nachträglicher Weihnachts-Trash

Sooooo, Weihnachten ist vorbei und alle Verwandten und Bekannten wurden wieder einmal erfolgreich aus den heimischen Gefilden vertrieben, nachdem sowohl jeglicher Süßkramm vernichtet und auch die letzte Ecke ganz hinten im Kühlschrank ausgekratzt wurde. Geschenke haben hoffentlich alle ihren Besitzer gewechselt oder wurden in den letzten Tagen wieder erfolgreich umgetauscht, wobei man an der Kasse beschähmt in die Luft guckt, weil man genau weiß, dass auch jeder anderer weiß, dass dieser unglaublich hässliche Jogginganzug definitiv nur ein Geschenk gewesen sein kann.

Jedenfalls kehrt so langsam wieder Ruhe rein und auch bei der Trash-Academy kann man sich endlich wieder auf das Wesentliche besinnen: Schlechte Filme!

Doch vorher muss hier noch was anderes erledigt werden, denn genau in dem gerade oben beschriebenen Trubel hatte eine Trash-Academy-Mitglied Geburtstag. Kaum zu glauben, aber es gibt tatsächlich Menschen, die in den besinnlichen Tagen freiwillig zur Welt kommen - und nur in der Hoffnung, doppelt Geschenke abzusahnen!


Und so steht das heilige Fest im Hause P. aus V. wie jedes Jahr unter dem Motto:


... oder auch Chewieee genannt!


Wie Chewieee zu seinem Namen gekommen ist, ist übrigens ne ganz lustige Geschichte. Auf seinen Streifzügen durch die Welt traf er eines Tages auf ein paar Wookies, mit denen er eine Zeit lang abhing. Als es dunkel wurde und die Müdigkeit zunahmen, fing er an zu gähnen, was auf die Wookies einen enormen Eindruck machte. Verständigungsprobleme waren damit aus der Welt geschafft und Chewieee wurde einen Wookie ehrenhalber.

Jaja, ich weiß, eigentlich ne bekloppte Geschichte, aber bevor noch jemand fragt...


Auf jeden Fall bereichert er seit seinem frühen Eintritt in die Academy diesen Blog mit geistreichen Beträgen bzw. neusten Trailern und dafür möchten wir uns bedanken und wünschen nochmals nachträgliche


herzliche Glückwünsche!


Into the Sun

(klicke aufs Cover für mehr Infos)

Release: 2005

"Only one man can stop the Yakuza!"


Steven Seagal ist Travis Hunter, ein Ex-CIA Agent im Ruhestand und nebenbei Schwertverkäufen und somit natürlich auch ein Meister des Samuraischwertes. Hunter wohnt und arbeitet in Tokyo, wo nebenbei in der Unterwelt einiges vor sich geht. Ein junges Führungsmitglied der Yakuza schmiedet auf eigene Faust und ohne das Wissen der Ältesten eine Allianz mit den Tongs. Mit Quellen zum goldenen Dreieck wollen sie Japan mit Drogen überschwemmen und vor allem schnell mächtig und schnell reich werden. Das ruft den CIA auf den Plan und kurzerhand wird Hunter reaktiviert, was dieser nicht so prickelnd findet. Zusammen mit einem Frischlingsagenten, der von Hunter die ganze Zeit gepiesackt wird, beginnen die Recherchen. Als er den bösen Buben jedoch zu sehr auf die Pelle rückt, bringen diese kurzerhand seine Verlobte um. And so it’s on! Ab jetzt ist Gnade ausverkauft und Hunter zieht mit Katana und Colt in seinen persönlichen Rachefeldzug!
"I couldn't sleep well knowing I hadn't chopped off your balls yet."

