späße. Sobald die Wirkung nachlässt verfällt sie in ihren alten abwesenden Zustand. Diese Unberechenbarkeit macht sie äußerst gefährlich und es kam auch schon vor, dass sie Mitglieder der Crew direkt angegriffen hat.



Shepherd Book
Genau wie Simon und River Tam gelangte Book anfangs als Passagier auf die Serenity. Als ein Mann Gottes, der sein Kloster verlassen hatte, wollte er in die Welt hinausziehen um das Wort Gottes zu verbreiten. Dieser Umstand brachte ihm Anfangs auf dem Frachtschiff keine Freundschaften ein. Vor allem der Captain konnte mit Predigten jeglicher Art rein gar nichts anfangen. Durch seine beruhigende Art und durch seine Fähigkeit, immer die richtigen Wörter zu finden, wurde er aber schließlich fester Bestandteil der Crew. Viel über seine Vergangenheit gibt er nicht preis, aber es wird klar, dass er eine sehr bewegte gehabt haben muss. Jedenfalls wird es zum Ende hin immer unwahrscheinlicher, dass er nur ein normaler Geistlicher ist. Er kennt sich bestens mit internen Angelegenheiten der Allianz aus, ist im Nahkampf erfahren und kann gut mit einer Waffe umgehen, wenn er muss. Auch kriminelle Größen auf den Randplaneten sind ihm nicht unbekannt. Shepherd Book ist mit Abstand der geheimnistvollste Charakter nach River (deren Geheimnis aber zu großen Stücken im Film geklärt wird) auf der Serenity, was bei einer Crew voller Geheimnisse schon was heißen soll.




Und als abschließende Zugabe gibs
HIER

noch ein paar vorzügliche Wallpaper!

(und anderes Bilderzeugs von den Darstellern)

FIREFLY-SPECIAL


"Nachdem die Erde komplett ausgebeutet war, fanden wir ein neues Sonnensystem und hunderte neue Erden wurden mit Terra-Forming bewohnbar gemacht. Die zentralen Planeten bildeten die Allianz und entschieden, dass alle Planeten sich ihnen unterordnen sollten. Es gab einige Unstimmigkeiten zu diesem Punkt.

Nach dem Krieg zogen viele der besiegten Unabhängigkeitskämpfer in die äußersten Regionen des Systems. Dort draußen kämpften sie mit den ursprünglichsten Technologien ums Überleben.

Ein Schiff verhilft dir zu Arbeit. Eine Waffe hilft dir, es zu behalten. Das Ziel eines Captains ist einfach: Finde eine Mannschaft, einen Job, flieg' immer weiter."



Im Jahre 2002 startete unter dem Kommando von FOX und Buffy-Erfinder Joss Whedon die, für Science Fiction Verhältnisse, ungewöhnlichste Serie in den USA. Whedon, der fern ab von Buffy oder Angel etwas neues Versuchen wollte, mixte Sci-Fi und Western und erschuf so das Universum von „Firefly“. Die Handlung spielt etwa 500 Jahre in der Zukunft und überall in der Galaxie gibt es dank Terraforming bewohnbare Planeten und Monde. Die Kernwelten sind hoch entwickelt und stehen unter dem Schutz der Allianz, welche in der Vergangenheit aus unbekannten Gründen gegen die Unabhängigen, auch Browncoats genannt, Krieg geführt hat und gewann. Alle diejenigen, die danach nicht mehr so gut auf die Allianz zu sprechen waren, zogen sich auf die Randwelten zurück und leben dort mit rückständiger Technologie auf heruntergekommenen Monden. Genau dort spielt auch ein großer Teil der Handlung. Interessant ist noch die Tatsache, dass es zwei „Amtssprachen“ gibt. In der Regel wird Englisch gesprochen, aber da Erfinder Joss Whedon davon ausging, dass China in Zukunft einen riesigen Machtblock darstellen wird, schmeißen alle Menschen immer mal wieder mit Chinesischen Wörtern und Sätzen um sich. Meist sind das Kraftausdrücke, Beleidigungen oder zynische Kommentare, die nicht extra übersetzt werden, sondern sich aus der Situation heraus erklären. Manchmal sind auch Warnungen zweisprachig zu hören und generell sind überall immer wieder chinesische Zeichen auf den Schiffskonsolen oder in Bars etc. zu finden.

