Zitat of the Moment

"Wie nennt man den Zeitpunkt, wenn es keine Koalabären mehr gibt??? DIE EUKALYPSE!!!" - neulich beim Grillabend


PS: Willkommen im Tal der schlechten Witze :D

12 Rounds

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Release: 2009
IMDB-Link


Jack Logan:
Herr jeh, was zum Teufel sollen wir schon wieder hier?!

Sam Burton: Was heißt hier „schon wieder“? Wir wurden doch bisher erst zweimal eingeladen.

JL: Ja schon, aber da hatten wir ja auch gute Gründe! „Frankensteins Todesrennen“ und „Screamers“ nämlich. Und jetzt? Jetzt haben wir quasi nichts, oder fällt dir spontan ein Film ein, über den du gerne etwas loswerden möchtest?

SB: Nicht wirklich…

JL: Himmelarsch und Sonnenschein, uns fällt hier nichts Konkretes ein…

SB: Für diesen Reim sollte ich dich eigentlich schlagen. Im Zusammenhang mit Schlagen fällt mir aber gerade doch noch was ein. Hast du schon „12 Rounds“ mit Wrestlingstar John Cena gesehen?

JL: Von Renny Harlin, der bereits den großartigen zweiten Teil von Stirb Langsam und solch unterhaltsame Streifen, wie Cliffhanger oder Deep Blue Sea gedreht hat? Ja, hab ich gesehen!
SB: Ja und? Was sagste dazu?

JL: Wenn ich mich kurz fassen müsste, würde ich sagen, dass der Film eine unspannende, vergleichsweise actionarme und zweitklassige Kopie von Stirb Langsam 3 war. Die Gemeinsamkeiten waren teilweise schon extrem offensichtlich. Das ging sogar soweit, dass es im Finale - wie bei Stirb Langsam 3 - ebenfalls einen Helikopter gab. Wenn ich jetzt allerdings weiter ausholen sollte, dann würde ich erstmal bei der Handlung anfangen.

SB: Na die lässt sich ja auch schnell zusammenfassen. Danny Fisher ist ein stinknormaler Cop, der mit seiner Frau und einem sabbernden Köter in New Orleans wohnt. Eines Tages verhindert er einen Deal des Waffenschiebers Miles Jackson, wobei die große Liebe vom selbigen draufgeht. Nach einem Jahr kommt der Badguy wieder aus dem Knast und macht sich prompt daran, Rache zu nehmen. Dannys Frau wird entführt und plötzlich findet sich Danny in einem tödlichen Spiel wieder, in dem er 12 Runden überleben muss, um seine Frau wieder zu bekommen. Allerdings spielt Jackson ein doppeltes Spiel. Es geht ihm um mehr als nur Rache und als Danny das erkennt, ist es fast schon zu spät.
JL: Ein stinknormaler Cop… da geht’s doch schon los! Ich will Kampfkoloss John Cena – der übrigens manchmal ein bisschen wie Matt Damon mit einer Überdosis Steroide aussieht – einfach nicht in einer Rolle als stinknormaler Cop sehen. Ganz zu schweigen davon, dass z.B. Morgan Freeman mehr Talent in einer Sommersprosse hat, als dieser bullige Kerl. Wenn Cena bestürzt gucken soll, dann guckt er höchstens extrem bedröppelt. Wenn Cena die Wut über die Entführung oder die Angst um seine Frau zum Ausdruck bringen soll, dann muss man bei der entstehenden Gesichtskirmes unwillkürlich lachen. Nur böse gucken, das kann der Mann gut. Weißt du, so einen Typen wie Cena will ich als unzerstörbare Kampfmaschine durchs Bild rennen sehen. Er soll seine Feinde in den Boden stampfen, ohne dabei auch nur einmal mit der Wimper zu zucken. Und wenn er zwischendurch Zeit hat – und dazu haben solche Typen eigentlich immer Zeit – sollte er möglichst coole Sprüche vom Stapel reißen. Außerdem hat er auch nicht gerade die Statur eines eine stinknormalen Cops. Er ist nun mal Wrestler und das hätte man – also in diesem Fall Harlin – wesentlich besser ausnutzen sollen.

SB: Jack, du lebst zwar immer noch in den 80igern und würdest dir wahrscheinlich am liebsten durchgehend Filmklone von „Phantom Kommando“ angucken, aber ich gebe dir trotzdem recht: John Cena hat kein Talent für diese Rolle. Er will das erreichen, was Bruce Willis mit seiner Figur John McLane geschafft hat. Ein Durchschnittbürger gerät in eine Extremsituation und muss kämpfen, weil ihm nichts anderes übrig bleibt, wobei ihm der Zuschauer das auch kompromisslos abkauft. Das schafft Cena einfach nicht. Und Badguy Aiden Gillen und Entführungsopfer Ashley Scott bleiben ebenfalls ziemlich farblos.
JL: Jup! In einer Rolle, wie in „The Marine“ – der mir übrigens richtig gut gefallen hat – wäre er besser aufgehoben. Da kam noch dazu, dass er Robert Patrick als grandioser Fiesling gegenüber stand. Und die Action war auch pompöser.

SB: In der Tat hält sich Harlin mit großen Feuerbällen oder ausufernden Schießereien sehr zurück. Natürlich hat der Film seine Moment. Ich darf da nur mal an die Straßenbahnszene erinnern, die noch halbwegs das Gefühl von guter Action vermittelt. Ebenfalls hat Harlin ein gutes Auge für schicke Einstellungen, aber ansonsten kann ich den Film von der Actionseite aus höchstens als Durchschnittlich bewerten. Weißt du was mir noch aufgefallen ist? Die Story ist ja durchaus als spannender Thriller konzipiert, die Action aber nicht. Das beißt sich irgendwie.

