Geheimcode: Wildgänse

(klicke aufs Cover für mehr flambierte Infos)

Release: 1984



Wie du in den Wald hinein schießt, so ballert es auch heraus!

Anfang der 80iger Jahre machte sich Produzent Erwin C. Dietrich (Mädchen, die nach Liebe schreien, Die Mädchenhändler, Mädchen ohne Männer, Die bumsfidelen Mädchen vom Birkenhof, etc.) mal wieder Gedanken darüber, wie er schnell ein bisschen Geld in die Kassen bringen könnte. Softpornos reichten ihm wohl nicht mehr, eine ordentlich Ladung Testosteron musste her!

Kurzerhand rief er seinen alten Kumpel Antonio Margheriti an (Einer gegen das Imperium, Jäger der Apokalypse) und machte ihm ein Vorschlag. Toni bekäme ein dickes Budget und eine Handvoll internationale Schauspieler und Erwin als Gegenleistung alle Einnahmen. Toni schlug ein und ruckizucki entstand eine lose Söldnerfilm-Trilogie. Der erst Teil – Geheimcode: Wildgänse – war auf Grund der Darstellerriege und bestimmt auch des Namens wegen (Die Wildgänge kommen) ein kleiner Hit und genau der Meinung bin ich auch… wenn auch nur in sehr trashiger Hinsicht.

Granaten-Lehmann - eine Stimme räumt den Dschungel auf

Im Goldenen Dreieck blüht das Drogenproduktionsgewerbe wie eh und jeh. Unter der Kontrolle eines fiesen Generals („Ich beziehe meine Macht nicht aus Geld, sondern aus meiner Persönlichen Stärke!“ oder so) werden ganzen Dörfer versklavt. Der DEA, unter der Führung eines extrem naiven Ernest Bognine, ist das natürlich ein Dorn im Auge und so wird Commander Robin Wesley (Lewis Collins) mit der Vernichtung der Lager und der Beschaffung einer Diskette, auf der alle Verkaufspartner aufgelistet sind, beauftragt. Dabei soll ihm seine Superduper-Eliteheinheit helfen.

Und genau da kann der geneigte Genrefan ne Runde abfeiern gehen. In der Truppe geben sich nämlich Synchronsprecherlegenden Manfred Lehmann (Bruce Willis, Dolph Lundgren u.a.), Thomas Danneberg (Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone), Frank Glaubrecht (Al Pacino, Kevin Costner) oder Wolfgang Pampel (Harrison Ford) persönlich die Ehre. Als wäre das nicht genug, hat sogar Hartmut Neugebauer (John Goodmann, Gene Hackmann) neben Lee van Cleef und Klaus Kinski eine Rolle ergattern können. Der absolute Synchro-Overkill also!!!

