Mission "Penguins of Madagascar" Accomplished

in den 80er 90er Jahre gab es Ghostbusters, Transformers und Hero Turtles, heute gibts es dafür die



die Pinguine!!!!

nach 2 viel zu langen Trailer hat die 4er Gruppe nun ihre eigene Show.









Punisher vs. Punisher vs. Punisher


Es gibt eine Menge Filme, die sich um Rache drehen. Schon ziemlich oft in der Filmgeschichte haben unschuldige Menschen eine geliebte Person verloren und es bleibt ihnen nicht anderes, als bittere Selbstjustiz zu üben. Aber es gibt nur wenige Rächer, die ihre Rache bereits bekommen haben. Rächer, die darüber hinaus der gesamten Unterwelt an den Kragen wollen. Sie wollen Bestrafung! Sie sind die Punisher!

Ingesamt wanderten bereits drei Herren unter diesem Namen durch die Filmgeschichte: Dolph Lundgren, Thomas Jane und vor nicht all zu langer Zeit Ray Stevenson! Doch wer konnte seine Feinde am eindrucksvollsten ins Jenseits befördern? Wer hat die wenigste Gnade gezeigt? Wer hat am besten auf die Kacke gehauen? Wer war der beste Punisher?!

Diese Frage haben wir uns gestellt und wollen das Ergebnis anhand von ein paar Rubriken vorstellen, die da wären: Story, Atmosphäre, Hauptdarsteller, Action. Ob die Filme irgendwie mit den Comics übereinstimmen, müssen wir leider außer Acht lassen, da einfach keiner von uns davon einen Plan hat. Aber wenn ihr wollt, dann könnt ihr uns gerne was dazu in die Kommentare schreiben. Wer weiß, vielleicht könnt ihr nachträglich ja noch Einfluss auf unsere Entscheidung nehmen (was ich nicht glaube ;).



Release: 1989
Darsteller: Dolph Lundgren, Louis Gossett Jr.
Regie: Mark Goldblatt
(ofdb-Link)


Story: Frank Castle’s Frau und Kinder wurden per Autobombe ins Jenseits befördert und seitdem lebt er in der Kanalisation, um nachts böse Buben zu meucheln. Im zur Seite hat einen alten Säufer, der nur in Versen spricht und ihm gegen ein bisschen Schnaps wertvolle Infos zukommen lässt. Als die lebenden Zielscheiben langsam knapp werden, kommt zum Glück eine Yakuzabraut aus Übersee in die Stadt, murkst die führenden Köpfe der großen Mafiaclans ab und nimmt die Kinder gefangen. Klar, dass der Punisher das nicht zulassen kann. Kurzerhand muss er sich mit einem Erzfeind verbünden und zieht mit ihm in den finalen Kampf.

3/5
Atmosphäre: Düster, aber auf eine matte und farblose Art und Weise. Die Handlung soll in New York spielen, gedreht wurde allerdings in Sydney. Natürlich gibt’s dort auch Hochhäuser und viel Verkehr, aber Sydney kann zu keiner Zeit den Charme einer Metropole wie New York erzeugen. Dafür gibt’s allerdings auch keine Längen und der Film schreitet sehr fix voran. Leider gibt es im gesamten Film kein Totenkopf zu sehen, obwohl der Streifen ganz offiziell von Marvel ist. Wahrscheinlich scheute man eine direkte Comicverfilmung... keine Ahnung

3/5
Hauptdarsteller: Wenn man die Karriere von Dolph aus den Augen eines Genrefan betrachtet, dann kann man durchaus sagen, dass dies einer seiner besten Rollen war. Er hat den Punisher nicht nur gespielt, er WAR der Punisher! Die eingefallenen Augen, der abwesende Blick, die deutliche Zerfressenheit und gleichzeitige Erbarmungslosigkeit. Außerdem hat Dolph eines seinen Nachfolgern voraus: Wenige Worte, mehr Taten, keine Gnade + coole 80iger Jahre Oneliner! Und einen Dreitagebart bis auf die Ohrläppchen!