JL: Ein mittelmäßiger Actionthriller eben, der mehr will, als er mit den Schauspielern und der Story jemals erreichen könnte. Ehrlich gesagt, weiß ich echt nicht, was sich Harlin dabei gedacht hat. Bleibt nur zu hoffen, dass das ein Ausnahmegriff ins Klo war.

SB: Und dass John Cena in seiner nächsten Rolle wieder einen unzerstörbaren Muskelprotz spielen kann. Was anderes kann er nämlich nicht.

JL: Ich glaube, dass wird nicht passieren. The Marine war kein Erfolg und die WWE wird nach dem Flop von „12 Rounds“ das Geld auch nicht mehr so locker sitzen haben. Ich tippe höchstens noch auf DTV Produktionen, die nicht mehr an den Bombast der Vorgängerfilme ran kommen werden. Das ist allerdings eine andere Geschichte.
SB: Tja, leidiges Thema, aber wie bewerten wir jetzt?

JL: Ich glaube, der Film ist mit 2,5 Affenköpfen mehr als ganz gut bedient. Mittelmaß eben, wobei vor allem die Die-Hard-3-Kopie schwer im Magen lag und das Gefühl, dass einfach mehr hätte drin sein können. John Cena ist für mich ne Fehlbesetzung und auch sonst hätte man den Film sofort auf DVD raus bringen können.

SB: Ich stimme zu. Vielleicht funktioniert „12 Rounds“ im heimischen DVD Player besser. Auf der großen Leinwand hat er meiner Meinung nach nix zu suchen. Also, liebe Leser, wenn der Film irgendwann mal im TV läuft oder für noppes in der Videothek steht, dann schaut ihn ruhig mal an. Erwartet nicht zu viel und lasst euch berieseln. Wenn nicht... seit beruhigt: Ihr verpasst nichts.


,5

Zitat of the Moment

"Welches Musikinstrument bringt ein Kind zum strahlen??? EINE NUKULELE!!!" - irgendwo her :D

The Surrogates



Bruce Willis in einer Comicverfilmung. Comicverfilmung klingt schon wieder komisch, aber der Trailer sieht richtig gut aus und macht Lust auf mehr. Der Regisseur hat bisher auch ganz saubere Arbeit geleistet. Unter anderem gehen "Terminator 3", "U 571" und "Breakdown" auf sein Konto und die waren absolut unterhaltend!

Thunder & Lightning

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Release: 1977


Der nächste Teil in unserer "Trash Crash Collection" lautet "Thunder & Lightning", welcher hier in Deutschland unter dem Titel "Wie Blitz und Donner" erschienen ist. Niemand anderer als David "Kungfu" Carradine hat hier die Hauptrolle übernommen und ist wahrscheinlich das Beste am ganzen Film...

...denn wenn wir jetzt mal ganz ehrlich sein sollen, dann war der Film ziemlich enttäuschend. Guckt euch bitte vorher diesen Trailer an:



Verdammt, ich hasse sowas!! Da guckt man sich einen Trailer an, der bis unter die Decke mit Action vollgepackt ist und was muss man schließlich feststellen? Die Action im Trailer ist ebenfalls die gesamte Action des Films!! Ohne Scheiß, da wurde nichts ausgelassen. Wer den Trailer gesehen hat, dem fehlen eigentlich nur noch die Handlungsszenen.

Wenn man jetzt weiß, dass man im Trailer alles an Blechschäden gesehen hat und ebenfalls bemerkt hat, dass der Trailer nur knappe 3 Minuten geht, dann lässt das nur einen Schluss zu: pure Actionarmut bei einer gesamten Lauflänge von 90 Minuten. Die Autos werden übrigens erst in der letzten halben Stunde ausgepackt.

Gott sei dank beweist David Carradine einiges an Spielfreude. Ständig grinst er in die Kamera, so als ob er genau wusste, dass er für den Quatsch viel zu gut bezahlt worden ist. Ansonsten hat man es größtenteils mit möchtegern bösen Typen, strunzdummen Auftragskillern und anderen idiotischen Charakteren zu tun. Zwischendurch wurde noch versucht, die träge Story mit allerhand lockeren Sprüchen aufzulockern, die dann aber eher peinlich rüberkommen. Echt schade, denn als Zuschauer merkt man deutlich, dass hier viel Potential verschenkt wurde.


Fazit:
Wer "Thunder & Lightning" irgendwo auf der Straße geschenkt bekommt, der kann die DVD ruhig mal in den Player legen. Ansonsten hat man eigentlich nichts verpasst. Die Actionarmut bricht dem Streifen das Genick, auch wenn David Carradine in seiner Rolle glänzt. Hätten die Verantwortlichen hier mehr Kohle für Blechtschäden und besser durchdachte Verfolgungsjagden ausgegeben, wäre das Endprodukt vielleicht ein besseres geworde.

Gamer Trailer

Jaja, ich weiß, der Trailer ist schon etwas älter, aber irgendwie ist mir der jetzt erst aufgefallen. Der Streifen ist von den Crank-Machern und rockt ganz gut. Ist auf jeden Fall wieder eine ziemlich abgefahrene Idee!



Zitat of the Moment

"Schön und knitterfest sind die Frau'n in Budapest!" - Buzz Harley (Hot Shots)
Kill Bill 1+2 in einer Minute UND in einem Take!

NOCH MEHR!!!
Forrest Gump in einer Minute und einem Take!
Von den gleichen Typen und genau so gut!

