O.L.I.D.C.

Oder anders gesagt:
"Oh look! It's Dean Cain!"

Ja, genau, Chewiee, der Superman von Lois & Clark! :D

BOO YAHZ









P.S.: ist der Moderator nicht der Superman-Darsteller aus "die Abenteuer von Lois & Clark"??? (und er ist fett geworden)

P.P.S: Eigentlich ist der I-Net-Explorer ein ganz großer Haufen Bullshit, aber das heißt nicht, dass diese Werbung nicht verdammt lustig ist! ^^

Erst kam DAS und jetzt "Wasting Away"... sieht aber auch echt witzig aus. Schon allein der Einfall! ;D

I believe in ammunition...

...sagt ein tapferer Soldat im Trailer zu Stevens Spielbergs & Tom Hanks "Band of Brothers" Nachfolgeserie "The Pacific". Aber auch ansonsten macht der Trailer einen verdammt guten Eindruck.

Hoffentlich könnt ihr den noch etwas länger bestaunen. Bei Youtube flog er z.B. nach einem Tag wieder aus dem Programm.



Was gibts noch zu sagen:
"The Pacific" soll insgesamt ca. um die 200 Millionen US-$ verschlingen und wäre damit eine gigantisch teure TV-Produktion - wenn nicht sogar die teuerste. Erscheinen soll dieses Monsterprojekt aber erst nächstes Jahr... Wenn man jetzt aber bedenkt, dass "Band of Brothers" bis heute überaus erfolgreich ist und die namhaften Produzenten an diesen Erfolg anknüpfen wollen, dann können sich alle Wartenden (so wie ich) wohl auf ein grandioses TV-DVD-Bluray-Hassenichgesehen-Erlebnis freuen!!!

Retroactive

(klicke aufs Cover für mehr Infos)

Release: 1997


Eigentlich wollte Karen (Kylie Travis – Seriendarstellerin aus den 90igern) nur nach Hause, doch eine Panne mitten in der texanischen Wüste zwingt sie, per Anhalterin weiterzufahren. Der nette Herr, der sie mitnimmt, ist niemand anderer, als der fiese Frank (James Belushi – Red Heat, Mein Partner mit der kalten Schnauze 1 bis 100). Nach einer Reihe unglücklicher Ereignisse dreht Frank durch und tötet alles, was ihm vor die Flinte kommt (wenn ich jetzt den Grund verrate würde, müsste ich spoilern). Karen kann dem Psychopathen entkommen und flüchtet zu einer Bunkeranlage, in der ein heruntergekommener Wissenschaftlicher glücklicherweise eine Zeitmaschine erfunden hat. Durch Zufall reist Karen 20 Minuten in der Zeit zurück. Als Zeitreisende kann sie sich an die Geschehnisse erinnern und bekommt erneut die Chance, Frank mit diesem Wissen zu stoppen.
Louis Morneau (Soldier Boyz) bastelte hier einen Roadthriller mit einem Schuss Timetravelstory zusammen. Glücklicherweise funktioniert dieser ungewöhnliche Mix ganz wunderbar, auch wenn der Plot nicht mehr Inhalt als eine „X-Factor“- Episode hat. Doch Morneau achtet weniger auf die dünne Story, sondern mehr auf die Action. Durch den Umstand, dass sich die Geschehnisse, trotz Karen’s Wissens, von Zeitsprung zu Zeitsprung jedes Mal verschlimmern, kann sich Morneau jedes Mal aufs neue Austoben. Er fängt klein an – hier ein kleiner Unfall, dort ein kleiner Schusswechsel – und steigert die Action und die Spannung von Wiederholung zu Wiederholung, bis schlussendlich sogar Unbeteiligte dran glauben müssen, bis sich Autos in Zeitlupe über den Asphalt schrauben und bis eine ganze Tankstelle in die Luft fliegt. Als Genrefan kann man sich an dieser grundsoliden Arbeit so richtig schön satt sehen.
Worauf man allerdings besser nicht achten sollte, sind die vielen Logikfehler, die aus der Zeitreisegeschichte entstehen. Hier wird der dünne Plot ganz besonders spürbar. Nicht nur, dass Karen z.B. kaum überrascht ist, als sie das erste Mal in der Zeit zurück reist – nein, sie begeht auch einen dümmlichen Fehler nach dem anderen. Man merkt förmlich, dass Morneau die Handlung auswalzen musste, denn sonst hätte Karen den fiesen Frank spätestens beim dritten Durchlauf einfach erschießen können. Stattdessen lässt sie die Knarre liegen, die sie ohne Probleme hätte aufheben können und rennt unbewaffnet in die Wüste hinaus. Ist nur ein Beispiel, von denen es noch ein paar weitere gibt, aber an denen man sich wie gesagt nicht reiben sollte!
Schauspielerisch wurde auf ein paar bekannte Namen zurück gegriffen. Besonders erwähnenswert ist hier James Belushi, als schmieriger, fieser, unberechenbarer Psychopath, der von Durchlauf zu Durchlauf immer brutaler und rücksichtsloser wird. Man spürt, wie viel Spaß Belushi an dieser Rolle hatte, denn er lässt den reslichen Cast mühelos in der texanischen Wüste stehen. Auch Kylie Travis fällt es schwer, sich gegen das Schwergewicht Belushi zu behaupten, aber das liegt wohl mehr an ihrer Rolle und dem Drehbuch, als an ihren schauspielerischen Qualitäten.

