Street Fighter

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Release: 1994


Zahlreiche Videospiele haben bereits den Weg auf die große Leinwand gefunden. Zahlreiche Verfilmungen sind leider völlig grottig und was für die Tonne (Stichwort Uwe Boll). Manchmal entstehen aber auch filmische Ergüsse, die so bescheuert sind, dass sie einen ungeahnten Unterhaltungswert entwickeln. „Street Fighter“ ist so ein Streifen!
Ich frage mich wirklich, warum ich diesen Film noch nicht gesehen habe und schäme mich sogar wenig dafür, da ich mich ja als Fan des schlechten Filmgeschmacks verstehe. Vielleicht schreckte ich wie so oft vor dem Phänomen Spieleverfilmung zurück, vielleicht lag es an den vielen negative Einträgen in der ofdb.de (ich sag euch gleich, dass wir dem Streifen dort zusammen mit den Videoraidern wahrscheinlich die beste Wertung verpasst haben), oder lag es an der Tatsache, dass ich mich für ein Van Damme Vehikel einfach nicht in der gleichen Form begeistern kann, wie für manch anderes Debakel meiner geliebten B-Movie-Helden-Truppe. Ebenfalls muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich „Super Street Fighter 2 Turbo“, auf dem die Charaktere des Films beruhen, nie gespielt habe. Überhaupt hatte ich nie für Beat-Em-Ups übrig, was vielleicht auch im Hinblick auf die folgenden Worte ein Vorteil ist.
Wie auch immer… nach langer Diskussion mit Herrn Williams sog der Player die Silberscheibe gerade zu in sein Inneres und der kunterbunte Wahnsinn begann:

General Bison, der gefürchteste, größenwahnsinnigste und überhaupt fieseste Fiesling ever, verfügt nicht nur über Waffen, die es mit denen aller hoch zivilisierten Kulturen aufnehmen können, er hat nebenbei auch 100 Geiseln genommen und erpresst die freie Welt von seiner als Tempel getarnten Basis in Shadaloo um 20 Milliarden Dollar. Die will er verwenden, um seine Untergebenen mit neuen Roten Strampelanzügen und lustigen Helmen auszustatten und natürlich um einen genetischen Supersoldaten zu erschaffen.

Unter den Geiseln befindet sich allerdings der Kumpel von Col. Guile (also gesprochen wie „geil“ geschrieben oder so ähnlich… führte zu zahlreichen lustigen Wortspielen und Kommentaren, das könnt ihr glauben!). Der ist der Befehlshaber der A.N. Truppen in dem Gebiet und macht die Sache zu einer persönlichen Vendetta. Obwohl dem Kommando enthoben, bläst er zum Angriff.
Dann hätten wir da noch Ken und Ryu, die Plastikpistolen verkaufen und zwischen die Fronten der Unterwelt geraten, und ein paar andere, deren Namen ich jetzt vergessen hab (die Frau, der Boxer und der Sumu-Ringer). Aber das tut auch nicht wirklich zur Sache, weil sich alle Charaktere nur irgendwie durch die Laufzeit von knapp 95 Minuten prügeln müssen.
Das ganze sieht dann ungefähr so aus, das die einzelnen Protagonisten auf verschiedene Antagonisten treffen, sich ein paar halbwegs coole Sprüche um die Ohren hauen und danach die Fäuste sprechen lassen. Normalerweise kriegen die Badguys gehörig die Hucke voll. Dabei nehmen die Auseinandersetzungen im Laufe der nicht mehr weiter erwähnenswerten Geschichte zu und enden im Finalen Kampf Guile vs. Bison. Der entpuppt sich als handfestes Handgemenge mit allem was dazu gehört. Guile wirbelt durch die Gegend und verpasst Kopfnüsse, Bison kann fliegen und verschießt Blitze. Nichts, was man nicht schon gesehen hätte, aber bisher noch nicht auf einem solch trashigen Unterhaltungsniveau. Gleiches gilt auch für alle anderen Kämpfchen.
In Steven E. de Souza’s Welt herrschte zum Entstehungszeitpunkt wohl eher der kreative Wahnsinn und Platz für Logik war sowieso nicht. Anders kann ich mir nicht erklären, warum er krampfhaft versucht hat, eine solche Menge Charaktere in eine solch bescheuerte 0815-Story ein zu betten. Aus der Hand des Drehbuchschreibers von „Stirb Langsam“ oder „48 Stunden“ hätte man eigentlich Besseres erwarten können.
Vielleicht war das alles aber auch eiskalt berechnet und De Souza hatte von Anfang an die Absicht einen Film zu drehen, über den man auf keinen Fall nachdenken sollte. Ein Film, der quietschbunt daher kommt, der auf Logik pfeift, der einfach nur Spaß machen soll, genau wie es damals Spaß gemacht, völlig unkoordiniert auf die Controllertasten seines SNES zu hämmern.
Oh, wo wir gerade dabei sind: De Souza hat immer mal wieder versucht, ein paar kleine Gimmiks einzubauen, die den Zuschauer größtenteils aus dem Hintergrund anspringen. Gemeint sind z.B. das Capcom-Faß, die Stimmungsabhängigen Mützen von Bison, die komplette Innenausstattung in seinem Quartier (Knochen-Kronleuchter, Gemälde). Am besten ist aber noch die Spielarmatur vom „Street Fighter 2“ Arcadegame, auf der Bison wie ein Wilder rum drückt, ganz wie im wahren Spieleleben. Einfach köstlich.
Eigentlich versprüht die gesamte Ausstattung des Steifens kunterbunten Frohsinn. Man nehme z.B. die Strampelanzüge der Bison-Wachen oder die mit vielen bunt blinkenden Lämpchen ausgestattete Hardware überall. Der Setdesigner hat sich jedenfalls ordentlich ausgelebt, soviel steht fest. Aber auch handwerklich und musiktechnisch kommt das Ganze solide daher.
Okay, wirklich überzeugend war das jetzt alles noch nicht, oder?! Dann will ich mal erklären, warum „Street Fighter“ das Potential zu einem Trash-des-Monats-Kandidaten hat. Mit einem Wort: Gesichtskirmes!