Nach „Attack Force" war es eine wahre Wohltat, sich einen besseren Film aus Seagals DTV-Ära anzuschauen. Überhaupt ist Seagal bei „Into the Sun" nach seiner miesen Vorstellung in „Out of Reach" wesentlich motivierter bei der Sache und übernimmt gleich die Aufgaben eines Drehbuchschreibers, Produzenten und Musikzulieferer (insgesamt 6 eigene Musikstücke). Es ist für den Lord ja auch quasi eine Rückkehr zu seinen Wurzeln, zu seiner Wahlheimat Japan und genau das sieht man Steve auch an. Geradezu fröhlich stapft er durchs Bild, lächelt sogar in einigen Szenen und macht insgesamt einen ziemlich zufriedenen Eindruck. Von der Unlust und Langeweile in seinen späteren Produktionen (zum Beispiel in seinem Tal der Tränen) ist hier nichts zu spüren.

Auch die Kulisse Tokyos macht einiges mehr her, als die immer gleichen schnöden Ostblockbauten und heruntergekommenen Lagerhallen. Sonnige und vor allem Menschenüberfüllte Seitenstraßen in der Riesenmetropole, Zen-Gärten, kleine japanische Tempelanlagen und bunte Neonreklamen sorgen für reichlich Schauwerte und wurden von mink (der Regisseur nennt sich wirklich so) immer schick eingefangen. Das ganze wirkt fast wie eine kleine Verbeugung vor der japanischen Kultur. Hinzu gesellen sich spielfreudige junge japanische Schauspieler, wie z.B. der fiese Yakuza Anführer und seine Handlanger.

Leider handelt es sich immer noch um einen Seagalstreifen aus der DTV-Ära und somit gibt es auch Kritikpunkte. So einfach wie die Story oben beschrieben ist, stellt sie sich im Film leider nicht da. Es gibt viele Handlungen und Geschehnisse, die eigentlich nichts mit dem Hauptplot zu tun haben, was zu Logiklöchern und Verständnisproblemen oder einfach nur Langeweile führt. Ebenfalls gibt e ein paar unglückliche Szenen mit Seagal und seiner Geliebten. So gut man aus dem Mord an der Verlobten eine Rachestory stricken kann, so bescheuert sieht der Lord mit einer gefühlten 40 Jahre jüngeren Frau an seiner Seite aus. Es macht schon einen extrem komischen Eindruck, wenn er ihr eine alte wertvolle Haarbrosche schenkt, die beiden aber gleichzeitig an der Theke in einer Bar hocken, wobei im Hintergrund in einem Glastank nackte Frauen planschen. Vielleicht hat sich mink doch etwas zu sehr auf Drehbuch verlassen...
Zum anderen fehlt es „Into the Sun" vor allem an Action, so dass der Film eigentlich mehr zu einem Actionthriller verkommt. Wenn allerdings die Fäuste fliegen und Schwerter gezückt werden, sind die Schauwerte zwar nicht überragend, aber definitiv solide - in Anbetracht der einiger Längen auf jeden Fall befriedigend. Vor allem der letzte Kampf in einem japanischen Tempel/Dojo… diese japanischen Häuschen mit Pappschiebetüren eben… fällt sehr ergiebig aus, wobei vor allem mit dem Schwert gekämpft und blutig getötet wird. Letzten Endes tötet der Lord einen seiner Gegner sogar mit verdammten Essstäbchen!


Fazit:
Es ist leichter über einen schlechten Film zu reden, als über einen Guten. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es sich bei „Into the Sun" über einen Streifen aus Seagals Direct-to-Video-Ära handelt, trifft eindeutig letzteres zu. Schicke Optik, halbwegs gute Story und motivierte Schauspieler wissen für Seagalverhältnisse zu überzeugen. Nur die Action kommt einfach viel kurz, ist dann allerdings umso schicker inszeniert. Auf einige überflüssige Szenen und darauf entstehende Längen hätte mink auch ruhig verzichten können. Nicht so gut, wie „Belly of the Beast", aber immer noch besser als viele andere Gurken. Wenn man vorher „Attack Force" gesehen hat, ist das sowieso ein Unterschied, wie Tag und Nacht! 3 Köppe


Zitat of the Moment:

"Damals waren die Dildoschlachten noch was Besonderes... Da hat man dafür noch mit Steinen gefüllte Schweinedärme benutzt!" - Zwei betrunkene Mädels im Cage-Club

Jahahaha... Das waren noch Zeiten! Ich für meinen Teil will sie nicht zurück haben...