Have Fun! ^^




Unternehmen Feuergürtel

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Release: 1961

Originaltitel: Voyage to the bottom of the sea


Das ultramoderne U-Boot "Seaview" - in der deutschen Übersetzung schnöderweise "Seemöve" genannt - ist in der Arktis auf Forschungsreise unterwegs. Als Gäste hat man kurz zuvor noch eine Seelenklemptnerin an Bord genommen und schon gehts ab unters Eis. Doch was ist das?! Plötzlich regnet es Eisbrocken auf das U-Boot hinab. Sofort schießt man an die Wasseroberfläche und muss bestürtzt feststellen, dass sich der VanHarpen(?)-Gürtel um die Erde entzündet hat. Für Admiral Nelson - Erbauer der Seaview - ist die Sache glasklar: Von einem ganz bestimmten Punkt auf der Erde, um eine ganz bestimmte Uhrzeit muss eine Atomrakete in den Ring geschossen werden, damit sich dieser von selbst ins All hinaus katapultiert. Dafür hetzt er seinen Kollegen und Captain Crane durch die Gegend, die Mannschaft findet es auch nicht toll und zu allem Überfluss tauchen auch noch Riesentintenfische und Minenfelder auf...
Also erstmal muss man feststellen, dass der deutsche Titel tatsächlich mal passender ist, als der Originaltitel. Das ist doch wirklich mal ein seltener Zufall, da ja sonst immer ganz gerne tief in die Unsinns-Kiste auf der Suche nach einem deutschen Titel gegriffen wird. Hier hat man somit alles richtig gemacht und genau das wiedergegeben, was der Film beinhaltet: Ein Unternehmen um den Feuergürtel von der Erde weg zu sprengen.

Irwin Allan beweißt dabei eine Menge Phantasie. Der Mann, der im Laufe seiner Karriere solche Klassiker wie "Lost in Space", "Time Tunnel", "Flammendes Inferno" oder "Jagd auf die Poseidon" kreierte, zeigt auch hier seinen Einfallsreichtum, der natürlich aus heutiger Sicht etwas putzig wirkt. Aber gerade das ist ja der Charme dieser alten Sci-Fi-Schinken. Irwin Allen wurde übrigens "Master of Disaster" genannt, wegen seiter Vorliebe für Katastrophenfilme. Man muss den Kerl also einfach mögen, oder nicht?!
So gestaltet sich auch "Unternehmen Feuergürtel" als kunterbunte Ozeanreise, die man schon allein auf Grund des Alters mit einem Augenzwinkern abtun sollte. Einfach drauf einlassen und genießen, dann wirds auch nicht langweilig. Man kann die liebvoll gestalteten Kulissen bewundern oder ein paar putzige Unterwasseraufnahmen mit riesigen Plastikkraken. Auffällig ist, dass viel Wert auf nachvollziehbare Technik gelegt wurde. Das U-Boot taucht also nicht einfach auf kommentarlosen Knopfdruck, sondern die Crew vollzieht vorher ein komplette Checkliste. Keine Ahnung, warum ich das jetzt extra erwähne, aber weil der Film eben über 40 Jahre ist, viel mir das positiv auf bzw. hatte ich in dieser Form nicht mit gerechnet. Ein weiteres kleines Highlight ist Barbara Eden, die die meisten wohl eher aus der Serie "Bezaubernde Jeannie" kennen.
Die Abenteuer der Seaview und die Action stehen natürlich konstant im Fordergrund. So kommen die einzelenen Charaktere eindeutig zu kurz und bleiben ziemlich blass. Es wird zwar versucht, das ganze etwas aufzulockern, indem die ständige Gefahr einer Meuterei aufgebaut wird, allerdings schmeißt sich der Film dann wieder selbst Stöcker zwischen die Beine und dank einiger anderer Logiklöcher baut sich beim Zuschauer nur langsam Spannung in dieser Hinsicht auf. Gott sei dank gibt es noch die erwähnten Plastikkraken, Minenfelder, feindliche Jagd-u-Boote und Saboteure. Irgendwas wird immer geboten und egal wie billig die Effekte auf den heutigen Zuschauer wirken, dieser Film weiß zu unterhalten.


Fazit:
Man muss schon eine spezielle Vorliebe für diese alten Science-Fiction-Katastrophenfilme haben, sonst wird man mit "Unternehmen Feuergürtel" nicht viel anfangen können. Als Kind habe ich Time Tunnel und all die anderen Schöpfungen von Irwin Allan geliebt. Sie haben mich geprägt und auch mit diesem Film verbinde ich einige nostalgische Erinnerungen. Aus diese Grund bezeichne ich diesen Film nicht als TRASH, auch wenn man ihm so mange trashige Szene weiß Gott nicht absprechen kann. "Unternehmen Feuergürtel" wird daher wegen seiner eher ernst gemeinsten Grundstory ein klarer Kanditat für unser Enzeit-Special!
Ich kann mich nur wiederholen: Zurücklehnen, sich drauf einlassen und genießen. Der Film bietet auch für 1961 genügend Schauwerte und weiß vorzüglich zu unterhalten. Da kann man auch Problemlos über die ein oder andere Länge hinweg lächeln. 3,5 Zimbeln

,5

TRÄILOOOR



PS: Aus dem Film ist die Serie "Mission Seaview" entstanden. Vielleicht kennt die ja noch einer von euch von Kabel1 ;)

PPS: Irwin Allen produzierte 1971 den Film "Um 9 Uhr geht die Erde unter". Demjenigen von euch, der mir eine Quelle für diesen Film benennt, werde ich zu ewigem Dank verpflichtet sein!

Classic Games FTW!

Wer kann sich noch an Klassiker wie Pac Man, Dragon´s Lair, Metroid oder Contra erinnern? Alles unglaubliche Hammer Spiele die an die guten, alten Zeiten erinnern. Nur wie soll man wieder in diesen Genuss kommen, wenn man nicht mehr ein NES oder ähnliches sein Eigen nennt?

Jene Person, die sich die besagten Spiele mal wieder einverleiben möchte, kann nun geholfen werden. Einfach den Mauscursor über diesen LINK platzieren, drufklicken und sich dann einfach den insgesamt 95 Old School Games hingeben.