Fazit:
„Retroactive“ ist eine B-Movie-Perle und vielleicht sogar ein bisschen kultig, vor allem dank dem ungewöhnlichen Genremix und einem richtig gut aufgelegtem John Belushi. Ganz nach dem Motto, es wird immer erst alles schlimmer, bevor es besser werden kann, schraubt sich der Spannungsbogen geradlinig nach oben und lässt keine Langeweile zu. Wenn’s dann Kracht und Rumst, freut sich der Fan, denn Louis Morneau weiß Explosionen oder Schusswechsel eindrucksvoll zu inszenieren. Ne ordentliche, grundsolide Packung – nicht nur für Actionfans. Quasi die bleihaltige Version von „Und täglich grüßt das Murmeltier“ und weil der Film einfach Spaß gemacht hat vergeben wir auch 4 gut gelaunte Zimbelaffen!


neuer Workshop:


Eat my dust

(klicke aufs Cover für mehr staubige Infos)

Release: 1976

Bevor Ron Howard bei „Grand Theft Auto“ selbst Regie führen durfte, musste er ein jahr zuvor noch schnell in einem Low-Budget-Crasher mitspielen. Wenn man es nicht all zu genau nimmt, dann ist „Eat my dust“ der Vorgänger von „GTA“. Es geht um Hoover (Ron Howard), der einen aufgemotzten Rennschlitten klaut, um seiner Angebeteten zu imponieren. Natürlich haben die beiden (die Anfang noch mit ein paar Kollegen unterwegs sind) ganz schnell die Cops am Hals. Ist aber alles nicht so schlimm, wäre der Vater von Hoover nicht zufällig der Dorfsheriff.
Wieder einmal betrachten wir einen Streifen aus der Car Crash Collection, wobei auch dieser leider – wie „Thunder & Lightning“ – hinter den Erwartungen zurück bleibt. Die meiste Zeit wird für Handlungsszenen verschwendet, die ab und zu durch kurze Stunts unterbrochen werden. Ein paar dieser kurzen Crasheinlagen sind noch sehenswert, aber meistens sind sie einfach nur ziemlich albern. Gerade in den ersten 2/3 des Films muss man wahnsinnig viel dümmlichen Slapstick über sich ergehen lassen, über den man gerade Mal müde lächeln kann. Ein bisschen wie bei „Auf dem Highway ist die Hölle los“ nur alles viel, viel, viel ausgelutschter… Natürlich war das Budget nicht sehr hoch, aber ein paar mehr Rasereien, ein paar mehr Blechschäden, ein bisschen mehr Action wäre bestimmt noch drin gewesen.
Stattdessen haben wir es mit unfähigen Polizisten, verwöhnten Gören, Hinterhof-Idioten und betrunkenen Rennfahrern zu tun. Oder mit anderen Worten: Klischeehafte Charaktere – ein gern benutztes Wort in unseren Reviews. Wie es bei solchen nun mal Typen ist, nerven manche tierisch, andere können die festgefahrene Handlung noch ein wenig auflockern. Zum Beispiel sorgen die betrunkenen Rennfahrer gegen Ende des Films noch mal für Tempo, wenn sie hackenstramm die Verfolgung aufnehmen, weil die Polizei einfach nichts gebacken kriegt. Das kann den Film aber zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr retten.
Fazit:
Es dürfte niemanden überraschen, dass es am Ende natürlich zu einem Happy End kommt. Da spielt es auch keine Rolle mehr, dass der Hauptdarsteller den gesamten Fahrzeugbestand der Polizei und etliche weitere Fahrzeuge zu Blechklumpen verarbeitet hat. Er fährt mit einem lächeln in den Sonnenuntergang (ist natürlich nur im übertragenen Sinn gemeint) und der Zuschauer kann die Silberscheibe wieder aus dem Player nehmen. Der restliche Film ist auf schnelle Autos + Stunts und Gags ausgelegt, wobei die Stunts unspektakulär und die Gags größtenteils Rohrkrepierer sind. Zum einschlafen zu empfehlen, für Unterhaltung bitte doch besser auf „Auf dem Highway ist die Hölle los“ oder „Cannonball“ zurückgreifen.


