Workshop: How to lie

Cool Guys

Zurücklehnen und genießen! Have Fun!


American Eagle

(klicke aufs Cover für mehr zerschnipselte Infos)

Release: 1988


Josepf Lai, Godfrey Ho, Thomas Tang, Philip Ko – das ist doch alles die gleiche Mischpoke. Wenn man also den Namen von einem dieser Drei Fieslinge auf der DVD- oder VHS-Hülle findet, sollte man am besten schon im Vorfeld genaustens wissen, worauf man sich einlässt. Anderenfalls kann eine unüberlegte Konsumierung schwere Schäden zur Folge haben, über die ich im Detail nicht eingehen will. Aber glaubt mir, ein Salzsäurebad ist Scheißendreick gegen Trash-Spätfolgen!
Okay, das ganze klingt jetzt wahrscheinlich dramatischer, als es ist, den „American Eagle“ ist relativ harmlos und daher – leider – auch ziemlich zäh. Was den Film aber wie quasi alle andere Lai-Ho-Tang-Produktionen interessant macht, ist das sog. „CUT-PASTE“ Verfahren, mit dem versucht wurde, den westlichen Markt möglichst billig, möglichst schnell und möglichst gewinnbringend mit zusammen geschnipselten Produktionen zu überschwemmen.

Tjoaaa, womit haben wir es hier wohl zu tun? Ninjas? Nööö… Hoppelvampire? Nööö… Topflappenrobotor? Nööö… Ja verdammt, da bleibt aber nicht mehr viel übrig. Außer vielleicht lispelnde russische Generäle, Unterhemden tragende Einzelkämpfer, dickbäuchige Hobbysoldaten und jede Menge Militärtrupps.Okay, also die Kurzform – sofern das möglich ist: Der fiese General Karpov, welcher lustig vor sich hin lispelt, beliefert den Norden Vietnams permanent mit Waffen (jedenfalls laut Klappentext). Das kann man natürlich nicht gut heißen und der Commander einer Rebellenbewegung beauftragt BrianO’Reilly, superstarker Vietnamexperte und Einzelkämpfer der im Film manchmal auch Ryan heißt, und seinen Kollegen White Tiger mit der Eliminierung von Karpov. Es kommt zu ein paar Auseinandersetzungen, wobei Brian nur stur ohne Ziel durch die Pampas zu streichen scheint. Gleichzeitig gerät der Polizist Domingo langsam auf die schiefe Bahn und schließt sich den Rebellen an (ich nenn die jetzt einfach mal so, weil man sich eh alles selbst zusammenreimen muss).
Kaum ist der alte Commander tot, da wird Domingo der neue und es vergehen mit einem Schnitt vier Jahre. In all den Jahren hat die Gruppe um Domingo rein gar nichts geschafft und nur in Bambushütten rumgegammelt oder sich vor Militärtrupps versteckt. Brian lief die ganze Zeit wahrscheinlich stur durch die Gegend. Plötzlich wird Domingos Grüppchen aber doch noch gestellt. Es kommt zu einem kurzen Häuserkampf, bei dem alle draufgehen. Das freut Karpov und er macht erstmal Urlaub auf seinem Segelboot. Leider hat er die Rechnung ohne Brian und Whitetiger gemacht, die prompt im Hafen auftauchen und wild um sich schießen. Alle Schergen werden beseitigt, aber weil der Zahnspangen tragende Whity leider draufgeht und Brian das wirklich verdammt hart trifft, vergisst der seinen Feind General Karpov völlig. ENDE!
So, es gibt also wie von Lai nicht anders gewohnt zwei Filme. Domingo und Brian . Schnell noch eine kleine Alibi-Story drüber gelegt und feddich. Um die in die Münder gelegte Handlung irgendwie zu verbinden, kommt es zu Gesprächen von Personen aus den zwei Filmen, wobei sie weder in einem Bild zu sehen sind, noch die Hintergründe auch nur ansatzweise zusammenpassen.
Insgesamt entfällt auf den Domingo-Rebellen-Teil leider der Riesenanteil der Laufzeit. Leider deswegen, weil der einfach nur langweilig ist. Erstmal hat man tierische Probleme, die ganzen schmierbäuchigen Laiendarsteller auseinander zu halten und zweitens passiert nie was Spannendes. „Die Unbesiegbaren“, wie sie sich nennen, laufen durch Reisfelder, verstecken sich vorm Militär, dass irgendwann auch mal mit denen befreundet und dann doch wieder verfeindet ist, liefern sich kurze Schießereien und laufen wieder durch Reisfelder. Man freut sich also immer wieder auf Brian und den lispelnden General, aber das macht höchstens 15 Minuten des Streifens aus. Dafür kriegt man da ein paar lustige Martial Arts mit offensichtlichen Stuntdoublen zu sehen und fetzige Synthiemukke zu hören. Auch Qualitativ (Darsteller und Bildtechnisch) ist das Brian -Material wesentlich besser. Also besser, verglichen mit dem Rest von diesem Nonsens. Das alles in allem vorne und hinten nicht zusammenpasst liegt auf der Hand. Macht aber nix, denn wie gesagt sollte man halt im Vorfeld wissen, worauf man sich da einlässt!

