Der Schrecken von Kung Fu

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Release: 1968


Ein namenloser Cowboy (Tony Anthony) – nennen wir ihn der Einfachheit halber mal Larry - gelangt in den Besitz einer kleinen japanischen Schriftrolle. Der Vorbesitzer stirbt mit dem Hinweis, wenn die Schriftrolle zu seinem Besitzer zurückgebracht wird, bekommt der Überbringer 20.000 Dollar. Eine Menge Kohle für die damalige Zeit, also macht sich Larry auf den Weg ins weit entfernte Japan. Dort angekommen gerät er dummerweise mitten in eine Familienfehde. Zwei Brüder bekriegen sich bis aufs Blut wegen eben dieser einen Schriftrolle. Larry gerät schnell zwischen die Fronten und muss erstmal ordentlich Prügel einstecken. Natürlich wäre Larry kein echter Cowboy, wenn er sich davon ins Boxhorn jagen lassen würde. Er beginnt, die Brüder gegeneinander auszuspielen, setzt sich somit eher unbewusst – erst will er ja nur Kohle, später einfach nur Rache – für die Gerechtigkeit ein und befreit am Ende sogar noch ein ganzes Dorf aus der Tyrannei der Brüder.
Bei einem solchen Filmtitel hätte ich eigentlich eine ordentliche Trashgranate erwartet, aber ich wurde eines besseren belehrt. Nix KungFu, nix asiatischer Slapstick, nix dilettantische Schauspieler oder bescheuerte Story. Ich bekam einen atmosphärischen West-meets-East-Mix gehobener Güteklasse geboten, mit gut aufgelegten Darstellern und – zwar im Grunde genommen altbekannter – aber gut erzählter Geschichte.

Daran war die ungewöhnliche Umsetzung natürlich nicht ganz unschuldig. Die Handlung wechselt schon nach wenigen Minuten ins tiefste Japan, durch das sich Larry seinen Weg bahnen muss. Er hat keine Ahnung von der fremden Sprache, keine Ahnung von der fremden Kultur und folgt zunächst einfach nur seiner eigenen Nasenspitze und beweist damit zwar einen guten Riecher, stapft aber auch in ein Fettnäpfchen nach dem anderen.
In diesem Zusammenhang greift der Film recht geschickt Schwierigkeiten z.B. der Kommunikation auf, um sie in entsprechenden Szenen zu verarbeiten. Z.B. der Vergleich der Währung mit selbst gemalten Skizzen oder Verständigung per gemalter Bilder. Solche Sprachdefizite sorgen auch dafür, dass auf weiten Strecken kein Wort gesprochen wird bzw. japanische Dialoge auch für den Zuschauer unbegreiflich bleiben, da sie nicht untertitelt werden.
Somit bleibt das Geheimnis der Schriftrolle, hinter der alle her sind, nicht für den Hauptcharakter bis zum Ende des Films ein Geheimnis, auch der Zuschauer tappt völlig im Dunkeln. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als mit Larry mit zu bangen. Wer von den Brüdern ist denn jetzt der eigentliche Bösewicht? Wem kann Larry vertrauen und was wird er wohl als nächsten tun, um sich aus dem Schlamassel zu befreien. Es ist vor allem dem dauergrinsenden Tony Anthony zu verdanken, dass der Zuschauer bei all den Irrungen und Wirrungen eine starke Identifikationsfigur auf dem Bildschirm hat. Im Alleingang kann er die bis zum Finale völlig undurchsichtige Geschichte tragen, würzt die ein oder andere Szene mit sarkastischen Kommentaren oder Monologen, sorgt steht’s für gute Laune und kümmert sich natürlich auch um gefüllte Särge.
Gute Laune ist übrigens das, was der Film in der Hauptsache verbreiten soll. Insgesamt wird nämlich meistens ein komödiantischer Grundton angeschlagen. Auch wenn’s in der ein oder anderen Szene mal etwas härter zur Sache geht, zeit für einen kleinen abschließenden Gag ist nachher immer noch. So wird’s dann auch zu keiner Zeit wirklich langweilig. Im Gegenteil, denn die Spannung steigt im Verlauf der Geschichte immer weiter an, bis alles in einem großen Showdown endet. Da darf die Action natürlich nicht fehlen, die auch sonst immer mal wieder in ordentlichen Portionen vorhanden ist. Hier sei nur kurz auf ein paar Schwertkämpfe, Larry’s rauchendes Schießeisen und ein altertümliches Maschinengewehr hingewiesen. Untermalt wird das Ganze immer von einem passenden und typischen Italowesterscore.

Fazit:
„Der Schrecken von Kung Fu“ spielt in Japan, fühlt sich aber an wie ein waschechter Spagettiwestern. Dabei hat der Name rein gar nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun, ist sogar eher irreführend, was wiederum aber gut zur Handlung passt. Tony Anthony trägt den Film im Alleingang und hinterher hat man das Gefühl, ca. 85 min. bestens unterhalten worden zu sein.
Eine Empfehlung an alle, die mal einen etwas anderen Western sehen möchten, ohne dabei Gefahr zu laufen, einen Totalausfall zu erleben. Grundsolide 4 Zimbelaffen!