PS: Wie es bei der Car Crash Collection so üblich ist, finden wir auch auf dieser DVD einen Bonusfilm in fieser Qualität wieder. Der ist allerings Low-Low-Budget und beinhaltet nur ein wenig Reifengequietsche. Wie also zuvor schon gesagt: Ist ganz nett, dass der als Bonus enthalten ist, brauchen tut den aber eigentlich niemand.


Expendables-News

Es gibt wieder neue "Gerüchte" von der Front. Wie auf Schnittberichte.com nachzulesen ist, soll ein Testpublikum über die Altersfreigabe von Stallones Actionkrachers entscheiden. Dabei werden den Testguckern eine PG13 und eine R-Rated Version vorgesetzt. Es bleibt also abzuwarten, was aus dieser Ecke noch alles auf den Film und damit auf uns zukommen wird.

Zu einem PG13-Cut kann ich nur sagen:

BUUUHHHH!!! IHR LUSCHEN!!! Ihr habt in diesem Film ein paar der größten Actionhelden aller Zeiten und wollt einen Kindergartenfilm drehen?? SEIT IHR EIGENTLICH BESCHEUERT?? WER HAT SICH DEN SO EIN SCHEISS AUSGEDACHT!!!

Okay, jetzt mal ernsthaft. Es muss ja nicht gleich so eine Gewaltorgie, wie bei "Rambo 4" vollzogen werden, aber es sollte auch nicht so ein Pipifax wie bei "Die Hard 4" bei rauskommen. Der Film war gut, die Action super, aber wenn die Produzenten es gewollt hätten, dann hätten die sogar das Kunstblut aus Bruce Willis Gesicht wegdigitalisiert... so etwas hätte "The Expendables" nicht verdient...

Neulich im Trailerpark


Holy fucking crap... was macht der Junge da bloß wieder?! Das sieht nach purem Zerstörungs-Overkill aus! JAHAHAHAHARHARHAHRAR! ;D



Jawoll! So nen Zombiefilm wollt ich schon immer sehen. Shaun of the Dead war gut, aber Zombieland könnte besser werden. Oder anders. Aber ich hoffe gut!


In diesem Sinne:

Total eclipse of...


~ Spin around, Ninja! ~

Draculas Todesrennen

(klicke aufs Cover für mehr unnütze Infos)

Release: 1977

Originaltitel: Crash!

Es kommt zwar selten vor, aber manchmal wird die gesamte Handlung eines Films bereits im Klappentext erklärt. So spar ich mir jetzt auch ne große Storyerzählung und schreib den Text einfach ab:

„Ein Mann, der durch einen Autounfall, den seine Frau verschuldete, zum Krüppel wurde, beschließt aus Rache, sie durch seinen Hund umzubringen. Als dies mißlingt, und sie überlebt, versucht er einen zweiten Mordanschlag, der aber ebenfalls scheitert. Während die Frau zwischenzeitlich mit Ihrem Arzt ein Verhältnis beginn, und es ihr mit Hilfe eines geheimnisvollen Amuletts gelingt, ihr Auto führerlos durch die Gegend rasen zu lassen, kann sie dadurch schließlich ihren Mann töten...“
"Bin ich hübsch?" - "Weiß nich, aber hässlich biste!"

Oder anders gesagt: Es geht um einen schwarzen Wagen ohne Fahrer und es geht um eine Frau, die von einem Fötus-Schlüsselanhänger rote Augen bekommt und sich an Ihrem Mann rächen will, leider jedoch an Amnesie leidet und sich gar nicht mehr darüber bewusst ist, dass ihr Ehemann einen Hund auf sie gehetzt hat. Dafür kann sie aber das Schwarze Cabrio mit ihren roten Augen steuern. Die Karre heißt übrigens Dracula, was man als Zuschauer aber erst ganz am Ende erfährt und sich zwischendurch immer fragt, warum Polizisten an Straßensperren solch sinnlose Kommentare von sich geben, wie "Oh mein Gott, das Ding sieht ja wirklich aus wie Draculas Sarg!" oder "Ach du meine Güte, die Karre hört sich ja wirklich an wie Dracula!" WTF!
Brumm, Brumm, Wrööööm... ein Cabrio auf KITT's spuren!

Zwischen den schnöden Handlungsszenen werden dem Zuschauer dann eine Reihe von Blechschäden präsentiert, die allesamt von dem Führerlosen Cabrio verursacht werden. Handwerklich kommen die ganz gut daher, aber spannend sind sie nicht mal ansatzweise. Es scheppert, es rumst, ab und zu explodiert ein Auto sinnfreierweise nach einem Überschlag. Dann ein Schnitt und wir müssen wieder das Erinnerungslose Blondchen ertragen, das sich an ihren Schlüsselanhänger klammert.
Verdammt, wieso hab ich mich für den Schwachsinn verpflichten lassen...

