Mad Max III

(klicke aufs Cover für mehr endzeitliche Infos)

Release: 1985


Mel Gibson ist zum dritten Mal als wütender Max im Niemandsland unterwegs. Diesmal allerdings nicht mehr mit schwarzer Superkarre und düsterem Blick, sondern mit einer Kutsche und Kamelen. Alles zusammen wird ihm allerdings unwissenderweise von seinem Pilotenkumpel geklaut (der übrigens irgendwo im Ödland ein hervorragenden Zahnarzt gefunden haben muss) und er muss sich auf einen Deal mit Tina Turner in der Bartertown einlassen, was schließlich mit einem Kampf in der Donnerkuppel endet. Seinen Gegner kann Max dann jedoch nicht umkloppen, weil dieser den Verstand eines Kindes hat, worauf hin Max aus der Stadt in die Wüste gejagt wird. In letzter Sekunde wird aber von ein paar Blagen gerettet, die in einer Oase hausen und ihn für den großen Captain Morgan…eh… Walker halten, der sie der Legende nach ins Überübermorgenland führen wird. Max gefällt das ganze natürlich nicht sonderlich, spielt jedoch sogleich den Retter in der Not, als ein paar der Bälger in die endlose Wüste hinausziehen, um ihr eigenes Glück zu finden. Zurück in Bartertown klauen sie einen großen Zug und werden dann von Tina Turner und ihrem Doppelkopfkampfzwerg in selbstgebauten Schrottkarren verfolgt.
Bor ne, ich stelle eine einfache kleine Frage: Warum? „Mad Max 3“ ist ein undankbarer und jämmerlicher Abschluss einer sonst großartigen Trilogie. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, da es so viel gibt, über das ich meckern könnte. Alles, was in den ersten beiden Teilen richtig gemacht wurde, wurde hier völlig falsch angepackt.

Die Story ist gegenüber der simplen Gradlinigkeit der Vorgänger ziemlich komplex und unnötig ausgeschmückt geraten. Nix mehr mit einer Minimalstory, die nur dazu diente, die vielen exzellenten Actionszenen mit einander zu verbinden. Außerdem gibt es ebenfalls zu viele Darsteller, die sich in die Handlung einmischen und mit denen es Max zu tun bekommt. Und was soll das mit den Kindern, um die sich Max ab der Mitte des Films kümmern muss? Hat man sich vor Drehbeginn noch mal Peter Pan angeschaut, oder wie kam man auf diese absolut langweilende Idee? Hinzukommen Charaktere, die einfach nur schwachsinnig sind, wie z.B. dieser Kampfzwerg von Tina Turner, die übrigens auch nicht gerade ne gute Figur macht. Es ist schon extrem lächerlich, wenn dieser Knirps nach einer Explosion erst verkohlt vorne am Zug hängt, dann vom Zug in eine Schlucht fällt und schließlich nach einem Autocrash (Frontalzusammenprall) immer noch nicht kaputt ist.
Womit wir bei der Action wären. „Mad Max 3“ ist der einzige Teil der Trilogie mit einer FSK 16 Einstufung, was so viel bedeutet wie: keine einziger Blutspritzer, kaum (sichtbare) Tote, keine ausufernde Gewaltanwendung. Immer wenn man denkt, jetzt wird’s gleich fies, entgeht der bereits Todgeglaubte seinem Schicksal. Da haut Max jemanden (ich glaube es war auch wieder der Kampfzwerg) von einem Turm runter und man wartet gespannt auf den dumpfen Aufprall, aber stattdessen hängt der Penner noch draußen rum und zieht sich anschließend hoch. So was passiert andauernd. Halsbrecherische Verfolgungsjagden werden auf ein Minimum reduziert – eigentlich gibt es nur eine große im finalen Showdown, die immerhin nett anzusehen, aber eigentlich nur eine Kopie vom zweiten Teil ist. Ich kann ja verstehen, dass zugunsten eines größeren Publikums ein niedriges Rating angestrebt wurde, aber so was ist doch Kindergarten und passt rein gar nicht mehr zu unserem geliebten Antihelden.
Von wegen Anitheld: Was da mit dem Charakter von Max gemacht wurde, kann man nur noch als pure Demontierung bezeichnen. Zum einen ist er unglaublich redselig geworden, zum anderen mutiert er innerhalb kürzester Zeit zu einem netten, Kinderliebenden Onkel. Mel Gibson agiert dabei auf Grund mehr Erfahrung natürlich wesentlich sicherer als in Teil 1 und 2, kommt insgesamt aber viel zu cool rüber und erinnert stark an Riggs aus „Leathal Weapon“. Vom alten, desillusionierten, abgewrackten Max ist hier rein gar nichts mehr übriggeblieben.
Als letztes Ärgernis noch was zur Musik: Einen Score, der Gut und Böse klar definiert, der einem die Gänsehaut auf die Arme treibt und der maßgeblich zur Atmosphäre und Spannung betragen kann, sucht man im dritten Teil vergebens. Seichte Klänge rieseln aus den Lautsprechern, die - mal verspielt, mal humorvoll, mal zirkusmusikartig und insgesamt sehr unspannend - kaum erwähnenswert sind.


Fazit:
„Mad Max 3“ ist ein furchtbar unbefriedigender Abschluss einer großartigen Trilogie, denn die Faszination seiner Vorgänger kann er zu keiner Zeit wirklich erreichen. Endzeitliche Stimmung kommt zwar dank toller Kulissen und Kostüme auf, aber das allein macht noch längst keinen guten Film. Zu viel Blabla, zu viele Kinder, zu viel Tina Turner, zu viel langweilige Szenen, zu viel Humor, zu wenig wütender Maximilian
und somit einfach viel zu viel auf Hochglanz polierter Mainstream. Auch ohne den Streifen mit Teil 1 und 2 zu vergleichen, kann ich dem Ganzen nicht mehr als 2 Köppe geben… sry, Max…


Gewalt am Arbeitsplatz

Unser Arbeitgeber hat sich allen anschein folgendes gedacht: wir können doch bestimmt noch viel mehr aus unseren Arbeitnehmern in dieser Finanzkriese rausholen. Warum also nicht jemanden einstellen, der die Angestellten nach Strich und Faden verprügelt, sobald sie nicht ihrer Arbeit nachgehen? Das spornt an!!!

JA... nachdem die oberen Manager allen anschein zugestimmt haben, rennt hier nun ein Schrank von Monsterfootballer im Roidrage-Rausch rum... Man packt die leere Dose nicht in den Sondermüll? Man bekommt einen auf en Deckel! Man füllt die leere Kaffeemaschine für die Kollegen nicht auf? Man wird getackelt! Man will rausgehen eine rauchen, obwohl man keine Pause hat? BÄM! Schon liegt man auf en Boden und windet sich vor Schmerzen...

Unter Einsatz meines Lebens habe ich diese Bestie in Menschengestalt gefilmt und in Form kleiner Clips hochgeladen. Seht euch selber das Ausmaß der Zerstörung an! Es ist ein Schlachtfest sondergleichen.






