Ein Käfig voller Helden ( Hogan’s Heroes)

So zum ersten Teil meiner hoffentlich vielen Serien die hier vorgestellt werden.. fange ich doch mal mit einem ganz einfachem, alten aber guten Rezept an:

Man nehme: Einen Weltkrieg, Alliierte Gefangene, einen wiener Feldwebel und einen sächsischen Oberst, und mische es alles zusammen in einem großen Topf und lasse es ungefähr 6 Staffeln kochen und man bekommt: Einen Käfig voller Helden. Wir befinden uns im zweiten Weltkrieg wo irgendwo in der Nähe von Hammelburg, wo 15 alliierte Soldaten im Kriegsgefangenlager Stalag 13 auf das Ende des Krieges warten. Obwohl… warten ist nicht der richtige Ausdruck denn unter der Leitung von Col. Robert E. Hogan (Bob Crane) führen diese Gefangenen Spionageaufträge und Anschläge im Auftrag der Alliierten aus.

Und das alles unter den Nasen des Lagerleiters Oberst Wilhelm Klink (Werner Klemperer),Feldwebel Hans Georg Schulz (John Banner), der gesamten deutschen Luftwaffe und der Gestapo. Um dem Krieg ein schnelleres Ende zu ermöglichen sprengen Col. Hogan und sein Team, Cpl. Peter Newkirk (Richard Dawson), Cpl. Louis LeBeau (Robert Clary), Sgt. Andrew Carter (Larry Hovis) und Sgt. Ivan Kinchloe (Ivan Dixon) , Brücken, Munitionslager oder gar mal eine ganze Panzerdivision, schleusen abgestürzte Soldaten zurück nach England oder beschaffen wichtige und geheime Kriegspläne der Nazis mit Hilfe ihres perfekt angelgetem Tunnelsystem unter ihrem Gefängnis.

Die 1965 erschienene Serie überzeugt mit witzigen Dialogen, übertriebenen Gags und karikaturhafter Darstellung des Bildes der Nazis. Wahnsinnig komisch und einfach wert zu gucken. Leider zeigt der Sender Kabel 1 die Folgen erst zwischen 03.25 Uhr und 04.10 Uhr in der Woche. Aber wenn ihr mal Urlaub oder Semesterferien habt lohnt es sich auch mal eine Nacht durch zu machen um sich selbst davon zu überzeugen.


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