Bor, was haben wir gelacht, wenn Bison Darsteller Raul Julia (R.I.P.) mit seinen Augen rollte und böse Reden schwang. Wie mussten wir uns Freudentränen aus den Augen wischen, wenn Van Damme bei versuchten Gefühlsregungen beinahe einer Gesichtlähmung erlag und was haben wir gefeiert, wenn Pferdeschwanzmann Vega… also eigentlich generell, wenn der im Bild war. Alle, nicht nur die jetzt erwähnten Schauspieler, sind entweder völlig unfähig oder betreiben wahnwitziges bis phänomenales Over-Acting. Raul Julia gehört klar zur letzteren Sorte. Er ist nicht nur ein begnadeter Schauspieler, er ist auch der heimliche Star des Films und ab sofort unser erklärter Lieblingsbösewicht! Van Damme wurde als Zugpferd leider etwas verschenkt… Dafür gibt’s aber… *Trommelwirbel* …Kylie Minogue als rechte Hand von Col. Guile zu sehen, zum Schluss auch mit engem Tanktop. Ach Kylie, danke!

Was bleibt noch zu sagen (auch Fazit genannt)?!



„Street Fighter“ ist nix für’s Spießbürgertum, nix für Dramenliebhaber oder 0815-Blockbuster-Gucker. Die werden das Potential dieses Streifens nicht mal ansatzweise zu würdigen wissen und ihn mit Sicherheit schlichtweg doof finden. Für uns ist es allerdings eine unglaubliche, quietschbunte Trashgranate. Jede Menge Gekloppe, grandiosgrottige Klamotten, hohle Sprüche, geile Innenausstattung, fiese Schurken, große Feuerbälle, viel PengPeng und natürlich Raul Julia, als übergeschnappter General M.Bison. Da lacht das Herz des Trashfreundes und deswegen – ob ihr es jetzt versteht oder nicht – vergeben wir 4 Köppe und machen „Street Fighter“ zum Trashfilm des Monats April! So, muhahaha!






Ach ja, was ich noch loswerden wollte:

Traumwelten

Also eigentlich war die Academy bisher nicht dafür bekannt, ihre Schüler mit Gebrabbel über persönliche Angelegenheiten zu quälen. Ich selbst schrecke normalerweise auch davor zurück, meine Gedanken der Öffentlichkeit vor zu stellen, aber ich muss das jetzt ausnahmsweise mal ändern.

I had a dream... und was für einen, also echt. Es ist ja immer wieder überraschend, was man für einen großartigen Mist träumt - wenn man sich denn hinterher noch daran erinnern kann.Tja, ich kann mich noch sehr gut erinnern, denn wie könnte man auch vergessen, dass man selbst an den Dreharbeiten zu einem Dolph Lundgren Film teilgenommen hat.

Ohne Scheiß! Aber das beste war die Story. Eine kleine Soldatengruppe sollte Transformers aufhalten. Naja, also irgendwie. Die Transformers haben sich nämlich als LKW's mit Papparmen an den Seiten herausgestellt, konnten sich auch nicht transformieren, sondern nur durch die Gegend zockeln...


Folgende Schlüsselszenen sind mir besonders im Gedächtnis geblieben:

1. Uns wurden Schwerter in die Hand gedrückt und wir mussten gegen ein paar Schergen antreten, was wir auch wunderbar meisterten. Doch es kamen immer mehr und irgendwann war unsere Gruppe überfordert, doch die Rettung war schon unterwegs: Oliver Grunner (Nemesis) tauchte wie aus dem Nichts aus und schoss die Feinde allesamt über den Haufen. Dolph, der zwischendurch immer mal wieder in seiner lustigen Rüstung aus "Ritter der Apokalypse" unterwegs war, war total begeistert.

2. Der böse Super-Transformer-Brummi wurde gerichtet. Dazu wurde das Vehikel auf eine Erdrampe gefahren und einfach angezündet. Ich hab jemanden gefragt, was denn jetzt soll, aber mir wurde nur gesagt, ich solle doch bitte den Regisseur (Dolph) damit nerven. Er selbst wäre ja nur der Bierlieferant. Ich sagte, okay, schickes Lagerfeuer und bekam eine Dose Veltins in die Hand gedrückt.

3. Außerhalb der Waldlichtung, auf der die Dreharbeiten stattfanden und die stark an typische Ostblockschauplätze oder noch am ehesten an die Waldlichtung in "Outpost" erinnerte, glich die Umgebung eher einer tropischen Insel. Dort war auch unser Hotel, wo wir von jeder Menge Groupis erwartet wurden. Mir wurden sogar ziemlich unmoralische Angebote gemacht, aber das ist ne andere Geschichte. Als ich später die Hotelrechnungen verglich, sah ich, dass sich Oliver Grunner einen Sportwagen ausgeliehen hatte und ich ärgerte mich tierisch, warum ich nicht auf die Idee gekommen war. Ich musste nämlich immer mit einem normalen Personennahverkehrsbus zum Set fahren...

4. Ich hatte einen Ausweis um den Hals hängen, auf dem ein Bild von mir in voller Kampfmontur (was so scheiße aussah, dass mir das selbst im Traum peinlich war), mein Name, komischerweise die Konzern-ID meiner Arbeitsstätte und der Zusatz "Nerd" verzeichnet waren. War zwar irgendwo lustig, fand ich aber insgesamt nicht so okay.

5. Zwischendurch war Leerlauf, weil Dolph nach Hause zu seiner Frau wegen irgendeiner Vendetasache musste. Also hab ich mit Oli und Michael Dudikoff, der plötzlich auch da war, Paintball gespielt. Dudi hat meistens verloren und sich die ganze Zeit mit Oli darüber gestritten, wer die schlechteren Filme fabriziert hat. Irgendwann einigten sich beide darauf, dass zu Cannon-Zeiten alles besser. Ich stimmte zu, bemerkte aber, dass Oli aber noch nie einen Film unter der Cannon Flagge gedreht hatte, worauf dieser dann gemschollt hat.


Das ganze klingt jetzt vielleicht nicht mehr ganz so abgedreht, wie es sich tatsächlich abgespielt hat, aber eins könnt ihr mir glauben: Damn, that was an awesome dream! :D
Und falls hier irgendwelche Traumdeuter unterwegs sind: Haltet bloß die Klappe. Ich will gar nicht wissen, was in meinem Kopf alles schief läuft. So wie es ist, find ich das völlig okay!! Wirklich ehrlich!!!