Unnötig zu erwähnen, dass die Mission nur ein Teilerfolg ist. Nachdem das Transportmittel explodiert ist, sind die Männer auf sich allein gestellt und müssen sich den Weg zurück in die Zivilisation kämpfen. Auf dem Weg dorthin liegen allerdings auch noch ein mit Drogen und Munition beladener Zug und ein weiteres Lager, welches dem Erdboden gleich gemacht werden will.
Antonio Margheriti bekommt hier die Chance, mit Namhaften Schauspielern und einem ordentlich Budget was Feines zu zaubern. Und das tut er auch! Auch wenn gezwungen war, mit einer deutschsprachigen Crew zusammen zu arbeiten, schafft er es dennoch, aus den gegebenen Umständen das bestmögliche herauszuholen. Vor allem dank der tropischen Dschungelkulisse und dem Flair asiatischer Großstätte (inkl. Landschaft etc.) lässt er den Film oft wesentlich teurer wirken, als er eigentlich ist. Die meiste Kohle wird aber sicherlich für die Baller- und Zerstörungsorgien drauf gegangen sein. Die sind nämlich so zahlreich vorhanden, wie Brüste in den Filmen von Erwin C. Dietrich (siehe oben)!
Und immer wenn die Action ihren Höhepunkt erreicht, präsentiert uns Herr Margheriti akribisch zusammengebaute und detailreiche Miniaturmodelle, die er binnen Sekunden bis auf den Grund abfackelt. Das klingt natürlich erst mal ziemlich drollig und ich muss zugeben, dass ich eine verrücktere Spielzeugauto-Verfolgungsjagd wohl noch nie gesehen habe und auch nie mehr sehen werde, aber auf der anderen Seite macht das natürlich einen wichtigen Teil des Charmes dieses Streifens aus. Nicht zuletzt konnte der Regisseur so auf billige Art und Weise die Sucht des gemeinen Fans befriedigen, der in seiner Einfachheit immer gerne nach solchen Zerstörungsanfällen schreit. Neben riesigen Feuerbällen und umher fliegenden Autos sorgen die Modellbauaufnahmen dann auch für ein paar der nachhaltigsten Szenen. Wenn ein Helikopter aus einem Hangar fliegt, in den zeitgleich ein LKW rast, wenn ein Zug samt Brücke in die Luft fliegt oder ein Spielzeughelikopter mit Flammenwerfer ausgerüstet den Feinden am Boden das Schwitzen beibringt, dann sollte man diese Arbeit würdigen und in Ruhe ne Runde abfeiern, finde ich!
Aber nicht nur diese Miniaturmodelle sorgen für die richtige Laune. Eigentlich gibt es immer jemanden, der umgenietet werden muss. Selbst wenn der Film für ein paar Sekunden mal ruhigere Töne anstimmt und gerade so etwas wie ein ernsthaftes Gesprächsthema aufkommt, springen plötzlich maskierte Typen aus einem Gebüsch und ballern wild um sich. Ernsthaft, die Mündungsrohre geben einfach keine Ruhe und solange nicht das letzte Magazin verballert ist, wird dem Zuschauer ne ordentliche Portion Dauerfeuer vorgesetzt.
Tja, und mitten drin Manfred Lehmann und Thomas Danneberg (und Lewis Collins, jaja…). Unsere zwei Synchrohelden als fiese Söldner, die sich markige Sprüche um die Ohren hauen und in verschwitzten Hemden durch den Dschungel rennen dürfen. Dafür, dass man sonst nur ihre Stimmen kennt, machen sie ihre Sache sogar erstaunlich gut. Zwar besetzen beide nur Nebenrollen, aber diese wissen sie anständig zu füllen. Witzigerweise wurden beide von jeweils anderen Sprechern nachträglich synchronisiert, da einer der Beiden Lewis Collins seine Stimme leihen musste… der Bekanntheit wegen. Sei es drum, die beiden haben Spaß an ihrem kleinen Ausflug in die Actionwelt und sind ebenfalls (zumindest Manfred Lehmann) in den nachfolgenden Dietrich/Margheriti-Produktionen zu sehen. Klaus Kinski hingegeben – nur in einer kleinen Nebenrolle – arbeitet auch hier weiter an seinem eigenen Image und sieht meistens so aus, als würde er sich entweder insgeheim über seine Schauspielerkollegen lustig machen oder sich nur schwer zusammenreißen können, um nicht plötzlich alles und jeden in seiner Nähe zusammen zu scheißen! Lee van Cleef und Ernest Bognine wirken eher so, als bräuchten sie schnell noch mal ein paar Dollar für ihren nächsten Cluburlaub, verrichten aber trotzdem routiniert ihre Jobs.

Fazit:
Eine Story aus der Mottenkiste, aber Action bis zum Abwinken! Da ist es auch egal, ob nur Klischees bedient werden oder reaktionäre Schwarz-Weiß-Malerei betrieben wird. Hauptsache die Shootouts sind reichlich, der Bodycount hoch und die Feuerbälle groß! Die typischen Elemente eines Söldnerabenteuers werden hier effizient von Margheriti verwurstet und dank schicker Optik und Darsteller macht das auch noch Spaß. Zwar taumeln letztere halb belustigt, halb bemüht durch die banale Handlung und plagen sich mit teils haarsträubenden Dialogen herum, aber letztlich ist es die Flinte in der Hand die zählt! Keine Längen, viel Dschungelatmosphäre und noch mehr Krachbumm – Geheimcode: Wilgänse ist wahnwitziges europäisches Action-Explotation-Kino und Freunde des B-Films werden an diesem Streifen ihre wahre Freude haben. Versprochen! 4 Köppe


PS: Ich hatte leider das Pech, die geschnittene Version gucken zu müssen. Hier sind fast 14 Minuten geschnitten. Die Handlung betrifft das gewiss nicht (noch einfach und ich mach ein Kinderbuch aus der Story!), sondern vielmehr und einzig die vielen Gewaltspitzen. Man kann sich sicher vorstellen, dass bei 14 fehlenden Minuten nicht mehr viele blutige Einschüsse übrigbleiben. Ich glaube sogar, es war hier kein einziger mehr zu sehen, höchstens ganz kurz angedeutet. Also, egal wie, besorgt euch das ungeschnittene Tape… UND MIR GLEICH MIT!!!