Max Payne

(klicke aufs Cover für mehr schmerzliche Infos)

Release: 2008


Grandiose Shootouts dank matrixmäßiger Bullettime und eine Story, wie sie atmosphärischer nicht sein könnte - das ist das PC Spiel Max Payne im Kern. Die gleichnamige Hauptfigur ist der perfekte Antiheld, der der New Yorker Unterwelt nach dem Mord an seiner Frau und neugeborenen Tochter den Krieg erklärt hat. Lebensmüde begibt er sich auf einen erbarmungslosen Rachefeldzug, um die Mörder seiner Familie zu richten und wenn er dabei selber draufgeht.Der erste Teil von Max Payne gehört für mich zu den besten Actionshootern, die ich je gespielt habe und wenigstens einmal im Jahr ertappe ich mich dabei, wie ich die CD einlege und mich durch die Rosco Streetstation kämpfe. Keine Comicsequenz, mit ihren zynischen und Metapherüberladenen Monologen wird ausgelassen, jede einzelne wir genossen, jedes Level so perfekt wie möglich gespielt. Entsprechend groß waren da natürliche meine Erwartungen an die Verfilmung, wenngleich ich im Vorfeld nichts Gutes darüber lesen konnte. Leider sollten alle, die den Film bereits zerrissen hatten, recht behalten…
Als Filmvorlage diente die Story des ersten Teils, die jedoch leicht abgeändert wurde. Zwar wird Max’ Familie ermordet, aber Max Werdegang ist ein völlig anderer. Anstatt sich undercover in den Untergrund zu begeben, fängt er an, in den Akten von nicht aufgeklärten Fällen zu wühlen… 60 Minuten lang. Ich will nicht sagen, dass die umgebaute Story doof ist - zumindest kann man sie logisch nachvollziehen – aber warum zum Teufel strickt man sie neu, wenn das Spiel schon eine film reife und vor allem actiongeladene und wesentlich abwechselungsreichere Vorlage liefert?

So verbringt ‚Marki’ Mark Wallberg mehr als die hälfte des Streifens damit, zu recherchieren, seiner toten Familie nachzutrauern oder einfach nur gelangweilt drein zu blicken. Vor allem letzteres hat er verdammt gut drauf. Keine melancholischen Monologe, keine zynischen Kommentare… einfach keine Spielfreude! Wahrscheinlich hatte er selbst keine Lust auf die langen Durststrecken, in denen einfach nichts passiert, denn erst wenn im letzten Drittel das Feuerwerk los geht, bessert sich seine Lauen ein wenig.

Wobei Feuerwerk auch übertrieben ist. Die Action lässt sich nämlich problemlos auf ca. 10 Minuten zusammenpferchen und ist ausschließlich im erwähnten letzten Drittel zu finden. Bullettimesequenzen gibt es eigentlich nur zwei, wovon eine sogar durchaus schick aussieht. Insgesamt können die Actionszenen die vorangegangene Langeweile aber nicht im Geringsten beiseite schieben und verpuffen letztlich wie der bekannte Tropfen auf den heißen Stein.

Fazit:
Ohne scheißt, für diese Verhunzung einer dermaßen genialen Spielevorlage gehört Regisseur John Moore an die Wand gestellt und zwar ohne Augenbinde! Auch wenn er schick fotografierte Bilder abliefert, die manchmal sogar an die düstere Atmosphäre des Spiels herankommen, verspielt er doch unendlich viel Potential. Moore schafft es ja nicht mal, seine Schauspieler zu motivieren, was man vor allem Wallberg ansieht, der ja eigentlich einiges auf dem Kasten hat! Bei der Action versagt er ebenfalls. Anstatt sie irgendwie gleichmäßig über den Film zu verteilen und den Fans genau das zu geben, was sie sehen wollen, liefert ein paar kümmerliche Shootouts und Explosionen ab, die das Ruder beim besten Willen nicht mehr rum reißen können.