Tust du klicken auf Bild für den zerstörerischen Augenblick!

Have fun folks!

Visiting Uwe - zum zweiten

Folgende Nachricht erreichte das Trash-Academy-Team vor wenigen Augenblicken:

"Huhu. Hier der Dicke von VideoRaiders.net... (Krypto McKracken)

Ich schick diese Email an alle möglichen Leute, die ich in meiner Emailliste drin hab - Zweck: gebt bitte folgenden Link weiter...ein Trailer zu unserer ersten Videoshow (von VideoRaiders.net, gelle) mit UWE BOLL!



Also, Vid bitte kommentieren, bewerten, unseren Channel abonnieren, Link wieterschicken - oder nur eins von alledem! :)

Vielen Dank im vorraus."

Hammer, oder?! Purer Wahnsinn, Leute, ich will auch mal zum Uwe nach Hause und ne Runde mit dem Quatschen. So zu Kaffee und Kuchen und so... Also, ihr habt den Jungen gehört! GOGOGO!!!

Mad Max II


(klicke aufs Cover für mehr endzeitliche Infos)

Release: 1981


Es ist mal wieder soweit: Die Welt ist im Arsch! Diesmal jedoch nicht durch einen nuklearen Winter, einen Supervirus oder gar Zombies – diesmal ist es Rohstoffknappheit, durch welche die gesellschaftlichen Strukturen ausgehebelt werden und die Menschheit zu wilden Bestien verkommt. Um genau zu sein gibt’s kein Öl mehr und damit unter anderen kein Benzin und generell nichts mehr, was irgendwie mit dem schwarzen Gold zu tun hat (und ihr glaub gar nicht, wie verdammt viel das ist). Daran können auch die führenden Politiker in einer monatelangen Diskussion nichts ändern und als die mit Reden fertig sind, hat sich die Erde um sie herum dank Krieg längst in eine postapokalyptische Wüste verwandelt – und zwar mit allem was dazu gehört: Terrorisierende Gangs mit Iro-Frisur, Lederklamotten, Armbrüste und selbst zusammengebaute Vehikel.

Ebenfalls mit von der Partie ist Max, der sich mit seinem schwarzen Interceptor in die Einsamkeit der Wüste flüchtet, um vor seiner eigenen schrecklichen Vergangenheit zu flüchten. Und obwohl er durch das Leben in der Wüste zu einem Egoisten geworden ist, der für einen eigenen Vorteil und ein Schluck Benzin über Leichen gehen würde, strahlt er von Anfang an Heldenformat aus. Das kommt allerdings erst relativ spät so richtig zum Vorschein. Vorher trifft Max erstmal auf eine Gruppe Menschen, die mitten in der Wüste eine Ölpumpe errichtet haben und über einen Tank voller Benzin verfügen. Problem an der ganzen Sache ist allerdings auch, dass das Lager der Gruppe permanent von einer Gang umkreist wird, die ebenfalls ans Benzin wollen und vom großen Humungus – einem riesigen Muskelkoloss mit Hockeymaske – angeführt werden. Einer von den Punks hat Max nach einer kurzen Begegnung bereits auf seiner ganz persönlichen Abschussliste. Nach einigen Deals, bei denen Max eigentlich nur einen vollen Benzintank als Bezahlung haben wollte, hilft er dem Grüppchen schlussendlich bei Ihrer Flucht vor Humungus und aus der Wüste – nicht zu letzt weil die fiesen Punks seinen Hund kaltblütig erschossen haben. Es folgt eine spektakuläre Verfolgung - der finale Showdown!

Gegenüber dem ersten Teil, in dem die Gesellschaft immerhin erst am Rande eines Zusammenbruchs stand, geht es im zweiten Teil der Trilogie deutlich spannender und vor allem dreckiger zu Sache. Schon durch die Anfangsszene und dem dazugehörigen Monolog aus dem Off stellt sich sofort Endzeitfeeling ein und die furiose Verfolgungsjagd direkt zu Beginn des Streifens macht klar, dass es sich hier um ein ganz anderes Kaliber als den ersten Teil handelt. Mel Gibson spielt dabei wieder die Rolle von Max, der nach seiner Rache an den Mördern seiner Familie jetzt ausgebrannt und ziellos umherzieht, immer auf der Suche nach einem tropfen Benzin und vor sich selber flüchtend. Zwar vollbringt er keine schauspielerische Höchstleistung, aber so wie er seine Rolle spielt, verkörpert er den desillusionierten Max auch dank seiner Ausstrahlung perfekt.

Der Film lebt insgesamt nicht nur von seiner Story, die ungefähr so gradlinig wie die verballerten Pfeile ist, oder von seinem Hauptdarsteller, sondern vor allem von seiner Atmosphäre. Verlassene Wüstenhighways, auf denen sich selbst gebaute Todesvehikel wilde Verfolgungen liefern, das kleine Fort der friedliebenden Menschen, abgewetzte Klamotten und Lederoutfits der Punks und generell die pessimistische Haltung des Films, ziehen den geneigten Zuschauer schnell in ihren Bann. Zum Filmerlebnis gesellt sich außerdem noch beinharte und für das Entstehungsjahr eindrucksvolle Action in Form von halsbrecherischen Verfolgungsjagden, die von einem treibenden Score begleitet werden, der einem richtig durch die Knochen geht, wenn man mal wieder vergessen hat, seine Anlage vorher leiser zu drehen.


Fazit:
Völlig subjektiv betrachtet, ist „Mad Max 2“ für mich persönlich DER Endzeitfilm der Endzeitfilme! Er stellt alle anderen problemlos in den Schatten und ist zugleich der beste Teil der Trilogie, der alles hat, was die Herzen der Genreanhänger höher schlagen lässt. Das sich für Mel Gibson danach das Tor zu Hollywood öffnete, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Natürlich wäre es quatsch, den Film bis in den Himmel zu loben, denn er weißt innerhalb und auch in Bezug auf den ersten Teil einige fiese Logiklöcher und störende Kleinigkeiten auf, doch insgesamt macht es einfach irre viel Spaß, für 90 Minuten in der heruntergekommen und unwirklichen Welt von Max zu versinken. Ein klarer 5 Äffchen-Kandidat für den Doc. Was sagt ihr dazu?



Zitat of the Moment:


"Ich hab mich super amüsiert!" - "Frank, die ganze Stadt weiß das du dich super amüsiert hast!" - Frank "The Tank" Ricard & Bernard "Beanie" Campbell in Old School

Trash des Monats

!!!!!!!!!!!!! WARNUNG !!!!!!!!!!!!!!

Nur für Ernstfall erprobte Trashfans!

Also eigentlich ist der Begriff "Trash des Monats" totaler quatsch. Erstens sind die meisten Filme nicht in dem Monat geschaut worden, in dem sie hier gelistet sind und zweitens verstehen sich die Monatsangaben auch nicht als Sichtungsempfehlung für den jeweiligen Monat. Eigentlich veräppeln wir uns hier selber, in dem wir so tun, z.B. im Oktober total derbe Robo Vampire abgefeiert zu haben... haben wir aber nicht, tut dafür aber unserem Ego gut.
 