Expendables 2

Ein kurzer Blick in die Zukunft...


Sylvester Stallones neuster Actionkracher "The Expendables" ist ja derzeit DER Film für alle Actiongeeks da draußen. Super-Action, Super-Stars, Super-Hardcore, Super-Oldschool, SuperSUPER. Stallone hat es geschafft, einige der größten Haudraufstars der alten und neuen Generation zusammen zu trommeln und mächtig Dampf abzulassen. Der Erfolg seines Projektes veranlasste ihn und noch ein paar weitere Kollegen offen über eine Fortsetzung nach zu denken.

The EXPENDABLES 2 - Back for more Asskicking!

Laut Stallone diente der erste Teil nämlich nur als kleiner Anreiz, um all die übrigen Stars und Sternchen aus der Versenkung zu locken. Alte Haudegen, wie Steven Seagal oder Van Damme lehnten Rollen im ersten Teil ab, aber das wird sich laut Stallone bald ändern. Nach der Premiere von The Expendables meldeten sich nämlich plötzlich viele alte Bekannte und heulten Stallones Anrufbeantworter voll, um eine Rolle in seinem nächsten Film flehend! Auch ein Plot wurde bereits zusammen gebastelt:


Aus heiterem Himmel werden die Familien des amerikanischen (Arnold Schwarzenegger) und des russischen Präsidenten (Ernest Bognine) entführt (russische Familie: nur Tochter, Olga Kurylenko, amerikanische Familie: Sharon Stone und Dakota Fanning). Die Entführer verlangen zur Freilassung, dass Mütterchen Russland einen noch nicht näher benannten Vertrag mit den USA abschließt. Schnell findet man auf beiden Seiten heraus, dass sich die Entführer in den Eiswüsten Kanadas aufhalten und so schickt der Chef des Heimatschutzes (Chuck Norris) kurzerhand ein internationales Team unter der Führung vom Big Bos (Steven Seagal) los. Der Trupp rennt natürlich prompt in eine geschickt gestellte Falle des Befehlshabers der Entführer (Michael Ironside), welcher für den Boss im Hintergrund (Lance Henrikson) arbeitet. Letzterer ist der geldgierige Inhaber des Weltgrößten Ölkonzerns. Dieser verlangt von den beiden Mächten Russland und USA einen Vertrag, welcher alle Bohrrechte für die enormen Ölvorkommen in Alaska und Sibirien seinem Unternehmen zusichert. Diese würde natürlich einen massiven Verlust an Glaubwürdigkeit für die Staaten bedeuten.

Wie dem auch sein: Der Gesamte Truppe unter Seagal wird aufgerieben (mit dabei: Danny Trejo, Michael Madsen, Michael Dudikoff, Jeff Speakman, William Forsythe, Olivier Gruner, Michael Paré und Ralf Möller), gefangen genommen oder sofort getötet. Neue Forderungen werden gestellt und plötzlich stellt sich heraus, dass die Entführer nebenbei auch noch mehrere Atomraketen aus russischen Beständen geklaut haben, deren Spitzen nun auf die Hauptstädte der Welt gerichtet sind. Ein neues Einsatzkommando unter Barney Ross (Stallone) wird zusammengestellt (Die alten Bekannten + Oleg Taktarov, Ray Stevenson, Scott Adkins, Mark Dacascos, Jean-Claude van Damme, Wesley Snipes, Vinnie Jones, Robert Patrick und The Rock), um die Gegner, die mittlerweile ihren Standort nach Sibirien verlegt haben, auszulöschen. Der russische Geheimdienstchef erteilt die Genehmigung zu einem Einsatz auf seinem Staatsgebiet durch die fremde Truppe unter der Bedingung , dass einer seiner Männer (Taktarov) eine Schlüsselposition bei der Befreiungsaktion einnimmt. In der unmenschlichen Kälte Sibireins kommt es zum finalen Showdown.