Fazit:
Das übliche Cut-Paste-Geschnipsel aus der berüchtigten IFD-Schmiede von Joseph Lai. Es gibt zwar wesentlich Schlimmere Produktionen von Lai oder Godfrey Ho, aber das heißt noch lange nicht, dass „American Eagle“ in irgendeiner Form gut oder sehenswert ist. Fans können ruhig zugreifen, alle Anderen sollten die Finger von diesem Schund lassen. Über die Anzahl der verdienten Köppe kann man sich streiten. Auf der einen Seite hätte der Film nicht mehr als einen verdient, aber auf einer Lai/Ho-Skala könnte man durchaus drei oder vier vergeben, da die Qualität der beiden Produktionen im Gegensatz zu anderen recht hoch ist. Sagen wir 1,5, runden auf und belassen es bei 2 Köppen. ^^


Neugierig geworden?? Dann schaut euch auf den folgenden Seiten um:

Infos über Joseph Lai

Infos über Godfrey Ho

Traumwelten - Part 2


Träume spiegeln unsere Seele wieder. In Träumen verarbeiten wir tagtäglich angehäufte Erinnerungen, geheime Wünsche oder unterdrückte Ängste. Manchmal wacht man nach einem Traum schweißgebadet wieder auf, manchmal mit einem Grinsen und machmal mit einem völlig verwirrten Gesichtsausdruck, der für einen außenstehenden Beobachter wahrscheinlich unglaublich bescheuert aussehen muss, weil zur sichtlichen Verwirrung auch noch das typische zerknitterte Bin-gerade-aufgestanden-Gesicht hinzu kommt.

Und unter dem Gekicher eines außenstehenden Beobachters - der mir persönlich extrem viel Angst machen würde, wenn er einfach so morgens in meinem Zimmer stehen würde - klatsche ich mir meine Hand an die Stirn und nuschel verpennt: What the fuck träumst du da schon wieder für eine gequirlte Scheiße!?!?!? Ich drehe mich abends um, schlafe fast sofort ein, der Traum beginnt und mit ihm der Film! Der Film? Ja, verdammt, der Film! Ich träume, ich gucke einen Film, was seltener passiert, als es hier den Anschein hat. Ein Mann ist zu sehen, wie er aus einem Pool steigt. Der Pool gehört offensichtlich zu einer spanisch anmutenden Hazienda. Er geht rüber zu einem Poolgirl und lässt sich eine bereits brennende Zigarre geben, dann setzt er seinen Sonnenbrille wieder auf. Er sieht aus, wie "El Buro" aus "Desperados". Ich sitze auf meiner Couch und ziehe die Augenbraue hoch. Was zum Teufel gucke ich da??? Als ich die DVD-Hülle in die Hand nehme, fährt mir der Schock durch alle Glieder!

"THE EXPENDABLES"

Holy Crap!!! Ist der Film etwa schon draußen? Schon auf DVD? War ich denn nicht im Kino? Nein, verdammt, es handelt sich um eine "Sicherungskopie". Neben mir sitzt Mr. Williams und grinst mich an. "Hab ich gestern gefunden!" "Gefunden?" frage ich leicht ironisch. "Ja sicher, was denn sonst!" Ich nehme es einfach mal zur Kenntnis.
Es geht weiter. El Buro unterhält sich mit nehm Typen, der wie Peter Stormare aussieht, in einem einem Bunker, der 30cm dicke Glasfenster hat. Sie reden über Dinge, über die sich Bösewichter auf spanisch anmutenden Haziendas so unterhalten: Drogenanbau, Verbesserung der Arbeitskraft durch gezielte Folteraktionen, Auslöschen anderer Drogenbarone, Verschiffung von Drogen, Geld, Bla! Ich gucke auf den Timer meines DVD-Players. Schon 30 Minuten ohne eine einzige Explosion. Langsam werde ich nervös...

Plötzlich taucht Sly im Bild auf. Endlich. Er rennt über ein Feld und sprengt einen Wachturm in die Luft - eine Explosion, die ich irgendwo schonmal gesehen hab. Stockfootage in einer solchen Produktion?? Ich kann es nicht glauben!!! Dann springt er auf einen Jeep und fährt weg. Mit entsetzen muss ich feststellen, dass sein Gesicht per CGI verjüngt wurde und ihn extrem künstlich und unnatürlich aussehen lässt. Jetzt fängt er an sein Team zusammen zu suchen. Es sind allessamt Typen, die ich nie zuvor gesehen hab. Bis auf Jason Statham, der jedoch ablehnte, weil noch 3 weitere male den Transporter spielen muss und eigentlich gar keinen Bock mehr auf die Rolle hat. Mr. Williams und ich nicken gleichzeitig und ärgern uns kurz über den miserablen dritten Teil.
Wieder wandert mein Blick auf den Timer. 60 Minuten rum und immer noch nichts passiert. Schweißperlen bilden sich auf meiner Stirn. "Alter, der Film ist voll Scheiße" stöhnte Mr. Williams, aber ich entgegnete nur "Ganz ruhig, der Showdown reißt alles wieder raus!" "Na hoffentlich!" Trotzdem hinterlassen die vielen langeweilen Dialoge, an die ich mich aber nicht mehr erinnern kann, einen bitteren Nachgeschmack.