Expendables News

Ne, watt is datt schön! Ein Behind-the-Scenes Video ist aufgetaucht. Ein bisschen von den Dreharbeiten ist zu sehen und außerdem jeden Menge Sly!! Zieht euch das rein:




Außerdem hab ich den Production Blog zu "The Expendables" gefunden. Ich schätze, dort wird am ehesten die neusten Infos zu Slys neustem Superduper Megamovie finden! ;)

Platoon Leader

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Release: 1988

Dudikoff in der grünen Hölle!


Jeff Knight hat kein Plan von nichts, soll aber als frisch gebackener Lt. das Kommando über einen Außenposten übernehmen und ein nicht kommunistisches Dorf beschützen. Überall um ihn herum lauert der Feind und die Männer nehmen ihn nur bedingt ernst. Zwar respektieren Sie seinen militärischen Rang, ihn als Person deswegen aber noch lange nicht. Mit anfänglicher Unsicherheit stolpert er dann auch gleich von einer Falle in die Nächste und versteht sich erst nach einem Lazarettaufenthalt mit seinen Untergegeben ein wenig besser. Naja, irgendwie jedenfalls, denn Dudikoff ist nicht gerade als Spitzenschauspieler bekannt und auf ausschweifende Charakterzeichnungen wird sowieso komplett verzichtet.
Da wir es zusätzlich noch mit einem Cannon-Vehikel zu tun haben, ist es nicht verwunderlich, dass bei allen Rollen traditionsreiche Klischeeverwurstung betrieben wird. Alle Typen, die man irgendwann mal in einem Vietnamfilm gesehen hat, wird man auch hier wiederfinden. Dabei ist der Vietcong selbstredend ein gesichtsloser, kaltblütiger Teufel und die US Soldaten allesamt Gutmenschen. Schwarzweißmalerei, wie man sie gerade bei Cannon häufig findet und sich somit nicht daran reiben sollte. Dazu gibt es quasi gratis ein paar patriotisch triefende Szenen und dazu passende Mukke, wobei solche (bis auf das Ende) dann Gott sei dank nicht unnötig auswalzt werden.
Der restliche Streifen gestaltet sich als äußerst simpel und gradlinig. Vielleicht etwas zu gradlinig und somit - rein von der Handlung her - vielleicht etwas langweilig. Die Soldaten machen nämlich nichts anderes, als in den Dschungel zu ziehen, einen Rundgang zu machen, sich mit Vietcong ein paar Schusswechsel zu liefern und ins Lager zurückzukehren. Am nächsten Tag geht das ganze von vorne los. Ziellos und ohne Struktur könnte man sagen. Verwunderlich ist dagegen ein ab und zu kritischer Ton, der allerdings nur in Ansätzen angespielt wird. Schade eigentlich, da hier vielleicht noch etwas mehr drin gewesen wäre.
Zum Glück weiß Aaron Norris (Chucks großer Bruder, der bekanntlich mit „Missing in Action 3“ und „Delta Force 2“ seine besten Werke ablieferte) aber die positiven Eigenschaften eines Cannonfilm in den Vordergrund zu stellen: Die Action! Die ist nämlich so gut, dass sie sich teilweise auch vor großen Hollywoodfilmen nicht zu verstecken braucht. Feuergefechte sind lang und ausufernd. Die Pyrotechniker dürfen nach Herzenslust zündeln und gestorben wird zahlreich, auf Seiten des Feindes natürlich wesentlich zahlreicher. Vor allem der nächtliche Überraschungsangriff auf das Lager samt Kampfhubschrauber macht richtig Laune, aber auch alle anderen Auseinandersetzungen mit dem Vietcong können überzeugen.
Was die Actionszenen aber erst richtig schick aussehen lässt und was auch Norris für sich zu nutzen weiß ist die Kulisse. Verdammt schick fotografiert er den Dschungel um die Soldaten herum und schafft damit mächtig viel Atmosphäre. Es ist stickig, es ist heiß, überall kann der Feind lauern, überall können die Männer in einen Hinterhalt geraten. Das kann man auch als Zuschauer spüren. Hinzu kommen zahlreiche Helikopteraufnahmen und viele nette Kameraeinstellungen. Auch wenn Norris gerne bei Oliver Stone’s „Platoon“ abkupfert, hat er sich mit der Optik und der Action verdammt viel Mühe gegeben.


Fazit:
Die Story von „Platoon Leader“ ist klar was für die Tonne. Dazu kommt, dass nur Klischees bedient werden, mächtig viel Schwarzweißmalerei betrieben wird und dem Patriotismus keine Grenzen gesetzt werden. Dank toller Action und dichter, schmuddeliger Dschungelatmosphäre weiß Aaron Norris' Werk dann aber doch noch zu überzeugen (auf B-Movie-Cannon-Niveau natürlich!) und es wird hier wieder einmal klar, dass handgemachte Effekte einfach mehr Eier in der Hose haben, als der ganze heutige CGI Rotz. Somit sollte man sich zwischen den dahin plätschernden Handlungsszenen auf die nächste Ballerorgie freuen und nicht versuchen, mehr in den Streifen hinein zu interpretieren, als er selbst sein will. Wo Cannon draufsteht ist eben auch Cannon drin. In diesem Sinne: Solide 3 Logos!



PS: Leider gibt es von "Platoon Leader" noch immer keine DVD-Veröffentlichung - vom Bootleg mal abgesehen, was aber Qualitätsmäßig nur knapp über der VHS liegt. Wenn ihr also nicht warten könnt, empfehle ich euch die VHS. Die einfacher zu kriegen, als man glauben könnte.

PPS: Aufmerksamen Bloglesern - wenn wir die überhaupt haben - ist bestimmt sofort die auffallende Ähnlich zu "Soldier Boyz" aufgefallen. Das war unbeabsichtigt, aber rein von den Kritikpunkten, der Dschungeloptik und der Action kann man schon ein paar Gemeinsamkeiten feststellen... Nur hat "Platoon Leader" kein Mikrofon im Bild, weshalb die Wertung schlechter als bei "Soldier Boyz" ausfällt! ^^°

PPPS: Bei Youtube findet man sogar einen Trailer! Verrückt, oder?!