Wieder mit dabei sein werden natürlich auch wieder Bruce Willis und Mickey Rourke, die diesmal allerdings aktiv ins Geschehen eingreifen sollen. Noch nicht bestätigt ist ein Gastauftritt von Clint Eastwood, welcher als Chef des CIA's auftreten soll.

Noch ist nichts bestätigt, aber wenn Stallone DIESES Projekt wirklich auf die Beine stellen kann, dann ist ihm ein Platz im Actionolymp ein für alle mal sicher! Die Vorbereitungen laufen bereits und ein großteil der genannten Schauspieler hat bereits zugesagt. Die Dreharbeiten beginnen laut unbestätigten Quellen bereits nächsten Monat, so dass wir uns schon im nächsten Sommer über diese Wahnsinnsgranate freuen können!!!

Bis dahin glaubt nicht alles, was wir schreiben, sondern guckt euch lieber "The Expendables" an. Der rockt nämlich schon für zwei Teile! Oder mit anderen Worten:

REINGELEGT! Have fun! :D


Falls aber noch jemand vorschläge für weitere coole Darsteller/innen für eine Fortsetzung hat, zu der sich Stallone übrigens tatsächlich bereits positiv geäußert hat, dann bitte her damit.

Zitat of the Moment

"...also der Alkohol ist hier ja wirklich Omnipräsent!"
Typ aufm Festival am WE im Gespräch mit seinem Weibchen und beim betrachten eines völlig zugemüllten und zerstörten Zeltplatzes, auf dem unter Bierdosen, zerlegten Campingstühlen und einem halb eingestürtzten Pavillion ein paar Alkis lagen, welche ihren Rausch (und ihre offensichtliche Zerstörungswut) auschliefen.

Jaja, so ist das mit dem Alkohol auf Festivals... versteht jetzt vielleicht nicht jeder, aber ich hab in dem Moment sehr gelacht. Okay, ich gebs zu... ich war einer von den zugemüllten Typen! :-D

Trancers

(für mehr trancige Infos)

Release: 1985


Jack Deth – Trooper, Trancerhunter, coole Pocke!

Wir schreiben das Jahr 2247. Nach einem großen Beben ist die USA nur noch verbrannte Erde. Aber nicht nur damit müssen sich die Menschen rumschlagen, auch treiben Trancer ihr Unwesen. Trancer, das sind… naja, dass sind… also… so wirklich weiß ich nicht was Trancer sind. Fakt ist, der fiese Fiesling Whistler macht willenlose Menschen zu Trancern und die haben dann wiederum sehr schlechte Haut und gehen Zombiemäßig auf alles und jeden los, wenn sie erstmal losgelassen. Werden sie umgenietet lösen sie sich außerdem in braune Rauchwölkchen auf (praktisch und hygienisch zugleich). Wieso es sie gibt oder warum der fiese Fiesling Whistler sowas kann, wird nicht geklärt. Hintergrundinfos aller Art: Fehlanzeige. Höchstens in Nebensätzen erfährt man ein paar Fakten.
„Jack Deth war mal ein guter Mann… bis die Trancer seine Frau umbrachten.“

Und seitdem ist er nur noch ein stets übel gelaunter, hass zerfressener Mann, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Whistler zur Strecke zu bringen. Die Chance wird ihm gewährt, als er vom obersten Rat beauftragt wird, in die Vergangenheit zu reisen. Wie? Was? Moment mal… Zeitreisen? Eieiei, das kann ja eiter werden… Wird es auch, oder eher verwirrend. Denn man reist nicht komplett in die Vergangenheit, sondern es wird nur der eigene Geist in den Körper seines Vorfahrens geschickt. Dies hat auch schon Whistler getan und bringt in LA des Jahres 1986 die Vorfahren des Obersten Rates aus der Zukunft um, damit er so die Herrschaft an sich reißen kann. Völlig unproblematisch ist wiederum das Verschicken von Gegenständen in die Vergangenheit. Verstehe wer will… am Besten einfach hinnehmen und nicht weiter drüber nachdenken, denn sonst stolpert man permanent über Logikfehler.
Jack Deth nimmt also sofort die Verfolgung durch die Zeit auf und gerät prompt an eine Frau – Lena (Helen Hunt! Ich wusste gar nicht, dass die mal in Full Moon Produktionen mitgespielt hat. Jeder hat mal klein angefangen, was?!). Als einzige Ansprech- (und Bett-)partnerin klebt sich Jack an Ihre Versen. Nach einem ersten Zusammentreffen mit einem Trancer glaubt sie ihm seine absurde Story dann auch tatsächlich und gemeinsam machen Sie sich auf den Weg, den letzten Vorfahren des obersten Rates, einen Ex-Baseballstar und jetzt Penner, zu suchen und vor Whistler zu beschützen. Whistler ist in dieser Zeit nämlich blöderweise Cop und hat bereits eine beträchtliche Schar Cop-Trancers um sich vereint.
Vom Jäger zum Gejagten und anders herum geht es durch die ganze Stadt. Vorzugsweise über vergammelte Hinterhöfe, vergammelte Motelzimmer, vergammelte Nebenstraßen und vergammelte Stadtviertel. Hauptsache billige Drehorte, lautete die Devise und so überrascht es auch nicht, dass die
Zukunft hauptsächlich aus viel Pappe und handgemalten, eingefügten Hintergründen besteht. Zu keiner Zeit kommen die Drehorte über schnodderiges B-Movie-Flair hinaus und passen sich damit der Gesamtproduktion an.