Wisst ihr was: Vergesst, was ich geschrieben hab! JA, die Filme sind als Tipp für den jeweiligen Monat gedacht. Den Sinn dahinter dürft ihr selber suchen, aber definitiv ist euch auf diese weise mindestens einmal im Monat ungeahnter und zweifelhafter Filmgenuss gewiss! Viel Spaß :-)


JANUAR
Doc Savage
"Have no fear, Doc Savage ist hier!"
Auch dich kann der Mann aus Bronze beschützen.

FEBRUAR
Turkish Star Wars
Dieser Film verändert Weltansichten. Danach wird nichts mehr so sein, wie zuvor. Ohne zu viel zu versprechen, ein absoluter Kultfilm unter Trashliebhabern!!!

MÄRZ
Roboter der Sterne
Macht nicht nur die Filmgegner fettich, sondern auch die Zuschauer. Hackfressen und Sprücheklopferalarm at it's best!

APRIL
Street Fighter
Raul Julia als General M.Bison ist der fiesteste Fiesling ever! Aber auch sonst ist hier keine Langeweile angesagt. JCVD darf übrigens auch mitmischen.

MAI
Söldner Kommando 2
Fesche Dresche, frische Sprüche und Ninjas! Dazu typische Rainer Brandt Synro! Muss ich noch mehr sagen?

JUNI
Superstau
Ein Hoch auf Ralle Richter und den Commander, die uns hier deutschen Asi-Trash in Reinform präsentieren. Pädagogisch wertvoll!

JULI
Fantasy Mission Force
Wer braucht schon Handlung, wenn man den Schwachsinn regieren lassen kann?! Jacky Chan ist auch mit dabei und dazu eine Handvoll Deppen, die offenbar keine Ahnung hatten, was sie da tun. Total durchgeknallt!

AUGUST
Frankensteins Todesrennen
Rentner mit skurrilen Autos für Punkte platt fahren, Frankenstein am Steuer, Handgranaten in Händen, Bomben als Babys getarnt... und dazu David Carriden und ganz junger Sly Stallone (als MachineGun Joe)! Hier regiert der Wahnsinn...

SEPTEBER
Einer gegen das Imperium
Yor, der Jäger aus den Bergen, kriegt sie alle: Frauen, Dinos, finstere Imperatoren. Einen kruderen Mix aus Lendenschurz und Sci-Fi-Spektakel gibt es selten!

OKTOBER
Robo Vampire
Topflappen-Robocop-Imitate, Hoppelvampire und Null Story. Vorsicht! Das hier ist der auf DVD gepresste Hirntot aus der sagenumwobenen Filmschmiede IFD von Godfrey Ho.

NOVEMBER
Hardrock Zombies
Fiese Glamrock-Vokuhila-Frisuren, Zombie-Hitler und sich selbst auffressende Zwerge: Hier wird einem der Trash mit einem Vorschlaghammer ins Gesicht gedonnert. Wir meinen dazu: AAAAARRGGGGHHH!!!

DEZEMBER
Prince of the sun
Cynthia ist klatsching Faces! Oder anders gesagt: Wilder Fantasie-Klamauk mit der Queen der Handkantenschläge und weiteren lustigen Rabauken. Blödel-Syncro inklusive, die gute Laune verbreitet und eine Story zum Wegwerfen. Perfekt geeignet für eine bierseelige Runde.


Trash Verzeichnis


Um unseren geneigten Lesern ein Höchstmaß an Überblick zu verschaffen, findet ihr hier eine alphabetisch angeordnete Übersicht über alle bereits "rezensierten" Trashgranaten. Und wem das noch nicht reicht und das das Beste vom Besten vom Allerbesten haben will, dem seien die "Trash-Filme des Monats" wärmstens ans Herz gelegt. Have fun!


#
2012
A
American Eagle
Angriff der Killertomaten
B
Blechpiraten, Die
Blutiges Lang Mei
C
Cyborg Cop
D
Deathrace (2008)
Deathrace 2000
Doc Savage
Doomsday
Draculas Todesrennen
Drei Spaghetti in Shanghai 
Duell der Giganten
E
Eat my Dust
Ein Königreich vor unserer Zeit
Eine Faust wie ein Hammer
Einer gegen das Imperium
Erwin Braddog 2 - Tag der Abrechnung

F
Fantasy Mission Force
Feuer, Eis und Dynamit
G
Gale Force
Geheimcode: Wildgänse
GODZILLA-Special
Grand Theft Auto
H
Hard Rock Zombies
I
J

Jan Tenner (Hörspiel)
Jungle Force
K

Knight Rider 2000
Kommando Leopard
Kung Pow
L

letzte Amerikanische Soldat, Der
M

Mann von HongKong, Der
My name is Bruce
Mystery Science Theater 3000
N
Ninja - In geheimer Mission
Ninja Assassin

O
Octalus
P

Prince of the sun
Phantom RaidersQ
R
Raiders of the magic ivory
Roboter der Sterne
Robotjox
Robo Vampire

Ruckus
S
Schrecken von KungFu, Der
Six String Samurai
Slugs
Söldner Kommando 2
Starship Troopers 3 - Marauder
Stealth - Unter dem Radar

Stiefbrüder, Die
Stranded
Street Fighter - The Movie
Street Trash
Superstau
Surf Nazis must die
T
Thunder and Lightning
Todeslied der Shaolin, Das
Trancers
 
Tremors
Turkish Star Wars
U
Universal Soldier 2
V
W

War City Platoon
X
Y

Z
Zwei Supertypen räumen auf




Paint-O-Movie I

Dieses Rätsel wurde gelöst!
Es handelt sich - natürlich - um
"Fear and Loathing in Las Vegas"


Ja, richtig gelesen. Es geht los! Nachdem mich Herr Prof. van de Zimbelaffe mehr oder minder darum gebeten hat, dass erste Bild zu zeichnen (was für eine Wahl hatte ich denn? a. zeichnen oder b. von 1oo wilden, betrunkenen Pandabären vergewaltigt werden, die eine schwere Kindheit hatten...), wurde ich auch direkt mit nen Bierkasten Traugott Simon (*boergs*), ner Sperholzplatte und nen PDP-7 ausgerüstet. Platte und Kasten sollten vorerst als Tisch fungieren (Sparmaßnahme weil von wegen Finanzkriese durfte ich mir mal wieder anhören...), und der PDP-7 ist der ganze Stolz der Academy. Also, warum aufregen? Frisch ran ans Werk.

Nach geschlagenen 4 Stunden Support Hotline lief die Dreckkis... ich meine natürlich das alte Schlachtross von PDP Schlagmichtot. Ich hätte direkt auf die Dame hören sollen, als Sie mich fragte, ob das Gerät wirklich am hiesigen Stromnetz angeschlossen ist. Naja... immerhin bezahle nicht ich die Telefonkosten. Wobei ich mich gerade Frage, warum es für das Teil noch Support gibt... mmmh... egal.
Keine 15 Minuten später kam folgendes Bild zum vorschein, welches ich euch nicht vorenthalten möchte, da ohne Bild es auch schlecht etwas zu erraten gibt...