Und tatsächlich, der Showdown kam... nach 120 Minuten... dafür saßen alle in großen Panzern, mit denen sie alles niederwaltzten und kaputt schoßen. Die Gegner - Ninjas (!) - schoßen mit Raketenwerfern und zerlegten ein paar Teammitglieder aber den Kampf ging weiter. Plötzlich ertönte eine Alarmsirene. Die Panzer rollten auf die Villa zu. Der Alarm riss nicht ab und wurde immer lauter. Ich brüllte: "Was zum Teufel soll das?!?" und Mr. Williams bemerkte "Jung, das ist dein Wecker. Zeit zum Aufstehen!"
Dann wachte ich auf. Schweiß gebadet, verwirrt, entsetzt, angsterfüllt. Es ist schon schlimm genug, dass ich überhaupt davon träume, einen Film zu gucken, aber bitte - Sly - lass "The Expendables" nicht scheiße werden. Bitte, bitte, bitte!!! Ich will nie wieder so etwas träumen. N-i-e w-i-e-d-e-r! Als kleine Wiedergutmachung für alle, die das ganze Geschwafel hier komplett gelesen haben, findet ihr im Post die neusten Bilder zum Film. ^^ Herr jeh, was für eine Nacht... wehe dem, der mir psychische Probleme unterstellt!!!

Trailer: Lesbian Vampire Killers


Zitat of the Moment

"Eigentlich ist Jurassic Park ganz schön bescheuert!" - Aus der Rubrik "Erkenntnisse über Filme, die man schon seit etlichen Jahren nicht mehr gesehen hat und sich kaum noch dran erinnern konnte"

TRON Legacy


Ja, ich liebe TRON und gucke ihn immer wieder gerne, so freaky der Film auch ist. Da ist's auch nicht verwunderlich, dass ich freudig jauchzend durch die Wohnung gehüpft bin, als ich vor ca. nem halben Jahr das erste mal was von einer Fortsetzung gehört bzw. gesehen hab. Jetzt gibts den Teaser/Trailer offiziell - ist aber offensichtlich das gleiche Bildmaterial, das schon mal als mieser Screener im Netz kursierte. Was soll ich sagen: Sieht verdammt nice aus! Mit dem Look kann sich TRON Legacy auf jeden Fall in die Kino wagen!!

Ach ja: Der Film wurde auf der ComicCon mit viel Bildmaterial (Concepts/Artworks) vorgestellt und das ist der Plot:

"TRON is a 3D high-tech adventure set in a digital world that’s unlike anything ever captured on the big screen. Sam Flynn (GARRETT HEDLUND), the tech-savvy 27-year-old son of Kevin Flynn (JEFF BRIDGES), looks into his father’s disappearance and finds himself pulled into the same world of fierce programs and gladiatorial games where his father has been living for 25 years. Along with Kevin’s loyal confidant (OLIVIA WILDE), father and son embark on a life-and-death journey across a visually-stunning cyber universe that has become far more advanced and exceedingly dangerous."

Aber was fasel ich hier rum, guckt euch den Trailer und die Bilder an und macht euch einen eigenen Eindruck!!! See ya...

Extreme Breakfast

...und deswegen höre ich morgens bewusst noch kein Hardcore-Metal-Gedönse (das brauch ich erst abends wieder, um wach zu bleiben). Wie dem auch sei: Witzige Idee! Have fun! :D

Zitat of the Moment

"Wenn ich das Geld habe, schnitz ich mir einen Wohnwagen und zieh in die Berge!" - aus Fantasy Mission Force.

Also zumindest ist das ein Plan, wah?!

Firestorm

(klicke aufs Cover für mehr feurige Infos)

Release: 1998


Jetzt hab ich ein Problem… soll ich den Film einer ernsthaften Kritik unterziehen oder ihn total durch den Kakao ziehen? Problem wäre, dass er ernsthaft betrachtet höchstens 2,5 Köppe wert wäre, andererseits hat er diesen ganz speziellen Unterhaltungswert, der ihm locker 4 Zimbelaffen bescheren würde… hmmm… ach drauf geschissen!

„Hallo, liebe Fans der gepflegten Nonsens-Unterhaltung, und herzlich Willkommen in der FIRESTORM-Arena. Die Begrenzungsfeuer auf dem Platz sind bereits entzündet worden und wir warten gespannt auf den Einzug der Gladiatoren. Und da kommen Sie schon. Team SMOKEJUMPER wird angeführt von Jessy Graves, der in seinem frühen Leben Footballstar war, Howie Long hieß und es leider nie bis ganz nach oben geschafft hat. Jessy ist ein Bulle von einem Kerl - 2 Meter große, 5 Meter breit und grinst ständig, als würde er nicht verstehen, was um ihn herum passiert. Trotzdem hat die Menge auf seiner Seite! Neben ihm sehen wir seinen wesentlich bekannteren Kollegen Wynt, einen Ex-Schauspieler mit dem Namen Scott Glenn. Mein Gott, Glenn, wie tief bist zu gesunken… Soeben stürmen auch die Gegenspieler auf Platz. Vorne weg läuft Randall Shaye, der noch vor kurzem unter dem Namen William Forsythe in verschieden Irrenanstalten unterwegs war. Seht nur, wie herrlich übertrieben er seine Rolle spielt, wie überzogen er mit den Augen rollt und fast zu einer Karikatur seiner selbst wird.
„I’am the God of Hellfire!“ denkt sich Dean Semler, der Trainer der Smokejumpers, der bereits solch g-r-o-ß-a-r-t-i-g-e Teams, wie “The Patriot” und “Super Mario Bros.” gnadenlos über den Jordan geschickt hat, und schickt sofort seinen besten Männer per Fallschirm in den Kampf. Was für ein pompöser Start.