Allerdings stört das den geneigten Genrefan eh kaum. Wichtig ist doch der Unterhaltungswert, nicht wahr?! Man will unterhalten werden, man will was nettes sehen, vielleicht sogar den einen oder anderen Gag serviert bekommen. Allen voran sorgt dafür vor allem Tim Thomerson als Protagonist Jack Black. Als übel gelaunter Cop im ausgelutschten Mantel ist er nie um einen coolen Spruch verlegen, mimt den in der Vergangenheit Aufgeschmissenen recht glaubhaft und zeigt den Badguys ziemlich schnell und kompromisslos, wo der Hammer hängt. Kurz gesagt: Der Mann hatte Spaß an seiner Rolle und damit auch der Zuschauer. Helen Hunt als Sidekick funktioniert ebenfalls erstaunlich gut. Klar, dass da später noch eine kleine Lovestory eingebaut werden musste.
Ansonsten gibt es immer mal wieder ein paar kleine Actioneinlagen. Ob jetzt ein überraschender Kampf gegen ein Trancer in einem schäbigen Kaffee, eine Schlägerei in einem Punkrockschuppen zu den Punk-Klängen von „Jingle Bells“, eine Schießerei in finsteren Lagerhallen oder eine Verfolgungsjagd auf Motorrollern, für jeden sollte etwas dabei sein. Als zusätzliches Gimmik gibt’s noch eine Superduper-Zeitverlangsamungs-Uhr. Per Knopfdruck kann Jack die Zeit verlangsamen und sich selber noch ganz normal bewegen. Anwendung: Einmal pro Uhr. Als er dieses Feature das erste Mal einsetzt, sieht das allerdings so dermaßen beknackt aus, dass man nur drüber lachen kann. Egal, trotzdem netter Einfall!

Fazit:
Charles Band, Regisseur und Produzent etlicher B-Schinken, schuf mit Trancers eine Action-SciFi-Komödie, die in den Folgejahren noch 4 weitere Fortsetzungen mit dem grummeligen Jack Deth nach sich ziehen sollte. Logik sucht man jedoch sowohl im ersten Teil, als auch in allen anderen Teilen vergeblich. Ebenfalls Hintergrundinfos. Mich hätte nämlich schon interessiert, was das mit Trancern eigentlich soll. Aber was soll’s… gelangweilt habe ich mich deswegen nicht. Auch wenn der Streifen nicht anderes als billige B-Ware ist, verströmt er doch seinen ganz eigenen, für diese Produktionen typischen Charme, dem zumindest ich mich nur schwer verschließen kann. Und ich weiß, damit bin ich nicht alleine! Solide 3 Köppe


Nachtrag

In unserem kleinen "Still Alive"-Beitrag hab ich ein japanisches Forum erwähnt, in dem wir verlinkt wurden. Tja, was soll ich sagen, der Link ist wieder aufgetaucht:


Guckst du hier: HIER!

Ja, ich finde das ziemlich geil und ja, die Leude suchen immer noch nach STAR WARS 7. Bei Google sind wir deswegen bereits unter den ersten 5 Treffern. Ob man den Artikel wegen absichtlicher Verarsche vielleicht vom Blog nehmen sollte??? Neeeee!! Have fun! ;-D


Außerdem findet man uns jetzt unter dem Suchbegriff:
- wikipedia thriller über entführung einer frau im wassertank

Weiß zufällig jemand, welcher Film das sein soll???