Mein Gott, was für eine Enttäuschung… was für eine Zelluloid- und vor allem Zeitverschwendung… was für eine endlos erbärmliche Vorstellung… Alles, was man bei einer Spieleverfilmung eines ACTIONSHOOTERS (in Großbuchstaben) falsch machen konnte, hat Moore falsch gemacht… Hut ab! Ich könnte mich jetzt noch weiter auskotzen, aber das macht den Film ja auch nicht besser. Viel lieber leg ich mal wieder die CD des ersten Teils in meinen Rechner, verbringe mal wieder ein bisschen Zeit mit dem wahren Max Payne und versuche die schmerzlichen Erinnerungen an den Film mit ein paar payne’schen Painkillern zu unterdrücken… ne Runde weinen gehe ich später vielleicht auch noch.

Das Trash-Academy Team ist für die anschließende Bewertung noch mal zu einer Diskussionsrunde zusammen gekommen. Zwar ist der Streifen nicht so beschissen, wie "Attack Force" (wobei es schon schlimm genug ist, hier mit diesem Seagalstreifen verglichen zu werden ;-), aber die anfänglichen veranschlagten zwei Zimbelaffen sind doch irgendwie zuviel verlangt.

Herzlichen Glückwunsch, Mr. Moore, sie bekommen die ZWEITSCHLECHTESTE Bewertung in der Geschichte der Trash Academy: 1,5 Köppe...

,5

Against the dark


Gerade mal DREI WOCHEN sind vergangen, seit wir einen Promo-Trailer zu Lord Stevens "The Keeper" geliefert haben, da kommen schon die Informationen zu seinem nächsten Streifen rein!

"Against the dark" soll der Klamauk heißen und wird bereits am 10.02.2009 per DVD auf die Fans losgelassen. Das photogeshopte Cover spricht schon jetzt Bände und ich muss unwirkürlich an "Attack Force" denken... :D


Zitat zur Story:
"Katana master Tao (Steven Seagal) leads a special ops squad of ex-military vigilantes on a massacre mission, their target: vampires. On the post-apocalyptic globe, sucked dry by bloodthirsty vampires, a few remaining survivors are trapped in an infected hospital. Tao is their only hope and he knows the only cure is execution. Now it's time for the last stand against the flesh-eating vampires and there's nothing left to lose but the last of humanity!"


Weitere Infos sind auf "Bloody Disgusting" nachzulesen:
"The film also stars Dwayne “The Rock” Johnson’s cousin, (...)"


Na dann, Prost!!!



TREILOOOR:


Sh*thouse


Eine kurze Comicreihe (gerade mal 73 Zeichnungen je 4 Bilder) die jedoch zu überzeugen weiß. Der kranke bis komische Humor, der von diesen zwei Kreisen aus geht (oder sind es Popkörner?) hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Von einer Schneeballschlacht, in der jedoch kein Schnee geworfen, sondern mit Backsteinen um sich gepfeffert wird, bis hin zu fragwürdigen Methoden um sich zu enthaaren (ich sage nur Fisch, schreien und Essig) ist alles dabei.

Schaut euch die Comics an, feiert es und überreicht dies euren Kindeskinder, so das dieses wertvolle Gut für immer erhalten bleibt!

Naja, ich schweife ab...

Have fun folks ;)

Tust du klicken HIER für Cohmiek!

Attack Force

(für mehr dolle Infos klicke aufs Cover)

Release: 2006

"Humanity's greatest hope... Faces his greatest battle."


Steven Seagal ist Marshall Lawson, arbeitet für das Militär und leitet ein Spezialteam im Kampf gegen den Drogenschmuggel und wogegen man noch so alles kämpfen muss. Genau damit fängt der eigentliche Ärger dann auch schon an. Die neuste Droge – CTX – macht aus den Menschen nämlich ziemlich angepisste und aggressive Typen, verändert nebenbei auch noch ihre DNA, wodurch sie übermenschliche Kräfte bekommen. Im weitesten Sinne könnte man die Drogenjunkies auch als Vampire/Aliens bezeichnen, dazu aber später.