KING CRAP ATTACK! Trailer


Low budget retro Look! Tierhorror! Verdammte Riesenkrabben!

Das klingt nicht nur extrem trashig, das sieht auch extrem trashig aus.
"Transgenic giant crabs attack the beaches of Trouville. The evil Raymond Santos, owner of a nearby processing plant, seeks to increase his company’s profitability by mucking about with the genetic structure of ordinary crabs, which proceed to do what all good self-respecting critters do in those circumstances: they grow to an enormous size and go on a rampage of destruction. They are uncontrollable. Basile Garaud, a member of the coastguard, conducts an investigation into the matter."




Universal Soldier

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Release: 1992


Universal Soldier - Ein Zwiegespräch


Jack Logan: Hallo werte Leser der Trash-Academy. Mein Kollege Sam Burton und ich haben uns mal wieder zusammengefunden, um euch einen weiteren Klassiker zu präsentieren.

Sam Burton: So ist es, Jack. Diesmal handelt es sich um einen Klassiker aus dem Actiongenre und es ist uns eine große Freude, den Regisseur zu einem kleinen Interview begrüßen zu dürfen.

JL: Meine Damen und Herren: Der Roland Emmerich!

Ein kleiner Mann betritt das Zimmer. Er trägt ein Baseballcap über seinen ergrauten Haaren und grinst die beiden mit einem nervösen Dauergrinsen an, so als hätte er sich gerade ein bisschen Koks auf dem Klo gegönnt. Er schüttelt Jack und Sam die Hände und fängt sofort an zu reden.


Roland Emmerich: Hi, mein Name ist Roland Emmerich, aber ihr könnte mich ruhig Rolli nennen! Ich bin Regisseur, wisst ihr, und dazu noch einer der es aus Deutschland nach Hollywood geschafft hat. Mein Blick ist genauer als ein Laser, mein Verstand schärfer als ein Diamant und meine Vorstellungskraft stärker als Ralf Möller! Mit anderen Worten, ich bin einer der Besten.

Beide: Eh… ja… hallo… Rolli!
Rolli: Ich bin heute hier, um euch etwas über einen meiner Filme zu erzählen. Damals, als die Computereffekte noch nicht so gut waren wie heute und man auf handgemachte Action zurückgreifen musste, drehte ich einen Film, der mir den Durchbruch in Hollywood verschaffte. Es waren dazu nur ein paar wenige Zutaten nötig, die ich schnell zusammen hatte.

SB: Womit wir ja schon voll im Thema wären. Was waren das denn für Zutaten?

Rolli: Zunächst brauchte ich zwei namhafte Actiondarsteller. Van Damme und Lundgren boten eine gute Mischung aus bekannten Gesichtern, bis dato erfolgreicher Karriere und Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem muss eine Frau her, die keiner so wirklich kennt, die aber auch nur irgendwie gut aussehen muss.

JL: Klingt einleuchtend. Aber die Story… also ich weiß ja nicht, aber Cyborgs, Vietnam, Supersoldaten… das war doch schon 1992 ziemlich ausgelutscht.

Rolli: Story ist bei mir prinzipiell immer nebensächlich. Man nehme einfach ein paar bekannte und vor allem erprobte Klischees und reihe sie aneinander. Einen bösen Typen, am besten wahnsinnig – Dolph Lundgren - , und einen herzensguten Typen – Jean Claude Van Damme. Beide verfeinden sich natürlich direkt am Anfang und zwar in Vietnam, weil das bei den Amis so gut zieht! Danach sterben beide, werden von der Regierung wieder zum Leben erweckt und zu Supersoldaten umfunktioniert. Natürlich kann das nicht gut gehen. Der eine ist ja schließlich wahnsinnig und der andere… naja, der andere eben nicht.

SB: Und die Frau…

Rolli: Dazu wollte ich gerade noch was sagen. Neben Ihrer Aufgabe, hübsch aus zu sehen, hat sie auch noch die Aufgabe, Erinnerungen zu aktivieren. Ein bisschen Techtelmechtel und so! Van Damme brennt mit dem Mädel durch und wird wieder klar im Kopf. Gleichzeit denkt Dolph, er wäre immer noch Krieg, tötet alles und jeden und macht dann jagt auf Van Damme. 90 Minuten später gibt’s einen Showdown, in dem die Angelegenheit ein für alle mal geklärt wird.

JL: Simpel und zweckmäßig also.
Rolli: So ist es. Der Rest besteht eigentlich nur aus Action! Action! Action! Um die platte Story zu verdecken, brauchen wir blutige Einschusslöcher, überschlagende Autos, riesige Feuerbälle und vor allem harte Zweikämpfe. Und Verfolgungsjagden mit Trucks, wobei ein Truck mit Handgranaten beworfen wird, während er an einem Abhang entlang fährt. Natürlich muss auch eine Tankstelle in der Wüste hochgehen und eines dieser typischen Motels am Highwayrand muss durchlöchert werden.

SB: Dabei sind die Grenzen zwischen Gut und Böse jederzeit klar abgesteckt.