5/5
Action: Es rumst und kracht eigentlich ununterbrochen und zwar mit einer Härte, die man auch im 80iger Jahre Actionfilm nicht ganz so oft zu sehen bekommt. Ein Typ wird aus nächster Nähe per Shotgun durch die Luft gewirbelt. Ein anderer wird per Armbrust an einen Lieferwagen genagelt und überhaupt wird der Streifen von einer ziemlichen Zerstörungswut beherrscht. Das Finale ist die Krönung des ganzen und man kommt ordentlich auf seine Kosten. Zwar ist die Action auf Grund ihres Alters etwas angestaubt, überholt aber noch lange nicht!

5/5





Release: 2004
Darsteller: Thomas Jane, John Travolter
Regie: Jonathan Hensleigh
(ofdb-Link)


Story: Gerade von einer erfolgreichen Undercovermission zurück, verbringt Frank Castle ein paar ruhige Tage mit seiner gesamten Familie, die dann aber gleich komplett hingerichtet werden. Frank überlebt schwer verletzt und schwört Rache, ist allerdings auch ein totales Frack geworden. Er spürt den Mörder seiner Familie auf, schnappt sich das letzte Geschenk seines Sohnes (das Totenkopf T-Shirt) und zieht los, um John Travolter auf die Nase zu hauen.

3/5
Atmosphäre: Schon allein die unterschiedlichen Handlungsorte sind recht sehenswert. Anfangs bunter am Anfang und immer düsterer gegen Ende. Die meist gezeigten Villengegenden oder Vororte versprühen ebenfalls ein ganz passendes Flair.

4/5
Hauptdarsteller: Thomas Jane gibt insgesamt einen passenden Antihelden hab, allerdings ist er einfach nicht kantig genug, um restlos überzeugen zu können… hin und her gerissen zwischen Sunnyboy und Mistkerl. Natürlich ist das das Resultat aus der Metamorphose von Frank Castle zum Punisher, die hier chronologisch erzählt wird. Leider führt das zu sehr vielen Längen und zwischendurch verkommt der Jane Punisher sogar zu einer betrunkenen Heulsuse, die von ihren schrägen Nachbarn erstmal wieder aufgepäppelt werden muss. Am Ende isser dann aber wieder ne coole Pocke.

3/5
Action: Ist natürlich vorhanden und erfrischend, da handgemacht, unterhaltsam und rau. Leider ist der Actionanteil viel zu gering. Gerade der Mittelteil zieht sich nach ein paar Wiederholungen wie Kaugummi und man sehnt die nächste Klopperei förmlich herbei, die dann aber genau so schnell wieder vorbei ist, wie sie angefangen hat. Das Finale ist zwar cool, hätte aber ebenfalls wesentlich länger sein können. So verkommt der Film eher zu einem guten Actionthriller, aber zu einem schlechten Actioner. Vielleicht wäre der Film ohne den erwartungsträchtigen Namen auch besser dran gewesen.

3/5





Release: 2008
Darsteller: Ray Stevenson, Dominic West
Regie: Lexi Alexander
(ofdb-Link)


Story: Der Punisher wütet bereits seit ein paar Jahren in New York und hat auch schon bereits ganze Arbeit geleistet. Stück für Stück nimmt er die Verbrechersyndikate mit Hilfe aus dem Polizeirevier und anderer Quellen auseinander bis er eines Tages einen Undercover-Cop umnietet. Ihn plagen Gewissensbisse, die sich jedoch erübrigen, als Mutter und Tochter des toten Cops von seinem Erzfeind als Geiseln genommen werden. Der Punisher hat keine Wahl, als alleine in ein Hotel zu marschieren, das bis oben hin voll mit mordlüsternen Verbrechern ist.

3/5
Atmosphäre: Der Film spielt überwiegend Nachts und ist trotzdem ziemlich bunt. Alles wurde in vielen bunten Neonfarben ausgeleuchtet, was sehr passend die Comicherkunft unterstreichen kann. Die dreckigen Nebenstraßen der Metropole sind ebenfalls nett anzusehen und dank des Comiclooks kommt schnell so richtig dreckigschönes Punisherfeeling auf.