Nachdem Lawson einen Drogenschmuggel nicht verhindern konnte, bekommt er ein neues Team von jungen Soldaten zugewiesen. Zusammen mit seinem langjährigen Kumpel hockt dann in irgendeinem bulgarischem Kleinkaff, dass dem Zuschauer tatsächlich als Paris verkauft werden soll und guckt seinen blutjungen Teammitgliedern beim Besäufnis zu. Irgendwann schleppen die Kerle dann eine Nutte aus einer Bar mit aufs Zimmer, die allerdings unter dem Einfluss von CTX steht und Lawson’s Team nach nur 10 min. Screentime blutig über den Jordan schickt. Tolles Team...
Klar sind der Marshall und sein Kumpel deswegen ziemlich angefressen und versuchen der Sache auf den Grund zu gehen. In einem zum Abriss freigegebenen Plattenbau in Bulga… ehm… Frankreich, dass dem Zuschauer dreister weise als Außenstelle des Militärs verkauft wird und in dem die Droge auch noch entwickelt wurde, um damit Supersoldaten zu züchten, hofft Lawson auf Antworten – zumal er scheinbar mal ne Affäre mit der leitenden Wissenschaftlerin hatte, die auch noch die Droge mitentwickelt hat. Doch durch Machtstreitigkeiten in der Chefetage bleibt ihm der Eintritt verwährt – mehr noch, er wird kurzerhand auf die „Halt dich bloß da raus, sonst bist du dran" – Liste gesetzt, was ihn aber nicht die Bohne juckt.

Schließlich findet Lawson, nachdem sein Double ein paar Knochen gebrochen hat, heraus, dass ein Wissenschaftler mit allen Unterlagen abgehauen ist und sich seine eigene kleine CTX Armee aufbauen will – mehr noch, er will das Trinkwasser der Stadt mit der Droge versetzen! Zu geil auch: Der Typ ist Besitzer eines Nachtclubs und hat sein Labor in einer herunter gekommenen Kirche. Nach ein paar Scharmützeln bekommt Lawson total krasse Plastik-Nanoklingen, die er sich an den Unterarmen festmachen kann und durch die er den Junkies ebenbürtig wird. Damit er endgültig auf Alien.. nein.. Junkiejagd gehen kann, muss er seinem neuen Team aber noch beibringen, woran man einen CTX-Abhängigen erkennt.
Er behauptet, dieses Erkennungstraining in anstrengender Kleinstarbeit erledigt zu haben, was ich für totalen Unfug halte, denn die Typen sind wirklich sehr leicht zu erkennen: Sie klimpern komisch mit den Augen, haben übermenschliche Kräfte, sind zu 80% weiblich und immer sehr attraktiv, tragen schwarzes Leder, sind meist sehr knapp bekleidet, sind ausschließlich Nachtaktiv und haben eine Vorliebe dafür, ihre Opfer durch Wände zu schleudern, weil das eben cool aussieht. Oh, und wenn man gegen sie kämpf, werden weiße CGI-Blitze eingeblendet!

Ganz ehrlich, wer diese fiesen Möppen nicht erkennt, gehört nicht ein Spezialeinsatztrupp, ja nicht mal ins Militär geschweige denn sonst wo hin! Zum Glück hat Lawson ja seine Plastikklingen und ist damit in der Lage, die Junkies ebenfalls durch Wände zu pfeffern und natürlich sein Team zu rächen. Nachdem sein neues Team während des Showdown in der alten Kirche fast komplett hops geht, Lawson alle Vampire… eh… Junkies schnell und ziemlich uninteressant aus dem Leben geklatscht hat, schnappt er sich den letzten noch lebenden Soldaten und fährt mit ihm durch die Nacht hinfort und zwar in einer Szene, die genau so in der Mitte des Films schon mal zu sehen war.