Auf den erwähnten Monden und Planeten herrscht ein sehr rauer Ton und alles erinnert mehr an den wilden Westen, als an eine hoch entwickelte Zivilisation. Staubige Saloons mit angeleinten Pferden davor, die als herkömmliches Beförderungsmittel herhalten, und finstere Gestalten an der Bar, die ihren Blankpolierten Revolver locker im Halfter tragen, sind hier an der Tagesordnung. Ein solches Leben führt auch die Crew des alten Frachtraumschiffs „Serenity“. Mit kleinen Aufträgen verdienen sie sich ihr tägliches Brot und stoßen dabei oft und auch absichtlichen an den Rand der Legalität. Dabei sind alle Charaktere auf der Serenity völlig unterschiedlich. Vom Captain bis hin zu einem Geistlichen ist alles auf dem Schiff zu finden und niemand von Ihnen sieht das All außerhalb des Schiffes so wie der andere. Sie alle vereint die Tatsache, dass sie in Freiheit leben, sich nicht der Allianz unterordnen wollen und auf der Serenity eine Heimat und so etwas wie eine Familie gefunden haben. Auf Grund der Tatsache, dass die Serie nach nur 14 Folgen abgesetzt wurde, bleiben viele Geheimnisse und Hintergründe der Figuren ungeklärt.

Fazit:
Firefly ist mit Abstand einer der erfrischesten Science Fiction Serie der letzten Jahre. Da sich von der Thematik her sowohl mit der Zukunft, als auch mit der Gegenwart und Vergangenheit beschäftigt, kommen die Folgen alle sehr innovativ daher. Dazu gesellen sich viele unterschiedliche, detailreich gezeichnete Charaktere, die trotz allem in Harmonie zueinander stehen. Joss Whedon hat mit "Firefly" etwas ganz besonderes geschaffen, das leider nicht den Respekt und die nötige Aufmerksam bekommen hat, welche die Serie verdient hat!
Durch ihre Machart ist Serie auch Leuten ans Herz gelegt, die mit Sci-Fi nicht ganz so viel anfangen können. Genrefans sollten definitiv sofort zugreifen, wenn sie die Box irgendwo entdecken und Menschen, die "Cowboy Bebop" mögen, machen sowieso den größten Fehler ihres Lebens, wenn sie sich Firefly nicht angucken wollen!




Die
Charaktere
der Serie


Zur
Episodenübersicht




Browncoats
Eine englische Internetseite, die eine riesige Informationsfülle über die Serie, den Film, die Welt, Charaktere, Sprache, Raumschiffe etc. beinhaltet

FireflyWiki
Klar, natürlich gibt es auch zu Firefly einen Wikipedia-Klon!


Und noch ein Gruppenfoto der Crew:

Zitat of the Moment:


"QUIIIEHIIIEHIIIIETSCH!!!"
- Nagel der aus Ricky´s Hand gezogen wird (Story of Ricky)

Meiner Meinung nach hat der Nagel eine tragende Rolle im Film, findet aber viel zu wenig bis gar keine Bachtung. Dabei ist er doch mit ausschlaggebend, dass langsam aber sicher alles im Knast drunter und drüber geht und die anderen Knasties später wieder wie die kleinen, verspielten Hundewelpen im Gras tollen können. Darum ein HAIL TO THE NAIL KING, BABY! von mir. :>

Nemesis

(klicke aufs Cover für mehr Infos)

Release: 1993

Albert Pyun, der große Visionär, Regisseur und Drehbuchautor fast schon unzähliger Filme, betritt das Büro seines Produzenten.