Durch geschickte Tricks haben es Randall und seine Kumpels soeben geschafft, an Smokejumper- Trikots zu kommen. Jessy ist verwirrt! Er grinst dämlich und… was macht er denn jetzt?? Er läuft mit ihnen mit… dieser Jessy… nicht zu fassen. Es doch offensichtlich, dass die Jungs nicht aus seinem Team sind. Und hier kommt auch schon unser Cheerleadergirl Miss Vogelkundlerin 98. Sie versucht Jessy zu warnen, der aber schon selber hinter das Geheimnis gekommen ist. Es entbrennt ein spannender Kampf in einem brennenden Haus.
Ladys und Gentlemen, ich weiß nicht was in diesem Haus auf dem Platz vorgefallen ist, aber jetzt gerade ist Jessy auf einem Motorad durch ein Loch im Dach heraus gesprungen. Er hat sich Miss Vogelkundlerin geschnappt und fährt unsere Kilometerhohe Todesrampe hoch, dicht gefolgt von Randall und seinen Kollegen. Dieser Teufelskerl fährt genau auf die Kante zu und… Jessy springt mit der Frau hinunter. Ist das das Ende von Jessy Graves? Nein, so leicht ist der Junge nicht kleinzukriegen. Er öffnet einen versteckten Gleitschirm und schwebt zurück zu Boden. Randall ist außer sich vor Wut und wird von der Menge ausgebuht – was sich sogar noch reimt!
Die Hitze nimmt zu, meine Damen und Herren, und immer wieder haben sich Jessy und Randall, der mittlerweile alle seine eigenen Kumpels umgenietet hat, kleine Scharmützel geliefert. Die Menge verlangt ein schnelles und künstlich herbei geführtes Ende des Kampfes, vorauf sich nun beide Teams an unserem „Lake of Doom“ befinden. Randall ist bereits auf dem sicheren Boot und versucht zu entkommen, doch er hat seine Rechnung ohne die Wasserrate Jessy gemacht. Und da kommt er! Mit einer unglaublichen Kraft schießt er aus dem Wasser und schleudert seine Axt! Die Menge hält den Atem an und die Axt fliegt! 30 Meter! 40 Meter! 50 Meter! Jetzt dreht sich Randall um! UND DIE AXT TRIFFT! K.O. durch absolut unmöglichen Axtwurf! Die Menge ist außer sich! Jessy Graves ist der Gewinner und neuer Rekordhalter im Axtweitwurf. Zusammen mit Miss Vogelkundlerin 98 darf er jetzt zwei seltene Eier ausbrüten.
Sie haben keine Ahnung, was ich da gerade von mir gegeben habe??? Ich auch nicht, aber es hat verdammt noch mal Spaß gemacht, dem dämlich grinsenden Jessy und dem übertrieben verrückten Randall zuzugucken. Es muss ja nicht unbedingt eine Rolle spielen, dass das Spiel ein paar fiese Schiedsrichterfehler hatte und das erzwungene Ende durch mies getrixte CGI-Feuer ein wenig übertrieben wurde. Die Hauptsache ist doch, dass die Menge über knappe 85 Minuten gut unterhalten wurde und das war glaub ich auch der Fall! Wirklich professionelle Kritiker hätten diesen Auftritt von Jessy aka Howie Long wahrscheinlich in der Luft zerrissen, aber wir sind 1. nicht hier um objektiv zu urteilen und 2. mögen wir das kantige Kerlchen. Deswegen gibbet muntere 4 Zimbelaffen und die Empfehlung von gleichzeitigem Bierkonsum zusammen mit Gleichgesinnten. The Heat is on, Baby!"




Workshop: How to be a Serial Killer


Scheiss auf den Bachelor. Ich geh mich dort einschreiben

Hobo with a shotgun

On the streets there is only one law, and he is going to deliver justice one shell at a time.

Bei nachfolgenden Bildmaterial handelt es sich leider nur um einen Faketrailer, der - darauf sollte hingewiesen werden - ganz locker bei einem "Grindhouse-Contest" den ersten Platz abräumte. Ausgetragen wurde der Wettbewerb von Robert Rodriguez und so verwundert es nicht, dass Hobo zu einer kleinen Internetsensation wurde.

Trotzdem möchten wir euch nach Treevenge auch dieses großartige Projekt nicht vorenthalten!

Ninja Fight Scene


An erster Stelle mal Danke an Junay! Er ist der derjenige, der ständig mit den neusten Infos zu Issac Florentine's Kracher "Ninja" rausrückt. Ich kann nur hoffen, dass dieser kleine Ausschnitt noch lange auf Youtube bleibt, damit ihn möglichst viele bestaunen können.