"So, zeit für Heiabettchen!"

der böse Dolph


Niemand legt sich ungestraft mit einem Actionstar an. Das dachten sich auch zwei Einbrecher, die in Dolph Villa einbrachen und seine Lebensgefährtin bedrohten. Als die beiden Deppen jedoch ein Familienbild mit Mister Lundgren sahen, ergriffen sie Hals über Kopf die Flucht.

Tja, die können froh sein, dass Doktor Dolph noch mit den Dreharbeiten zu "Universal Soldier 3" beschäftigt ist, sonst hätte das Einbrecher in eigener Sauce gegeben! Oder Dolph rückt jetzt aus und macht von seinen Punisher-Erfahrungen gebrauch. ^^


Auf der anderen Seite können die beiden Vollpfosten ja noch von Glück sprechen. Wären sie bei Steven Seagal eingebrochen und er hätte sie erwischt, dann... oh man, ich will gar nicht drüber nachdenken! ;D


HIER DER NEWS-LINK



Und für alle, die zu faul zum Klicken sind:

Spanien: Räuber fliehen, als sie merken, dass sie bei Dolph Lundgren einbrechen

Bewaffnete Räuber brachen in ein Haus in der Nähe von Marbella (Spanien) ein. Sie fesselten eine Frau und bedrohten sie mit Messern, um sie zu zwingen, ihnen Geld und Diamanten zu geben.

Dann fiel ihnen jedoch ein Familienfoto von Dolph Lundgren auf. Als sie realisierten, dass sie in sein Haus eingebrochen waren und dass es sich bei der Frau um Lundgrens Lebensgefährtin Anette handelt, flohen sie sofort - offenbar aus Angst, sich mit dem Falschen angelegt zu haben.

Lundgren (spielte Ivan Drago in "Rocky IV") ist trotz seines Alters (51) noch immer topfit. Er geht sechs mal pro Woche ins Fitnessstudio und hat zuletzt an einem Schaukampf in Moskau teilgenommen. Ein Insider sagte: "Anette ist sein Engel. Jeder, der sich mit ihr anlegt, legt sich auch mit ihm an. Quelle: Shortnews

Far Cry

Statt eines typischen Beitrags wollen wir diesmal Uwe Bolls neustes Meisterwerk in einen "geschriebenen Trailer" verpacken.

Wenn ihr Probleme damit habt, in die Richtige Stimmung zu kommen, dann sucht euch vorher eine so richtig schnulzige Synthiepop-Mukke und hört sie euch beim lesen an.

So wie in dem Trailer zu CAR NAPPING! ;D



Also dann, los gehts:

FAR CRY - eine rasante und spektakuläre Komödie voller Überraschungen

*Til Schweiger*
"Meine Güte, watt war ich betrunken!"
*Uwe Boll*
"Und wie, sonst hätte ich dich wohl auch nicht für mein neustes Meisterwerk bekommen."
*Til Schweiger*
"Erklärt das auch, warum mir mein Hintern so weh tut?"
*Uwe Boll*
"Nein!"


FAR CRY - Geklaut, Gedreht, Ausgeschlachtet
Luxus-PC-Spiele-Vorlagen per Knebelvertrag klauen und elegant verwursten. Das ist das Geschäft von Maestro Uwe Boll.

*Uwe Boll*
"Es ist so einfach eine Spiele Vorlage auszuschlachten!"


FAR CRY ist auch die Liebesgeschichte eines besoffenen Schiffskapitän und einer Reporterin.

*Til Schweiger*
"Wenn die Mutanten uns kriegen, dann hilft mir auch mein Alkoholproblem nicht mehr."
*Emmanuelle Vaugier*
"Macht doch nix, der Ralle wird uns retten und überhaupt sind die Mutanten genau so talentfrei wie wir."


FAR CRY - Gefilmt, Gesichtet, Gekotzt

*Uwe Boll*
"Ich habe hier eine ganze Palette total lustiger Gags und jede Menge Actionszenen!"
*Til Schweiger*
"Leider hast du allerdings auch absolut kein Gefühl für das richtige Timing."
*Uwe Boll*
"Wieso? Ich hab doch gelacht. Und du hast ein paar tolle One-Liner."
*Til Schweiger*
"Ändert nix an der Tatsache, dass der Film ungefähr so spannend ist, wie einem Hufeisen beim Rosten zuschauen!"


In dieser hinreißenden Gaunerkomödie dreht sich alles um die schönsten und teuersten Gensoldaten der Welt.
FAR CRY
- Ausgeliehen, Betrachtet, Bereut


*Chauffeur zu Til Schweiger und Ralf Möller*
"Entschuldigen Sie bitte, Herr Schweiger und Herr Möller, dass Sie mit einem Trabant vorlieb nehmen müssen, aber bei ihren derzeitigen Karrieretiefs ist einfach nicht mehr drin."


FAR CRY - Gelangweilgt, Enttäuscht, Verflucht
Der neuste Geniestreich von Uwe Boll, mit einer Besetzung der internationalen Spitzenklasse. Til Schweiger, Udo Kier, Natalie Avelon, Emmanuell Vaugier, Ralf Möller und Michael Paré.


*Ralf Möller*
"Bor ey, der Uwe dreht schon wieder einen Film."
*Michael Paré*
"Na toll, dann müssen wir wohl wieder ran. Welchen Spieleentwickler hat er diesmal übers Ohr gehauen?"
*Ralf Möller*
"Keine Ahnung, aber uns sagt ja auch keiner was. Ist ja immer das gleiche."


FAR CRY - von Crytek geklaut, von Boll voll scheiße verfilmt und promt an den Endverbraucher geliefert. Natürlich ohne Tiefgang oder sehenswerte Höhepunkte und am besten niemals in ihrem DVD Player.

Übringens, werden sie Doktor Boll das nächste mal wieder eine Chance geben?! Wahrscheinlich ja... 2 Köppe! Auf keinen Fall mehr.

Rodrigez goes Predator

Nachdem schon im Januar erste Gerüchte aufgekommen sind, wurde es heute offiziell bestätigt: Robert Rodrigez (From Dusk Till Dawn, Sin City, Planet Terror) plant unter der Obhut von 20th Century Fox ein Predator-Reboot.

Die Frage ist, ob RR der richtige für den Job ist. Klar, hat er schon eine Menge cooler Filme abgeliefert, aber kann er an den zeitlosen Charme des Original anknüpfen? Schafft er es, wie der so viele Muskelbepackte Bad Asses auf die Jagd zu schicken? Und wer soll diese Typen spielen? Spontan würden wir ja Jason Statham oder The Rock als Alienjäger begrüßen, aber wie werden sehen!