Have fun folks

Star Trek

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Eine neue Kinowoche, ein neues Prequel, welches die Geschichte vor der Geschichte beleuchten soll. Gerade weil diese Art von Film in den letzten Jahren so in Mode gekommen ist, hat man langsam die Nase voll, von schlechten Storys, die einem erklären sollen, wie jemand so geworden ist wie es uns die Filme der 70er - 90er gezeigt haben.....
bis heute.... bis Star Trek XI oder um ihn zeitlich besser einzuordnen "Star Trek 0"

J.J. Abrams machte sich mit einer relativ unbekannten Schauspielertruppe ans Werk uns eine Geschichte zu liefern, wie James Tiberius Kirk Captain der U.S.S. Enterprise wurde und seine Crew zusammenfand....und heraus kam ein eigenes Universum innerhalb des Star Trek Universums, samt Raum-Zeit-Kontinuum und interstellarem Oberbösewicht in Form des Romulaners Nero.
Problematisch werden Prequels immer dann, wenn die Story wahnwitzige Erklärungen und Verstrickungen um Personen liefert, die von Fans so nicht akzeptiert und gemocht werden. Hinzu kommen dann noch Standardsprüche/-gesten aus den "alten" Filmen, um dem Zuschauer auch ja mitzuteilen, dass es sich hierbei auch bloß um einen Film aus der Serie handelt.
All das und noch vieles mehr kann ein Prequel falsch und damit grauenhaft für die Fans machen - aber zum Glück schafft Abrams den Spagat zwischen altem und neuem bemerktenswert gut. Von allem nicht zu viel und nicht zu wenig.
Ebenfalls fatal kann sich die Besetzung neben der Story auf die Charakterbildung der einzelnen Personen auswirken. Und auch hier bleibt einem nur der Mund offen stehen, ob der fantastischen Schauspielercrew.


Jeder der Crew wurde sehr gut besetzt und alle stehen trotzdem im Schatten von Zachary Quinto, welcher mit der wohl schwierigsten Rolle als Spock betraut wurde. Der aus der Serie Heroes bekannte Quinto wirkt in jeder Hinsicht authentisch und hat mir sehr gut gefallen.
Um aber auch den anderen Schauspielern gerecht zu werden ein weiteres Beispiel für die perfekte Besetzung. Karl Urban als Dr. Leonard 'Pille' McCoy. Nicht nur die Ähnlichkeit zu DeForest Kelley sondern auch der perfekte Sarkasmus lassen ihn zum perfekten neuen 'Pille' werden.
Die filmische Umsetzung der Story geschieht nach höchsten Maßstäben und das Effektgewitter erreicht wie auch der Rest ein perfektes Maß zwischen Details und Gesamtkunstwerk.
Abschließend kann ich nur empfehlen, sich den Film in einem größtmöglichen Lichtspielhaus einzuverleiben. Am Besten direkt 3 Karten für 3 Vorstellungen hintereinander kaufen, Handy ausschalten und genießen.
Ganz klar erreicht Star Trek XI 6 von 5 Zimbelaffen!

"Energie!"

Der Duke und so...


3D Realms hat am 07.05.2009 nun endlich ein konkretes Datum genannt wann der Herr Duke wieder bei uns auf en Rechner sein Unwesen treiben darf. Die Antwort war jedoch nicht die, die man erwartet hatte: Niemals! Zumindest nicht unter der Flagge von 3D Realms, da diese nun Ihre Pforten aus gründen von Geldmangel schließen werden.

Was nun jedoch gestern auf Youtube aufgetaucht ist, ist ein ca 3 Minuten langes Video mit Spielszenen, welches zu überzeugen weiss. Ok, die Grafik ist so lala und die Bossgegner scheinen nicht allzu helle zu sein, aber dieses Teil macht Lust auf mehr. Vielleicht liegt es auch einfach an der Musik und an den Sprüchen die der Duke zum Besten gibt, ich kann es nicht sagen. Meiner einer will nur hoffen das irgendein Studio die Rechte zugesprochen bekommt und die nicht enden wollende Geschichte zu nen Happy End verhilft. Hier nun aber der Clip:


Und wer sich noch ein paar Konzeptzeichnungen antun möchte, der sollte sich DIESEN Link antun!

Have fun folks

Give em hell Malone


Thomas "Coole Pocke" Jane vs. Vingh Rames!

Und das unter der Regie von Russel Mulcahy, der übringens den Film gedreht hat, welcher den Oskar für den besten Film allerzeiten bekommen hat: Highlander.

Vom Trailer her ist sein neustes Werk absolut tasty. Wir können gespannt sein!

X-Men Origins: Wolverine


Man nehme den "Sexiest Man alive" klebe ihm ein paar Pappkrallen an und fertig ist ein neues X-Men Prequel....

Zum Glück haben es sich die Produzenten nicht ganz so einfach gemacht. Neben Hugh Jackman zeigen noch Liev Schreiber und Ryan Reynolds ihre Fähigkeiten - sowohl schauspielerisch wie ihre Mutantenfähigkeit.

Die Story ist so gesehen nichts besonderes und greift die typischen Elemente dieses Genres auf - Lug, Trug, Haß, wahnsinniger Wissenschaftler und natürlich die Liebe des Hauptdarstellers zu einer Frau. Sogesehen also nichts besonderes, aber das Ganze wird doch recht solide herübergebracht.
Genug Action und Special effects sorgen für nur ein zwei kurze Längen, welche die Gefühlswelt von Wolverine beleuchten sollen - es aber nicht so richtig schaffen, da man nur auf die nächste Klopperei mit Feind und Freund wartet.
Insgesamt betrachtet hinterlässt die Story um Wolverine einen besseren Gesamteindruck als die X-Men Teile 2 und 3.
Als Kritikpunkt sehe ich die Erklärung warum Wolverine sich im ersten X-Men an nichts mehr erinnern kann. Ihm wird....nein, dass sollte man nicht spoilern. Das was mit ihm geschieht wodurch er sein Gedächtnis verliert fällt unter die Kategorie "0/8/15 und weitere miese Ideen".