Ich schätze, Mister Florentine dachte sich kurz bevor er mit den Arbeiten an dem Projekt begann ungefähr folgendes:

"If you sad, stop being sad an be awesome instead!"

Und dann drehte er unter anderem DAS:

Street Trash

(für mehr grottige Infos klicke aufs Cover)

Release: 1987

Erste Tittenszene nach weniger als 5 Minuten!
Ein neuer Rekord!



Wenn Filme schon auf der Hülle mit Sprüchen wie „Einer der größten Kultfilme aller Zeiten“ als Trashgranate angepriesen werden, sollte immer eine gehörige Portion Vorsicht geboten sein!
Wenn die ersten weiblichen Rundungen schon nach unter 5 Minuten durchs Bild hüpfen, dann hat man wahrscheinlich dummerweise zu „Street Trash“ gegriffen.
Liebe Kinder, dass passiert, wenn man die Spülung drückt, während man noch auf dem Klo sitzt.

Ich will mal eben ein paar Geschehnisse runterrasseln: Es geht vordergründig um einen Penner, der mit seinem Bruder auf einem Schrottplatz lebt. Sein Bruder ist Scharf auf die Sekretärin vom fetten Schrottplatzbesitzer, der wiederum ist auch scharf auf seine Tipse ist. Außerdem haust noch ein durch geknallter Vietnamveteran auf dem Schrottplatz, der sich selbst zum Herrscher über den Schrott erklärt hat, ein Messer aus einem Oberschenkelknochen besitzt und mit seiner Pennerlegion die anderen Penner terrorisiert. Außerdem hätten wir da noch einen gemeinen Cop, der sich für Rambo hält und einen skrupellosen Schnapsladenbesitzer, der VIPER für einen Dollar verkauft. Letzteres ist das Gebräu, was diese ganzen „Handlungsstränge“ irgendwie zusammenhalten soll…
Dieser Mann belegte Platz 674 (also den letzten) beim großen Rambo-Imitationswettbewerb!

Mit anderen Worten: Es gibt einfach keine Handlung. Der Penner rennt blöd rum, sein Bruder gafft der Sekretärin nach, der Schrottplatzbesitzer kommt nicht zu Zug, der Cop flucht rum, der Vietnamveteran macht, was verrückte Vietnamveteranen auf Schrottplätzen so machen… z.B. seinen Untergebenen die Salami abschneiden und damit Fangen spielen… Ach ja, und VIPER lässt die Konsumenten schmelzen, platzen oder zu Tode schrumpfen. Das wars…
Ich nix spreche deuts, nur wasche auto! Wolle Rose kaufe??

Dazu gibts ein paar wenige quietschbunte Splatterszenen, die berüchtigte „Klo-Schmelz-Szene“ zum Beispiel und auch sonst werden die Auswirkungen von VIPER auf den menschlichen Körper ganz schick inszeniert. Hier kann auf den ersten Blick nicht erkannt werden, dass es sich um eine Low-Budget-Produktion handelt. Zwischendurch können einige Darsteller sogar ein paar Lacher für sich verbuchen, wobei sie aber allesamt ziemlich talentfrei und nicht näher erwähnenswert sind. Dazu kommt eine über alle Maßen dämliche Syncro, die ständig versucht, die genau so schlechten Dialoge zu überbieten.
Au Backe, der Kotze-Cop!

Was kann ich jetzt also noch dolles über den Film erzählen?? Ein paar lustige Szenen? Check! Ein bisschen netter Splatter? Check! Ah, genau, der Regisseur Michael Muro ist eigentlich mehr hinter der Kamera tätig und war unter anderem für die Kameraarbeit in TITANIC verantwortlich. Dass er ein gewisses Talent besitzt, sieht man manchen Einstellungen in „Street Trash“ sogar an, aber ich rede hier wirklich nur von Kameraeinstellungen.

(hier bitte Bild einfügen. Keine Lust, noch welche zu machen...)

Eine von den erwähnten lustigen Szenen möchte ich noch kurz näher erwähnen: Der fiese und ziemlich cholerische Cop, der irgendwie nach einer Mischung aus Herbert Grönemeyer und Michael Biehn aussieht, tut etwas, womit ich selbst in meinen krankesten Vorstellungen nicht gerechnet hätte. Er prügelt einen Typen windelweich, schleift ihn aufs Klo, lässt ihn mit dem Kopf voran ins Pissbecken plumpsen, steckt sich den Finger in den Hals und… naja, ihr könnts euch sicher denken! Ne, was hab ich gelacht. Mehr vor erstaunen, als vor Begeisterung, aber ich habe gelacht.

Fazit:
Netter Splatter, grenzdebiler bis hauptsächlicher extrem stumpfer Humor, talentfreie und unsympathische Schauspieler, keine Handlung und insgesmat einfach nur verdammt zäh und langweilig… Street Trash ist Trash pur, ja, aber kein guter. Bestimmt gibt es Menschen, die den Film total hochloben (Kultfilm und so…bla), aber wir gehören leider nicht dazu. Wer den Film für nen Euro irgendwo findet, kann ja ruhig mal zugreifen. Immer noch besser, als sich ne Flasche VIPER zu kaufen. Wegen dem Toilettenschmelzmann und dem kotzenden Cop noch 2 Köppe...