Der Plot ist eigentlich recht einfallsreich bzw. ein witziger Genremix aus Mystery-Voodoo-Grusel-Gedönse und Car-Crash-Budenzauber, nur leider viel zu langatmig und somit unglaublich langweilig verarbeitet. Spannung ist wie gesagt nicht vorhanden - Grusel, Horror oder vielleicht mal was Lustiges erst recht nicht. Die Darsteller schwanken zwischen schlecht und total scheiße und als Zuschauer freut man sich sowieso nur die nächste Crashszene… die werden übrigens gegen Ende alle ausführlich wiederholt, damit dem Zuschauern auch bloß auffällt, dass sich der Wagen auf den Wohnort von Blondchen zu bewegt und natürlich damit sich die Macher am Ende noch mal selbst auf die Schulter klopfen dürfen. Was haben sie doch für tolle Arbeit geleistet... Ich glaube, dass beste an dem Film (abgesehen vom verbeulten Blech) war der Krüppel-Baby-Anhänger und der Amok fahrende Rollstuhl, welcher den Köter killt und dann von Blondchen's Ehemann mit Krücken verhauen wird (also der Rollstuhl, nicht das Hundchen... das ist nämlich zu diesem Zeitpunkt schon platt gerollstuhlt).


Fazit:
Klappentext + Crash-Zusammenfassungs-Video (bei Youtube zu finden! Ich = zu faul zum suchen) + Bilder in diesem Text = man hat alles gesehen und kann sich den Kauf des Filmes ersparen. Dazu kommt, dass die Auswertung des Films auf DVD schon an Arbeitsverweigerung grenzt. Typisch Laser Paradise eben: Falsches Format, abgedunkeltes unscharfes Bild, keine Untertitel, keine weiteren Sprachen, nicht mal Trailer und ein Cover, wie es schäbiger nicht sein könnte! Wenn ihr die Scheibe also irgendwo liegen seht, lasst sie ruhig liegen. Verpassen tut ihr nix! Ehrlich! So bad, it’s just bad… Besorgt euch stattdessen lieber Death Race 2000 aka Frankensteins Todesrennen!!!

Schlaumeiersprüche

Vorgetragen von unser aller Liebling aus den swinging 60th

Ich denke, es ist durchaus lohnenswert, ein paar dieser Lebensweisheiten im Notfall zitieren zu können. Sie könnten unsere Welt lebenswerter und alltägliche Probleme erträglicher erscheinen lassen. Danke Batman!

Der Tod ist wieder da!

Free B-Movies

Auf der Website von AMC kann man sich ganze 27 Filme in voller Länger reinziehen. Natürlich ist da auch viel trashiger Schrott dabei, aber unter anderem findet man auch John Carpenters Erstlingswerk "Dark Star".

"Bikinis! Monsters! Motorcycles! Welcome to BMC, your new go-to site for B-movies by the likes of John Carpenter (Dark Star) and Roger Corman (Saga of the Viking Women). Now online and in full screen, watch unsung classics like Asylum by Psycho screenwriter Robert Block or Corridors of Blood with the inimitable Christopher Lee. Want to see international icons before they made it big? Check out Raquel Welch in A Swingin' Summer or kung fu king Sonny Chiba in Terror Beneath the Sea. Looking for the unexpected? How about The Ruthless Four, a spaghetti Western starring Klaus Kinski."


Iron Man 2

Viele Infos sind noch nicht bekannt, aber ein paar nette kleine Bilder haben ihren Wegs ins Netz gefunden. Ein paar vom Set (LINK) und einer Teaserbildchen von fiesen Mickey Rourke als 'Whiplash'. Macht schon laune. Vor allem, wenn man den ersten Teil schon super fand (so wie ich)! ;)


Robotjox

(für mehr robotige Infos klicke aufs Cover)

Release: 1990


Jetzt gibbet aufe Blech-Omme!