Hier die original Nachricht:

Fox, Rodriguez Rebooting Predator SeriesSource: IESB, April 23, 2009Robert
Rodriguez and 20th Century Fox are giving Predator a facelift in a new film
entitled Predators.

First reported by Bloody-Disgusting in January, the official
announcement came today via a news conference today at the Texas-based
Troublemaker Studios where Rodriguez was on hand for the signing of a new state
film incentive.

"I'm going to be able to shoot my upcoming 'Machete' here, a
sci-fi action film called 'Nerverackers,' a re-boot of the 'Predator' series
called 'Predators,' and a couple of smaller movies called 'Sin City 2' and 'The
Jetsons,'" he told the press.If you recall, Rodriguez penned a Predator 3 script
some time ago that was discarded because it was "too big".

Soldier Boyz


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Release: 1995

"Er brauchte die härtesten, mutigsten Männer, die er finden konnte ...
Er fand sie im Gefängnis von L.A."


Wer braucht schon Drehbuch, Handlung, Logik oder gute Schauspieler, wenn man fette Action liefern kann. Das dachte sich wohl auch Louis Morneau und drehte zusammen mit Michael Dudikoff einen hyperreaktionären Ballerstreifen, der an der Ladentheke für ordentlichen Umsatz sorgte und für Dudikoff der letzte große Erfolg sein sollte.
Zur Geschichte: Toliver (Dudikoff) sitzt im Knast. Aber nicht als Sträfling, sondern als ziemlich unbrauchbarer Erziehungshelfer. Früher muss er wohl Elitesoldat gewesen sein, den eines Tages kommt ein General mit einem Kumpel vorbei und bittet ihn, die Tochter des selbigen aus den Klauen von Moc (Cary-HiroyukiTagawa) – einem bösen Rebellenanführer in Vietnam – zu befreien. Toliver will 10 Mille für Jugendeinrichtungen und ein paar Knastbrüder für den Einsatz. Alles klar, abgemacht. 5 Minuten später befindet sich die gesamte Truppe bereits in Vietnam.
Natürlich gibt es einen Schwarzen und einen Mexikaner aus rivalisierenden Gangs, ein Mannsweib, einen Vergewaltiger, einen Milchbubbi und einen Nazi, der – was ich ganz witzig fand – irgendwann einen Nervenzusammenbruch bekommt und rumheult, wie ein kleines Schulmädchen. Alle hassen sich gegenseitig und der Nazi hasst sowieso alle. Beste Voraussetzung also, um die Mission durchzuziehen. Bevor es jedoch losgeht, vermöbelt Toliver die Bande noch mal ordentlich, um zu zeigen, wer der Boss ist. Kurz danach gehts dann ab in den tiefsten Dschungel, um dort jeden umzunieten, der wie ein Feind aussieht!
Also ehrlich: Wer sich das Drehbuch ausgedacht hat, dem gehört entweder sofort die Schreiblizenz entzogen oder ein Oscar verliehen. Das ist mit Abstand die strunzdämlichste, zusammengeflickteste und gleichzeitig trashig genialste Story, die ich bisher bei dem B-Film erlebt habe. Wie kann man bitte allen ernstes eine solche Truppe – allen voran einen Vergewaltiger - nach Vietnam schicken, um eine Frau zu retten?! Und dann diese Dialoge - gestellter und unechter geht es kaum! Manchmal kann man sich einfach nur noch beömmeln, bei dem Mist, den die Jungs (und Mädels) da teilweise von sich geben. Die Krönung wird erreicht, wenn sich die Knastis tatsächlich irgendwann wie eine Elitekampftruppe aufführen, in der jeder für jeden einsteht und die sich gerne auch mal einem gesamten Battallion entgegenstellen, einfach damit sie hinterher weniger Feinde abmurksen müssen!
Jedes noch so kleine Klischee findet man hier wieder. Ob es jetzt die streitlustigen Teammitglieder sind, die sich am liebsten sofort gegenseitig killen würden und hinterher dicke Freunde werden, oder der böse Rebellenanführer, der das macht, was böse Rebellenanführer eben so machen (eigene Leute bei Befehlsverweigerung erschießen, einen dicken Helikopter fliegen, böse gucken) – Klischees über Klischees. Wobei die Schlitzaugen natürlich durchweg böse und durchtrieben sind und somit einem typischen, extrem fragwürdigen Feindbild vergangener Zeiten entsprechen.
Wo das Drehbuch und alles drum herum gänzlich versagt, lässt Morneau dann zum Glück aber die Waffen sprechen. Denn eins muss man dem Regisseur lassen: Actionszenen beherrscht er perfekt. Es geht schon mit der Kulisse los, die sofort kuschelige Dschungelatmosphäre ausstrahlt und in der sich der geneigte Actionfan sofort heimisch fühlen dürfte. Ganz im Stil alter Cannonfilme, wie z.B. Missing in Action oder American Fighter! Und damit wäre auch der Bogen zur Action geschlagen, denn die kommt genau so daher. Schon bei dem ersten blutigen Einschuss, von denen es im Verlauf des Streifens massenhaft zu sehen gibt, fühlt man sich sofort in die 80iger zurückversetzt. Es wird wild fuchtelnd rumgeballert, mit Granaten geworfen, quasi nicht nachgeladen und die Feinde drehen formschöne Pirouetten, während hinter ihnen riesige Feuerbälle in den Himmel steigen. Das obligatorische Bambuscamp mitten im Dschungel zerlegt sich am Ende in riesigen Explosionen und unsere Experten rotzen ganze Feindeshorden breitbeinig locker aus der Hüfte weg. Ja, bei all der Action lacht das Fanherz!

Fazit:
„Soldier Boyz“ ist verdammt schnelle, extrem dumme und dazu noch fragwürdige Actionunterhaltung auf hohem B-Movie-Niveau. Louis Morneau pfeift auf eine Story oder talentierte Schauspieler (die Teammitglieder sind noch untalentierter als Dudikoff, was schon was heiße soll) und setzt dafür voll und ganz auf ausuferndes Feuerwerk und viel Kunstblut. Insofern beherrscht er sein Handwerk und weiß das knappe Budget bestmöglich zu nutzen. Natürlich funktioniert Streifen nur, wenn man sein Hirn abschaltet, nicht mal ansatzweise über das Geschehen nachdenkt und sich auf einen solch reaktionären Nobrainer einlassen kann. Ich sach ma 3,5 Zimbelaffen, wobei der Film die +0,5 Äffchen für die Szene bekommt, in der das Mikrofon kurz aber deutlich durchs Bild schwingt.