4/5
Hauptdarsteller: Stevenson ist nach allen Bildern, die wir gesehen haben, am nächsten an der Comicvorlage und auch als Nichtkenner wird man ihn in der Rolle mögen. Er ist sogar noch ein wenig gnadenloser als der Dolph-Punisher, spart sich jedoch die coolen Sprüche und macht gerne auch mal seinen Gewissensbissen Luft. Von allen Darstellern gibt er den professionellsten ab, was jetzt aber nur auf die Action bezogen sein soll und nicht auf sein schauspielerisches Talent. Mehr als grimmig gucken macht er nämlich auch nicht. Er wirkt außerdem von allen am kantigsten und wenns zur Sache geht, kann von Gnade keine Rede mehr sein.

4/5
Action: Wie bei Dolph wird das Feuerwerk hier eigentlich durchgehend abgefackelt. Es fehlt allerdings der letzte Inszenatorische Schliff. Der letzte Kick, der einen mit offenem Mund zurücklässt, kommt zu selten. Weil aber alles dank der Comicatmosphäre sehr surreal wirkt, machen die Genickbrüche aber trotzdem Spaß. Schon allein weil, der Punisher unglaublich erbarmungslos vorgeht und die Action einer Dampfwalze gleich über den Zuschauer rollt.

4/5



And the winner is:

16 Totenköpfe für Dolph Lundgren

15 Totenköpfe für Ray Stevenson

13 Totenköpfe für Thomas Jane



Fazit:
„hmm… war ja irgendwie klar, dass bei euch Dolph gewinnt.“ Das oder so was Ähnliches werdet ihr uns jetzt sicherlich vorwerfen, aber verdammt noch mal, wir können ja auch nichts dafür, dass Dolph als böser Betrafer so unglaublich rockt. Der Streifen bietet jede Menge Krachbumm und man kann ihn sich einfach immer wieder angucken und auch immer wieder feiern, weil er einfach nicht langweilig wird. Natürlich ist er nichts anderes, als gradliniges 80iger Jahre Actionkino. Wobei… damit ist ja eigentlich schon wieder alles gesagt! ;)

Ray Steveson kann sich über einen verdienten zweiten Platz freuen und wir wünschen uns am ehesten ihn in einer weiteren Verfilmung. Sein Auftreten als Bestrafer ist sehr passend gewesen und er konnte so richtig schön die Sau raus lassen. Auch versprüht der restliche Film nette Comicatmosphäre, kann aber in keiner Weise mit den heutigen Comicverfilmungen mithalten. Von allen drei Teilen kommt hier am ehesten so was wie Punisherfeeling auf. An den schlechten Bewertungen hat mich Sicherheit die dünne Story und die übertriebene Gewalt, die man heute in dieser rohen Form nur noch selten zu sehen bekommt, mitschuld.

Thomas Jane auf Platz drei ist zwar ein netter Kerl und hat auch ne gute Show abgeliefert, aber so richtig überzeugen konnte er als Bestrafer nicht. Auch ist er noch zu weich und hält sich mit der Action zurück, was natürlich auch daran liegt, dass er im laufe des Films ja erst zum Punisher wird. Wie gesagt, vielleicht hätte der Film unter einem anderen Namen in einem besseren Licht dagestanden. Eigenständig betrachtet isser nämlich locker ein 4 Köppe Kandidat. Einem direkten Punisher-Vergleich kann er allerdings nicht standhalten.



Und zum Abschluss gibts noch ein paar nette Videos, die wir in stundenlanger Arbeit bei Youtube NUR FÜR EUCH zusammengesucht haben:





MacGyver Kinofilm!

WHOA! Das ich das noch miterleben darf. Laut den Hollywood Reporten steckt das Projekt von New Line Cinema zwar noch in den Kinderschuhen und einen Drehbuchautoren gibt es auch noch nicht, aber egal! Der Film wird bestimmt der Hammer! Ob man jedoch den alten MacGyver und SG1 Leiter Richard Dean Anderson für den Film gewinnen kann, steht noch in den Sternen. Ich würde es mir zumindest wünschen. Egal ob er nun faltig, alt und ein paar Pfund zu viel auf den Rippen hat.