Ein weiterer Kritikpunkt, der mich an einigen Stellen gestört hat sind die teilweise schlechten Special effects. Wenn durch Laserstrahlen ganze Gebäude zerstört werden sieht es super aus, aber dafür sieht man in einer anderen Szene Hugh Jackman mit eindeutig angeklebten Pappkrallen (s. Einleitung) im Badezimmer eines alten Ehepaars stehen. In einer anderen Szene muss man seine Augen vor dem großen Kontrast zwischen Schauspielern und Bluescreeneinblendung schützen. So etwas geht meiner Meinung nach in heutigen Filmen gar nicht.

Fazit:
Wie bereits erwähnt, hinterlässt Wolverine einen guten Gesamteindruck. Eine großteilig gute Story, gute Action und weitestgehend schön anzusehende Effekte lassen den Film 4 von 5 Zimbelaffen erreichen.
Viel Spaß beim Anschauen - im Kino!

Söldner Kommando 2

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Release: 1982


Seit nun fast zwei Jahren liegt dieser Film auf meiner Trashablage. Seit fast zwei Jahren wurde er immer wieder noch hinten verschoben und ist zuletzt schon fast in Vergessenheit geraten. Verdammt, warum eigentlich? Warum haben wir so lange gewartet, diese glänzende Trashperle zu sichten?!
Alles geht ganz harmlos los. Larry Sargeant, ein Supersöldner mit einzigartigen Karatefähigkeiten wird nach Hongkong geschickt, um die… eh mongrovianische (ja echt!) … Prinzessin aus den Klauen eines Hinterhältigen Botschafters mit einem unaussprechlichen Namen zu befreien. Der will sie per Akupunktur einer Gehirnwäsche unterziehen und so an die reichhaltigen Titanvorkommen des Landes kommen. Zusammen mit ein paar Kollegen (Tan Lung, dem Mönch, Kamikaze und das Kampfweib Soo-Lim) spürt er den Schurken auf und vermöbelt in regelmäßigen Abständen seine Privatarmee.
Moment mal… Karate? Hongkong? Logische Konsequenz: NINJAAAAAAS! Natürlich hat der Botschafter eine komplette Karateschule samt eigener Privatarmee. DER Klassiker! Die putzigen Kungfukämpfer sind allesamt in quietschbunte Ninjaanzüge gekleidet und natürlich gibt es auch zwei Oberninjas, die als Endgegner fungieren. Ich weiß auch nicht, aber seit ich solche Granaten wie „Das Todesschwert der Ninja“, „American Fighter“ oder ein paar andere Godfrey Ho Filme gesehen hab, kann ich Ninjas nicht mehr sehr ernst nehmen. Eher feiern, was wir nach dem ersten Auftauchen der Knilche auch gemacht haben.
Die Ninja - Meister des HokusPokus!

Auf der Suche nach der Prinzessin zieht die lustige Truppe willkürlich und teilweise ziemlich zusammenhangslos von einem Schauplatz zum anderen. Den Logikfehlern werden keine Grenzen gesetzt, aber das ignoriert man bei dem Format des Streifens sowieso am Besten ganz schnell. Im Grund genommen wird sich sowieso nur von Location zu Location geprügelt oder geschossen und die Story nur in ihren Ansätzen verfolgt. Die Söldnertruppe taucht irgendwo auf, dann kommen ein paar Ninjas, alle werden vermöbelt das die Schwarte kracht und weiter geht’s. Irgendwann kommt man im Trainingslager des Botschafters an und schon geht die Klopperei weiter.
Kommt ein Ninja geflogen...

Das Lager ist übrigens auch ganz nett geraten und erinnert irgendwie an ein Erholungslager. Das Ninjaerholungslager! Wir haben immer damit gerechnet, dass Michael Dudikoff jeden Moment auf einem Liegestuhl gammelnd auftaucht und genüsslich einen Cocktail schlürft. Übrigens kann der Film zwischendurch mit diversen exotischen Schauplätzen punkten.
Was den Film neben den ganzen Prügelszenen zusätzlich unterhaltsam macht, sind zum einen die Darsteller und zum anderen die Sprüche. Letzteres hätte ruhig übertriebener ausfallen können, aber teilweise sind die Sprüche und Dialoge echte Brüller. Als hätte den Text einer Komödie auf einen Actionfilm kopiert. Lest selbst:

"Wo ist das Bare? - "Und wo ist die Ware? Geriebenes reiß ich nur raus wenn ich dafür Köhlerchen kriege!"

"Sagen sie mir die geheime Parole!" - "Die was? Es gibt keine geheime Parole!" - "Sehr richtig, dass ist die Parole..."

"Du malst nicht nur, du spielst auch Flöte? Tja, ist halt nicht alles Trübsal, was geblasen wird!"

Das kommt davon, wenn Granaten zwischen diese Fässer schmeist...

Bei den Darstellern herrscht talenttechnische Wüste. Bruce Baron (am ehesten aus diversen Godfrey Ho Geschnipseln bekannt) versucht lustig zu sein, versagt dabei aber völlig, was den Streifen aber noch lustiger macht. Bruce Li (der Bruce Lee Imitator) zerschlägt am liebsten Vasen mit einem Stock und lässt auch sonst lieber die Fäustchen sprechen. Ansonsten gibt es klassisches asiatisches Overacting zu jede Menge Gesichtkirmes zu bestaunen. Guckt euch einfach die ganzen Bilder an, die sagen mehr als tausend Worte.
Botschafter "Fettklops" und sein Leibwächter "Fischfressenmann"

Was gibt’s noch zu sehen:
- Zwei Typen werden im laufe des Film bestimmt 10-mal kaputt gemacht, stehen aber immer wieder auf und stellen sich der Söldnertruppe erneut entgegen… extreme Selbstheilungskräfte oder einfach nur Darstellermangel?