„Albert, schön dich zu sehen. Komm rein, setz dich doch! Ich hab gerade dein Drehbuch gelesen. Du klaust dir zwar alles zusammen, was man irgendwann und irgendwo in irgendeiner Form zum Thema Böse-Cyborgs-wollen-die-Welt-versklaven gesehen hat, aber ein paar Tausend Dollar kann ich trotzdem dafür freistellen. Was hälst du davon?"

„Ein paar tausend? Hmm… Weißte was, besorg mir einfach Gratis Koks und Nutten dazu und wir sind im Geschäft!“

„Das klingt sehr vernünftig. Hand drauf!“

Und so entstand unter der Regie Pyun’s der Film „Nemesis“. Ne, das war jetzt natürlich Quatsch, denn eigentlich hat Albert mit dieser Produktion seinen besten Film hingelegt. Ein paar Tausend Dollar mehr dürften es auch gewesen sein, denn man hat es hier absolut nicht mit einer Low-Budget-Produktion zu tun. Eher mit einem vergnüglichen, temporeichen und actiongeladenen Endzeit-Baller-Film. Was das Koks und die Nutten angeht, bin ich mir allerdings nicht sicher, ob nicht vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit darin liegt... Aber besser ich fange ganz vorne an – mit der Handlung:

Die Zukunft! Die Welt ist voll im Popo! Kybernetik macht es möglich, dass jedes Körperteil, sogar Haut und Gehirn durch elektronischen Firlefanz ersetzt werden kann. Bis hin zu menschlich aussehenden Cyborgs läuft alles auf der Welt rum. Nebenbei bemerkt verlieren Menschen übrigens Teile ihrer Seele, wenn sie zu viele Implantate eingesetzt bekommen (wie bei Shadowrun). Alex Rain (Oliver Gruner) ist einer dieser Menschen. Er ist ein Cop in L.A. und zwar der Beste! Allerdings mittlerweile auch mehr Maschine als Mensch. Er wird auf eine Untergrundbewegung angesetzt mit dem schönen Namen „Rote Armee Hammerhead“, die gegen die Cyborgs und alle Implantate rebellieren. Nach der Eliminierung seiner Zielperson taucht plötzlich die Verstärkung selbiger auf und die Kacke ist am Dampfen. Es kommt zum ersten heftigen Schusswechsel in dem Alex schwer Verwundet wird. Man bastelt ihn wieder zusammen und schickt ihn zur Rehabilitation in die Wüste (ehrlich, der rennt plötzlich stundenlang mit nem Köter durch die Wüste).
Doch Alex hat die Schnauze voll und taucht unter. Ein paar Jahre später wird er vom LAPD wieder aufgespürt und gefangen genommen. Commissioner Farnsworth (Tim Thomerson) will ihn nämlich für einen besonderen Auftrag. Alex soll auf einer pazifischen Insel eine Datenübergabe verhindern und nebenbei seine alte Flamme von der Polizei Jared - ein Cyborg - umnieten. Damit er das auch tut, schloss man sein Herz mit einer Bombe kurz, um ihn bei Bedarf in die Luft zu jagen. Mit einigem Widerwillen macht er sich schließlich auf den Weg und kommt relativ schnell auf die Spur von den Resten Jared's und findet heraus, dass die Daten die Hammerheads übergeben werden sollen und das (natürlich) viel, viel mehr dahinter steckt, als Farnsworth zugeben wollte.

Die Cyborgs wollen nämlich die Menschheit auslöschen und die Weltherrschaft übernehmen – eine Verschwörung die bis in die oberste Reihen geht (das alte Mensch-durch-Cyborg-ersetzen-Spielchen). Alex schließt sich nach kurzer Bedenkzeit den Rebellen an und sofort wird er zum Gejagten. Allen voran Commissioner Farnsworth und der quasi durchgehend angepisste und sarkastische Maritz (Brion James). Zusammen mit einer Rebellenkämpferin schlägt er sich quer über die Insel. Sein einziges Ziel ist das Erreichen eines Vulkankraters, um die Daten von Jared ausfliegen und auswerten lassen zu können, doch der Weg ist lang und die Verfolger zahlreich. Als ihm nur noch der Commissioner gegenübersteht, beginnt der finale Kampf auf Leben und Tod!