Rolli: Natürlich! Die Figuren lassen da keinen Interpretationsspielraum. Genau so verhält es sich mit der Story, die so einfach gestrickt und meistens auch vorhersehbar ist, dass sie fast schon B-Movie-mäßig daherkommt. Aber schließlich will ich meine Fans ja nicht zu eigenen Überlegungen animieren oder sie damit überfordern oder irritieren. Nein, ich will Sie verwöhnen, und deswegen hab ich meinem Film auch einen richtig teuer aussehenden Hochglanzlook verpasst und serviere eine Mischung aus Kitsch und brutaler Action. Am ende siegt natürlich die Gerechtigkeit und für die weiblichen Zuschauer gab’s Van Damme nackig auf der großen Leinwand.

JL: Was fürs Herz und was fürs Auge!

Rolli: Du hast es erfasst. So was lieben die Amis! Ich will mich ja nicht selbst loben, aber mit „Universal Soldier“ hab ich einen Film kreiert, der einfach nur großartig ist. Wie alle meine Filme übrigens auch. Nur so nebenbei! Schnörkellose Actionkost. Natürlich war der Streifen tierisch erfolgreich, denn wie gesagt weiß ich um die Gunst meiner amerikanischen Zuschauer zu buhlen.

SB: Noch was zu den Hauptdarstellern?

Rolli: Na, die kamen mir natürlich überaus gelegen. Nicht nur, dass sie bereits genügend Erfahrung im Fäuste schwingen hatten, ihr begrenztes schauspielerisches Talent passte auch hervorragend zu ihren Rollen. Beide spielen von den toten auferweckte Soldaten und müssen nur grimmig gucken. Van Damme’s Charakter weiß zudem nach seinem Erinnerungsflashback nicht mehr so richtig, wie er sich menschlich verhalten soll. Da passt sein vertrottelter Hundeblick wie Faust aufs Auge.
Beide: Rolli, was würdest du dem Film für ein Wertung geben, wenn dich jemand fragen würde?

Rolli: Also wenn mich jetzt jemand fragen würde, wie viel Punkte ich für meinen eigenen Film vergeben würde – und das habt ihr ja gerade getan -, würde ich ihm folgendes Antworten:

1 Punkt für Jean Claude van Damme, wegen seinem Hundeblick
1 Punkt für Dolph Lundgren, wegen seinem passenden Overacting
1 Punkt für Ralf Möller, wegen der kurzen Szene im Supermarkt
1 Punkt für die Action, die immer gut zu unterhalten weiß

SB: Warum nur 4 Punkte?

Rolli: Für 5 Punkte reicht es leider nicht ganz, weil ich selber zugeben muss, dass ich im zweiten Drittel etwas zuviel Fahrt rausgenommen hab und sich somit die eine oder andere Länge eingeschlichen hat. Heute kann ich auch nicht mehr sagen, warum ich das gemacht habe, hatte ich doch noch gut 2 Mio. Dollar für Effekte übrig… Ach ja, meine Villa in Miami… jetzt fällt’s mir wieder ein. Ein Prachtexemplar von Villa ist das geworden.

JL: Ahaaa jaa… noch irgendwelche abschließenden Worte, Rolli?
Rolli: Mein Name ist Roland Emmerich. Ich bin der Macher Independence Day. Ich habe Godzilla nach Amerika geholt und habe die Welt in 2012 dem verdammten Erdboden gleichgemacht. Ich bin der Gott aller Katastrophenfilme, Herrscher des muffigen Pathos und der kitschigen Dialoge! Der Master of Disaster! Der dickste Fisch im Teich, der große Klops! UND BAY KANN MICH MAL!!!“

Ohne auf weitere Fragen, bricht der Mann plötzlich in wahnsinniges Gelächter aus und rennt von der Bühne. Jack Logan und Sam Burton schauen ihm verwirrt nach.

Beide: Verrückter Kerl… aber man muss ihn einfach gern haben!




Anmerkung der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Emmerich, falls sie diesen Text lesen, möchten wir im Vorfeld ein paar Sachverhalte klären. Wie unsere Kollegen, Herr Burton und Herrn Logan, erst nach der Aufzeichnung mit Erschrecken feststellen mussten, handelte sich bei dem Mann, der sich als ihre Person ausgab, um einen entflohenen Insassen aus der benachbarten Psychiatrischen Anstalt. Selbstverständlich würden wir ihnen niemals unterstellen, drogensüchtig zu sein oder Michael Bay zu hassen. Und sie müssen uns wirklich glauben, wenn wir sagen, dass wir alle ihre Filme schon immer toll fanden. Sogar 10.000 BC… irgendwie!