- Zwischen aufgestapelten roten Fässern mit der Aufschrift „DANGER“ schmeißt einer von den Oberninjas eine Granate… was für ein Trottel… (siehe Bild)

- Wusstet ihr, dass eine Schlange das Gift aus einer Wunde saugen kann? Ich auch nicht!

- Zu sehen nicht aber zu hören gibt es ganz exellete Mukke aus Fuji's Synthiewerkstatt

Fazit:
Fiese Köppe, fiese Ninjas, fiese Sprüche, fiese Handkantenschläge und fiese Schurken. Dazu eine ordentliche Portion Karate und fertig ist die Trashgranate! Verdammt, dass reimt sich auch noch, darum vergeben wir dafür und für den restlichen Wahnsinn 4 Köppe und empfehlen zu „Söldner Kommando 2“ rege Bierverköstigung mit Gleichgesinnten!!!



PS: Zieht euch mal das Review von den Videoraiders zum ersten Teil rein. Also den muss ich mir unbedingt mal beschaffen. Was hier nur Sprüchemäßig nur noch ab und zu betrieben wird, grenz im ersten Teil an Gehirnschmelze und puren Overkill. Der erste Teil ist nebenbei bemerkt quatsch. Die beiden Teile haben bis auf den deutschen Titel nix mit einander zu tun.

Know1ng

(klicke aufs Cover für mehr Knowings!)

Release: 2009

"Ach scheiße, eigentlich wollte ich doch gar nix zu dem Film schreiben..."


Spontan gings ins Kino und spontan wurde sich für „Knowing“ entschieden. Der Herr Regisseur Alex Proyas hat immerhin schon solche Reißer wie The Crow oder I’Robot abgeliefert und Nici auf der großen Leinwand sieht man ja auch immer mal wieder gerne. Also alle vorher gelesenen schlechten Kritiken über Bord geworfen und ab gings.

Nici spielt den allein erziehenden Vater John, der auf seinen Sohn Caleb aufpasst. Der kriegt ein Blatt mit lauter Zahlen in die Finger, welches vor 50 Jahren im Zuge einer Schuleinweihung in einer Zeitkapsel eingeschlossen wurde. Tjaaa, und damit geht’s los. John kriegt heraus, dass die Zahlen Daten, Todesopferanzahl und Koordination bedeuten, die sich Katastrophen der letzten 50 Jahre zuordnen lassen. 3 Stehen noch aus, zwei erlebt John bei dem Versuch sie zu Verhindern live mit und die letzte… ich will ja nicht spoilern, aber… ne ich sag nix!

Ich will nicht sagen, dass der Film scheiße ist, aber er hat milde ausgedrückt so seine Schwächen. Bei der Spannung muss man diese zum Glück nicht suchen...jedenfalls nicht sofort. Gerade bei den ersten – sagen wir 80 oder 90 Minuten – geht die Spannungskurve geradlinig nach oben. Als Zuschauer kann man ein paar extrem schmackhafte Effekte genießen, muss allerdings auch ein paar Stimmungskiller ausblenden können. Alles noch nichts, was man unbedingt nieder machen müsste. Die Effekte warten zusätzlich mit ungewohnt heftigen Bildern auf. Ob jetzt brennende Menschen, die aus einem Flugzeugwrack stolpern und gleich ganze Menschenmassen, die von einer U-Bahn platt gewalzt werden. In dieser Hinsicht hat Proyas alles richtig gemacht, wenngleich die Story an sich völlig banane ist!

Dann allerdings kommt der Schlag ins Gesicht. Als wären Proyas unterwegs die Ideen ausgegangen, bringt er den Film auf eine Art zu ende, wie sie blöder nicht hätte sein können. Da bastelt der Kerl einen netten Mysterythriller zusammen und dann… dann tauchen Motherfuckin’ Angels, fliegende Tannenzapfen und der verdammte Baum des Lebens auf. Was mir persönlich aber endgültig den Rest gegeben hat, waren die letzten 5 Minuten. Außerirdische, Flüstermenschen und das Buch Genesis schön und gut, aber man hätte wenigstens so konsequent sein sollen und nach der letzten Katastrophe hätte man ausblenden sollen. Oder gar keine Erklärungen mehr liefern sollen. Wenn ich so darüber nach denke, könnte man den Film locker auf 90 Minuten runter schneiden. Im Nachhinein fühle ich mich sogar ein wenig verarscht. Als ob man dem Zuschauer heutzutage nichts mehr zutrauen könnte bzw. alles vorsetzen kann, solange die Effekte geil sind!

Nici Cage ist bei all dem Kuddelmuddel immer mitten im Geschehen. Nach seinen letzten Auftritten in Next oder Bangkok Dangerous ist er hier vorher endlich wieder zum Friseur gegangen. In dem Vogelnest auf seinem Schädel hatten sich wahrscheinlich schon Spatzen oder so eingenistet. Er setzt fast durchgehend sein bewehrtes bedröpeltes Hundeblickgesicht auf, hat die Sympathie aber trotzdem auf seiner Seite. Sein Sohn ist ganz der Papa und wirkt ebenfalls immer etwas weggetreten. Gott sei dank nerven die Blagen hier aber nicht besonders… Insgesamt ne gute Performance, aber Cage kann wesentlich mehr! Zwei Fragen hab ich noch: Wie kann seinen Jungen Caleb nennen (gesprochen: Käileb)? Das klingt eher wie eine neue Gehacktesmischung oder so… „Und geben sie mir noch ein halbes Pfund Caleb bitte. Danke!“