Die Erde irgendwann in der Zukunft. Uns werden verschneite Roboterfriedhöfe gezeigt und die Szenerie wird von Trauermusik begleitet. Eine Stimme aus dem Off erklärt uns, dass 50 Jahre nach dem nuklearen Krieg die Kämpfe der Menschheit nur noch mit haushohen Robotern ausgetragen werden. Um genau zu sein kämpfen die Amis gegen ihre Erzfeinde, die Russen, und außerdem um einzelne Länder. Während die Stimme noch vor sich hin schwafelt, erinnern wir uns an Filme, in denen uns ebenfalls ein Sprecher in die Handlung einweist und uns fällt auf, dass alle diese Filme gar nicht mal so schlecht waren. Da hätten wir z.B. Mad Max 2 oder … oder… gestern sind mir noch mehr eingefallen, also überlegt mal selber.
Doch just wird der gerade halbwegs aufkommende Ernsthaftigkeit unterbrochen. Denn Alexander – der russische Robojockey, der selbstverständlich mit einem sehr übertriebenen Dialekt spricht – zertritt seinen soeben besiegten Gegner unter Zuhilfenahme unglaublich schlechter Effekte. Kabauz, die Realität empfängt uns mit einem Schlag ins Gesicht und wir wissen wieder, womit wir es zu tun haben: Mit Trash! Gottverdammter Robotrash!
Mit übertrieben gerollten ‚R’s’ verkündet Alexander, dass als nächstes Achilles, der Strahlende Ami-Held, bei der Schlacht um Alaska dran glauben soll. Der ist allerdings sehr siegessicher. Schließlich hat er schon 9 Kämpfe gewonnen und überhaupt ist er ne coole Pocke (denkt er jedenfalls). Außerdem ist sein Kumpel und Trainer ein fetter Texaner mit Cowboyhut (der sich als Spion herausstellt) und sein Chefingenieur ein weiser Japaner (den Fans aus diversen Godzillafilmen kennen), der gerne Papierkraniche faltet und in der Deutschen Synchro die Stimme von Mr. Spock hat. Nicht zu vergessen die neuste Geheimwaffe am Ami-Robi: Der grüne Laser! Was soll denn da bitte schön noch schiefgehen?
Kann ich euch sagen: Indem man eine fliegende Faust mit seinem Stahlkoloss abfängt… die pfeffert Achilles’ Giganten nämlich promt in die Zuschauertribüne. Der Kampf geht unentschieden aus und Achilles beendet seine Laufbahn wegen vorzeitiger Gewissenbisse. zum Glück gibt es ja noch Athena, die geklonte Kampflesbe ohne Brüste, die nun gegen Alexander antreten soll. Das wiederum kann Achilles dann aber auch nicht zulassen und meldet sich zurück. Doch Athena betäubt ihn, steigt in den Robi und klettert dank Stop-Motion-Effekte auf die Kampfarena hinauf. Dort bekommt sie von Alexander ganz gehörig den Hintern versohlt, bevor ihr Achilles zur Hilfe eilen kann. Er drückt ihr einen dicken feuchten Schmatzer ins Gesicht und führt den Kampf mit Alexander weiter. Am Ende… nein, ich will ja jetzt nicht alles verraten. Mit Worten lässt sich das Spektakel sowieso nur bedingt beschreiben. Schaut euch einfach die Bilder (und den Trailer) an! Die lassen den Wahnsinn wenigstens erahnen.

Stuart Gordon zog bei „Robotjox“ alle Register. Zum einen erzählt er eine strunz einfache Geschichte, die sogar noch ein mit dem Vorschlaghammer zu recht geschustertes Happy End parat hält. Zum anderen verwendet er alle wichtigen Stereotypen und Klischees, die je im undurchschaubaren Klischee-Unkraut-Dschungel entstanden sind. Die Rollen sind dabei mit irgendwelchen Knalltüten besetzt, die sich sehr gerne mal selbst in die Ungläubigkeit ziehen. So kommt zwar zu keiner Zeit Ernsthaftigkeit oder so etwas wie Spannung oder sogar Dramatik auf, dafür können die Typen aber für den ein oder anderen unfreiwillig komischen Moment sorgen. Sei es durch diverse Gesichtsentgleisungen oder ein paar möchtegerncoole Sprüche. Das Finale ist aber ganz große Unterhaltung für Trashomaten. Spätestens wenn sich eine riesige Kettensäge aus dem Schritt des russischen Mechs ausfährt, um kurz darauf das Cockpit von Achilles zu penetrieren, kann man sich ein ungläubiges Lachen nicht mehr verkneifen. Dazu diese miesen Effekte, die durchgehend so aussehen, als würden sie der damals aktuellen Technik immer noch 10 Jahre hinterhinken und fertig ist ordentliche Trash-Unterhaltung auf solidem Niveau!

Eine nette Kleinigkeit am Rande:
Der Film kostete sagenhafte 10 Millionen Dollar! Das schreibt man 10.000.000! Das ist eine gigantische Summe, wenn man bedenkt, dass Ridley Scott nur 3 Jahre zuvor mit 7 Millionen „Alien“ drehte. Der Film sieht erstens weiß Gott nicht nach diesem Budget aus und war zweitens natürlich der totale Flop. Ende vom Lied war, dass die Filmschmiede ging pleite. Komischerweise eröffnete der Regisseur Stuart Gordon kurz darauf seine eigene Produktionsfirma „Full Moon“. Könnte es vielleicht sein, dass ein großer Teil der 10 Mille nicht in diesen Film geflossen ist? Hm? Hmmm? Was haben sie Ihrer Verteidiung zu sagen, Mr. Gordon!?!