Grausame Welt...

In was für einer Welt leben wir eigentlich? Erst die Deepwater Horizon im Golf von Mexiko und nun sowas...Ich bin nun auch traurig und verständnislos... das man für so nen Blumenkübel 150 Euronen ausgegeben hat...

Faster Trailer


UUUUUH... ich will mich nicht daran erinnern, was für Rohrkrepierer der olle Dwayne in letzter Zeit rausgehauen hat. Dabei hat doch alles so gut angefangen. Ich hätte mich auch mit ner Bud Spencer und Terence Hill "Neuauflage" mit nen X-Beliebigen Schauspieler, der nen bissel lustig ist, zufrieden gegeben. Welcome to the Jungle ist dafür ein großartiges Beispiel. Aber nein... der Herr wollte ja mal nen bissel was für die Kinder drehen... Was der sich dabei gedacht hat, ist mir bis Heute schleierhaft...

Aber nun ist es endlich soweit! The Rock ist BACK! Nicht nur das er im fünften Teil von the fast and the furious mitwirkt, wovon ich bisher keinen Teil gesehen habe und mich auch nicht wirklich interessiere... NEIN! Sein neuer Actionstreifen (das man das Wort Action nochmal in Kombination mit en Johnson raushauen darf, daran habe ich selber nicht mehr geglaubt...) lautet Faster!

Kurz zur Story: Driver, verkörpert vom guten alten Dwayne, kommt aus en Knast, will Rache für sich und seinen Bruder, der bei nen Überfall umgekommen ist und bei dem beide Hintergangen wurden. Mit ner to-kill-list im Gepäck macht er sich auf en Weg, um den Kerlen mal gehörig die Köpfe zu waschen. Jedoch kommen weitere Details an den Mord seines Bruders ans Tageslicht. Klar das dadurch seine Pendenzenliste länger und länger wird.

Ich für meinen Teil kann es kaum noch bis zum 27. Januar abwarten, dass der Streifen in die Kinos kommt. Hier nun aber der Trailer, damit ihr euch selber nen Bild davon machen könnt.



Have Fun Folks!

Tucker & Dale vs Evil Trailer


Scary Movie und diese ganzen Ableger sind doch mal volle Pulle für en Lokus. Die Filme sind durch die Bank so schlecht, dass die noch netmal mehr gut sind... Also wirklich, wirklich schlecht. Es wurde also langsam Zeit das sich jemand der Sache annimmt und was vernünftiges abdreht.

Nun kommt Tucker & Dale vs Evil daher. Kurz angeschnitten worum es geht: Die beiden Hillbillies Dale und Tucker wollen ihr neu erworbenes Haus am See einweihen. Problem an der ganzen Sache ist nur, dass so nen paar Rotzgören ebenfalls vorhaben im Wald Party zu machen und die beiden als durchgeknallte Mörder abstempeln. Die Balgen versuchen die beiden neuen Eigenheimbesitzer dingfest zu machen, stürzen sich jedoch alle nasenlang selber in den Tod.

Anbei, als Tucker, ist Alyn Tudyk, manchen vielleicht als Piloten aus der Serie Firefly bekannt und Tyler Labine, als Dale, den man vielleicht schonmal in der Serie Reaper gesehen hat. Der Film scheint also, wenn man sich den Trailer antut und seine Hoffnung in die beiden Darsteller legt, vielversprechend zu werden.

Wenn nun interesse vorherrschen sollte, dann könnt ihr euch ja nunmal den Trailer zu Gemüte führen.



Have Fun Folks!

Thor Trailer

Hier der 5 Minuten lange Trailer. Und ich sage es noch ein weiteres mal... 5 MINUTEN!!! Den Film müsste man deshalb eigentlich gar nicht mehr gucken... Nichtsdestotrotz reisse ich kurz an, was man zu sehen bekommt:

Thor ist nen Spacko, Odin verbannt Thor deshalb auf die Erde, Loki macht Odin kaputt, Loki sendet Truppen aus Asgard um alles platt zu machen, Thor findet seinen Hammer, alles wieder friede, freude, Eierkuchen...

So, nun aber have fun folks!


Zitat of the Moment

"Jason... alter... setze dich wieder hin! Wenn der Bus anfährt, bist du tot!" - Vater, der sein Blag nicht dazu bringen konnte im Bus sitzenzubleiben.