Wer meint die Antwort zu kennen, ab damit in die Comments. Der Erste, der die Richtige Antwort abgibt, bekommt von uns... naja... erstmal nix... Aber immerhin kann man sich damit rühmen, uralt wandmalerische Zeichenkünste entziffern zu können...

Also, wie immer an dieser Stelle vom Onkel Ashley: have fun folks

Cyborg Cop

(klicke aufs Cover für mehr kybernetische Infos)

Release: 1994


Jack und Phillip sind Brüder und Cops - die besten Cops überhaupt - und werden auch gerne das Double-Trouble-Team genannt. Bei einem Auftrag irgendwo in der Karibik verschwindet Phillip jedoch plötzlich und Jack macht sich sofort auf die Suche nach seinem Bruder, nicht jedoch ohne vorher eine Kneipenschlägerei anzuzetteln und seinen Ex-Chef wegen Unfähigkeit ordentich zur Sau zu machen. Was Jack noch nicht weiß: Phillip ist von Mister Kessel (John Rhys-Davies) entführt worden. Durch einen Cyborg, der in nächster Zeit den Präsidenten töten und vorher noch meistbietend versteigert werden soll. Außerdem hat Phillip mittlerweile eine recht bleiche Gesichtsfarbe bekommen, weil ich selbst zum Cyborg umfunktioniert wurde. Jack zieht derweilen in bester Ein-Mann-Armee-Manier durchs Land und darf zwischendurch eine blondie Reporterin durchknattern, bevor er sich zum finalen Endkampf auf ein Motorad schwingt und die Villa von Kessel in Schutt und Asche ballert.



Hui, hier geht die Post ordentlich ab. Sam Firstenberg (American Fighter, Avanging Force), der auf dem Gebiet der B-Action-Unterhaltung alles nur kein unbeschriebenes Blatt ist, darf hier mittlerweile unter der Flagge von Nu-Image (Cannon hatte zu diesem Zeitpunkt schon seine goldenen Pforten geschlossen) richtig schön die Sau raus lassen. Hier gibt es riesige Feuerballexplosionen, ausgelöst von nicht angezündeten Rohrbomben, spannende Fights die manchmal komplizierten Ausdruckstänzen oder Balzritualen gleichen, nicht zu vergessen den Cyborg mit seinen spitzen Fingernägeln und natürlich jede Menge wahnwitzige Dialoge zu unnachahmlicher Gesichtskirmes! Oh, und am Anfang irgendwann wird ein Typ aus Phillips Einheit mit einem Modelflieger in die Luft gesprengt, was man so auch noch nicht sehr oft gesehen hat.Von wegen Gesichtskirmes: Also die ist wirklich klasse! Vor allem in den leider viel zu spärlichen Hand-to-Hand-Combats beweist Bradley ein zweifelhaftes Händchen dafür, aber auch die blonde Reporterperle, welche die ganze Zeit zwischen Overacting und schauspielerischem Totalausfall agiert, zeigt vor allem gerne mal mit Bananen, wo der talentfreie Hammer hängt! Ich glaube, der einzige, der sich ganz gut aus der Affäre ziehen kann, ist der Oberfiesling Gimli...eh... John Rhys-Davies (neben HdR auch bekannt aus Sliders). Jedenfalls gibt er wirklich einen netten Oberbösewicht ab und auch sehr gut oberbösewichtsmäßig lachen kann.

Ach ja, wegen Bradley: warum zu Teufel trägt der Typ die ganze diese alberne Bauchtasche mit sich rum (siehe Bilder oben). Die hat der echt die ganze Zeit dabei, aber geht da kein einziges mal dran. Hätte mich mal interessiert, was da so drin gewesen wäre... vielleicht sein Gameboy? Oder für Mr. Bradley doch eher ein "Guck mal, ich hab sogar ein Farbdisplay"-Sega GameGear?!

Vor allem die Idee des Films und die Umsetzung des ganzen sorgen bei Cyborg Cop für die nötige Abwechselung, bei den vielen doch eher langweiligen Szenen. Das Labor von Doktor Stechmann (!), der Cyborg-Experte-Mechaniker, gleicht einem 70iger Jahre LowBudget Sci-Fi-Set und wenn man genau hinhört, dann erkennt man im Hintergrund ein leisen Pieps-Geräusch, welches der Kenner sofort als das Standart-Gepiepse von der Brücke der alten Enterprise identifizieren wird. Außerdem gibt es noch so grandiose Dialoge, wie z.B. "Hier waren eigentlich Wachposten!" - "Vielleicht haben sie frei." - "Ja, kann sein!" Zusammen mit den talentfreien Darstellern kommt es öfters mal zu unfreiwilliger Komik, was den Film aber gerade in actionärmeren Situationen (und es gibts insgesamt gesehen relativ viel Leerlauf) unterhaltsam macht.

Fazit:
Sam Firstenberg fackelt unter der Flagge von Nu-Image ein ordentliches Feuerwerk ab und zwar mit allem was dazu gehört: Bekloppte Story, dämliche Darsteller, breitbeiniges Ballern, dabei wildes Knarren rumgefuchtel mit zugeniffenen Augen, Kämpfe am Rande eines choreografischen Totalsausfalls, ein paar Splattereinlagen, der fiese Cyborg inklusiver ganz netter MakeUp-Effekte und selbstverständlich möglichst riesige, pompöse Explosionen, um den ganzen Wahnsinn die nötige und abschließende Würze zu verleihen. Insgesamt ist dabei ne typische 90iger Jahre B-Actiontrash-Gurke... eh... Granate bei rausgekommen, die vom TA-Team mit soliden 3,5 Äffchen bewertet wurde.

Visiting Uwe


Tut mir echt voll leid, dass ich diese Infos dreister Weise von des Captains Logbuch geklaut habe, aber ich konnte einfach nicht anders. Die Jungs von "Avangarde" waren nämlich bei Boll zu Hause und haben ein bisschen Smalltalk mit dem Maestro des schlechten Geschmacks gehalten.

Viele werden sicherlich über seine Filme meckern, viele werden dem Mann für die ganzen Spieleverfilmungen wahrscheinlich verfluchen oder ihm sogar einen quallvollen Tod wünschen, doch die Trash-Academy sagt: MACH WEITER UWE!

Ganz ehrlich, der Typ hats doch einfach drauf, oder nicht?! Schon allein dafür, dass er aus Scheiße Gold gemacht hat und weiterhin macht, muss man ihm Anerkennung zollen. Jetzt, nachdem ich mir alle drei Teile von "Visiting Uwe" angeschaut habe, ist mir der Zerstörer seiner eigenen Kritiker wieder ein Stückchen sympathischer geworden.

Zieht euch das einfach mal rein!

VISITING UWE



Die Jungs von "Avangarde" haben neben dieser Ausnahme-Doku aber auch noch andere interessante Interview auf ihrer Seite (z.B. mit Tarantino oder Takeshi Kitano) und genrell viele interessante Infos, also schaut da am besten auch gleich vorbei!