Was wir sonst noch so von „Robotjox“ gelernt haben:
- Russen sind wie immer böse, haben mal wieder die cooleren Waffen bzw. Roboter, und rollen das „R“ sehr gern.
- Grüne Laser und Blend-Strahler gelten in der Zukunft als großartige Geheimwaffe.
- Wenn man in der Zukunft aus einem Fenster springt und somit den Freitod gewählt hat, dann schreit man ganz laut „GERONIMOOOOO!“
- In der Zukunft werden Genmanipulierte Robotjockeys von Pustfrauen gezüchtet.
- Geklonte Frauen haben in der Zukunft keine Brüste mehr…
- Sowohl Frisuren, als auch Kleidung werden in der Zukunft gar schröhöcklich werden!
- In der Bar betrinkt man sich von A bis Z - Im wahrsten Sinne des Wortes - kommt meist aber nur bis J.
- Um einen fremden Robotjockey zu entlarven, der sich aber als der echte Robotjockey getarnt hat, muss man ihm in der Zukunft ganz einfach auf den Hintern hauen.
- Kettensägen versteckten sich in der Zukunft gerne im Schritt (Freud hätte seinen Spaß).
Jaja, so ist das. Und weil der Streifen so viel Spaß gemacht und für manche aus dem Team sogar besser als Terminator 4 war (was nicht sehr schwierig ist), vergeben wir trashige 4 Zimbelaffen.


KNACK UND BACK!!!


Expendables-News

Einer sagt ab, aber ein anderer Hollywoodheld soll kommen!

So ähnlich könnte man das neuste Gerücht um Stallones Allstar-Film beschreiben. Das Seagal zwar gefragt wurde aber schlussendlich doch abgesagt hat, wundert mich kaum. Ich vermute böserweise, dass er nicht über seinen monströsen Schatten springen konnte, weil er hier nicht seine sonst gewohnte Verantwortung und Einflussnahme inne hätte - egal, ob ihn der Film auf die großte Leinwand zurückgebracht hätte, oder nicht... tja, der Lord eben, ne?!

Dafür sind Gerüchte breit geworden, dass Bruce Willis nocht zu Stallone & Co stoßen soll. Vielleicht in einer Gastrolle als John McClane??? Nein, kleiner Scherz, wäre aber klasse! ;D

Seagal Scraps Stallone Film Over Producer
8 June 2009, Imdb.com


Action man Steven Seagal has turned down the chance to team up with pal Sylvester Stallone, Mickey Rourke and Dolph Lundgren in new film The Expendables over a reported dispute with one of the movie's producers. The Under Siege star has worked with producer Avi Lerner on a handful of films, but insiders report the pair has fallen out.
A source tells movie new website Moviehole.net, "There’s too much bad blood between them."
But the all-star action film is close to adding another big Hollywood name - reports suggest Bruce Willis is in negotiations to join Stallone and his pals in the movie.

Leviathan

(klicke aufs Cover für mehr wässrige Infos)

Release: 1989


Manche Filme erfahren einfach nicht die Bekanntheit, die ihnen eigentlich zustehen sollte. So habe ich erst vor kurzem von diesem Tiefsee-Thriller erfahren bzw. ihn einfach mal bei mit nach Hause genommen, ohne je ein Wort davon gehört zu haben. Was soll ich sagen... es hat sich gelohnt.
Ein 8 köpfiges Team hängt 5.000 Meter unter dem Meeresspiegel in einer kleinen Basis rum und baut mit modernsten Mitteln Silber für eine Mining-Gesellschaft ab. Plötzlich entdeckt das Team einen untergegangenen Russischen Frachter. Auf ihm schlummerte ein böses Virus, dass sich sofort daran macht, ein paar Teammitglieder zu töten. Es kommt zu einer genetischen Mutation. Der Leviathan will sich aus seinen Opfern formen. Was bleibt ist der nackte Kampf ums Überleben und niemand weiß, wenn es als nächstes erwischen wird.
Zunächst einmal muss man ehrlicherweise sagen, dass der Film nur eine Zusammenwürfelung altbekannter Themen ist. Wir haben es hier mit einer Mischung aus "Alien", "The Thing" und "Abyss" zu tun. Nichts, was man nicht vorher schon mal gesehen hätte, wobei auch die durch ihre Vorlagen enstande Story einige Unfeinheiten aufweist. Hinzu kommt die relativ gleichbleibende Spannung, die durchgehend kein sehr hohes Level erreicht. Auch wird das Monster an sich erst gegen Ende gezeigt und dann auch nur in Sekundenschnitten. Kunstblut sucht man da bis auf ganz wenige Ausnahmen ebenfalls vergebens.
Was macht den Film also dann sehenswert? Ganz klar die Atmosphäre, welche durch die beeindruckende Kulisse und die unglaubliche Liebe zum Detail erzeugt wird. Die Größe der Basis wird durch die Bildern greifbar und man spürt die Enge, in denen sich die richtig gut aufgelegten Darsteller bewegen. Außenaufnahmen, die zwar nicht wirklich unter Wasser aufgenommen wurde, aber täuschend echt wirken, und die technische Ausrüstung, wie z.B. die Robo-Anzüge, runden das Bild ab. Das Zuschauen macht einfach Spaß und als Fan dieses Ranggenres kann man sich ordentlich satt sehen.
Mit von der Partie sind übrigens ein paar recht bekannte Namen. Da hätten wir unter anderem Peter "Robocop" Weller, Ernie "Ghostbuster" Hudson, Daniel "Kevin-Jäger" Stern und nicht zu vergessen Richart "Col. Trautman" Crenna. Für bekannte Gesichter ist also schonmal gesorgt, aber auch auf dem Regiestuhl nimmt ein erfahrener Herr platz. George Cosmatos hatte zuvor sowohl Rambo 2, als auch Die City Cobra gedreht. Routiniertes Actionkino ist also garantiert!