Erziehung at its best! Kinder mit Angst und Terror zu erziehen sollte salonfähig gemacht werden! Der Kerl sollte für die Methode das Bundesverdienstkreuz zugesprochen bekommen!

Prince of Persia

(klicke aufs Cover für Infos)

Release: 2010


Bor, ich habe gerade überhaupt keine Lust, über den Film zu schreiben. Witzigerweise kann ich mich gar nicht mehr so richtig an den Film erinnern, dabei ist es erst zwei Tage her, seit ich im Kino saß. Ist ja immer sehr bezeichnend für einen Film, wenn er nicht im Gedächtnis bleibt. Aber mal ehrlich: Warum sollte ich mich ausgerechnet an einen total weichgespülten Abenteuerstreifen erinnern? Könnt ihr mir wohl auch nicht sagen, was?! Hab ich mir gedacht.

Dabei ist das Problem bei PoP sicher nicht bei den Darstellern zu suchen. Jake Gyllenhaal, der sich ja eigentlich auf Charakterdarstellungen spezialisiert hat, tritt hier in die Fußstapfen des persischen Prinzen Dastan, und nach allem, was ich so vom Spiel gesehen hab, passt er rein vom Aussehen her super in die Rolle. Mehr als gut Aussehen muss er aber auch nicht, weil ausgefeilte Charakterdarstellung nicht weiter benötig wird. Ebenso ergeht es Gemma Arterton als Prinzessin Tamina. Hübsch anzusehen die Kleine, aber leider völlig eindimensional. Beide zusammen mimen das typische „Erst-hassen-wir-uns-dann-lieben-wir-uns“-Paar, wie man es schon tausend mal auf der Leinwand gesehen hat. Und natürlich mit den immer gleichen One-Linern, die sich beide neckisch um die Ohren hauen dürfen.
Überhaupt ist die Geschichte der Beiden bzw. der Plot des Gesamtwerkes nichts anderes als ein lauwarmer Aufguss altbekannter Zutaten. Böser Onkel steht im Schatten seines tollen König-Bruders, tötet diesen, schiebt die Schuld dem Lieblingssohn zu, der nun auf der Flucht ist und seine Unschuld beweisen muss. Dabei zickt er erst fröhlich mit der Dame des Films rum, um sich später in sie zu Verlieben. Am Ende siegt er natürlich über das Böse und alle sind wieder happy! Oh, und nebenbei gibt’s noch das Gimmik mit dem Dolch, der die Zeit zurückdrehen kann, was aber auch nur Mittel zum Zweck ist.

Problem an der Sache ist aber nicht die dünne Story an sich, sondern die Umsetzung des Ganzen. Natürlich versteht man als Zuschauer, was da Storymäßig abgeht, aber manchmal bleibt die Nachvollziehbarkeit auf der Strecke und der Zuschauer ist gezwungen, die oder andere Erkenntnis der Hauptfigur einfach als Gegeben hinzunehmen.

Zum Glück lässt es PoP gar nicht erst zu, dass man sich großartig Gedanken über die Handlung macht. Sobald der Film Gefahr läuft, sich zu lange mit einer Handlungsszene beschäftigen zu müssen, tauchen plötzlich Auftragskiller, Räubergesindel, Wächter oder sonst auf, die den Helden sofort und immer in eine Rauferei verwickeln. Dabei wird, wie das heutzutage nun mal üblich ist, auf möglichst viel Effekthascherei gesetzt. Der Held hopst und springt über Hindernisse und Dächer hinweg, wirbelt mit seinen Schwertern um sich, weicht in Zeitlupe heran fliegenden Klingen aus oder springt durch einstürzende Ruinen. Das sieht natürlich toll aus, ist mir persönlich aber viel zu viel des Guten. All zu oft sieht man den Szenen Ihre CGI-Herkunft an und es gibt nichts, aber auch wirklich nichts dabei, was man so nicht schon mal gesehen hätte.
Überhaupt ist es oft der Fall, der PoP trotz all der Actionfülle irgendwie nur vor sich hin blubbert. Nicht eine Szene war dabei, bei ich vielleicht ein bisschen gestaunt hätte. Dieses 0815-Effektgewitter, mit der die Handlung übertüncht wurde, reißt doch einfach niemanden mehr vom Hocker. Zu Ausgelutscht ist das Ganze, viel zu übersättigt die Zuschauer…