Ein Käfig voller Helden ( Hogan’s Heroes)

So zum ersten Teil meiner hoffentlich vielen Serien die hier vorgestellt werden.. fange ich doch mal mit einem ganz einfachem, alten aber guten Rezept an:

Man nehme: Einen Weltkrieg, Alliierte Gefangene, einen wiener Feldwebel und einen sächsischen Oberst, und mische es alles zusammen in einem großen Topf und lasse es ungefähr 6 Staffeln kochen und man bekommt: Einen Käfig voller Helden. Wir befinden uns im zweiten Weltkrieg wo irgendwo in der Nähe von Hammelburg, wo 15 alliierte Soldaten im Kriegsgefangenlager Stalag 13 auf das Ende des Krieges warten. Obwohl… warten ist nicht der richtige Ausdruck denn unter der Leitung von Col. Robert E. Hogan (Bob Crane) führen diese Gefangenen Spionageaufträge und Anschläge im Auftrag der Alliierten aus.

Und das alles unter den Nasen des Lagerleiters Oberst Wilhelm Klink (Werner Klemperer),Feldwebel Hans Georg Schulz (John Banner), der gesamten deutschen Luftwaffe und der Gestapo. Um dem Krieg ein schnelleres Ende zu ermöglichen sprengen Col. Hogan und sein Team, Cpl. Peter Newkirk (Richard Dawson), Cpl. Louis LeBeau (Robert Clary), Sgt. Andrew Carter (Larry Hovis) und Sgt. Ivan Kinchloe (Ivan Dixon) , Brücken, Munitionslager oder gar mal eine ganze Panzerdivision, schleusen abgestürzte Soldaten zurück nach England oder beschaffen wichtige und geheime Kriegspläne der Nazis mit Hilfe ihres perfekt angelgetem Tunnelsystem unter ihrem Gefängnis.

Die 1965 erschienene Serie überzeugt mit witzigen Dialogen, übertriebenen Gags und karikaturhafter Darstellung des Bildes der Nazis. Wahnsinnig komisch und einfach wert zu gucken. Leider zeigt der Sender Kabel 1 die Folgen erst zwischen 03.25 Uhr und 04.10 Uhr in der Woche. Aber wenn ihr mal Urlaub oder Semesterferien habt lohnt es sich auch mal eine Nacht durch zu machen um sich selbst davon zu überzeugen.


TrashAcademy auf Facebook


Wie schon in der Shoutbox gesagt ist die TrashAcademy jetzt auch auf Facebook zu finden.
Einfach nach der Gruppe "Trash Academy Blogspot" suchen und beitreten. Die Gruppe ist für jeden betretbar und sichtbar. Viel Vergnügen.

Winner of the year 2009



AND THE WINNER

of the YEAR 2009 IS....

DOC SAVAGE!!!


Nachdem Williams zweimal in Folge gewinnen konnte und nun schon seinen Hatrick plante, machte ihm der gute alte Doc einen ordentlichen Strich durch die Rechnug. Mit sage und schreibe 6 Punkten gewann er die diese - zugegeben dieses Jahr mit 13 Filmen nicht sehr ausgiebige - Challange.

Williams härtester Konkurrent aus dem Jahre 2008 - Lord - zog gleich und es wird dieses Jahr wieder einmal ein hartes Kopf an Kopf Rennen der beiden Erzfeinde erwartet. Wie eigentlich immer kröpselt Sebulon irgendwo am Ende der Punkteskala herum und so darf er auch dieses Jahr wieder gegen eine wilde Horde Zimbelaffen kämpfen - wie es das Ritual verlangt! Wird das eigentlich irgendwann langweilig?

Egal, der Doc ist happy und geht von dem Gewinn auf Weltreise, um schließlich pünktlich zu seiner Siegerehrung seinen ruhmvollen Namen in die unzerstörbare Steintafel zu meißeln, auf das alle nachfolgenden Generationen von seinem Sieg berichten können.


Hier der Filmkatalog (sogar schon zu existierenden Reviews verlinkt!):
  • 08.01.2009 Der City Hai --- Doc Savage
  • 26.01.2009 Mad Max 2 --- Ashley J. Williams
  • 03.02.2009 Hard to Kill --- Doc Savage
  • 13.02.2009 Turtles --- Lord
  • 15.02.2009 Mission Impossible 3 --- Lord
  • 01.03.2009 Starforce Soldier --- Doc Savage
  • 04.03.2009 News Movie --- Lord
  • 14.03.2009 Shoot 'em up --- Doc Savage
  • 30.03.2009 Nico --- Ashley J. Williams
  • 20.04.2009 Death Race (2009) --- Ashley J. Williams
  • 01.05.2009 Starship Troopers --- Sebulon McMoese
  • 20.07.2009 Firestorm --- Doc Savage
  • 24.11.2009 Replacement Killers --- Doc Savage

Möge der allgegenwärtige, enorme Schatten von Lord Steven auch in diesem Jahr wieder schützend über euch wachen.

Driven to Kill

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Release: 2009

"They took his daughter. So he's taking them down."