Ultimate Paintskillz

Hallo und herzlich willkommen bei der Trash-Academy. Das ganze Team und allen voran Professor Zimbelaffe höchst persönlich begrüßen euch bei unserer neusten Rubrik-Vorstellung:

PAINT-O-MOVIE

Jetzt fragt ihr euch sicher, was zum Teufel kommt jetzt? Einfach nur noch mehr Trash oder doch gleich Gehirnwäsche? Geistiger Durchfall oder doch Künstlerische Ergüsse? Naja, wir kommen der Sache schon etwas näher. Es handelt sich bei unserer neusten Rubrik schlichtweg um simples Filme raten.

Und wieder werdet ihr euch vielleicht denken, so ein Mist gibts doch schon zur genüge! Ja, natürlich, aber nicht in dieser Form! Das Trash-Academy-Team wird euch in (un)regelmäßigen Abständen eine kleine Szene eines Filmes präsentieren, die von uns höchst persönlich selbst gemalt wurde. Wir denken, dass dürfte für ein wenig Abwechselung sorgen und oben drein noch ganz lustig werden.


Ich will mitmachen! Gib her, das gemalte Zeugs!

Zitat of the Moment:


"Hey, wirst du dafür bezahlt das du den Eisbären vögelst?" - Dr. Gonzo in Fear and Loathing in Las Vegas

DOC SAVAGE

(klicke auf Cover für mehr Infos über den Doc)

Release: 1975


„Guten Tag liebe Schülerinnen und Schüler,

heute möchte ich euch einen ganz besonderen Menschen unseres Planeten vorstellen. Er ist Wissenschaftler, Erfinder, Abenteurer, Olympiasieger, Nobelpreisträger und der Mann aus Bronze. Ein herzliches Willkommen für unseren Gastredner DOC SAVAGE!“


Doc Savage betritt das Klassenzimmer und lächelt mit Perlweißen Zähnen in die Runde. Seine blauen Augen blitzen kurz auf, als er der Professorin zuzwinkert. Er trägt eine Art Urwaltforscherkleidung, jedoch ist sein Hemd ganz zerrissen und unter den Fetzen trägt er seinen gestählten Körper zur schau.


"Tut mir Leid… kleiner Zwischenfall auf dem Weg hierher. Hallo Kinder, hallo Frau Professorin, es ist meine Ehre, heute hier zu sein… in der… eh…“


„Trash Academy.“
flüstert die Professorin ihm zu.

„Ja, genau, in der Trash Academy! Euer Lehrer hat ja schon alles Wissenswerte über mich erzählt, also habe ich mir gedacht, werde ich euch jetzt einfach über mein letztes Abenteuer erzählen. Eine sehr spannende Geschichte voller Mitgefühl, Selbstaufopferung und guten Herzens wie ich finde.
Alles begann, als ich wieder einmal in meinem Refugium der Einsamkeit Astronomie studierte und an neuen Bahnbrechenden Erfindungen herum bastelte, die für die Menschheit eines Tages mal sehr hilfreich sein werden, wie zum Beispiel die Raketen-Angel! Ich muss dazu sagen, dass man meine Festung der Einsamkeit nicht mit der von Superman verwechseln darf. Ich verfüge über ein beheiztes Iglu samt hochmoderner Ausrüstung und nicht nur über eine jämmerliche Gletscherspalte. Jedenfalls meditierte ich so in Boxershorts im Schnee für dem Iglu vor mich hin, als ich plötzlich mit meinen medialen Fähigkeiten, die ich in jahrelanger Arbeit von buddhistischen Klostermönchen erlernt habe, ein Warnsignal erhielt und sofort in mein 600 m² superluxuriöses Penthouse in New York zurückkehrte.
Dort angekommen, erfuhr ich, dass mein milliardenschwerer Vater auf tragische Weise auf der Suche noch einem versteckten Tal ums Leben gekommen war. Mein Team war schon zur Stelle, um mir in dieser schweren Stunde beistand zu leisten. Mein Team, dass ist sind die sagenhaften Fünf: Ham, ein Anwalt, der in Harvart mit dem Prädikat Magna cum Lauda abschloss. Dann hätten wir da noch Monk, den größten Chemiker der Welt, der die Fraxonie-Formel erfunden hat und Renny, der als Ingenieur überall auf der Welt die größten Brücken und Wolkenkratzer gebaut hat. Außerdem gibt es noch Johnny, ein berühmter Archäologe, der Zeichen auf dem teutonischen Stein entziffert hat und zu guter letzt hätten wir da noch Long Tom, ein Hexenmeister auf dem Gebiet der Elektrik. Aber ganz ehrlich, Kinder, eigentlich hab ich die immer nur dabei, damit es nicht so auffällt wie perfekt ich eigentlich bin. Ungeachtet meiner Trauer schlich sich just in diesem Moment ein Indianer mit Scharfschützengewehr auf dem gegenüberliegenden Hochhausdach an und eröffnete plötzlich das Feuer. Ein Glück, dass ich meine selbst entwickelten Verschiebungsscheiben in die riesige, pompöse Fensterfront eingebaut habe. So sieht man von außen alles einen Meter nach links versetzt. Sofort machten sich ich und mein Team mit dem Savage-Copter und dem Savage-Mobil auf den Weg, den Indianer zu stellen. Leider beging der arme Kerl Selbstmord, nicht jedoch, ohne mir vorher in einem Zweikampf das Hemd zu zerreißen. Meine Muskeln erstrahlten unter den heftigen Blitzen des wütenden Gewitters. Wir untersuchten die Leiche und fanden eine großes Schlangensymbol auf seiner Brust tätowiert, welches uns wiederum auf einen längst verschollenen Eingeborenenstamm im Amazonas aufmerksam machte.
Natürlich machten wir uns sofort auf den Weg und kurz vor dem Abflug rief ich mir und meinen Freunden unser Motto in einer Rede ins Gedächtnis, zu der mir sogar Leute applaudierten, die gar nicht zu sehen waren:

Streben wir jeden Augenblick unseres Lebens danach, bessere Menschen zu werden, soweit es in unserer Kraft steht. Zum Wohle der Allgemeinheit. Lasst uns denen helfen, die unsere Unterstützung dringend brauchen, damit überall das Recht triumphiert. Lasst uns das, was kommt immer mit einem Lächeln hinnehmen ohne jemals den Mut zu verlieren. Lasst uns immer das Rechte tun, sagte ich, und keinem Unrecht zufügen. Und vor allem, lasst uns immer an unser Land denken, unsere Mitmenschen, unsere Freude – in allem was wir tun uns sagen.
Wahnsinn oder?! Ich meine, dieses Motto… diese Rede war noch ergreifender und patriotischer, als die Rede des Präsidenten bei Independence Day. Dafür kann ich mir wirklich wie so oft selbst auf die Schulter klopfen. Im Amazonas angekommen, erkannten wir, dass auch mein Erzfeind Captain Seas seine Finger mit im Spiel hat. Scheinbar gab es im geheimen Tal, auf dessen Suche mein alter Herr verstorben war, eine Quelle aus purem Gold. Nachdem ich meine morgendlichen Übungen vollzogen hatte, die meinen bronzenen Körper zu dem machen, was er ist – nämlich unverwundbar – stellte ich fest, dass mir jemand mit grün leuchtenden Geisterschlangen nach dem Leben trachtete. Doch die Biester hatten nicht meinem leistungsstarken Ventilator gerechnet, ha! Abends waren wir dann auch noch auf einen kleinen Umtrunk auf die Yacht meines Erzfeindes eingeladen. Zum Glück hatte Long Tom sein Laserfeuerzeug dabei. Nicht, dass ich nicht alleine mit den Schweinepriestern fertig geworden wäre, aber nach einer kleinen Handgreiflichkeit konnten wir vom Boot fliehen und mit Hilfe unserer Mini-Beatmungsgeräte bis an Festland tauchen. Um meine Kraft zu demonstrieren hab ich es mir allerdings nicht nehmen lassen, woher mehrere Salven eines Maschinengewehrs von meine Brust abprallen zu lassen. Zusammen mit einer Einheimischen zogen wir dann am nächsten Tag hinaus in die Berge. Der Weg war ermüdend und anstrengend, doch irgendwann erreichten wir das geheime Tal mit unseren Pferden. Die Einheimische musste ich zurücklassen. In meinem Leben, welches ich voll und ganz der gesamten Menschheit gewidmet habe, ist kein Platz für Frauen, was ich auch so gesagt habe. Außerdem können Frauen bei meinem gefährlichen Job leicht gegen mich verwendet werden. Schade eigentlich, sie war feiner Kerl… und irgendwie auch ziemlich scharf, so mit den offenen Haaren. Im Tal angekommen, wurden wir leider gefasst, denn mein Capt. Seas hatte sich zum Häuptling über die unterwürfigen Ureinwohner gemacht, um so die Goldquelle für seine Zwecke missbrauchen zu können. Meine Freunde wurden in eine Hölle mit den grünen Geisterschlangen eingesperrt und es lag an mir, diesem Schrecken ein Ende zu bereiten. In einem wahnsinnigen Kampf gegen Seas bezwang ich ihn schließlich in sämtlichen, nacheinander ausgeführten Kampfsportarten (Sumo, Karate, Boxen, usw). Um uns herum versank das Tal im Chaos, als eine Fontaine aus flüssigem Gold, ausgelöst durch eine starke Erschütterung, auf die Menschen herab regnete. Am Ende konnte ich – Doc Savage – aber wie immer den Tag retten und gab das Tal an die Ureinwohner zurück, die sich hinterher als völlig friedlich erwiesen. Natürlich hatte Mona… oder hieß sie Adriana… hmm… sie hatte natürlich nicht auf mich gehört und war uns gefolgt. Weil ich aber alle gerettet habe, bekam ich zum dank wie eigentlich nach jedem Abenteuer einen ordentlich Schmatzer. Da ich ebenfalls ein anerkannter Top-Gehirnchirurg bin, unterzog ich Captain Seas einer speziellen Gehirnoperation, die seiner Seele alles Böse raubte. Er ist jetzt frommer, ehrlicher und gütiger Mensch und stellte auch sein Leben in den Dienst der Gesellschaft.

Für all diese grandiosen Dinge, die ich vollbracht habe, vergebe ich mir selber 5 Zimbelaffen. Have no fear, Doc Savage is here!“
Mit diesen Worten verlässt Doc Savage das Klassenzimmer, nicht ohne jedoch noch einmal in die Runde zu lächeln und seine blauen Augen blinken zu lassen. Fassungslos schauen ihm die Professorin und die übrige Klasse nach. In der letzten Reihe werden zwei Mädchen ohnmächtig. Kurz nachdem er zur Tür raus ist brechen alle in tosenden Beifall aus. Soviel Heldentum kann man einfach nur feiern!




Und jetzt noch ein paar eigene Worte zu diesem Meisterwerk:

Doc Savage ist eine Romanfigur, die im Jahre 1933 entstand. Er verkörpert das pure Gute im Menschen, er ist der Überamerikaner, der all sein Wissen und seine Leistungen in den Dienst der Menschheit stellt und somit einen ähnlich konzipierten Charakter hat, wie z.B. Superman. Seine Geschichten erschienen in unzählen Groschenromanen und können am ehesten als Trivialliteratur bezeichnet werden.

So verwundert es dann auch nicht, dass sich der Film wie eben ein solcher Groschenroman anschaut. Die Figuren sind allesamt fast bis zur Unkenntlichkeit überzeichnet und das gesamte Werk schrampt ganz knapp an einer einzigen Parodie vorbei. Da der Film trotz allem aber völlig ernst gemeint ist, kommt es zu massenhaft ungewollt lustigen und vielen blödsinnigen Szenen, auch wegen der erwähnten Überzeichnung von Personen und sonstiger Inszenieren. Ich kann euch sagen, da bleibt einfach kein Auge trocken und die Hand eines jeden Anwesenden wird mindestens einmal an die Strin des selbigen klatschen.

Doc Savage - Der Mann aus Bronze ist eine Trashgranate erster Güte und außerdem ein relativ unbekanntes bzw. vergessenes Werk. Wer die DVD irgendwo günstig im Regal stehen sieht, sollte zugreifen. Jedenfalls wenn er auf Trashfilme steht... sonst könnte man sich nämlich ganz übele Gehirnverknotungen zuziehen!




Zum Abschluss dieses extralangen Reviews, dass gleichzeitig die neue Rubrik "Trash des Monats" einleitet, gibt es noch die Anfangsszene von Doc Savage inkl. dem ziemlich abgefahrenen Maintheme + Augengeblinke und Raketenangel:






Der wahre Genrefan lernt die Doc-Savage-Hymne selbstverständlich direkt auswenig:

Have no fear
the man of bronze is here
peace will come to all who find
Doc Savage
Doc Savage
he's a friend to all mankind
pure of heart and mind
who will make crime disappear?
Doc Savage
Doc Savage
conqueror and pioneer
thank the lord he's here
the doc made a vow
that helps us all, so let's recall it now
the oath that he swore
said life would be
so sweet and free once more
our hero has come
let's all join in
as we begin the big parade
so bang on your drum
and raise your flag
'cause history is being made




Außerdem gibt es noch diese hinreißende Fanpage, die sich in ähnlicher Weise dem Film widmet, allerdings mit viel, viel mehr Bildmaterial:

ohne worte!

Link: Begehbarer Schrank




es ist soooo wahr!!!

Der Elektrische Reporter

Tach!

Wir möchten diesen Moment mal eben nutzen und auf folgendes aufmerksam machen: Urheberrechte im Internet. Es ist ja quasi jeder Internetnutzer davon betroffen und jeder hat garantiert schon dagegen verstoßen, wobei nur die wenigstens wissen, wann, wie und warum das überhaupt passiert ist.