,5

Zitat of the Moment

"Ich mag meinen Kaffee schwarz...Wie meine Männer!" - AIRPLANE oder Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug




Crank 2 - High Voltage

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Release: 2009

"He was dead... but he got better!"


Nach seinem kleinen Ausflug durch die Stadt, immer auf der Suche nach spannender Abwechselung, wird der Adrenalienjunkie Chev Chelios kurz nach seinem Sturz aus einem Helikopter von einer paar Chinesen per Schneeschaufel von der Straße gekratzt. Das Ziel: Chev bekommt ein künstliches Herz, dass mit einer Batterie betrieben wird. Warum das ganze gemacht wird, wo er doch eigentlich alle seine Feinde im ersten Teil umgebracht hat, wird jetzt natürlich nicht verraten. Nach dreimonatiger Ruhepause ist Chev soweit erholt, dass er sich aus eigener Kraft befreien kann. Nur blöd, dass er sich selbst andauernd ein paar Stromstöße verpassen muss, damit die Akkus seines Herzens weiterlaufen.
Chev is back! Und wie! Die Geschwindigkeit des gesamten Films liegt in etwa 200% über seinem Vorgänger. Hinzukommt, dass die Gag- und Actiondichte enorm hoch ist. Chev selbst ist ebenfalls tierisch angepisst. Wo er sich im ersten Teil noch Sorgen gemacht hat, regieren in Teil 2 nur noch pure Rachegelüste und inbrünstige Tobsucht. Wofür auch viel Zeit verschwenden, ist doch im ersten Teil die Vorgeschichte grob geklärt worden. Das dabei diverse Charakterzeichnungen zu kurz kommen, ist wohl klar, interessiert aber auch keine Sau (obwohl ich es schade fand, dass Stubsnase Amy Smart etwas wenig Screentime und eigentlich nur für eine weitere Sexszene verbraten wurde... die allerdings und natürlich völlig okay war *hrhr*).
Der Humor des Films ist dabei höchstens als geschmacklos zu bezeichnen, was natürlich nicht schlecht sein muss. Die Gagdichte ist manchmal derart hoch, dass man erstens gar nicht mehr alles behalten kann und mans sich zweitens ab und zu wie bei Hotshots, als in einem Actionfilm untergebracht fühlt. Manche Gags werden dabei gerne mal bis zur Kotzgrenze ausgereizt und natürlich dürfen ein paar Kopien aus dem ersten Teil ebenfalls nicht fehlen... selbstverständlich noch krasser und noch ausschweifender. Leider kann man über die Ausreizung nicht immer lachen und bei manchen Gags fragt man sich eher, ob man das jetzt lustig finden oder lieber noch ein wenig ungläubig gucken soll.
Actiontechnisch wird dem Zuschauer ebenfalls keine Chance zum Luftholen gegeben. Die gesamten 90 Minuten des Films sind ein reines Feuerwerk, mit jeder Menge harter Shootouts, Prügeleien und was man sonst noch so zum Glücklichsein braucht. Alle Actionszenen sind dabei extrem hektisch geschnitten und durchgehend auf epilepsi-erregendem Level, was aber hervorragend zum Gesamtwerk passt. Die ein oder andere schicke Explosion hätte vielleicht noch gefehlt, aber man kann ja auch nicht alles haben. Oh, was mir noch einfällt: Eine alte Regel für Actionfilme besagt "Je mehr Stuntleute im Abspann auftauchen, desto besser war/ist der Streifen." Nun, wir konnten nicht alle zählen, aber wir tippen auf ca. 100 bis 120 Personen. Soviele hatte nicht mal Phantom Commando!!!


Fazit:
Crank 2 legt nochmal eine Schüppe oben drauf und schafft es somit ganz locker, den ersten Teil zu übertrumpfen. Knalliger, bunter, absurder - so wollten die Macher es haben, so haben sie es umgesetzt. Gott sei dank, denn alles andere wäre wohl auch in die Hose gegangen, wenngleich der Bogen gerne mal überspannt wird. Wer mit dem Vorgänger nichts anfangen konnte, sollte von Crank 2 natürlich bloß die Finger lassen. Für alle anderen heißt es: Gehirn ausschalten und die Achterbahnfahrt genießen (und natürlich den richtigen Sinn für Humor mitbringen).

,5



PS: Das Ende lässt auf einen dritten Teil hoffen, aber das war ja irgendwie zu erwarten.

PPS: Es gab ein paar nette Gastauftritte: Ron Jeremy und Jenna Haze sind mir auf der Pornodemonstration spontan aufgefallen, aber da rannten auch noch mehr rum. ^^

Dem Lord sein Geburtstag

Ostern ist vorbei, das TA-Team war im Urlaub und Steven Seagal hatte Geburtstag...

...Moment! Steven hatte Geburtstag und wir haben's verpasst? OMFG! Es tut uns leid, oh Lord Steven! Wir haben deinen Geburtstag vergessen. Bitte strafe uns nicht. Wir wollen es wieder gut machen, versprochen!


Steven Seagal

Geburtstag: 10. April 1951

Alter: (jetzt) 58 Jahre


Geboren in Michigan erlernte Steven früh verschiedene Kampfsportarten, wobei er sich schnell auf Aikido spezialisierte. Dieser Umstand hatte zur Folge, dass er bereits im zarten Alter von 10 Jahren von der CIA rekrutiert und zum Superagenten ausgebildet wurde. Unter dem Decknamen Nico hatte er von nun an die Erlaubnis "Above the law" zu operieren. Das funktionierte auch alles ziemlich gut, denn Steven war äußerst "Hard to kill". Eines Tages jedoch kam er in Bedrängnis mit seinem Gewissen, welches er sonst eigentlich nie benutzte, und damit auch in Bedrängnis mit seinen Vorgesetzen. Als Druckmittel nahm sein Boss einen alten Kumpel gefangen und plötzlich war Steven "Marked for death".