Steven Seagal ist Ruslan, ein russischer Ex-Mobster der fiesesten Sorte. Nach ein paar Jahren Gefängnisaufenthalten, kehrt er der Kriminalität den Rücken, zieht nach Kalifornien und schreibt Bücher über zwei Typen, die abwechselnd Pappbecher platt kloppen, wobei unter einem der Becher ein Stahlnagel versteckt ist. Faszinierend, wie man doch sein Geld verdienen kann! Weil man aber daraus keine anständige Story basteln kann, will seine Tochter den Sohn des Mafiabosses von New Jersey heiraten und das gefällt Letzterem gar nicht, soll sein Filius doch in seine Fußstapfen treten. Noch vor der Hochzeit wird Ruslans Ex-Frau brutal ermordert und seine Tochter schwer verletzt. Kein wunder also, dass Ruslan ziemlich angepisst ist und nun die Täter sucht, um gar schröckliche Rache zu vollziehen!
Na bitte, geht doch! Endlich mal wieder ein Lichtblick in des Lords so angeschlagener Karriere. Handlungsort ist New Jersey, gedreht wurde in Kanada, spielt aber beides keine Rolle, denn schon die ersten Szenen zeigen uns deutlich, dass die grausamen Ostblock-Look-Zeiten endgültig vorbei sind (hoffentlich). Dieser Eindruck hält sich dann konstant die restliche Lauflänge über. Auch die Lokations sind zahlreich, werden oft gewechselt und sorgen somit auf Grund der vielen Schauwerte für eine gewisse Dynamik. Zwar kann nicht jeder Schauplatz das geringe Budget verbergen, aber Regisseur Jeff King (der zuvor „Kill Switch“ mit Seagal drehte) tut wirklich sein Bestes, um so oft wie möglich von diesem Umstand abzulenken – meistens mit knallharten Actionszenen.
Auf die erste Schießerei muss der geneigte Fan allerdings 20 Minuten warten, in denen diverse Charaktere eingeführt. Hier gibt’s übrigens keine großen Überraschungen, denn alle Rollen sind klar definiert und auf den ersten Blick durchschaubar. Es gibt einen geldgierigen, hinterhältigen Rechtsanwalt, einen kaltblütigen Gangsterboss, welcher Ruslans Erzfeind ist und als Endgegner herhalten muss und natürlich jede Menge Helfershelfer, welche teilweise recht spektakulär aus dem Leben scheiden müssen. Insgesamt wird natürlich nicht viel Zeit für die Nebendarsteller verschwendet, denn bei Seagals Masse kann einfach keiner neben ihm bestehen. So tut er dann auch das, was er eigentlich schon immer getan hat: Stoneface aufsetzen, Handkante in Anschlag bringen und die Pistolenläufe glühen lassen! Unzerstörbar, Unverwundbar, Allwissend. Immer mit dem richtigen Riecher hängt er sich an die Fersen seiner Gegner, kloppt sich durch Lagerhäuser, Striplokale, Parkhäuser und liefert sich mit seinem Erzfeind samt Spießgesellen in einem Krankenhaus einen netten Showdown.
Genau so wollen wir (damit meine all diejenigen, die es irgendwie geschafft haben, Seagal-Fan zu bleiben) unseren Kampfmoppel sehen! Der ist nämlich überraschend motiviert bei der Sache, nuschelt zwar noch genauso viel rum wie eh und je, legt dafür aber bei den Kämpfen mal wieder selbst Hand an. Er rennt sogar einem Gegner hinterher… so richtig rennen mit Geschwindigkeit und allem drum und dran… ich hab Seagal seit… bor… Nico? Hard to Kill? Egal, ist in seiner DTV-Ära definitiv nicht oft vorgekommen, was hier aber auch viel über Seagals körperlichen Zustand aussagt. Auch was Stuntdoubles angeht wurde wieder etwas kürzer getreten. Mit Sicherheit schwirren hier und da noch welche durchs Bild, aber meist kaschiert King solche Szenen so gut, dass man es eigentlich nicht bemerkt.
Das führt jedoch auch dazu, dass die eine oder andere Kampfszene etwas an Intensität verliert. Zum Beispiel der Messerkampf im Striplokal. Hier werden Seagal und Gegner ausschließlich Messer fuchtelnd in Nahaufnahmen gezeigt. Die könnten beide auch gegen eine Wand kämpfen, wenn keine Umschnitte erfolgen würden. Eine Totale der ganzen Angelegenheit wäre sicherlich spannender gewesen. Dafür wird bei sämtlichen Auseinandersetzungen nicht mit diversen Gewaltspitzen gegeizt. Blutige Einschüsse, Einschusslöcher noch und nöcher, gebrochene Knochen, Messerstecherei, Ballerei, ein paar kleinere Explosionen. Zwar hat sicherlich auch hier das geringe Budget größere Actionszenen verhindert, aber dank der Konstanz und der sehr soliden Präsentation wird der Zuschauer gut bei Laune gehalten. Nicht überragend, aber im Gegensatz zu vielen, vielen vorangegangenen Seagalstreifen absolut zufriedenstellend, für den einen oder anderen Hardcorefan vielleicht sogar begeisternd.

