Star Trek

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Eine neue Kinowoche, ein neues Prequel, welches die Geschichte vor der Geschichte beleuchten soll. Gerade weil diese Art von Film in den letzten Jahren so in Mode gekommen ist, hat man langsam die Nase voll, von schlechten Storys, die einem erklären sollen, wie jemand so geworden ist wie es uns die Filme der 70er - 90er gezeigt haben.....
bis heute.... bis Star Trek XI oder um ihn zeitlich besser einzuordnen "Star Trek 0"

J.J. Abrams machte sich mit einer relativ unbekannten Schauspielertruppe ans Werk uns eine Geschichte zu liefern, wie James Tiberius Kirk Captain der U.S.S. Enterprise wurde und seine Crew zusammenfand....und heraus kam ein eigenes Universum innerhalb des Star Trek Universums, samt Raum-Zeit-Kontinuum und interstellarem Oberbösewicht in Form des Romulaners Nero.
Problematisch werden Prequels immer dann, wenn die Story wahnwitzige Erklärungen und Verstrickungen um Personen liefert, die von Fans so nicht akzeptiert und gemocht werden. Hinzu kommen dann noch Standardsprüche/-gesten aus den "alten" Filmen, um dem Zuschauer auch ja mitzuteilen, dass es sich hierbei auch bloß um einen Film aus der Serie handelt.
All das und noch vieles mehr kann ein Prequel falsch und damit grauenhaft für die Fans machen - aber zum Glück schafft Abrams den Spagat zwischen altem und neuem bemerktenswert gut. Von allem nicht zu viel und nicht zu wenig.
Ebenfalls fatal kann sich die Besetzung neben der Story auf die Charakterbildung der einzelnen Personen auswirken. Und auch hier bleibt einem nur der Mund offen stehen, ob der fantastischen Schauspielercrew.


Jeder der Crew wurde sehr gut besetzt und alle stehen trotzdem im Schatten von Zachary Quinto, welcher mit der wohl schwierigsten Rolle als Spock betraut wurde. Der aus der Serie Heroes bekannte Quinto wirkt in jeder Hinsicht authentisch und hat mir sehr gut gefallen.
Um aber auch den anderen Schauspielern gerecht zu werden ein weiteres Beispiel für die perfekte Besetzung. Karl Urban als Dr. Leonard 'Pille' McCoy. Nicht nur die Ähnlichkeit zu DeForest Kelley sondern auch der perfekte Sarkasmus lassen ihn zum perfekten neuen 'Pille' werden.
Die filmische Umsetzung der Story geschieht nach höchsten Maßstäben und das Effektgewitter erreicht wie auch der Rest ein perfektes Maß zwischen Details und Gesamtkunstwerk.
Abschließend kann ich nur empfehlen, sich den Film in einem größtmöglichen Lichtspielhaus einzuverleiben. Am Besten direkt 3 Karten für 3 Vorstellungen hintereinander kaufen, Handy ausschalten und genießen.
Ganz klar erreicht Star Trek XI 6 von 5 Zimbelaffen!

"Energie!"

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