Der elektrische Reporter vom ZDF sorgt für ein wenig Aufklärung - Kein Blabla-Galileo-Wissen, sondern auf die wichtigsten Thesen komprimimierte hilfreiche Informationen!

Zieht euch das rein! Ohne scheiß, dass betrifft uns alle - damit meinen wir alle Inet-Nutzer - und wird mit Sicherheit noch lange beschäftigen...







Elektrischer Reporter – Urheber 2.0: Jeder Nutzer ein Pirat?



Danke an dieser Stelle an Dravens Blog, von dem wir die Info gemeinerweise geklaut haben - wobei das ja schon fast wieder zum Thema gehört. ^^° Nicht böse sein, Draven!

Feuer, Eis & Dynamit

(klicke aufs Cover für mehr explosive Infos)

Release: 1990


Was macht ein Multimillionär, wenn sein Vermögen in arge Bedrängnis gerät, er aber gleichzeit den Regenwald, die vielen Flusspferde und Wale retten will und obendrein auch noch von Sir Roger Moore verkörpert wird? Jou, genau, er springt aus einem Learjet und lässt sich auf dem Weg nach unten von zwei Fallschirmspringern auffangen. Den eigenen Tod perfekt vorgetäuscht, vermacht er per Video-Testament sein gesamtes Vermögen der "MEGATHON-Stiftung" und ruft zu einem Wettrennen auf. The winner takes it all, in diesem Fall schlappe 135 Millionen Kronkorken. Insgesamt treten am ende 14 Teams an dem dreitägigen Wettkampf mit 8 verschiedenen Extremsportarten gegeneinander an. Darunter auch die drei verzogenen Blagen des "verstorbenen" Millionärs. Aber wen kümmert schon die Handlung, die sowie völlig bescheuert ist, wenn der Film mit über 100 Stunts und allerhand verrückter Ideen wirbt?!
Verrückt trifft das ganze schon ganz gut. Wirklich unglaublich, was dem trash-festen Zuschauer hier geboten wird. Wo soll ich nur am Besten anfangen... bei den nichtsnutzigen Darstellern (außer Sir Moore natürlich), den völlig verblödeten Möchtegern-Humoreinlagen, bei den vielen verrückten Ideen, die nur dazu dienen, möglichst viele Stunteinlagen zu zeigen oder doch eher bei den Teams, der "Schleichwerbung", den geilen 90iger Jahre Outfits inkl. dazugehöriger Synthipop-Mukke. Der Wahnsinn ist fast nicht mehr in Worte zu fassen...
Die Darsteller kann man schnell abhaken. Roger Moore ruht sich auf seinem James Bond Image aus und hat sowieso nur sehr wenig Screentime. Das er natürlich über alle Zweifel erhaben ist und trotz seiner kurzen Auftritte von allen Akteuren am besten wegkommt, muss nicht mehr extra erwähnt werden. Ansonsten hätten wir noch Uwe Ochsenknecht im Angebot, der hier wohl auf seinem Karrieretiefpunkt angelangt war. Er verkörpert den glatzköpfigen Gegenspieler, der sich das Vermögen durch fiese Tricks z.B. per Dynamit erstehlen will. Durch sein permanentes Overaction macht er sich allerdings eher zu einer Witzfigur!
Die drei Kinderchen von Sir Moore braucht man ebenfalls nicht weiter erwähnen, da sie nur dazu dienen, die Lücken zwischen den einzelenen Wettkampftagen zu füllen.
Pünktlich zum Beginn des Megathon-Rennens - womit nach knappen 30 min. Einleitung der eigentliche Wahnsinn beginnt - haben dann auch Gott sei dank alle Teams ihre Sportler zusammen und dürfen sich auf der Eröffnungsfeier voller Stolz präsentieren... und wie! Ich kenne keinen Film, der so extrem auf sein Sponsering hingewiesen hat. Das ist schon keine Schleichwerbung mehr, dass ist ein Faustschlag in die Fresse. Das Productplacement ist bei Rennbeginn so penetrant vorhanden, dass es im Endeffekt schon wieder lustig ist, schon allein weil es aus heutiger Sicht nur noch lächerlich wirkt, wie sich hier die Unternehmen zum Ochsen machen. Es gibt ein Milka-Team (immer Milkafarben und meistens mit Hörnen am Helm), ein Bayer-Team (die Chemo-Experten), ein VW-Team, ein Paulaner-Team (alle in traditioneller Lederkluft und durchweg am saufen), ein Grundig-Team, etc. etc. etc. Mein Persönlicher Liebling war ja Don "Bananen-Popei" Giovanni vom Team Chiquita, der am Rennen teilnimmt, weil Sir Moore ihm noch 200 Franken wegen nicht bezahlter Bananen schuldet. Er muss alle Sportarten selber bestreiten, aber zum Glück hat seine Frau noch eine Chiquita-Bananen-Kanone!

Wie gesagt, entfaltet der Film erst seinen vollen Wahnsinn, wenn es dann zu den Sportarten und den Stunteinlagen geht. Es gibt Geröllhang-Skifahren, Extrem-Mountainbiking, Free Climbing den Staudamm hoch, Kajakfahren, Geschwindigkeits Ski-Fahren inkl. Looping, ein Autorennen ins Tal und zu guter letzt Eis-Schnelllaufen in einer Bobbahn. Dabei versuchen sich alle Team natürlich gegenseitig mit verrückten Einfällen zu überbieten und arbeiten mit ihren ganz eigenen Methoden, wie z.B. der Superkleber vom Bayer-Sportler beim Free-Climbing oder die Raketenski. Zum anderen wurde auf Gedei und Verderb versucht, möglichst viele Stunts hintereinander zu legen, was manchmal zu haarsträubenden Szenen führt, bei denen man sich nur noch an den Kopp packen kann. Das ganze wirkt manchmal ein bisschen wie "Die lustigsten Sportunfälle der Welt" oder soll zumindest an die bewährte Formel der Cannonball-Filme anknüften. Leider kommt hier aber weder der Witz noch irgendwelche Spannung auf... Im Endeffekt sind aber genau diese völlig übertriebenen und unfreiwillig komischen Einlagen, die "Feuer, Eis und Dynamit" zu einer Trashgranate machen.