Jetzt ist es allerdings so, dass man zwei Dinge gegenüber Herrn Seagal niemals machen darf. Erstens: Niemals mit einem Messer auf ihn losgehen ( = gebrochener Arm... mindestens) und Zweitens: Niemals Familienmitglieder, Bekannte, Verwandte, Freunde etc. entführen/umnieten/wasauchimmer. Darauf reagiert er bis heute allergisch und so war es auch kein Wunder, dass Steven sich von der CIA los sagte und plötzlich "Our for Justice" unterwegs war und alle, aber auch wirklich alle Badguys mit Handkantenschläge zur Strecke brachte.

Danach wurde es ruhig um ihn. Weil er vorerst sämtlich Gegener in die ewigen Jagdgründe geschickt hatte, schulte er um und wurde Koch. Zu seinen großen Hobbies gehörte plötzlich auch der Umweltschutz. Als das Schiff, auf dem er arbeitete "Auf brennendem Eis" festsaß, schlichen sich Terroisten an Bord und sofort herrschte Alarmstufe: Rot (und nicht, wie oft vermutet, weil Steven den Kuchen anbrennen ließ).

Ein paar Jahre später sollte wieder Alarmstufe: Rot herrschen, diesmal jedoch aus anderen Gründen. Steven hatte bei einem Chilli-Kochwettbewerb in einem Zug mitgemacht, den ersten Preis gewonnen und anschließend alles selber aufgefuttert. Schnell wurde ihm klar, dass er sich etwas übernommen hatte. Leute, die ihn wegen den vielen Schweißperlen auf seiner Stirn "Glimmer Man" nannten, konnte er zwar noch um die Ecke bringen, aber er ahnte bereits, dass das viele Chillie noch weitere Konsequenzen nach sich ziehen würde, nämlich jeden Menge "Fire Down Below".

Das alles konnte den Mann mit der zunehmenden Leibesfülle jedoch nicht in die Knie zwingen und er feierte sich selbst als "Patriot"... einfach nur so, weil er es konnte. Einen Rückschlag erlitt allerdings dann doch noch. Während einer Mission, die er freiwillig unternahm, traf ihn ein Marschflugkörper, den er nicht rechtzeitig weg schlagen konnte. Die "Exit Wounds" waren so groß, dass er "Halb tot" war. Ein "Ticker"-Ei brachte Steven jedoch wieder auf die Beine.

Der Rest ist bekannt: Er gründete eine "Attack Force" und begab sich mit dieser Truppe "Out for a Kill" oder manchmal auch in den Urlaub, also "Into the Sun". Steven Seagals Wahlspruch gegenüber seinem "Unsichtbaren Feind" ist bis heute "Today you die", was einiges aussagt.

Soviel zu Lord Stevens Vergangenheit (natürlich nur auszugsweise). Seine gesamte Geschichte, besonders seine Karriere als Schauspieler, die er antrat, nachdem er als "Mercenary for Justice" unterwegs war, möchte ich jetzt nicht näher beschreiben. Das alles würde den Rahmen sprengen!!!

Die Hauptsache ist doch, dass das TA-Team die Geburtstagsgrüße nachgeholt hat. Möge der riesige dunkle Schatten von Lord Stevens Körperfülle auch in diesem Jahre wieder schützend über uns wachen.


PS: Ob es eine tiefere Bedeutung hat, dass Seagals Geburtstag auf Karfreitag gefallen ist. Auch wenn Lord Steven bekanntlich Buddist ist und den Rang eines Lamas bekleidet, könnte dahinter - auch im Zusammenhang mit seinen noch kommenden Filmen - mehr, als ein seltsamer Zufall stecken. Hoffen wir das Beste!

The Expendables


Zusammenfassung


Eigentlich sollte jeder halbwegs interessierte Actionfreund bereits von diesem Spektakel gehört haben, aber nichts desto trotz wollen auch wir noch einmal ein bisschen mitmischen und euch über Slys neustes Projekt aufklären. Es soll gleich mal angemerkt werden, dass Genrekenner bei den nachfolgenden Fakten höchstwahrscheinlich jubelnd im Zimmer herum hüpfen oder gleich sabbernd vom Stuhl kippen werden.

Schon der wage bekannte Plot erinnert an die guten alten 80iger, als Action noch Action und Helden noch Helden war. Eine Söldnertruppe wird losgeschickt, um einen Diktator zu stürzen. Na, klingt doch solide, oder nicht?! ^^

Bei euch kommt bereits Nostalgie-Feeling auf, aber der richtige Kick fehtl noch? Dann zieht euch jetzt mal die Darstellerriege rein. Die hats in sich und hat zumindest uns direkt aus den Socken gekloppt. Dazu sei gesagt, dass sich immer noch jederzeit etwas an der Besetzung ändern kann (auch wenn die Dreharbeiteten bereits begonnen haben). Die ganzen Schauspielerwechsel möchte ich jetzt nicht mehr breittreten, dass würde zu lange dauern.

Sylvester Stallone (auch Regie)
Dolph Lundgren
Jason Statham
Jet Li
Mickey Rourke
Danny Trejo
Eric Roberts
Steve Austin
Gary Daniels
und Arnold Schwarzenegger, welcher aber nur einen Camoauftritt bekommen soll.
(u.v.m.)
Ist das Hammer oder ist das Hammer! Das ist der pure Oberhammer! Und wie gesagt: Die Dreharbeiten haben bereits begonnen. Wer's nicht glaubt guckt sich doch am Besten direkt mal die neusten Fotos vom Set an. Bisher wurde zwar fast ausschließlich Sly geknipst, aber das reicht schon, um seinen Fans zu zeigen, wie fit er noch ist.

Glaubt mir, das wird noch eine sehr harte und lange Wartezeit!!



Photo-Link


Ihr wolltet schon immer ein PC-Spiel zu "Watchmen"? Ihr wolltet in der digitalen Welt mit euren Lieblingshelden jede Menge Verbrechernasen brechen?! Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit!

Hier gibts das das 8-Bit-Watchmen-Arcarde-Game!

Link

Allerdings leider nur mit den Minutemen, aber was immerhin... Have fun! ;)

Stealth

(klicke aufs Cover für mehr EDI'ige Infos)

Release: 2005


Wenn ein Film so richtig blöde ist, wird es manchmal nötig, ihn unter anderen Gesichtspunkten zu betrachtet. Wenn es absolut nicht mehr möglich/sinnig ist, diesen Film subjektiv bewerten zu können, dann kann dies sogar lebensnotwendig sein!