Das einzige was den Film verhunzen könnte ist, wenn man das gute Stück wie den neuen Indiana aufbauen würde. Heißt, dass sein Sohn oder sonstwer seinen Job übernehmen würde. Wobei ich mich frage, in was für Fußstapfen der neue treten soll? Ich meine, den Beruf "Aus Tannenzapfen Tretminen basteln" gibt es nicht. Er ist mir zumindest nicht geläufig...

Aber ich habe bereits ein unglaubliches Hammer Finale vor Augen, welches sich ungefähr wie folgt abspielen könnte:

KABOOOOM!!!

Abhängen mit Richard Cheese

Ein Glas Martini, oder auch einen eisgekühlten Whisky... dazu eine Zigarette. Und im Hintergrund erklingt locker flockige Lounge Music, vorgetragen von einem Mann, der vornehmlich in einem Tigerfell-Imitat-Sacko auftritt und seine Gäste mit Coverversionen bekannter Songs verwöhnt. Ein entspannter und humorvoller Abend ist garantiert, wenn Richard Cheese auf der Bühne steht.

Sein Programm passt mittlerweile schon auf mehrere Alben (u.a. "Lounge against the machine" oder "Aperitive for destruction") und beinhaltet Songs, wie z.B. Personal Jesus, Welcome to Jungle, Are you gona be my girl, Last Resort oder Fight for your right. Allesamt umgewandelt auf swingende Jazz- oder Loungeversionen ganz im Stile von Frank Sinatra.

Hier hab ihr ein paar Videos von Dick Cheese (alias Mark Jonathan Davis, wie im "Star Wars Video" angegeben), die euch hoffentlich restlos überzeugen werden. Die nächste Cocktailparty kann kommen und dank Mr. Cheese wird sie garantiert ein Erfolgt, versprochen! ;-D








PS: der Doc verdrückt sich erstmal zwei Wochen in den Süden. Sobald ich wieder da bin - also im April - gibts ein kleines Punisher-Special. Außerdem hab ich mir den "Watchman-Comic" besorgt. Mal sehen, wie der meine Meinnung zum Film ändert. ^^ See ya

Zitat of the Moment:


"KHAAAAAAAN!!!" - James T. Kirk in Star Trek II: Der Zorn des Khan

Diese unvergessene, schauspielerische Glanzleistung von William Shatner darf bei uns natürlich nicht fehlen.

Mama, Papa, Zombie

...schon im Jahre 1984 war das Medium Film BÖSE!!! Zombies, Blut und Innereien - so schlussfolgerten schon die die damaligen Psychologen - lassen die Jugend verkommen. Aber auch Verteidiger von "Ballerfilmen" hatten schon damals die selben Ansichten wie heute. Verfahrene Fronten seit einem viertel Jahrhundert...

Eigentlich hat sich in knapp 25 Jahren rein GAR NICHTS verändert. Es ist immer noch die gleiche gequielrte Scheiße wie heute, nur das man damals noch nicht so abgestumpft war und die Politik die Medienwirksamkeit des Themas noch nicht erkannt hatte.

Zieht euch das einfach mal rein und macht euch eure eigenen Gedanken.


Who watches the Watchmen


Natürlich wir!!!

Lords Tagebuch, 08.03.2009. Draußen regnet es zur Zeit mal nicht. Doch beim Blick aus dem Fenster sieht man nur das triste Grau der Stadt. Ich lasse den gestrigen Abend Revue passieren. Watchmen gesehen. Merkwürdiger Film. Bin mir immer noch nicht sicher was mir dieser Film sagen soll.