Eigentlich sagt diese „verspielte" Inhaltsangabe schon alles: Der Film ist scheiße! Ich habe glatte drei Anläufe gebraucht, ihn ganz zu gucken, weil ich andauernd eingeschlafen bin. Es ist einer von drei Seagal-Streifen, die unter der Regie von Michael Keusch (Autobahnraser… sagt eigentlich alles), einem ziemlich untalentierten deutschen Regisseur, entstanden sind und die von mit gerne als „Des Lords Tal der Tränen" bezeichnet werden. Zusammen mit „Shadow Man" und „Flight of Fury" bezeichnen diese drei Streifen nämlich den absoluten Tiefpunkt in der Karriere von Lord Steven. Nie zuvor waren die Storys schlechter, nie zuvor war der Lord unmotivierter, nie zuvor klangen Dialoge in den Mund gelegter und nie zuvor wurden Stunt- und sogar Voicedoubles so massiv verwendet, wie in diesen „Werken".
Guckt euch den Film mal im O-Ton an und ihr werdet etliche Szenen finden, in denen ganz eindeutig nicht Seagals Stimme zu hören ist. Die Verantwortlichen haben sich nicht mal ansatzweise die Mühe gemacht, eine ähnliche Stimme zu finden! Nicht zu vergessen war übrigens auch die Regie nie schlechter! Ich beschreibe die Arbeit und Fähigkeit von Michael Keusch mal so: Gegen ihn sieht Uwe Boll aus, wie ein Maestro des Zelluloids!

Seagal selber darf übrigens ein bisschen Autofahren, in Bars rumhängen und mit gezückter Knarre oder Nanoklingen an den Unterarmen durch die Gegend taumeln, bei allem was auch nur Ansatzweise mit Action zu tun hat, müssen allerdings seine Stuntdoubles ran. Aber selbst die Arbeit seiner Doppelgänger hält sich sehr in Grenzen, da es schlichtweg kaum erwähnenswerte Actionszenen gibt, in denen sie sich austoben könnten. Somit kommt der Lord eindeutig zu kurz. Von seiner Präsenz wie in alten Tagen, zur goldenen oder silbernen Ära, ist längst nichts mehr zu spüren. Da spielt es auch keine Rolle mehr, dass er gegenüber seinem letzten Film 2 Pfund abgenommen hat.Ein anderes Problem von „Attack Force" ist die bereits angedeutete Sache mit dem Originaldrehbuch (das zum Teil von Lord Steven geschrieben wurde). Ähnlich wie bei „Submerged" sollte die Story nämlich anfangs eine ganz andere werden. Geplant war eigentlich ein Vampir- oder Alienklopperfilm, in dem Seagal auf Vampir/Alienjagd geht und die Welt vor dem fiesen Abschaum rettet. Das Studio und die Produzenten waren aber plötzlich nicht mehr davon überzeugt, dass sie mit diesem Konzept großen Erfolg haben würden. Nachdem der Film halb im Kasten war, wurde das Drehbuch komplett umgeschrieben und die Crew zu Nachdrehs verdonnert, ohne dass Seagal oder Keusch involviert waren. Zurückbleibt somit ein zusammen geflicktes Machwerk, bei dem sich Langweile, Unlogik, verdammt miese Inszenierung und beknackte Story die Klinke in die Hand geben. Perfekter Mist eben!


Fazit:
„Attack Force" ist einer von drei Filmen, die wirklich in unterste Schublade in der Filmografie von Lord Steven gehören. Nur noch ganz hartgesottene Fans des Aikido-Moppelchens sollten sich mit diesem Werk auseinandersetzen. Ansonsten kann man den Streifen eigentlich nur als 90 minütige Zeitverschwendung bezeichnet werden. Problem für mich ist jetzt nur die Bewertung… welcher Film ist schlechter? Shadow Man, Attack Force oder Flight of Fury? Ich sag mal, ein Affenkopf, womit „Attack Force" bisher die schlechteste Bewertung in der Geschichte der Trash-Academy bekommt… aber die anderen beiden Streifen steht ja bereits in den Startlöchern, womit sich die Bewertung vielleicht noch ändern könnte… ;-)



PS: OMFG! Warum zum Henker schreibe ich überhaupt so viel zu dem Streifen???