Karate, Küsse, blonde Katzen


Kann eigentlich was anständiges bei einer Zusammenarbeit von Deutschland und Hongkong etwas anständiges herauskommen? Naja, für den wahren Trashanhänger auf jeden Fall!!

"Nach diesem Film gönnen Sie ihrer Frau freiwillig ein Vorspiel!"

Oder anders ausgedrückt: "Sie sahen den Trailer zu Ninja - In geheimer Mission und Ninja - In geheimer Mission 2? Sie haben haben sich beim betrachten vor lachen über den Boden gekugelt und konnten es kaum erwarten, diese Granaten endlich sehen zu können? Dann sollten sie sich auf keinen Fall diesen Trailer entgehen lassen!"

Have fun! :D

Karate, Küsse, blonde Katzen


Treevenge

"WARNING! This post contains heavy violation and awesomeness!"


Ihr habt euch schon immer gefragt, ob Weihnachtsbäume auch Gefühle haben? Jahrelang werden Sie zusammengepfercht heran gezüchtet, um dann eines Tages plötzlich zu tausenden abgeholzt zu werden. Sie landen getrennt von ihren Freunden und Familie in x-beliebenen Haushalten, um dort auf bestialische Art und Weise geschmückt und erleuchtet zu werden. Sie werden gezwungen, die kranken Sitten der menschenliche Rasse zu ertragen und auf dem Höhepunkt der angeblichen Feierlichkeiten werden sie in Straßen aufgereit, eingesammelt und verbrannt...

JA, VERDAMMT! Weihnachtsbäume haben Gefühle!!

Aber sie schlagen zurück... Have fun! :D



More Infos

PS: Danke an Harry ;)

Black Rain

(klicke aufs Cover für düstere Infos)

Release: 1989
"An american Cop in Japan.
Their country. Their laws. Their game. His rules!"


Nick Conklin (Michael Douglas) ist Haudrauf-Cop in New York und zurzeit nicht so gut drauf. Erst kam die Scheidung, dann die Alimentezahlungen, sein Vermieter nervt wegen offener Mieten und zu allem Überfluss muss er zu einem Untersuchungsausschuss, da eine interne Ermittlung wegen Korruptionsverdacht gegen ihn läuft. Ja, das Leben für Nick ist echt kein Zuckerschlecken. Da kann auch sein stets gut gelaunter Partner Charlie (Andy Garcia) nicht mehr viel machen.
Jedenfalls bis die beiden Zeugen eines Mordes an einem Japaners werden. Nick kann den Täter und Boss Sato schnappen, wird aber zugleich mit Charlie dazu verdonnert, den Mann zurück nach Japan zu fliegen. Dort angekommen, übergeben Sie Sato widerwillig den Behörden – glauben die beiden zumindest. Als Cops verkleidet wird Sato nämlich von seinen eigenen Leuten in Empfang genommen und verschwindet, bevor Nick und Charlie begreifen, was passiert ist. Jetzt sind die beiden nicht nur ziemlich angeschmiert, sie werden auch noch als Sündenböcke missbraucht. Nach langer Diskussion können Sie im Land bleiben und als Beobachter fungieren. In Begleitung des japanischen Polizisten Masahiro (der bis zum Schluss nicht einmal lächelt) nehmen sie Verfolgung auf, bis die ganze Sache durch eine dramatische Wendung für Nick zu einer persönlichen Vendetta wird. Um jeden Preis will er Sato nun vor die Flinte bekommen, und wenn er sich dafür mit dem Boss der japanischen Unterwelt arrangieren muss.
Ridley Scott (Aliens, Gladiator) erschaffte mit „Black Rain“ nicht nur einen verdammt spannenden Copthriller, er beschäftigte sich auch multikulturellen Unterschieden. Dabei kam ihm Michael Douglas als ausgebrannter, draufgängerischer und ungehobelter Cop gerade recht. Der ist nämlich alles andere als nette Gesellschaft und kommentiert das Geschehen um ihn herum und die japanische Kultur permanent mit zynischen Bemerkungen. Er kam ja schon in New York nur schwerlich klar, aber mitten in Tokyo mit dem durchgängigen Lärmpegel, den Millionen Neonreklamen und einer Kultur, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte, ist Nick zu Beginn überfordert. Erst nach und nach lässt er sich auf die japanische Lebensweise ein und beginnt sie zu verstehen. Andy Garcia wirkt wie das komplette Gegenteil. Er verkörpert Nicks jüngeren Partner Charlie, der zwar ungestüm und optimistisch ist, seinen Job allerdings sehr ernst nimmt und gerne mal beruhigend auf Nick einredet. Garcia selbst ist auf dem selben Niveau, wie Douglas und wird vom ihm gott sei dank nicht an die Wand gespielt.
Auch Atmosphärisch hat „Black Rain“ einiges zu bieten. Die Handlung spielt fast ausschließlich bei Nacht oder an Regentagen. Düstere Bilder wechseln sich ab, ausgeleuchtet durch das unwirkliche Licht der vielen Neonröhren. Es gibt zeittypische Clubs, verlassene Parkhäuser, herunter gekommene Hotelzimmer und Schwerindustrie. Tokyo zeigt sich von seiner düstersten Seite und kann als Kulisse voll und ganz überzeugen. Auch hat es Scott geschafft, dass man als Zuschauer spüren kann, wie fremd und unwohl sich ein westlicher Besucher in Japan fühlen kann. Dazu kommt ein konstanter Spannungsbogen. Konstant heißt, die Spannung steigt permanent, bis sich alles in dem sehr schick fotografierten Showdown inklusiver dramatischer Schlammschlacht entlädt.
Die Action im Film ist zu keiner Zeit auf Effekthascherei ausgelegt, sondern recht realistisch gehalten. Die übliche „Alter, du bist in Ungnade gefallen. Hack dir gefälligst den kleinen Finger ab“-Szene darf bei der japanischen Mafia natürlich nicht fehlen. Genau so wenig, wie diverse Katanaschlizereien. Solche Szenen oder Schießereien setzt Scott zwar brutal in Szene, übertreibt aber zu keiner Zeit. Insgesamt hätte es davon allerdings mehr geben können. Jedenfalls hätte man dem Film mit weiteren kleineren Scharmützeln über die eine oder andere Länge hinweg helfen können.
Fazit:
Douglas und Garcia agieren prima in diesem stilvollen und spannenden Copthriller. Douglas in seiner damaligen typischen Rolle als Dickkopf und Frauenheld und Garcia als sein lebensfroher, durchgestylter Partner. Scott schraubt die Spannung durchgehend nach oben, setzt die Handlung in geschickt eingefangenen Bildern um und präsentiert dazu passende solide Action, die ruhig zahlreicher hätte vorhanden sein können. Nach dem ziemlich harten Umschwung in der Mitte des Films ging ihm zwar ein bisschen das nötige Feingefühl flöten, aber trotz dieser und anderer kleiner Schwächen bleibt „Black Rain“ durch das gute Zusammenspiel der Genretypischen Elemente immer noch verdammt sehenswert. 4 Punkte!