Falls ihr euch fragt, warum ich diese Review so beginne: Der Storyteil aus der Sicht von Rorschach (Jackie Earle Haley) ist im Tagebuchstil gehalten. Was allerdings nicht bedeutet, dass dieser langweilig ist. Rorschach ist mehr oder weniger die zentrale Figur dieser denkwürdigen Comicverfilmung.
Den Comic kenne ich nicht, aber ich habe mir sagen lassen, dass die Verfilmung sehr nah am Comic sein soll. Allerdings auch, dass Comicfans den Film nicht mögen. Ob dies so ist, lasse ich mal dahingestellt.

Um es für all diejenigen, die, so wie ich, den Comic nicht kennen kurz zusammenzufassen. Die Watchmen sind bzw. waren maskierte Verbrechernsbekämpfer, die aber auf Grund ihrer durchaus derben Selbstjustiz von Richard Nixon verboten wurden. Einige Alteregos werden bereits in der zweiten Generation fortgeführt und einige Originalhelden sind bereits tot. Sei es durch Mord oder durch das Verfangen des Capes in einer Drehtür.
Die Handlung beginnt nun damit, dass der Comedian (Jeffrey Dean Morgan) ermordet wird und Rorschach eine mögliche Attentatserie auf die übrigen versprengten Watchmen ahnt. Er versucht sie zu warnen...

Aber dies ist nicht die einzige Gefahr der kommenden 163 Minuten. Es ist nämlich 1985 und die Welt blickt der Gefahr eines Atomkrieges zwischen den USA und der UdSSR entgegen. Und die Frage ist nicht mehr ob, sondern nur noch wann! Einzig der durch einen missglückten Versuch mit gottähnlichen Fähigkeiten ausgestattete Mr. Manhatten (Billy Crudup) scheint den Frieden waren zu können.

Was auf den ersten Blick nach einer gradlinigen Story aussieht entpuppt sich bereits nach den ersten 10 Minuten als ganz und gar ungewöhnliche Comicverfilmung. Die einzelnen Watchmen, die man nach einander kennenlernt erhalten durch diverse Rückblenden und Erinnerungsschnipsel ihren Charakter - und das den gesamten Film über. Einzig die letzten 15 Minuten sind frei davon, da es sich dort auf den Showdown zuspitzt.
Diese ganzen Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Erinnerung schaffen eine gewisse Konfusität - vorallen beim ungeübten Zuschauer - und neigen mit unter zur Langatmigkeit des Films beizutragen. Dem geübten Zuschauer zeigt sich aber ein gut inszeniertes Gesamtkunstwerk, das nur an zwei, drei Stellen zur Langatmigkeit neigt und sonst von seiner Liebe zum Detail lebt. Besonders wenn es um die Darstellung von Einschüssen, Schlägen, Tritten, dem Brechen von Gliedmaßen, dem Spalten des Schädels mit einem Hackbeil oder sonstigen Gewalttaten geht. Aber gerade diese Szenen formen die Charaktere und zeigen Gründe warum einige Watchmen so wurden wie sie sind und warum die Regierung Nixon sie verbieten ließ.

Leider bemerkte ich bereits in der Mitte des Films, wer der ominöse Superschurke ist, der hinter allem steckt, konnte mir aber keinen Reim auf sein Motiv machen, sodass ob von der Regie gewollt oder ungewollt, ich die restliche Zeit voller Spannung auf die Auflösung warten konnte.
Was diese mir aber bot, ließ große Zweifel in mir aufkommen, wie ich den Film finden soll. Einerseits würde ich die Zuspitzung auf den Showdown und diesen als relativ lahm empfinden, wenn nicht der Wahnsinn hinter dem bösen Masterplan und ein unvorhergesehener Tod über dem Showdown ihre schwarzen Schatten ziehen. Und auch wenn der Film für die Romanze des Abends - Nite Owl II und Silk Spectre II - mit einem Happy End ausklingen mag, so tat sich bei mir kein Gefühl des "Friede Freude Eierkuchen" auf.