Fazit:
Dank großem Budget können wir hier eigentlich auch nicht mehr von einem B-Movie reden. Wenn doch, dann von einem verdammt hochkarätigem! Die Schauspieler leisteten saubere und vergnügte Arbeit und es Krachte und Mutierte an allen Ecken. Nur die Spannungsschraube hätte man insgesamt und vor allem gegen Ende mehr anziehen können. Auf die Story dageben sollte man besser gar nicht achten, sondern einfach das hübsche Produktionsdesign genießen. Dann klappt das auch mit der 95 minuten langen angenehmen und Spaß machenden Unterhaltung! Außerdem sieht die Unterwasserstation auf dem DVD-Cover von CMV wie der Millenium Falke aus! :D Vier Köppe

Paint-O-Movie IV

Dieses Paint-O-Movie-Rätsel wurde gelöst
Es handelt sich (natürlich) um "Reservoir Dogs"


Ja, Ihr seht richtig. Das Trash Academy Team hat sich nach über dreimonatiger Paintabstinenz mal wieder dazu hinreißen lassen einen Film auf eine pixelige Art und Weise auf den Blog zu bannen. Wir wollen hoffen das dieses filmische Meisterwerk erkannt wird, da wir ansonsten alle todunglücklich wären und uns ein Endlosvideo von der Hochzeit von Mutter Balmer antun werden. Ich persönlich würde mich ja darüber freuen, aber ich denke das restliche Team würde mir dann die, wie schon vor einiger Zeit angesprochen, 1oo betrunkenen, mit einer schweren Kindheit versehenen Pandabären auf den Hals hetzen um mich zu vergewaltigen... Aber ich schweife wie immer ab...


Hier nun das besagte Bild:

Wie immer: have fun folks und die Lösung schön in die comments packen!

Ein grosser Mann ist von uns gegangen...

David Carradine, 73, wurde tot in seinem Hotelzimmer in Bangkok aufgefunden, nachdem er nicht am Set erschienen war. Die Polizei teilt mit das er wahrscheinlich Selbstmord begangen hat.
Doch es gibt auch andere Quellen, die besagten, Carradine wäre bei einem kleinen Sexspiel ums Leben gekommen (LINK). Wenn das stimmt, was man alles so lesen kann, dass ist es mit Sicherheit kein sehr tolles für eine Legende, aber immerhin ein ausgefallenes...

R.I.P. Mr. Carradine!!!

American Figher 2

(klicke aufs Cover für mehr ninjamäßige Infos)

Release: 1987

Ninjaaaas!!! Schon wieder!!!


Sam Firstenberg drehte unter der Flagge von Cannon insgesamt vier Filme mit Michael Dudikoff. Drei davon machten Dudi zum Aushängeschild des Studios und in zwei davon durfte der brave Michael in ein schickes Ninja-Kostüm klettern. In diesem Fall geht’s um Teil 2 der American Fighter Reihe.Hier spielt Dudi wieder Joe Armstrong, der zusammen mit seinem Kumpel Jackson (Badass Schnäuzermann Steve James) irgendwo in die Karibik beordert wird, um das mysteriöse Verschwinden von ein paar Marines zu klären. Die Marines bewachen nämlich die Botschaft, die mehr an eine All-Inclusive-Hotelanlage inklusive Surfbucht erinnert. Von Militärischer Disziplin ist herzlich wenig zu spüren, wenn die Jungs in Hawaiihemden den ortsansässigen Schönheiten hinterher pfeifen.
Zusammen kommen die Beiden schließlich auf die Spur des „Löwen“, ein weltweit gefürchteter Drogenbaron, welcher mit Hilfe einer genetisch veränderten Super-Ninja-Armee Drogen durch die Gegend schmuggeln will. Natürlich darf auch der fiese Oberninja nicht fehlen, der in einer Machtdemonstration seinen Kollegen das Fell über die Ohren ziehen darf. Ja, die Investoren reißen sich um die Zusammenarbeit mit dem Meister der Ninjas, doch leider haben alle die Rechnung ohne Joe und Jackson gemacht! Das Ziel ist schnell klar: Dem Löwen muss das Handwerk gelegt werden. Der Weg dorthin gestaltet sich ebenfalls recht einfach: Alles und Jeder wird zusammen gehauen, bis die Handkanten Funken sprühen.
Michael! Hier drüben! Hier ist die Kamera! - Wie? Was? Wo denn?