Fazit:
Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte, "Feuer, Eis und Dynamit" gerecht zu beschreiben. 50% des Films bestehen aus halsbrecherischen Stunts. Die andere hälfte besteht aus diletantischen Darstellern, die blödsinnigen Stumpfsinn labern und aus ins Gesicht schagender Schleichwerbung samt Teams, die man nicht für voll nehmen kann. Über die Stunts kann ich nur sagen, dass sie von Willy Bogner wirklich fantastisch mit der Kamera festgehalten wurden und toll aussehen. Bei allem anderen kann ich nur noch die Bilder sprechen lassen.
Der Streifen ist unbedingt mit Gleichgesinnten zu genießen, da er erst in bierseeliger Runde sein volles Aroma entfalten kann. Wer einen Film voller toller Stunts und so - also was interessantes, bildgewaltiges, eindrucksvolles usw. - erwartet, wird hier wahrlich enttäuscht werden. Hier regiert der Trash, also kauft euch einen Kasten Paulaner, schraubt euch ne Tafel Milka rein, legt den Film in euren neuen Grundig-DVD-Player und wartet auf die Pizza aus eurem AEG-Herd! Falls die Schmerzen all zu groß werden, stopft euch einfach Chiquitas in die Ohren oder lasst euch von den Jungs von Bayer helfen! 4 Köppe

Film Noir

(klicke aufs Cover für mehr schwarze Infos)

Release: 2007


Vorab: Was zum Teufel bedeutet Noir… Film Noir? Bei Wikipedia, unser aller Informationsliebling, ist dazu folgendes zu lesen:

„Der Begriff Film Noir (frz. für „schwarzer Film“) bezeichnet ein Filmgenre oder – je nach Sichtweise – eine Stilrichtung des Films. (…) der Film stellt einen Gegensatz zum konventionellen Hollywood-Kino dar. Er ist gekennzeichnet durch eine pessimistische Weltansicht, düstere Bildgestaltung und entfremdete, verbitterte Charaktere. (…)“

Als David nachts in Hollywood neben der Leiche eines Polizisten aufwacht und sich an nichts mehr erinnern kann, muss er sich widerwillig auf die Suche nach seiner eigenen Identität begeben. Er folgt vielen kleinen Spuren, stolpert während seiner Suche von einer unbequemen Situation in die nächste, und findet heraus, dass er scheinbar ein ziemlich bösartiger Mensch gewesen ist – eine gesuchter Schwerverbrecher, ein Mörder und psychopathischer Mistkerl. Ein anderes Problem mit der Amnesie ist auch, dass er ein Haufen Feinde hat, die ihm nach dem Leben trachten und er nicht weiß warum. Nach und nach kann er die Puzzleteile jedoch teilweise zusammensetzen, doch was er am Ende herausfindet, ist dann doch so ganz anders, als das, was er sich selber zusammen gereimt hatte. Hinter der Tür des Sichtbaren gibt es bekanntlich immer noch eine zweite, unsichtbare Wahrheit…

Ja, die Handlung von „Film Noir“ ist schwer zu beschreiben, wenn man nicht zu viel verraten will. Man hat es hier – wie die Bilder zeigen – mit einem Animationsfilm im Stil von z.B. Sin City zu tun. Überwiegend in Schwarz/weiß gehalten, wurden ein paar wenige Punkte im Bild eingefärbt – mal eine glühende Zigarette, mal roter Lippenstift, mal das Orange-Knastoutfit. Das wirkte schon bei Sin City extrem stylisch und das erzielt auch bei „Film Noir“ wieder die erwünschte Wirkung.

Die Story ist dabei am ehesten als Krimi-Actionthriller zu bezeichnen und größtenteils führen Monologe der Hauptfigur durch die komplexe Handlung. Als Zuschauer macht es besonders viel Spaß, mitzuraten, was denn nun eigentlich vor sich geht. Zwar hat man die ganze so eine dunkle Vorahnung, aber immer neue Personen und kleinere Nebenhandlungen sorgen für die nötige Ablenkung von der eigentlichen Lösung. Die dadurch aufgebaute Spannung sorgt auch dafür, dass es zu keiner Zeit langweilig wird. Auch nicht, wenn das Rätsel am Ende mit ein bisschen Denkarbeit frühzeitig durchschaut werden kann.
Was dem Film dann allerdings zum Verhängnis wurde, sind die Animationen. Bei normalen Bewegungen stellt das noch kein Problem da, aber gerade bei der Action machen die animierten Personen keine sehr gute Figur mehr. Bewegungen wirken bei zunehmender Geschwindigkeit sehr hölzern, etwa wie Rendersequenzen von PC-Spielen aus den 90igern. Dieses Manko hätte man leicht mit ein wenig Zurückhaltung umgehen können, aber stattdessen wurde Wert auf sehr ausufernde Actionszenen gelegt. So gut das alles auch in der eigenen Fantasie aussieht, so schlecht können es die Animationen umsetzen, worunter vor allem die bis dato aufgebaute Spannung extrem leidet. So wirken die teils extrem übertriebenen Shootouts im Gegensatz zu der fesselnden Erzählweise fast schon lächerlich. Man könnte es mit dem Hinweis auf ein knappes Budget entschuldigen, aber generell wäre hier weniger mehr gewesen!


Fazit:
„Film Noir“, dass ist ein actiongeladener Krimi, der in eine mitreißende Handlung verpackt ist und sich vor allem durch seine Bildgestaltung ausdrückt. Sympathische Figuren, der ungewöhnliche und unverbrauchte Stil, atmosphärische Filmmusik und viele kleinere Details tragen den Film problemlos über die gesamte Zeit hinweg. Was das Filmerlebnis dann allerdings doch noch schmälert, sind die überzogenen Actioneinlagen, die mehr sein wollen, als sie es wegen fehlender Möglichkeiten sein können und im Gegensatz zu der restlichen Stimmung des Streifens fehl am Platz wirken. Wer sich davon nicht abschrecken lässt sollte ruhig mal einen Blick riskieren, denn sehenswert bleibt „Film Noir“ trotz allem immer noch. Insgesamt würde ich mal sagen 3,5 Köppe!

,5



PS: Das ist übrigens der erste Beitrag mit einer neuen Tastatur. Jaja, ich weiß, das interessiert keine Sau, aber was kümmert mich das! ;D

Zitat of the Moment:


"Define irony: a bunch of idiots dancing around on a plane to a song made famous by a band that died in a plane crash." - Garland "The Marietta Mangler" Greene in Con Air

I'm a Canadian

"Actor, Singer, Rancher, all around Macho Hombre! Oh yeah!"
(Zitat von Robot chicken)

William Shatner ist einfach da man :D

Command Performance


Der Teaser mit Herrn Dolph am Schlagzeug war schon klasse, aber das sieht - da möchte ich Junay gerne zitieren und damit auch zustimmen - immer mehr nach einem ganz heißen B-Action-Kracher aus. Wir sind gespannt, was Herr Dolph uns da abliefern wird.

Eins steht jedoch für mich schon jetzt fest: Wenn andere im Alter abbauen, legt Dolph Lundgren erst richtig los!!

WTF?!

FUUUUUUUUUUUUU

Bis zum nächsten Review wird es noch etwas dauern, aber keine Sorge, wir haben noch ein kleines Projekt in Planung, welches wir in kürze präsentieren werden. Bis dahin muss allerdings dieser kleine Lückenfüller herhalten. Komischerweise hat dieser Lückenfüller in gewisser Weise etwas mit dem erwähnten Projekt zu tun hat.

Wie dem auch sei, guckt euch einfach mal die Bildchen an und vielleicht könnt ihr ja sogar drüber lachen? Wenn ihr gerne mal ausflippt, könnt ihr die Reaktionen sicherlich nachvollziehen! ;)


Have fun!

PS: Klickt auf die Bildchen, um den Schwachsinn in voller Größe zu genießen!