Fluch der Karibik in der Wüste samt schnulziger Lovestory, ohne erkennbaren Nährwert, ohne Story- oder Charaktertiefe, dafür aber mit viel Krachpeng und Brimborium. Will man das sehen? Schon wieder 0815-Effektgewitter, wovon die Kinolandschaft schon seit Jahren überschwemmt wird? Ich habe davon mittlerweile auf jeden Fall die Schnauze voll.
Natürlich kann man Jerry Bruckheimer nicht unterstellen, dass er keine Ahnung von/ kein Händchen für gut inszenierte(n) Actionfilme(n) hätte, aber im Grunde genommen weisen seine Projekte in letzter Zeit immer das gleiche Strickmuster auf. Ob das an der Kontrolle von Disney liegt, die eine höhere Alterseinstufung verhindert, oder an der Tatsache, dass diese Art von Hirnlosunterhaltung dank Prestigeträchtiger Namen generell Kassenschlager werden, vermag ich nicht zu sagen. Mit „Duell der Magier“ steht jedenfalls schon die nächste Disney/Bruckheimer-Produktion in den Startlöchern… 2 Köppe

Machete RED BAND Trailer

Muss ich glaub ich nicht viel zu sagen... :-D

Sucker Punch




Ich habe keine Ahnung, was da im Trailer abgeht... das wie... wie... Alice im Wunderland mit Maschinengewehren! Jack Synder ist für dieses Etwas verantwortlich und was der Mann uns da nächstes Jahr präsentieren wird, gefällt mir schon jetzt. Aber enttäuscht hat mich Snyder sowieso noch nie!


Statusreport: Still Alive!

Tach zusammen!
Doc Savage vom TA-Team am start und ich kann euch nun schon zum wiederholten male sagen: Jap wir leben immer noch. Und eigentlich haben wir auch nicht vor, den Blog einfach aufzugeben. Jetzt basteln wir schon seit zwei Jahren an diesem kleinen Projekt und wenn wir überraschenderweise plötzlich alle keinen Bock mehr hätten, dann würden wir euch das auch mitteilen. ;-)

Bevor es aber tatsächlich weitergeht, gibts noch eine kleine Zusammenfassung, die eigentlich niemanden interessieren dürfte, was mir aber gerade ziemlich egal ist. Und sobald der gute alte Doc wieder etwas mehr Zeit und Inspiration für neue Reviews hat, dann wirds hier wieder heiß hergehen. Bis denne und have fun!


Erstaunlich, unter welchen Suchbegriffen die Leude zu uns finden:

- Versohlen und zugucken
- Russe in Tiefschlaf versetzt
- Wüste Trash Dinosaurier Film Raumschiff

Außerdem hat es unser "Roboter der Sterne Review" zum einen in ein Wacken-Forum und zum anderen in ein... *Trommelwirbel*... japanisches Forum geschaft! Leider hab ich die Links nicht mehr dazu, aber ich hab die Einträge mit eigenen Augen gesehen! Voll wahr, ehrlich!

Und die absolute, wahnwitzigste, unglaublichste Krönung überhaupt:
104 mal wurde nach STAR WARS 7-9 gesucht!!! Und das nur auf die letzten 4 Wochen erfasst. UND WIR HABEN AUGUST! Also rechnet selber mal hoch...

Des Lords Aprilente hat sich zum absoluten Dauerbrenner hochgearbeitet und taucht mittlerweilen mindestens 5 bis 20 mal pro Tag in der Suchanfragenliste auf. Bitte Leute, hört auf danach zu suchen! Es wird keine neuen STAR WARS Teile geben! STAR WARS 7-9 war nur eine Aprilente, wobei ich jetzt schon weiß, dass auch dieser Beitrag nun ins Kreuzfeuer der STAR WARS 7-9 Suchenden geraten wird, denn ich kann schon verstehen, dass so ein wahrer Fan gerne STAR WARS 7-9 sehen würde. Ich meine, hallo, drei neue STAR WARS (7-9) Teile... das wäre schon ne ziemlich Granate. Aber letztlich weiß nur Georg Lucas die Antwort auf die Frage, ob STAR WARS 7-9 tatsächlich irgendwann nochmal produziert werden. ^^

PS: Eigentlich hab ich diesen kleinen Beitrag nur verfasst, damit der Koboltmaki endlich verschwindet! *fg* Bis später und have fun!