Fazit:
Schnörkellos und unkompliziert kommt „Driven to Kill“ ohne Überraschungen oder andere Seltsamkeiten daher und wirkt somit irgendwie erfrischend. Seagal kloppt alles kurz und klein und hat den üblichen Gesichtsausdruck drauf, der im Zusammenhang mit einigen Onlinern bzw. altbackenen Kommentaren auch gerne mal zu unfreiwilliger Komik führt. Dafür isser aber auch gut drauf!
Die Handlung schreitet trotz einiger Ungereimtheiten flott voran und sowohl die Schauplätze, als auch die Action gehen in Anbetracht des Budgets vollkommen in Ordnung. Die Rache- und Selbstjustizstory ist natürlich grenzwertig, aber so was interessiert doch sowieso niemanden, der sich den Film freiwillig anschaut. Jeff King hat seit „Kill Switch“ auf jeden fall dazu gelernt und liefert einen feinen B-Actioner ab, der auch gleichzeitig eine kleine Erleuchtung in Lord Steven’s angeschlagener Filmografie darstellt. Mit Blick auf seine letzten Werke kann ich hier ruhigen Gewissens 4 Zimbelaffen verteilen!


MacGruber Trailer


Wie jetzt? Ihr kennt MacGruber nicht?! Als wiederkehrende Gageinlage bei Saturday Night live konzipiert, hat er es tatsächlich auf die große Leinwand geschafft... respekt! Der Trailer ist zugegeben nicht soooo der Burner, aber immerhin gibts einen mächtig in die Breite gewachsenen Val Kilmer zu sehen und was zu lachen gibts auch zwischendurch. Zieht euch das Teil rein und genießt auch die weiteren MacGruber Videos bei Youtube (einfach mal suchen). Have fun!

RED BAND



GREEN BAND

Bruce Vs. Frankenstein

LISTEN UP, SCREWHEADS!

Bruce "Screaming Queen" Campbell hat offiziell eine Fortsetzung zu seinem Werk "My name is Bruce" angekündigt! Wie die Überschrift bereits verrät, soll das ganze Bruce vs Frankenstein heißen. Klingt gut, wird gut! Da bin ich mir sowas von sicher!

Und hier noch Bruce eigenen Worte zu dem Thema:
Hello everyone. Bruce Campbell here. This urgent message is short, because my keystrokes are monitored and I fear for my life. My partner at Dark Horse comics, Mike Richardson (normally a very rational and talented man), threatened to have his foot soldiers "crush my spleen" if I did what I am about to do. But the fans deserve to know, so with great trepidation I officially announce Bruce Vs. Frankenstein, the sequel to My Name is Bruce. Principal photography begins this fall in Oregon. I'd like to live long enough to see the cameras roll, so please, for the love of God, do not tell anyone - I can't risk this announcement getting back to Mike! Thank you.


Hail to the King, Baby! :D

Icarus Trailer

Mister Dolph is back und macht ne verdammt gute Figur!



Eigentlich sollte hier eine ganz eine kleine feine Review zu oben benannten Filmchen erstellt werden. Da ich aber blöderweise bereits einen älteren Beitrag in der ofdb.de verlinkt habe, wird jetzt eben dieser ältere Beitrag "umgebaut". Also folgt dem folgenden Folgelink, um den Wahnsinn in voller Gänze zu genießen! Have fun!

REVIEW


TRAILER ( so als kleiner Anreiz)