"Hi, ich bin Olivier Gruner! Ich bin der Typ, der sich mit Maschinenpistolen durch mehrere Etagen nach unten schießen kann! Ehrlich! Und es sah verdammt cool aus!"

Wie bereits oben erwähnt, fällt "Nemesis" ausnahmsweise mal nicht in die Kategorie Low-Budget-Total-Ausfall, sondern kann für B-Movie Verhältnisse in allen Belangen als Solide bis Eindrucksvoll bezeichnet werden. Albert Pyun, der sich schon mit Werken wie "Cyborg" klar dem Endzeitfilm verschrieben hat, ist mit diesem Streifen auf der Höhe seiner Schaffenskunst gewesen.

Okay, fairerweise muss ich dazusagen, dass ich noch nicht viele Pyun-Filme gesehen habe und von denen die ich bisher "genießen" durfte, ist NEMESIS der klare Favorit. Zwar ist die Handlung wild zusammen geklaut - ein bisschen von Blade Runner, ein bisschen von Terminator und ein bisschen aus diversen anderen Sci-Fi-Filmen - aber Pyun würfelt einfach alles zusammen und erschafft sein eigenes, unterhaltsames Endzeit-Szenario.

Wo die Handlung all zu viele Logiklöcher aufweist - und davon gibt es wirklich viele - besinnt sich Pyun zu seinen vermeintlich wahren Stärken, nämlich Kulisse und Action.

Bei ersterem hat sich der Regisseur ein paar nette Drehorte irgendwo im Nirgendwo zusammengesucht. Hauptsächlich verlassene Lagerhallen, heruntergekommene Wohnbauten, rostende Fabriken oder gleich ganze Abrissbaustellen sorgen für die nötige Endzeitstimmung. Vor allem der Schauplatz der erwähnten ersten Schießerei, in der Alex Rain schwer verwundet wird, sorgt für postapokalyptische Atmosphäre. Auf einem kompletten Abrissgebiet fetzt man sich mit automatischen Shotguns und der (im wahrsten Sinne des Wortes) Ballerei-Höhepunkt findet auf dem schrägen Dach eines halb eingestürzten Gebäudes statt.

"Hi, und ich bin Commissioner Farnsworth. Ich bin eigentlich ein netter Kerl, aber ich mag einfach keine Menschen... tja! Jetzt muss ich leider alle umbringen!"

Ansonsten hetzen die Darsteller gegen Ende des Films durch wildes Grün, vorbei an alten Baracken und einem 50 Meter hohen Stahlsilo, den man kurzerhand für einen waaghalsigen Stunt gesprengt hat. Unterwegs wird noch eine von diesen Teppich-Wellenrutschen als Rutschpartie mit Faustkampf missbraucht. Das verlassene Dorf irgendwo in der Wüste, in der Alex seinen Rehabilitationsurlaub genießt, hat mich übrigens stark an "Desperados" oder so erinnert... aber das nur so nebenbei!

Unterlegt hat Pyun seine filmische Arbeit anschließend meist mit einem Rotfilter, der allerdings gerade gegen Anfang ein wenig störend auffällt. Es braucht seine Zeit, bis sich die Augen an die vielen Rot bis Braun Töne gewöhnt haben.