The Outbreak




Wirst du überleben?! Wirst einen kühlen Kopf bewahren und dich gegen blut lüsternde Zombiehorden zu wehr setzen können oder werden die Untoten dich erwischen.

Teste all dein Wissen über Zombies, wähle den richtigen Weg und überlebe "The Outbreak"!


Für mich galt leider sehr schnell...
BLARG, I'M DEAD!

Zitat of the Moment:


"Whou, man. It´s not easy being William Shatner.
Actor, singer, rancher, all around macho hombre. Uh Yeah!"
- William Shatner in Robot Chicken

Damals war alles...

... viel verstörender. Der Clip ist mal extrem freaky, und entstammt aus der Feder von Mark Twayne (natürlich nicht der eigentliche Film. Selbstredent. ;D). Ich will zu No. 44, the Mysterious Stranger auch nichts mehr großartiges sagen. Na gut, en bissel schon noch:

Freaky No 1.

There is no God, no universe, no human race, no earthly life, no heaven, no hell.
It is all a dream - a grotesque and foolish dream. Nothing exists but you.
And you are but a thought - a vagrant thought, a useless thought,
a homeless thought, wandering forlorn among the empty eternities!

Freaky No 2.



Have fun folks... so mehr oder weniger... ney?




Yo! Doc Savage am Start! ^^
Ich hab auch noch was extreeeeeeeeem freakiges gefunde... ich glaube ich werde heute nacht nicht gut schlafen können... vielleicht auch gar nicht... vielleicht werde ich mich einfach unter meiner Decke zusammenrollen und mich in den Schlaf weinen und ab und zu verstört kichern...



Schreibe dein Gesicht


Ganz genau, schreibe dein Gesicht. Einfach den Namen eingeben und die Seite zeigt dir dein Gesicht. Quasi in Buchstaben und irgendwie auch wieder nicht. Guckt euch das einfach mal an und wenn was lustiges bei rum gekommen ist, lasst es mich wissen. Vielleicht kann man ja auch noch ein paar andere Names-Gesichter hochladen! :D

Hier die sind dieBilder vom Trash-Academy-Team. Von Oben nah unten, von Links nach rechts... Mr. Williams, die antwort wird Ihnen nicht gefallen... ^^°

Doc Savage, Sebulon McMoese,
Chewieee, Lord
Ashley J. Williams

:D




Her gehört, her gehört!

Das Trash-Academy-Team lässt verkunden, dass die Trash-Academy seit geraumer Zeit als Partner des Astakinos an der FH Lemgo fungiert.

Ja, genau, Lemgo... das liegt irgendwo hinter Bielefeld und da hat den Sebulon hinverschlagen, der den Laden jetzt eigenmächtig schmeißt und von dort aus versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen.



Was zum Teufel ist Lemgo?
Berechtigte Frage, aber in der Tat gibt es über Lemgo - auch Hellgate Lemgo oder Silent Lemgo genannt - ein paar wirklich interessante Info's nachlesen. Wusstet ihr zum Beispiel, dass auch heute noch Hexenverbrennungen in Lemgo durchgeführt werden? Dort hat das Osterfeuer noch eine ganze andere Bedeutung für die Dorfbewohner. Witzig ist auch, dass in dem Wappen der Stadt eine blaue Rose prangt. Rose... blau... ich glaub, ich weiß wer bei der Entwickelung ebenfalls blau war. Ingesamt gibt es Lemgo recht wenig zu besichtigen. Außer dem Hexenbürgermeisterhaus, einem Nerd-Computershop, dem Winchester und dem Tor zur Unterwelt, aus dem in regelmäßigen Zombiehorden in unsere Welt strömen, ist Lemgo mit insgesamt 2000 Einwohner und ca. 40.000 Studenten relativ übersichtlich. In weiterläufiger Wald und Flur verläuft sich die Einwohner- und Zombiedichte allerdings ziemlich gut.


Bisher wurden folgende Filme im Namen der Trash-Academy gezeigt:

Iron Man
Thank you for smoking
Der blutige Pfad Gottes
Wag the Dog


...weitere Infos werden sicherlich folgen...