IT'S A DISASTER

So sollte man Filme im Vorfeld bewerben. Spaßfaktor +1, Coolness +1, Grovige Mukke +1 = Ja sauber, ey! :D


Sorry I'm late

Aber warum nur, dass ist wahrlich eine ganz andere Frage.

Wo wir nämlich vor kurzem bei Stop-Motion-Technik waren, habe ich dieses nette Video gefunden. Verdammt einfallsreich und einfach schön anzusehen. Und als kleinen Bonus gibts im Abspann einen kleinen Eindruck, wie aufwendig sich die Dreharbeiten gestaltet haben. Wer mehr wissen will, guckt am besten HIER. Have fun!

Sorry I'm Late from Tomas Mankovsky on Vimeo.

Paint-O-Movie V

Dieses Bildchen wurde gelöst!

Es ist (natürich) "DIE KLAPPERSCHLANGE"

(und gutes Wetter haben wir auch wieder)



Ist das nicht schön? Freitagabend, quasi Wochenende, es ist warm und es regnet wie aus löchrigen Eimern! Moment? Wie aus Eimern? JA VERDAMMT! GEWITTER, STURZBÄCHE, SINNTFLUTEN, TORNADOS, SCHWARZE HIMMER, DER GOTTVERDAMMTE WELTUNTERGANG!!
*räusper*
Also haben wir uns gedacht, übers Wochenende muss eh der Keller leergepumpt werden, da kann man doch nebenbei ein bißchen über ein neues Bild nachdenken. Ich hoffe auf rege Beteiligung und dass es nicht ganz so schnell erraten wird. Have fun!


Selbstbeweihräucherung

LINK
Interessieren tuts eigentlich nur uns, aber warum sollte man nicht auch anderen mit unnützen Infos auf die Nerven gehen?


Wie man an dem klitzekleinen Banner ganz unten rechts auf unserem Blog deutlich erkennen kann, benutzt die Academy den "Blogcounter", um sich eine Übersicht über Ihre Kundschaft zu verschaffen. Das funktioniert auch ganz wunderbar, da eine Reihe von Informationen abgefangen und verarbeitet werden (Datenschutz olé).

Zum Beispiel wissen wir, dass sich seit August 2008 insgesamt 3.021 Leser auf unseren Blog verirrt haben. Diese Zahl ist auch durchaus autentisch, da nur die Zahl der Besucher und nicht die Zahl der Seitenaufrufe gezählt wird! Außerdem haben sich die meisten Leser von anderen Seiten zu uns verirrt. Ganz oben auf dieser Linkliste sind übrigens die Seiten "Kais Trashcorner", "Junays World", "Trash-O-Meter", "Medusix" und die "Videoraiders" zu finden.
Sehr erfreulich ist auch zu sehen, dass 59,2 % aller Besucher vernünftigerweise Mozilla nutzt und nur 33,1 % noch mit dem Microschrott I-Net Explorer durchs Netz surfen. 72,7 % nutzen Windows XP, aber nur 0,7 % arbeiten mit Mac OS. Und die Machtstellung von Google wird auch gleich demonstriert: 97,2 % Googlenutzung und nur 2,8% andere Suchmaschinen - das sagt wohl alles.