Atemlos vor Angst

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Release: 1977

Originaltitel: Sorcerer


Südamerika, irgendein Kaff mitten im Nirgendwo und jede Menge armer Seelen, die irgendwie versuchen, über die Runden zu kommen. Manche leben vor sich hin, andere arbeiten für eine ansässige Ölfirma. Als jedoch eine Borstelle in Flammen aufgeht, sucht eben diese Firma ein paar Geisteskranke, die mehrere Kisten hochsensibles Nitroglyzerin über eine 200 Meilen lange unwegsame Piste transportieren, um damit den Brand aus zu pusten. Die Chance für vier Männer, die an diesen Ort am Ende der Welt ins Exil geflüchtet sind. Niemand von Ihnen hat noch Perspektiven, jeder von Ihnen wird von seiner eigenen düsteren Vergangenheit verfolgt. Jeder von Ihnen will einfach nur weg und das erhoffen sie sich durch die Belohnung, die der Job verspricht: Geld und einen gültigen Pass. Nachdem zwei alterschwache LKWs mit dem hochexplosiven Sprengstoff belanden worden sind, machen sie sich in gebührenden Abstand auf durch den Dschungel und müssen dabei vielen unterschiedlichen Gefahren trotzen. Mal ist es eine zu schmale Straße samt Steilhang, mal eine verwitterte Hängebrücke über einen reißenden Fluss oder ein Baumstamm quer über dem Weg. Und im Nacken sitzt die permanente Angst, dass der nächste zu heftige Huckel der letzte sein könnte.
Eins kann ich vorweg sagen: Der Name ist Programm! Was William Friedkins (French Connection, Leben und Sterben in L.A.) da auf Zelluloid gebannt hat, ist ganz großes Kino. Das es keine anständige Auswertung auf VHS/DVD/etc. gibt, hat andere Gründe. Alles fing schon mit der Produktion an. Mit viel Herzblut begann Friedkins die Planung, drehte ausschließlich an Originalschauplätzen, wurde dann jedoch das Opfer von höherer Gewalt und ausuferndem Budget. Neben schlechten Wetterbedingungen blies auch sein eigener Perfektionismus die Ausgaben für sein Projekt auf 55 Mio. US-$ auf, was schon vor Fertigstellung des Filmes für schlechte Presse sorgte. Außerdem musste sich Friedkins mit Roy Scheider, anstelle von Steve McQueen begnügen. Scheider ist natürlich kein schlechter Schauspieler, aber zwischen ihm um McQueen liegen definitiv Welten. Zusätzlich kam der Film kurz nach (oder zusammen mit?) Star Wars in die Kinos und spielte so nur knapp 8 Mio. US-$ ein. Ein totaler Flop. Aus Angst vor Kassengift sprangen die Verleihfirmen ab. Zusätzlich wurde der Film für das europäische Publikum radikal ge- und umgeschnitten. So sind z.B. die Geschichten der vier Männer, die eigentlich zu Anfang in jeweils eigenen Kapiteln erzählt werden, hierzulande nur noch unvollständig und in Rückblenden zu sehen. Im Großen und Ganzen zerstört dies zwar nicht den Spannungsbogen, erweckt allerdings stellenweise den Eindruck ein nur unvollständiges Werk zu betrachten. Mehr weiß der Schnittbericht!
Inszeniert hat Friedkins sein Werk in einem Look, den man schlicht als dreckig bezeichnen kann. So wird das Geschehen zusätzlich noch realistischer präsentiert, als es eh schon daher kommt. Realismus ist auch der Punkt, aus dem der Film eine Menge an Spannung und Atmosphäre aufbauen kann. Schon allein die schmuddelige Dschungelkulisse, vor der sich die Darsteller bewegen, besticht durch ihre ganz eigenen Reize. Alle anderen Spannungsmomente entstehen anschließend aus den zahlreichen Gefahren, welche auf die Männer während ihrer Fahrt durchs Niemandsland warten. Höhepunkt ist mit Sicherheit die Überquerung der morschen Hängebrücke bei Monsunartigen Regenfällen, aber auch andere Szenen, wie z.B. die Sprengung des Baumstammes, brauchen sich keineswegs verstecken. Die Hingabe, mit der Friedkins ans werk geht, ist beeindruckend. Die schlechten Produktionsumstände wirken hier, wie auch im restlichen Film, wie weggeblasen und zurück bleiben nerven aufreibende Momente, welche die Männer mit zunehmender Lauflänge an ihre physischen und psychischen Belastungsgrenzen drängen.
In diesem Zusammenhang muss ich leider den einzigen Kritikpunkt äußern, der auch in anderen Besprechungen zu lesen ist: Das fehlen einer Identifikationsfigur. Keiner der Männer ist so richtig Sympathieträger, was verschiedene Gründe hat. Zum einen wird den Charakteren etwas wenig Entwickelungszeit gegeben und die Darsteller können ihre Fähigkeiten in den kurzen Hintergrundgeschichten nicht richtig entfalten (was auch an der deutschen Fassung liegt) oder sie können mit ihren Fähigkeiten in diesen Abschnitten nicht überzeugen.
Zum anderen sind schon die Charaktere so gestaltet, dass sie kaum sympathisch rüber kommen können. Neben den Hindernissen während der Fahrt, haben sie auch so genug mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Sie handeln egoistisch und werden hauptsächlich von der Gier nach der Belohnung getrieben. Das wiederum ist jedoch auch für das Durchhaltevermögen, welches sie die gesamte Tour an den Tag legen müssen, von entscheidender Bedeutung. Ein zweischneidiges Schwert also, über das man allerdings in Anbetracht des Gesamtwerkes ganz gut hinwegsehen kann. Trotzdem frage ich mich, wie der Film wohl mit Steve McQueen geworden wäre.
„Atemlos vor Angst“ basiert auf dem Roman „Lohn der Angst“ und ist das Remake der gleichnamigen Verfilmung aus den frühen 50igern. Welche filmische Umsetzung nun die bessere ist, kann ich nicht beurteilen, da mir der Vergleich fehlt. Ich kann allerdings mit Recht behaupten, dass man einen Film dieser Klasse heute nicht mehr zu sehen bekommt. Die Geschichte ist simpel, aber die Spannung ist nerven zerfetzend. Zwar fehlen dem Film die Identifikationsfiguren, doch dank der wahnwitzigen Hingabe Friedkins, werden hier einzigartige Bilder geboten, deren Spannung und Atmosphäre den Zuschauer fesseln, bis er alles um sich herum vergisst. Ein Klassiker, den man als Fan von außergewöhnlichen Abenteuerfilmen gesehen haben sollte und der längst eine anständige Veröffentlichung verdient hat. Volle Koppzahl!



Zitat of the Moment

"Der Typ hat gefressen als ob es seine Henkersmahlzeit wäre und der Alkohol; ich hab von dem Kater noch immer mehr Schmerzen als von einer Schussverletzung" - Bruce Campbell als Sam Axe - Burn Notice

"I LOVE IT WHEN A PLAN COMES TOGETHER"-Trailer






the last scene of the trailer make me wanna c this movie so bad :D

u askin urself, why i am bloggin in english?! hm... dont know, perhaps because it's shiny!!!