Bei Action wird dem Genrefan dann ein weiteres Schmankerl geboten, denn Ballereien, Stunts, Explosionen und andere Spezialeffekte können sich durchaus sehen lassen. Da die Gegner größtenteils Cyborgs sind, gibt sich Pyun nicht mit einem simplen Einschussloch zufrieden, sondern lässt solche Szenen in wahre Ballerorgien ausarten (siehe Bildercollage). Toll auch die Szene (oder der Einfall... wenn er denn nicht geklaut wurde), als sich Alex mit seinen Maschinenpistolen durch den Boden bis in den Keller des Hauses nach unten schießt.
Oftmals beweißt Pyun (oder doch eher sein Kameramann?) bei solchen Stunteinlagen ein Händchen für ein paar wenige ungewöhnliche Einstellungen. Da ist es fast schade, dass solche Szenen, wie die Sprengung des riesigen Silos, vor dem die Stuntleute verdammt knapp davon rennen, viel zu schnell inszeniert wurden und vorbei sind, bevor man sie überhaupt richtig wahrgenommen hat. Gegen Ende kommen sogar Altgediente Stop-Motion-Effekte zum Einsatz. Das sieht zwar für 1993 irgendwie lächerlich aus, verbreitet aber auch eine ganz bestimmte Art von Charme, die zum restlichen Film passt.

Zu den Darstellern muss man nicht wirklich viel sagen. Gruner hat im Grunde genommen keinerlei Schauspielerisches Talent. Ein paar Dialoge, in denen es um seine Gewissensbisse geht oder um seine persönlichen Probleme wegen der vielen Implantate in seinem Körper, führt er mit versteinerte Mine ohne den Hauch von irgendwelchen Emotionen. Dafür kann er dann seine körperlichen Talente bei den Actionszenen präsentieren, denn mit den Fäusten kann der Kickboxchampion definitiv umgehen. Auch der Rest der Crew ist motiviert bei der Sache und alle machen ihre Arbeit routiniert bis gut. Bis auf Tim Thomerson, der mit dicker Sonnenbrille und schwarzem Anzug einen wunderbaren, aalglatten Mistkerl abgibt, dienen die meisten eh nur als Kanonenfutter.

Fazit:
Albert Pyun, von vielen noch gefürchteter als Uwe Boll, schuff mit "Nemesis" einen sehr unterhaltsamen und technisch solide umgesetzten Endzeit-Actioner auf überdurchschnittlichem B-Niveau. Auf eine Laufzeit von irgendwas um die 85 Minuten packt er soviel Action wie möglich und lässt diese dank einem hohen Budget auch immer ordentlich aussehen und ausufern. Natürlich hat man es nicht mit einem Konkurrenzstreifen für z.B. Terminator oder Blade Runner zu tun, aber wie so oft kann ich "Nemesis" allen Action- und Endzeitsfans wirklich nur ans Herz legen. Wären doch alle Pyun-Filme so nett anzuschauen. 4 von 5 Zimbelaffen!



Übrigens gibt's die Filme leider nur in einer Box von Laserparadise in ziemlich bescheidener Qualie (wie man an den Bildern sieht), ist dafür aber auch äußerst erschwinglich.


PS: Bei diesen tollen Stop-Motion-Effekten gegen Ende des Films musste ich die ganze Zeit unweigerlich an "Jason und die Argonauten" denken... der Kampf gegen die Skelettkrieger... herrlich, ich liebe diese Effekte! ^^

TR2N

Von wegen, die Trailer sind überall verschwunden! Auf einer russischen Youtube-Klon-Seite wird man immer noch fündig. Zwar ist die Qualie immer noch beschissen, aber was solls... Es geht hier schließlich um Tron2 und das allein reicht (mir jedenfalls)!

Nebenbei bemerkt steht noch kein Releastermin für den Film fest. Irgendwo hab ich mal was von 2011 gelesen, was ich mir aber kaum vorstellen kann. Jeff Bridges ist auf jedenfall wieder mit an Bord und Gerüchten zufolge soll auch Bruce Boxleitner wieder mit dabei sein. Man kann also gespannt sein, was die Verantwortlichen in ihren stillen Kämmerchen austüfteln werden. Der Trailer sieht jedoch definitiv (wenn auch nur undeutlich) klasse aus!

Zitat of the Moment:

"Man wacht morgens auf, Larry macht Orangensaft und nebem ihm ein Stapel abgetrennter Ohren..." - Maj. Paul Hackett ("Ausgelöscht")