Fazit:
Da ich ja nicht spoilern möchte, kann und will ich gar nicht mehr viele Worte über den Film verlieren. Man sollte sich „Knowing“ möglichst unbelastet anschauen (was jetzt wahrscheinlich nicht mehr möglich ist ;-) und sich ein eigenes Bild davon machen. Ingesamt fand ich ihn eigentlich ganz gut, auch wenn man das jetzt vielleicht nicht glauben mag. Das unbefriedigende letzte Drittel überschattet die restliche gute Inszenierung einfach zu sehr. Wäre Proyas da konsequenter gewesen oder hätte er nicht krampfhaft versucht, eine Erklärung zu liefern und die Hintergründe zu klären, wäre „Knowing“ wesentlich besser geworden - ganz abgesehen von der krampfhaften Korrektheit, die teilweise schon peinlich ist. Gnädige 2 Köppe!

Der singende Shatner

Yes, Lady and Gentlemen, William "Kirk" Shatner singt. Und zwar nicht irgendeinen Song, sondern "Common People" von Pulp. Wer ein bißchen bei Youtube stöbert, kann noch andere wundervolle Gesangseinlagen des Captains finden, was diese allerdings so besonders macht, ist ganz klar das zugehörige Video!

Und wer denkt, das wäre strange, sollte mal das Ende abwarten! Zieht euch das rein:




William Shatner wurde übrigens vor nicht all zu langer Zeit in Trash-Olymp erhoben. Guckt einfach mal bei den Jungs von "TRASH-O-METER" vorbei. Die haben ebenfalls ein paar verdammt geniale Videos ausgegraben!

Wem das noch nicht reicht, dem empfehle ich folgende Links (auf unserem eigenen Blog, aber egal). Soll ja keiner hinterher behaupten, wir hätten euch was vorenthalten:

Star Trek Porno
(keine Sorge liebe Eltern, nur der Ton ist versaut)

Grand Theft Auto

(klicke aufs Cover für mehr crashige Infos)

Release: 1977

deutscher Titel: Gib Gas... und lasst euch nicht erwischen


Kennt ihr noch „Ein Duke kommt selten allein“? Fandet ihr die Stunts, die Verfolgungsjagden mit der Polizei und nicht zu letzt die zahlreichen Blechschäden viel interessanter, als die eher schnöde Handlung? Und seit ihr ebenfalls der Meinung, dass der General Lee (also der 69’ Dodge Charger) einer der coolsten Karren der Fernsehgeschichte war?

Wenn ja, dann seid ihr verdammt richtig bei unserer
„TRASH CRASH COLLECTION“

Es kommt zwar jetzt keine Kritik zu „Ein Duke kommt selten allein“, aber irgendwie musste ich ja den Bogen zum berühmt berüchtigten Chase&Crash-Genre schlagen, welches sich lange zeit in den USA großer Beliebtheit erfreute (ich Fuchs ich). In diesem Zusammenhang bezeichnete die vorgenannte Serie nämlich mein erstes Zusammentreffen damit und prägte unter anderem meinen späteren Film- und Fernsehgeschmack.

Neben den erfolgreichen Vorzeigemodellen (nur ein paar, die mir jetzt spontan einfallen), wie „Auf dem Highway ist die Hölle los“, „Cannonball“, „Death Race 2000“ oder „Ein ausgekochtes Schlitzohr“, gibt es auch zahlreiche unbekanntere Streifen, die – wenn man Glück hat – alle Jubeljahre auf Kabel1 oder Tele5 oder so laufen. Oder eben in einer netten unauffälligen Kollektion auf den dahinscheidenden DVD-Markt geschmissen werden.
Einer davon ist „Grant Theft Auto“ von und mit Ron Howard, produziert von Roger Corman und darum geht’s:

Paula Powers und Sam Freeman (unglaublich passende Namen für die beiden :-) wollen heiraten, wovon Paulas Vater und angehender Gouvaneur Bigby Powers alles andere als begeistert ist. Paula ist nämlich bereits von Elternseite her mit dem zurückgebliebenen, versnobten Weichei Collins Blairgendwas verlobt, was vor allem Mister Powers auf seinem Weg zu Ruhm und Ehre helfen soll. Mit dem familieneigenen Rolls Royce nehmen die beiden Reißaus und düsen 500 Meilen für einen Blitzhochzeit nach Vegas.
Damit beginnen dann auch schon die Probleme. Zum einen nimmt Weichei Collin die Verfolgung auf, zum anderen versucht seine Mutter, eine reiche alte Zicke, ihren Jungen zurück zu holen. Fast gleichzeitig setzt der eine 25.000 Dollar Belohnung für die Ergreifung seiner Verlobten und die andere 25.000 Dollar für die sichere Rückkehr ihres Sohnes aus. Da das ganze über eine erfolgreiche Radiosendung ins Land hinaus getragen wurde, haben alle plötzlich dicke Dollarnoten in den Augen und nehmen die Verfolgung auf. Es beginnt eine wilde Jagd über verstaubte Highways und Wüsten, an der eine Menge seltsamer Vögel teilnehmen und bei der es selbstredend im Minutentakt Blechschäden gibt.