Im Vergleich mit dem ersten Teil geht es hier etwas moderater zur Sache, was vor allem bei den Choreografien bemerkbar wird. Das Budget war nicht mehr ganz so hoch, an der Story hat sich auch nicht viel verändert. Unverändert dagegen die schöne Kulisse, die manchmal einiges her macht, auch wenn es schon an Verarsche grenzt, wenn dem Zuschauer ein und dieselbe Bar als zwei unterschiedliche Orte verkauft werden soll. Logikfehler sind also im Preis inbegriffen, woran man sich aber nicht stören sollte/darf. Wobei ich hier noch was loswerden möchte: Seit wann werden Hauptdarsteller in Handlungsszenen durch ihre Stuntmänner gedoubelt?? Achtet mal darauf, wer bei beim ersten Vorsprechen beim Vorgesetzten ins Büro geht und wer wieder rauskommt. Dudikoff war das nämlich nicht! ;)
Steve James - immer wieder gerne oben ohne!

Hauptaugenmerk liegt dann aber sowieso auf den zahlreichen Auseinandersetzung. Fiese Ninjas sprießen dabei wie Unkraut aus dem Boden und dürfen sich quasi ununterbrochen mit Dudikoff und James prügeln. Der Kreativität werden bei den Gegnermassen keine Grenzen gesetzt. Ob am Strand, in einer Bar, in Hinterhöfen oder in der finalen Turnhalle… eh… Kampfarena, die schwarzen Maskenträger sterben schnell und zahlreich. Sie werden verhauen, verbrannt, zerbrochen, aufschlitzt, in die Luft gejagt und manchmal sterben die Knilche sogar schon durch einen gezielten Stockwurf. Man darf natürlich aus Budget- und Talentgründen keine Höchstleistungen von den Kämpfern erwarten, hauptsache jedoch die Schauwerte sind hoch und zahlreich.
Die Erfolgsshow "Dance with Ninjas" wird präsentiert von...

Dudikoff hat seit seinem Einstieg ins Filmgeschäft ein paar weitere Gesichtausdrücke gelernt und darf schon nach 10 Minuten mehr reden, als im gesamten ersten Teil zusammen. Lustigerweise lagen die Sympathien bei uns ganz klar bei Steve James. Der scheint seine Arbeit nicht all zu ernst, sondern eher mit viel Humor genommen zu haben. Überlebensgroß bestreitet er seine Rolle und wandelt manchmal sogar auf den Spuren von Bud Spencer (Barfight). Auch sonst sorgt er gerne für Lacher, oftmals unbewusst dank seines wahnwitzigen Overactings. Der böse Gegenspieler ist nur eine Kopie aus dem ersten Teil, wobei der Oberfiesling dort schon nicht gerade ernst zu nehmen war. Zum Oberninja muss ich wohl nichts sagen. So ein Typ gehört in eine solche Story, wie das Amen in die Kirche!
...Starmoderator "Löwe" und seinem treuen Gefolge.


Fazit:
Same Shit, different Part, dafür schneller und trashiger (noch trashiger) als der Vorgänger. Sam Firstenberg knüpfte an Teil 1 an, kopiert fleißig und verpackt das ganze in den charmanten Flair der späten 80iger. Was soll ich sagen: Das funktioniert wunderbar! Die Schauspieler dürfen prügeln, schießen und die Säbel wetzen und sind dabei verdammt gut drauf, allen voran Steve James und erst danach Michael Dudikoff. Die karibische Kulisse sorgt für Heiterkeit und die passende Mukke für den nötigen Drive. Natürlich ist alles mit einem riesigfetten B markiert, aber das reicht völlig um primitiv gröllend einen vergnüglichen Abend zu verbringen! 4 Köppe!


PS: Teil 2 und 3 findet man übrigens in einer – ich glaube – finnischen Version von MGM, auf der die deutsche Tonspur enthalten ist. Über diverse Onlineshops ist es nicht all zu schwer, da dran zu kommen.


TRAILER