Affen an die Macht


Auch wenn es wahrscheinlich schon bekannt ist aber die Bedrohung durch die Bloons hält weiter an. Helft der Armee des Zymbel-Affens sich gegen die mit Helium gefüllten Invasoren zu verteidigen.

Das Spiel macht eine Menge Spaß und ist perfekt wenn man sich von der elenden Lernerei ablenken oder seine Arbeitszeit auch mal sinnvoll nutzen möchte (Ihr wisst wer ihr seid).
Aber vorsicht... Bloons Tower Defense 4 kann einem auch den letzten Nerv rauben und euch in eine Welt des Wahnsinns stürzen (Wir wissen wer wir sind).

Also viel Spaß beim zocken und HAIL TO THE CYMBAL- MONKEY....

(Same shit, different day zum spielen auf das Bild klicken)

Raiders of the magic ivory

(für mehr grünliche Infos klicke aufs Cover)

Release: 1988

Suger hockt im Knast irgendwo im Dschungel, wird jedoch kurzerhand von seinem Kollegen Mark rausgeholt. In bester Manier müssen darauf hin 100erte Wachen dank Unendlich-Magazine in Gras beißen und endlich geht’s zurück in die Heimat. Dort werden die beiden mit einer horrenden Summe von 250.000 US-Dollar von einem alten Chinesen beauftragt, eine alte Elfenbeintafel zu beschaffen, die Macht und ewiges Leben verspricht. Leider müssen die beiden dafür zurück nach Vietnam, um dort einen Tempel bewacht von Eingeborenen zu finden. Aber die Sache hat einen Hacken, denn der alte Chinese will die Tafel benutzen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Klare Sache für die Kumpels, dass es so nicht Enden darf!
Wenn man zwei Anläufe braucht, um einen Film in Gänze durchzustehen, dann ist das schon kein gutes Zeichen… Die Story ist lahm, die Darsteller sind lahm, die Action ist lahm, die Mukke ist lahm. Alles lahm und es wird einfach nicht besser. Und das, obwohl sich Sugar und Mark die größte Mühe geben, die Situationen hin und wieder mit grottenschlechten, aber immerhin unterhaltsamen Kommentaren aufzulockern.
Mark: "Hey, das war verdammt knapp!"
Sugar: "Auf einer Tankstelle wäre das nicht passiert."
Mark: "Gemüseladen wäre besser."
Sugar: "Da muss man aber rechnen können."
Mark: "Was dir wohl schwerfallen dürfte!"

Naja, wenigstens ist in der zweiten Hälfte noch etwas "Spannung" angesagt. Zumindest für den alt eingesessenen Trashliebhaber. Kaum haben die beiden nämlich die Tafel, werden sie verraten, kommen hinter das Geheimnis der Tafel und stellen sich dem finsteren Opi in den Weg. Und was wäre ein alter, reicher Chinese ohne Privatarmee? Nichts! Kaum hat man sich diese Frage gestellt, da tauchen sie auch schon auf. Massen an lebendem Kanonenfutter. Es entbrennt ein heftiger Kampf, in dem alles, was nach Feind aussieht, gnadenlos niedergemacht wird. Sugar blitztdingst den fiesen alten Opa und wird zum Retter der Welt! Fetzige Mukke, Bier, eine Yacht und Weiber. Ente gut, alles gut.
Denkste, denn jetzt mal Butter bei die Fische: Raiders of the Magic Ivory oder Die Jagd nach dem goldenenen Elfenbein, wie der Film hierzulande genannt wird, ist alles in allem trotzdem noch ein großer Haufen Langeweile. Die Action lässt sich an einer Hand abzählen und ist größtenteil unspektakulär, die Sprüche der Darsteller zwar witzig, aber viel zu selten und überhaupt passiert viel zu wenig. Da können auch die Ninjas nicht mehr viel rausreißen. Wenn mich jemand dazu auffordern würde, diesen Film mit einem Wort zu beschreiben, würde ich sagen: Grün! Bis zur hälfte des Film latscht das kleine Team nämlich nur durch den Dschungel. Das sieht zwar schick aus, ist aber völlig belanglos. Und was danach passiert, kann einen nur noch schwerlich aus der Ohnmacht reißen.
Dabei fehlt dem Film gar nicht so viel, um eine ordentlich Granate zu werden. Die Story ist ordentlich plemplem und die Darsteller sowieso. Vielleicht ein bisschen mehr Geballer, ein paar mehr lockere Sprüche oder ein bisschen mehr nervige Synthimukke hier und da und der ganze Quark wäre wesentlich schmackhafter geworden. So hat man es allerdings mit einem Film zu tun, den man höchsten für 3€ vom Wühltisch mitnimmt und wahrscheinlich ziemlich schnell in die unterste Ecke des Regals verfrachtet. 2 von 5 Köppe

Highwayfuture

Ich hab wohl irgendwas verpasst oder aber Disney meinte mit dieser Zukunftvision aus dem Jahre 1958 eher das nächste oder übernächste Jahrhundert.

"Wann kommt eigentlich diese Zukunft, von der Sie immer reden?"
"Mittwoch!" -
Mystery Science Theater 3000