Roger Corman, der 339 Filme produzierte und 54 selbst drehte, gab bereits mehreren „Talenten“ die nötige Starthilfe um in der Filmindustrie Fuß zu fassen. In „Death Race 2000“ war es z.B. Sylvester Stallone, aber auch andere heutige Größen wie James Cameron, Francis Ford Coppola, Dennis Hopper oder Jack Nicholson konnten sich in Cormans Filmschmiede beweisen. Bei GTA setzte er den damals gerade mal 23 jährigen Ron Howard (Apollo 13, Frost/Nixon) auf den Regiestuhl und dieser sich selbst und seine halbe Familie vor die Kamera. Zusammen mit seinem Vater bastelte er Story und Drehbuch zusammen und plante die Stunt-Szenen. Nach drei Wochen war die 600.000 Dollar teure… oder eher billige (?)… Produktion abgeschlossen.
Zur entstandenen Story kann ich dabei nur sagen: totaly crazy, dude, totaly crazy! Ich tippe auf ein herbes Saufgelage von Vater und Sohn, bei dem die beiden auch gleich die vielen skurrilen Charaktere erfunden haben. Die wunderbare Welt der Stereotypen wird hier so richtig schön bedient. Es gibt ein versnobtes Einzelkindweichei, eine weltfremde alte Unke, Dynamitwerfende Hinterwäldler, unfähige Polizisten, cholerische Väter, scheinheilige Möchtegernpriester und einen storygeilen Reporter (den wir übrigens bei Death Race 2000 in fast derselben Rolle wiederfinden). Alle zusammen dürfen selbstverständlich eine Menge dummes Zeug von sich geben und ganz furchtbar hässliche Klamotten tragen, wenngleich die Schauspieler trotz ihrer Rollen jede Menge Spielfreude beweisen. Ich schätze, ihr habt ne ungefähre Ahnung, was ich meine, oder?!
Bei den einzelnen Charakteren muss man das eine Auge zudrücken. Das andere muss man wohl zudrücken, wenn’s um die vielen Actioneinlagen geht. Sie fallen zwar handwerklich solide aus und Howard beweist oft ein gutes Auge für die richtigen Kameraeinstellungen, trotzdem haben sie ein Problem: Es hat den Anschein, als seien zunächst die Crash- und Actionszenen und anschließend die Handlungsparts gedreht worden. Anders kann ich mir persönlich die teilweise auffällige Zusammenhangslosigkeit nicht erklären. Natürlich sind die vielen Karambolagen nett anzusehen, aber meist wollen sie sich einfach nicht in die Geschichte einfügen oder wirken zu künstlich erzwungen bzw. zu vorhersehbar.
Das war’s dann aber auch schon mit den bösen Worten. Wer also beide Augen zudrücken kann oder sich einfach einen Dreck um die genannten Kritikpunkte schert, der erlebt eine zeitgenössische und angenehm kurzweilige Chase&Crash-Actionkomödie. Wenn man drauf steht, sollte man sich GTA ruhig man anschauen. Wer die Kritikpunkte hingegen als untragbar ansieht, der sollte die Finger generell von solchen Streifen lassen. Das Gefühl, meine Zeit verschwendet zu haben, hatte ich jedenfalls nicht, auch wenn es bessere Vertreter in diesem Randgenre gibt. Bin mal gespannt, was mich in den nächsten Filmen erwarten wird.

Ich sag mal 3,5 Köppe.
Steigende Tendenz in geselliger Runder und unter Alkoholeinfluss! ^^

,5


Sooo, nach der Bewertung noch was zur DVD:
Die Scheibe ist die erste der „Car Crash Collection“, wobei von insgesamt 9 Filmen bereits 3 erschienen sind. Außerdem gibt es auf den ersten Drei Scheiben jeweils ein Vorwort von Roger Corman und einen Bonusfilm.
In diesem Fall ist es „Die total verrückte Highwaypolizei“. Genau so dämlich wie der Titel, ist auch der Film. Mal abgesehen von der miesen Qualität, die selbst für eine VHS mittelmäßig ist, ist auch der Rest nicht wirklich erwähnenswert. Es wird ungefähr die gleiche Story erzählt, jedoch unglaublich billig umgesetzt. Die Verfolgungen sind Lachhaft, die Darsteller debil und überhaupt… ach ne, hab jetzt auch keine Lust mehr darüber zu schreiben. Als Bonusmaterial auf einer nicht mal 10 Euro teuren DVD ist so ein Filmchen ne nette Sache, angucken muss man sich den aber weiß Gott nicht!

MI-BA-BLA-BA-SPLOSIONS

Wer jetzt glaub, dass wir euch den neuen, knapp 2 1/2 Minuten langen Trailer vom Michael Bays "Transformers 2" raussuchen, der hat sich geschnitten... aber sowas von! Geht woanders gucken, ey! Das Teil findet man quasi an allen Ecken im Netz!

Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass wir Michael Bay nicht mögen. Im Gegenteil! Und deswegen präsentieren wir euch BAYSPLOSIONS from Michael Bay!

Shopping Center King


Was Kevin James als "Kaufhaus Cop" werden wollte, könnte jetzt vielleicht Seth Rogan schaffen - und zwar als "Shopping Center King". Warum da so ne auffällige Gemeinsamkeit ist, weiß ich nicht. Vielleicht ungewollt, vielleicht gewollt, wie auch immer. Rein vom Trailer her hab ich schon mehr gelacht, als beim ganzen Kaufhaus Cop Quatsch zusammen! ^^

ZEIG MIR DEN WAHNSINN!

Universal Soldiers - Next Generation


...oder: NOCH MEHR DOLPH!


Der Junge legt ja zurzeit wieder richtig nach. Erst seine Rolle in "The Expendables", jetzt das!
Die Bilder wurden übringes von den beiden Mädels (siehe Bild) am Set gemacht. Natürlich ist der Film noch nicht fertig. Natürlich steht noch die Nachproduktion aus, aber jetzt mal ehrlich... für wen sieht das noch nach Ostblock-Rotze/ Knebelvertragserfüllung aus?!?!?!

Naja egal, Endprodukt abwarten und auf fette Action hoffen!



Icarus


Und wieder ein weiterer Meilenstein in Dolphs Karriere. Schaun wir mal, was draus wird und bis dahin muss ich noch ein paar seiner älteren Werke nachholen. Ist natürlich erstmal ein Teaser, spirch

LINK zum Trailer

Und Bilder gibts auch noch