Tja, was soll ich nun abschließend über diesen Film sagen? Auch wenn es eine Comicverfilmung ist, so ist sie in keinster Weise mit X-Men, Ironman, Batman oder sonstigen Filmen der jüngeren Geschichte vergleichbar. Vom filmischen Stil eine Mischung zwischen Sin City und Sky Captain and the World of Tomorrow findet die Charakterbildung über fast die gesamte Länge des Films statt und erzählt so, eine denkwürdige Geschichte von der man sogar sagen könnte, dass sie die Menschen zum Nachdenken über ihr zerstörerisches Wesen anregen soll.
Und obwohl ich nun schon einige Zeit an dieser Review sitze, vermag ich es nicht eine abschließende Wertung für diesen Film zu finden.
Guckt euch diesen Film an und macht euch selbst ein Bild vom Charme von Nite Owl II, der dem eines Clark Kent im ersten Supermanfilm in nichts nachsteht, oder dem unnatürlichen Verhältnis nackter Darsteller zu Darstellerinnen. Oder bleibt dem Kino fern ohne das Gefühl etwas verpasst zu haben zu verspüren.....

Watchman Comic

Meine Fresse, der Song ist schon wieder so unglaublich abgefuckt, dass er schon wieder richtig geilo ist! "It can give you cancer and can turning into a car!" ;D

Ich möchte mal gerne wissen, was sich die Amis dabei nur gedacht haben. Alan Moore (Watchman-Erfinder) hat sich ja schon geweigert, die aktuelle Verfilmung zu begutachten... bei dieser "Umsetzung" hat er wahrscheinlich ernsthafte psychische Schäden davon getragen... armer Alan...


Mystery Science Theater 3000

(klicke aufs Cover für mehr durchgeknallte Infos)

Release: 1996


Freunde des gepflegten schlechten Geschmacks werden diese Situation kennen: Der Film, den man gerade mit einer mehrköpfigen Gruppe sichtet, ist so unglaublicher Mist, dass man gerade zu herausgefordert wird, die bewegten Bilder zu kommentieren. Das macht den Film nicht nur erheblich besser, sondern vor allem auch erheblich lustiger.

So etwas in der Richtung müssen sich die Erschaffer von „Mystery Science Theater 3000“ gedacht haben. Nur standen sie bei Ihrer Konzepterstellung wahrscheinlich unter Drogen und bastelten im Rausch der beflügelnden Halluzinogene folgende Rahmenhandlung:

Der verrückter Wissenschaftler Dr. Forrester schießt einen völlig verblödeten Kerl ins Weltall. Dort muss er sich nun mit zwei Robotern die schlechtesten Filme der Menschheit reinziehen. Wenn er davon nämlich bekloppt wird, wird der Film auch die restliche Menschheit bekloppt machen und der verrückte Wissenschaftlich kann bequem die Erde unterjochen. So sitzt Mike mit seinen mechanischen Kollegen Tom und Crow nach kurzer Einführung und einen Hüllenbruch später in einem Kinosaal und der Film beginnt („Metaluna 4 antwortet nicht“ oder im Original „This Island Earth“). Und mit dem Streifen beginnen die Kommentare der Drei zu dem Leinwandschrott.
Nichts ist ihnen heilig, nichts bleibt unaufgedeckt, alles und jeder wird durch den Kakao gezogen. Unzensiert, unverhohlen und garantiert absolut flach und total bescheuert. Schon direkt nach Filmstart kann man sich schon nicht mehr auf den Film konzentrieren, sondern achtet nur noch auf die Bilder und wartet auf den nächsten Spruch von Mike, Tom oder Crow. Natürlich zünden nicht alle Gags, manche sind einfach zu oberflächlich oder zu doof, aber meistens hauen die Drei wirklich köstliche, zitatwürdige Sprüche raus. Zwischendurch werden Gott sei dank kurze Pausen eingelegt, in denen Mike z.B. das Hubbleteleskop schrottet oder der Kaugummiautomaten-Roboter Tom von Dr. Forrester per schlecht aussehenden Laserstrahlen gegrillt wird.