Zu diesem Entschluss kamen wir ziemlich schnell bei „Stealth – Unter dem Radar“. Mein Gott, was für ein grandioser Schwachsinn. Teurer Schwachsinn, wohl gemerkt, denn das Machwerk aus den Händchen von Rob Cohen (Triple X und The fast and the furious) kostete stolze 130 Millionen US-Dollar (spielte aber nur 30 Mio. ein). Aber lasst mich erst einmal kurz was zur Story schreiben:
Drei Superpiloten in ultramodernen Stealthbombern, die wildeste Manöver fliegen können und sich dabei lockerflockig über den nächsten Kaffeeklatsch und ihre letzte Bettgeschichte unterhalten! Ein vom Blitz getroffener Flieger, der mit KI ausgestattet ist, aussieht wie eine Kakalake, EDI heißt (steht für extrem deep invador *höhö*) und danach Amok fliegt (und natürlich aufgehalten werden muss)! Im übrigen steht die fliegende Kakalake auf Pseudocoole Rockmukke. Außerdem haben wir da noch einen fiesen Vorgesetzten im Hintergrund, der alles vertuschen will! Und selbstverständlich keine Chance für Naturgesetze, wie z.B. Schwer- oder Gravitationskraft und erst Recht kein Platz für Logik!
Dafür entwickelte der Film im laufe der Betrachtung plötzlich ganz andere Qualitäten: Richtig fette Explosionen und Jessica Biel’s wohlgeformtes Hinterteil! Genau danach haben wir „Stealth“ dann auch bewertet. Die Punktevergabe war schnell geklärt: Je länger Miss Biel’s Popöchen im Bild war, je besser der… eh… „Kamerawinkel“, desto höher die Punktzahl. Explosionen wurden einfach gezählt, die waren nämlich alle bombastisch und sowieso völlig over-the-top!
Jaja, sagt jetzt nix, natürlich ist das völlig bescheuert etc. blabla, aber mal ehrlich, der Film ist Kacke. Man sieht zwar die 130 Mio. $, die Action ist fetzig und rasant und den Unterhaltungswert des Streifen's kann man auch nicht abstreiten, aber insgesamt gibt es zu viele Störfaktoren. Ich kann’s gerade nicht wirklich beschreiben, aber so sehr sich „Stealth“ auch bemüht, er schafft es einfach nicht, das Gewisse Etwas zu erreichen, dass einen Nobrain-Actioner zu einem gelungenen Nobrain-Actioner macht.
Ganz zu schweigen von den bekloppten Einfällen. Was zum Teufel sollte z.B. die Szene mit dem fliegenden Tankzeppelin? Warum denkt sich jemand denn so einen Mist aus? Naja, eigentlich kann man sich die Frage selbst beantworten: Um eine derb fette Megaexplosion zu kreieren! Seht ihr, da haben wir es schon wieder! Entweder das, oder Jessicas Hintern!

So kann man dem Film im Endeffekt nur mit einer gehörigen Portion Ironie und vielleicht noch einem halben Kasten Bier begegnen…
Wie auch immer; hier kommt das Ergebnis:

Überwiegend in kurzen Szenen zu sehen (mit 2 oder 3 Punkten bewertet), weiß Jessica Biel zwischendurch immer wieder zu überzeugen (4 Punkte). Besonders bei einer Wasserfall-Bikini-Szene legt sie sich so richtig ins Zeug. Hier kann sie dank der Szenenlänge wahnwitzige 21 Punkte für sich und ihren Hintern verbuchen. Der Arschoverkill quasi! Längere Einstellungen wurden übrigens mit 2 Punkten pro 2 Sekunden bewertet. Insgesamt schafft es Jessica somit auf sage und schreibe 71 Punkte, inklusive einem Bonuspunkt für die Szene im Finale, in der sie in einem kleinen Wassertümpel herum planschen darf.

Die Explosionen lassen sich schneller abfertigen. Insgesamt wird man mit 31 mächtigen Feuerbällen verwöhnt, die allesamt äußerst gewaltig und sehenswert sind. Mit angerechnet wurden ebenfalls die „Flugunfälle“ Falls wir was vergessen haben, bitten wir um Nachsicht. Die PPV (Popo-Punktevergabe) hat uns doch mehr in Anspruch genommen, als wir erwartet hatten.

Jamie Foxx bekommt außerdem einen Gnadenpunkt für seinen Arschwitz!
Biel: "Ich bin als erste oben, Jungs!"
Foxx: "Da würd ich nicht den Arsch drauf wetten!"



Fazit:

„Stealth“ ist insgesamt eine ziemliche Gurke, die allerdings auf andere Weise zu überzeugen weiß. Charaktertechnisch werden allerdings nur oberflächliche Klischees bedient, wobei Jessica Biel noch am besten wegkommt und Jamie Foxx sich dank frühem Ableben frühzeitig seinen Scheck grabscht. Josh Lucas steigt zum heldenhaften Retter in der Not und schwebt dabei die ganze Zeit auf der Grenze zur völligen Talentfreiheit. Da helfen auch seine Terence-Hill-blauen Augen nicht viel. Die Story würde auf Grund ihres 0815 Strickmusters tierisch langweilen, wäre nicht durchgehend Action angesagt. Und natürlich nicht zu vergessen unsere Bewertungspunkte. In diesem Sinne:

Danke Jessica Biel, dass du dich für diesen Film prostituierst hast. Danke Rob Cohen, dass deine Untergebenen solch bombastische Explosionen aus dem CGI-Labor gezaubert haben. 71 Arsch-Punkte und 31 Explosionen sprechen eine deutliche Sprache und deswegen gibt’s heute auch keine Zimbelaffen, sondern Rundungen und Krachbumm!


71 Rundungspunkte für Jessica Biel
31 Krachbummpunkte für Rob Cohen und seine Sklaven
1 Mitleidspunkt für Jamie Foxx

Das macht zusammen einen rundum vergnüglich verlebten Trashabend und eine köstlich amüsierte, laut grölende und niveaulose Jury!





PS: Bitte entschuldigt unsere vulgäre Ausdrucksweise ;D