Nun aber zum Wesentlichen: Die Besucherzahlen! Tja, die haben einfach gesagt ziemlich gut zugenommen. Im Juni gabs einen kleinen Einbruch, der sich wohl auch fortsetzen wird, weil ja die Ferien in NRW angefangen haben. Wir sind aber guter Dinge, dass sich die Zahlen gegen Ende des Jahres wieder nach oben schrauben werden! Seht selbst:
Diese und noch mehr nutzlose Informationen bekommt ihr alle über den "Blogcounter". Ich kann nur sagen: tolles Teil!! Wem das alles jetzt wie Zeitverschwendung vorgekommen ist, der sollte mal beim "Zeitverschwender" gucken. Der taucht in unseren Statistiken nämlich irgendwie gar nicht auf...

Die erste Fahrt zum Mond

(klicke aufs Cover für mehr phantastische Infos)

Release: 1964

Harryhausen-Fans aufgepasst: Hier kommt „The first Man in the Moon“, wobei der deutsche Titel wohl verständlicher ist, denn es geht um „Die erste Fahrt zum Mond“. Im Deutschen Titel ist auch nicht von einem Kerl die Rede, was ebenfalls falsch ist. Es begeben sich nämlich Professor Cavor, sein Nachbar Arnold Bedford und dessen Verlobte Kate Callender auf die abenteuerliche Reise zu unserem Erdtrabanten.
Doch vorher (oder eigentlich eher nachher) beobachten wir, wie irgendwann in den 60igern die erste (haha, denkste!) Mondlandung stattfindet. Während die Astronauten fröhlich über die Mondoberfläche hüpfen, findet einer von Ihnen plötzlich eine britische Flagge und ein Schriftstück, mit welchem der Mond in Besitz für Königin Victoria genommen wird. Auch ein Name ist zu finden und so stöbern die Verantwortlichen der Weltraumbehörde den alten Arnold Bedford in einem Altersheim auf. Von ihm erfahren sie eine gar abenteuerliche Geschichte.
Danke einer Paste, welche die Schwerkraft aufhebt und die Prof. Cavor auf eine selbstgebaute Kugel aufgestrichen hat, sind er, Arnold und Kate im Jahre 1899 kurzerhand zum Mond geflogen. In alte Taucheranzüge verpackt fanden sie eine Mondzivilisation vor – Ameisen ähnliche Wesen, die riesige Raupen wie Kühe hielten und ganz normalen Sauerstoff atmeten. Während Cavor an Verständigung interessiert war und Kate samt Kugel entführt wurde, interessierte sich Arnold vor allem dafür, die Ameisenviecher besser schnell als langsam aus dem Weg zu räumen. Am Ende blieb Cavor auf dem Mond und Arnold und Kate sausten zurück gen Erde.
Der Film ist – um es mit einem Wort zu sagen – wahnsinnig charmant! Schon allein dank der liebevollen Ausstattung macht mir eine erneute Sichtung immer wieder großen Spaß (vor allem seit ich die DVD mit qualitativ sehr gutem Bild besitze). Die Mischung aus Sci-Fi, Abenteuer und Komödie gelingt hier überraschend gut, was auch an den gut aufgelegten Schauspielern liegt. Vielleicht ist der Professor ein bisschen zu überdreht, aber allen beteiligten merkt man den großen Spaß an der Sache deutlich an.
Die ziemlich naive Geschichte sollte man am besten so hinnehmen wie sie ist und auch über manch undurchdachte Aussage sollte man hinwegblicken. Dann bleiben neben den bereits erwähnten tollen Kulissen vor allem die grandiosen Effekte von Altmeister Ray Harryhausen im Kopf, die mich schon als Kind begeistern und das auch bis heute noch schaffen. Harryhausen, berühmt für seine detailverliebte Stop-Motion-Technik (ich möchte gerne an die Skelettkampfszenen aus „Jason und das goldene Fließ“ erinnern) flößt hier den Mondwesen und Monstern das nötige Leben ein. Neben dem Kampf gegen die riesige Mondraupe kann man auch anderen nette Effekte und Einfälle bestaunen, wie z.B. den „Röntgenkasten“ (oder wie auch immer ich das nennen soll). Bei all der Effekteflut werden die Darsteller aber nicht vernachlässigt. Sie sind immer noch die Hauptverantwortlichen für das vorankommen der Handlung. Am Ende gelingt den Filmverantwortlichen sogar noch der Transport einer mahnenden Botschaft und einer witzigen, wenn auch gemeinen Pointe.
Fazit:
„Die erste Fahrt zum Mond“ ist verspielte, naive und charmante Unterhaltung aus den Tagen, als dieses Genre eigentlich nicht mehr angesagt war. Macht aber nichts, denn Spaß macht dieses phantastische Trickkino trotzdem noch – nicht nur Genrefans, sondern auch Menschen, die sich gerne begeistern lassen und über so manchen Storyunfug hinwegsehen können. Ich mag den Film vor allem wegen seiner Effekte und dem persönlichen Nostalgiewert, deswegen auch extrem subjektive 5 Köppe! Harryhausen for the win!!!