Fazit:
MST3K ist wirklich schwer zu beschreiben. Es ist ein Film im Film, garantiert absoluter Wahnsinn und durchgehend kommentiert unter anderem von Oliver Kalhofe, der übrigens maßgeblich für die Übersetzung verantwortlich war. Nein wirklich, MST3K kann eigentlich nur Trashfans begeistern oder zumindest Menschen mit sehr speziellen Humorgeschmack. Das dieser Wahnsinn somit genau das Richtige für das TA-Team war, ist ja wohl klar. Trash im Trash… garantiert dafür geeignet, sich das Hirn verkleben zu lassen! Nicht unerträglich scheiße, sondern einfach nur herrlich durchgeknallt. 4 Köppe!



PS: MST3K ist übrigens eigentlich eine Serie gewesen, die es aber nie nach Deutschlang geschafft hat. Wahrscheinlich wegen den doch recht schwer zu übersetzenden Kommentaren bzw. den deutschen Vorlagen der kommentierten Filmen. Wer ein bisschen mehr erfahren will, der guckt am besten mal hier:

Wikipedia-Eintrag zu MST3K und eine deutsche Fan-Seite mit lustigen Kommentaren!

Was wäre wenn...

...man einer Dame mit nen Mopp durchs Gesicht wischen würde? Wie würde eine Frau reagieren, wenn man für Sie eine Kartoffel schält und diese Ihr als Präsent überreichen würde? Und was würde Sie machen, wenn man Ihr einen, gerade frisch aus en Whirlpool gefangenen Fisch gegen den Schädel zimmert?

Wenn Ihr Trashjünger euch nicht vor den Antworten grämt, tut euch machen gucken dieses Clip aufse YouTubese.

Sobald die Buttons im Clip auftauchen, heißt es, Entscheidung fällen und das gewünschte Feld mit der linken Maustaste anklicken. Wenn euere Maus nicht den Dienst verweigert und euer Rechner sich nicht in Form eines schönen Feuerwerks verabschiedet, dürft Ihr euch auch schon sehr bald an den Früchten eurer kranken Phantasie ergötzen. Und wer weiss... vielleicht werdet Ihr ja sogar von der durchgeknallten Ollen auch auf Ihr Zimmer gebeten... gnihihi


Tuste klickse Bildse fürse Filmse!

Wie immer: Have fun folks

Zitat....Dialog of the Moment

Ape: "Nein, mein Körper ist ein Tempel"
Red: "und nun ein Rummelplatz!"

Zitat of the Moment:


"Simon der Simpel sprach zu Bäcker Pimpel, gib mir deine Kuchen fein, sonst schlag ich dir den Schädel ein." - Simon Gruber in Stirb Langsam - Jetzt erst recht

Star Force Soldier

(für mehr toddsichere Infos klicke aufs Cover)

Release: 1998

Captain: „Guten Morgen Sergeant Todd. Wie geht’s ihnen?“
Todd: „…“
Captain: „Sie sind nicht sehr gesprächig, oder?!“
Todd: „…“
Captain: „Möchten Sie ein paar Schädel einschlagen?“
Todd: *nickt*
Captain: „Tja dann, worauf warten sie noch? Toben sie sich aus!“

Es war einmal irgendwann in naher Zukunft. Baby Todd wurde ausgewählt, an einem streng geheimen Supersoldatentraining teilzunehmen. Nach seiner Ausbildung durfte der tapfere Soldat Todd mit seiner Truppe zahlreiche Schlachten schlagen, die er alle gewann und vor allem überlebte. Der tapfere Soldat Todd war dabei der Beste der Besten der Allerbesten und so wurde er zum Sergeant. Doch in den geheimen Forschungslabors des Militärs bahnten sich dunkle Schatten in das Leben der Elitekämpfer: Gen-Mutanten aus dem Reagenzglas.
Der tapfere Soldat Todd wollte seine Kraft beweisen, versagte dabei jedoch jämmerlich, wurde zum Toten degradiert und per Müllschiff auf einem Müllplaneten abgeliefert. Dort freundete sich der tapfere Soldat Todd mit den Müllis an, die sich ein putziges kleines Dorf in den Fels gehämmert hatten. Hier wurde der tapfere Soldat Todd auch das erste Mal mit etwas Fremden tief in ihm konfrontiert. Es waren Gefühle, die der tapfere Soldat Todd zunächst für eine Geheim-Psycho-Waffe der Müllis hielt, während er Radieschen einpflanzte oder auf Metallkübel boxte.
Doch die dunklen Schatten sollten ihn wieder einholen. Die bösen Gen-Soldaten kamen nämlich auf den Planeten und wollten die Müllis alle über den Jordan schicken. Obwohl der tapfere Soldat Todd eigentlich gerade erst aus dem putzigen Dorf ausgestoßen wurde, weil er zu viel Mist gemacht und sich vor der Weihnachtsfeier gedrückt hatte, konnte er dieses Massaker nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, welches er ebenfalls erst ein paar Tage zuvor entdeckt hatte.
Und so zog der tapfere Soldat Todd los, um dem elendigen Gen-Pack ein paar ordentliche Arschtritte zu verpassen und den fiesen Möppen mal zu zeigen, wo der Hammer hängt! Am Ende flog der ganze Planet in die Luft, aber das störte den tapferen Soldat nicht sonderlich, weil er mit den überlebenden Müllis in einem erbeuteten Raumschiff schon längst zu neuen Abenteuern aufgebrochen war.
Das Paul W.S. Anderson ein Hang zu stupiden, aber unterhaltsamen Actionern hat, konnte er das letzte Mal mit “Death Race unter Beweis stellen. Aber auch für „Soldier“ muss er sich nicht schämen, denn er liefert hier ein ordentliches Brett von Film ab. Kulissen- und Actiontechnisch schwankt er immer wieder zwischen B und A Qualitäten, die Action ist handgemacht, die Explosionen großzügig und die Einschüsse blutig. Dabei ist die Handlung natürlich nur Mittel zum Zweck, um Kurt Russell möglichst eindrucksvoll und cool in Szene zu setzen.
Kurt „Snake“ Russell benötigt für seine Rolle als tapferer Soldat Todd übrigens quasi keine schauspielerischen Qualitäten. Insgesamt hat er genau zwei Gesichtsausdrücke: angepisst-mürrisch gucken und treudoofer Hundeblick. Sein Text passt dabei bequem auf einen Bierdeckel. Ich will jetzt nicht lügen, aber Russel lässt nach knapp 40 Minuten das erst mal seine liebliche Stimme erklingen. Drei Wörter, dann ist erstmal wieder Pause, was aber nicht heißen soll, dass er nicht auch ohne Dialoge starke Präsenz ausstrahlen kann.
Der einzige Negativpunkt findet sich im Mittelteil. Beim ersten Sichten ist der vielleicht noch ganz interessant, aber bei mehrmaligem Konsum kann er sich auf Grund absoluter Actionarmut tierisch in die Länge ziehen. Man will Todd einfach nicht sehen, wie er von seinen Gefühlen gequält wird, wie er seine Kriegserlebnisse verarbeitet und dabei seine menschliche Seite an sich wiederentdeckt. Man will ihn Köppe einschlagen und böse Buben umnieten sehen! Denn dass hat Todd besonders gut drauf und das darf er dann glücklicherweise die letzten 30 Minuten äußerst ausgiebig zelebrieren.

Fazit:
Wer als echter Kerl mal wieder sein Filmrevier markieren muss, kann unter anderem beruhigt auf „Soldier" zurückgreifen! Paul Anderson lässt es so richtig schön krachen und Kurt Russel hat sichtlich Spaß an seiner schweigenden Rolle als tapferer Soldat Todd. Weniger reden, mehr handeln und zwar möglichst großkalibrig, so lautet die Devise und das kann sowohl Anderson, also auch Russell wunderbar in die Tat umsetzen. Nur der Mittelteil schmälert das Actionerlebtnis auf unangenehme weise und hinterlässt einen schalen Nachgeschmack. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Dafür ist aber alles andere ne Toddsichere Sache (hahaha, versteht ihr, todd…sicher! haha…ha…t’schuldigung…)!